Hungerkrise in Ostafrika: So helfen unsere Mitgliedsorganisationen

Die Hungerkrise hat Ostafrika fest im Griff. Unsere Mitgliedsorganisationen sind vor Ort und wirken durch Soforthilfe und langfristig angelegte Maßnahmen dem Hunger entgegen. Erfahren Sie hier, wie unsere Mitgliedsorganisationen helfen und unterstützen Sie ihre Arbeit mit einer Spende!

Es ist ein Kampf ums Überleben. Durch die anhaltende Dürre in Ostafrika sind aktuell mehr als 12 Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Besonders schlimm betroffen sind Kenia, Äthiopien und Somalia. Wasserquellen versiegen, Ernten fallen nahezu aus, Saatgut ist nicht erhältlich und Tiere verenden.

Die Mitgliedsorganisationen von Gemeinsam für Afrika befürchten, dass sich die Dürrekatastrophe, eine Folge des Klimawandels und des Wetterphänomens El Niño, weiter verschlimmert und Ende März eine Hungersnot drohen könnte. Die Organisationen von Gemeinsam für Afrika wirken jetzt dem Hunger entgegen. Sie leisten Soforthilfe durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Saatgut und Trinkwasser und helfen mit grundlegender medizinischer Versorgung. In langfristig angelegten Projekten beraten sie über nachhaltige und dürreresistente Anbaumethoden und Möglichkeiten der Wassergewinnung, um dem Hunger in Zukunft vorzubeugen.

Die Mitgliedsorganisationen von Gemeinsam von Afrika sind in den betroffenen Regionen vor Ort und leisten Nothilfe im Kampf gegen den Hunger. Unterstützen Sie unsere Arbeit und spenden Sie jetzt!

arche noVa leistet Hilfe in Äthiopien, Kenia und Somalia

Unsere Mitgliedsorganisation arche noVa ist in verschiedenen langfristig angelegten Projekten in Äthiopien, Kenia und Somalia aktiv, um dem Hunger entgegen zu wirken. In der Oromia-Region in Äthiopien hilft die Organisation durch den Bau von Brunnen und Bewässerungspumpen und möchte damit in ländlichen Regionen die Wasserversorgung und Ernährungssicherung verbessern. In Kenia ist arche noVa bereits seit mehreren Jahren aktiv und verbessert die Wasserversorgung durch Sanddämme oder Regenwasserauffangbecken. In Somalia setzt sich unsere Mitgliedsorganisation für die Versorgung von Binnenflüchtlingen mit Trinkwasser ein. Mehr zu den Projekten, erfahren Sie hier.

So hilft CARE in Somalia und Äthiopien

Bisher 259.000 Menschen hat unsere Mitgliedsorganisation CARE Deutschland Luxemburg in Somalia mit Nothilfemaßnahmen unterstützt: Sauberes Wasser, Bargeld- und Nahrungsmittelhilfe sowie Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen. CARE hat angekündigt, in den kommenden Monaten weitere 350.000 Menschen aus Somalia mit humanitärer Hilfe zu unterstützen. In Äthiopien unterstützt CARE über eine Million Menschen mit Hilfsmaßnahmen wie Wasser, Nahrung, Saatgut und Bargeld.

ChildFund hilft durch Nahrungssicherung in Äthiopien

ChildFund setzt sich in Äthiopien für eine Zukunft ohne Hunger ein. Die Schwerpunkte ihres Engagements liegen darin, die natür­lichen Lebens­grund­la­gen der Men­schen in Äthiopien zu erhal­ten und ihnen zu helfen, ihre Exis­tenz auf nach­hal­tige Wei­se zu sichern. In 12 Dörfern, wo Man­gel- und Unter­ernäh­rung stark ver­brei­tet sind, hat ChildFund je 50 Frau­en nachhaltige Anbaumöglichkeiten zur Nahrungssicherung aufgezeigt. Die geför­der­ten Frau­en können ihre Kin­der gut ernäh­ren, sie zur Schule schicken und die Lebens­qua­lität ihrer Fami­lien nach und nach verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Projekt.

Helvetas verbessert Zugang zu Trinkwasser in Äthiopien

Helvetas ermöglicht durch ein eigens entwickeltes System der Regenwassergewinnung (Roof water harvesting (RWH)) 347 Haushalten Zugang zu Trinkwasser. In der Region Tigray in Äthiopiens verbreitet sich die Technologie des RWH und verbessert den Zugang zu Trinkwasser, Nahrungssicherung und Einkommen der Haushalte. Mehr Details zum Projekt, hier.

Johanniter-Unfall-Hilfe weitet Soforthilfe in Kenia aus

Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt in Turkana, im Norden Kenias seit mehreren Jahren die Bevölkerung beim Anbau von Nahrungsmitteln. Durch die ausgefallene Regenzeit sind nun die Ernten bedroht. „Rund 60 Prozent der Menschen in der Turkana-Region sind auf der Suche nach Wasser“, berichtet Nina Skandalaki, zuständige Projektkoordinatorin bei der Johanniter-Auslandshilfe. Die Hilfsorganisation hat angekündigt ihre Soforthilfemaßnahmen durch medizinische Hilfe und Nahrungsmittel in den kommenden Wochen auszubauen.

Stiftung Menschen für Menschen hilft in Äthiopien

Seit November 2015 verteilte die Stiftung Menschen für Menschen in der Region Agarfa in Äthiopien regelmäßig Nahrungsmittel an bis zu 32.500 Menschen. Aktuell benötigen noch ca. 16.500 Menschen Unterstützung. Die Stiftung hat angekündigt die Nahrungsmittelhilfe auszuweiten. Die Menschen in der Region erhalten monatlich pro Person 15 kg Getreide, 1,5 kg Hülsenfrüchte und 0,5 Liter Speiseöl. Kleinkinder, schwangere und stillende Frauen bekommen außerdem proteinreiche Ergänzungsnahrung (Famix).

Quäker Hilfe Stiftung unterstützt Nordosten Kenias

Im Nordosten Kenias unterstützt die Quäker-Hilfe Stiftung ein Programm zur ländlichen Entwicklung und Lebensmittelsicherheit und berät die Bevölkerung in effizienteren und umweltverträglichen Anbaumethoden. Hier erfahren Sie mehr zum Projekt. In einem weiteren Projekt im Westen Kenias fördern die Quäker ein ländliches Entwicklungsprogramm, um möglichst viele Familien mit sauberem Trinkwasser versorgen zu können.

Helfen Sie uns zu helfen

Die Mitgliedsorganisationen von Gemeinsam für Afrika eint ihr unermüdlicher Einsatz für bessere Lebensbedingungen in Afrika. Ostafrika ist aufgrund der Dürrekatastrophe eine Schwerpunktregion für viele Hilfsprojekte. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Helfen Sie uns zu helfen und spenden Sie jetzt!

Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.