Mai 12 2013

Frauen

Muttertag

Für viele Frauen in Kenia, die ohne Unterstützung ihrer Männer den Broterwerb sichern müssen, ist es das schönste Muttertagsgeschenk, ihre Kinder bald aus eigener Kraft ernähren und zur Schule schicken zu können. So wie für Selina aus Mukutani:

Selina ist Mitte dreißig und Mutter. Im Jahr 2005 wurde ihrer Familie das gesamte Vieh geraubt, kurz danach verließ der Ehemann die Familie. Seit dem muss sich Selina alleine um ihre Kinder kümmern. Die Familien lebt in Kenia, im Gebiet der Illchamu. Seit vielen Jahren kommt es hier immer wieder zu Konflikten um Weideland und Wasser. Diese Konflikte  und auch die immer häufiger wiederkehrenden Dürren haben viele Familien aus Selinas Dorf Mukutani und dem Baringo-Distrikt vertrieben. Selina aber entschied sich zu bleiben. „Ohne unsere Ziegen und ohne meinen Mann hatte ich kein Einkommen mehr und musste entweder Essen oder Geld borgen, um uns durchzubringen“, erinnert sich Selina. Einmal habe sie aus Verzweiflung ihr Zelt vor dem Büro der Distriktverwaltung aufgeschlagen, sei aber fortgewiesen worden. „Manchmal bekam ich Lohn für einen Tag Arbeit, aber darauf konnte ich mich nie verlassen, weil die meisten Leute hier zu arm sind um jemanden zu beschäftigen.“

Apr 25 2013

Allgemein

Bildung

Frauen

Gesundheit

Kampagne Gemeinsam für Afrika

Projekte

Termine & Veranstaltungen

Frauen in der Laborschule Rumbek im Südsudan

Software entwickeln, schreinern, Autos reparieren – das ist doch nichts für Mädchen und Frauen? Das soll sich ändern. Aus diesem Grund  gibt es seit dem Jahr 2007 den Girl´s Day – den Mädchen Zukunftstag. In Deutschland informieren verschiedene Unternehmen junge Frauen an diesem speziellen Tag über Berufe in den Bereichen Informationstechnik, Naturwissenschaften und Handwerk, in Afrika fördern unsere Mitgliedsorganisationen die Ausbildung von Frauen. Denn einen typischen Männer-Beruf gibt es nicht:

Apr 09 2013

Bildung

Ernährung

Frauen

Gesundheit

Kampagne Gemeinsam für Afrika

Politik

PENTAX Image

Am 5. April waren es noch 1.000 Tage, bis die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erreicht sein sollen. Bei den Millenniumszielen, die im Jahr 2000 von 189 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet worden waren, geht es darum, vorrangig in Entwicklungsländern die Situation armer Menschen dauerhaft zu verbessern. Obwohl seither zahlreiche Fortschritte erzielt wurden, ist der Handlungsbedarf nach wie vor groß. Bereits erreicht wurden die Ziele, den Anteil der Menschen in extremer Armut zu halbieren und den Zugang zu sauberem Trinkwasser erheblich zu verbessern, so die Stiftung Weltbevölkerung. Auch bei der Senkung der Kindersterblichkeit habe es große Fortschritte gegeben: Starben 1990 noch 12,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren, waren es 2011 noch 6,9 Millionen Kinder.

Feb 06 2013

Frauen

Gesundheit

Kinder & Jugendliche

Frauen

Jedes Jahr werden rund drei Millionen Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung. Insgesamt sind Schätzungen zufolge bis zu 140 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen. Die meisten von ihnen leben in afrikanischen Ländern und sind nicht einmal 15 Jahre alt, wenn der Eingriff vorgenommen wird. Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Genitalverstümmelung machen darauf einige NGOs, wie auch unsere Mitgliedsorganisation Oxfam, aufmerksam.

Der Brauch ist tief in der Tradition verwurzelt und gefährlich: In Mali ist das Beschneiden von Mädchen noch immer erlaubt – und weit verbreitet. Mehr als 90 Prozent der Frauen werden dem Eingriff unterzogen. Viele von ihnen sterben oder leiden ihr Leben lang unter den schmerzhaften Folgen. Mit den lokalen Partnern Tagné und APSEF setzt sich Oxfam für die Überwindung des gefährlichen Rituals ein.

Feb 05 2013

Frauen

Gesundheit

Tansania action medeor

Anlässlich des gestrigen Weltkrebstages hat die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Gavi Alliance) heute bekannt gegeben, dass rund 180 000 Mädchen in acht Entwicklungsländern schon bald gegen Humane Papillomaviren (HPV) und damit gegen eine mögliche Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs geimpft werden sollen. Die Pilot-Programme zur Einführung des HPV-Impfstoffes sollen vorerst in Ghana, Kenia, Laos, Madagaskar, Malawi, Niger, Sierra Leone und Tansania durchgeführt werden.

Dez 04 2012

Bildung

Frauen

Kinder & Jugendliche

Projekte

Isoko Schule DR Kongo

„Dass ein Mädchen einen Beruf lernt – das war unseren Nachbarn im Dorf suspekt“, erzählt Clementine Nantore, die auf dem Hochplateau von Minembwe in der DR Kongo aufgewachsen ist. „Ich habe fünf Brüder, aber meine Eltern unterstützten auch mich bei meinem Wunsch nach einer Ausbildung“, berichtet die verheiratete Mutter von drei Kindern. 2010 legte Clementine erfolgreich ihr Krankenpflege-Examen an der Isoko-Schule ab. Seit einem Jahr ist sie als Krankenschwester in einem Gesundheitszentrum in Minembwe tätig.

„Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie viele Frauen ich seitdem entbunden habe“, erzählt sie lachend. Die Nachbarn hätten ihre Skepsis mittlerweile überwunden, denn eine fachlich qualifizierte Frau, die zudem ihr eigenes Geld verdient, wird respektiert und bewundert. „Nun melden immer mehr Eltern ihre Töchter in der Schule an“ weiß Clementine zu berichten. Auch für sie geht es voran, denn sie wurde zur HIV-Beauftragten ernannt, die nun für Aufklärungs- und Beratungsarbeit zuständig ist. Eine neue Herausforderung für die ambitionierte Krankenschwester und Geburtshelferin!

Okt 19 2012

Allgemein

Frauen

20.000 Kilometer für Gemeinsam für Afrika

Mit dem Quad durch Afrika – ein Weltrekord, den unser Unterstützer Jörg Schnorr bereits in 2009 aufgestellt hat. Mit einem kleinen Wohnwagen und seinem Quad begab sich Jörg Schnorr vor drei Jahren auf seine persönliche Traumreise und erlebte nicht nur 20.000 Kilometer gute Straßen und schlechteste Pisten, sondern faszinierende afrikanische Länder. In Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Sambia, Botsuana, Namibia und Südafrika besuchte er Land, Menschen und Landschaften aber auch Hilfsprojekte, um sich vor Ort einen Eindruck von konkreter Entwicklungshilfe zu machen.

Okt 17 2012

Ernährung

Frauen

Gesundheit

Projekte

Wirtschaft

Oxfam. Schafe gegen Armut

… dafür steht Oxfam. Das Ziel unserer Mitgliedsorganisation ist eine Welt ohne Armut, in der die Grundrechte jedes Menschen gesichert sind: Das Recht auf nachhaltige Erwerbsgrundlagen, auf funktionierende Gesundheits- und Bildungssysteme, auf ein Leben in Sicherheit, darauf, gehört zu werden und auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Dafür setzt sich Oxfam nicht nur am heutigen Tag für die Beseitigung der Armut ein. In Deutschland setzt sich Oxfam seit 1995 tagtäglich mit Armut, Hunger und sozialen Problemen auseinander.

Zusammen mit Partnern und Organisationen vor Ort unterstützt Oxfam Menschen dabei, den Teufelskreis aus Abhängigkeit und Armut langfristig zu durchbrechen. Oxfam ist überzeugt, Armut ist vermeidbar und kann überwunden werden. Die Mitarbeiter vertrauen dabei auf die Fähigkeit der Menschen, eigene Wege aus der Armut zu finden und unterstützen sie in ihren Bemühungen.

Das Projekt “Schafe gegen Armut” in Äthiopien macht diesen Ansatz deutlich:  Häufig bleibt in Äthiopien der Regen aus. Viele Frauen sind auf sich allein gestellt, weil ihre Männer in die Städte abwandern. Schaf- und Rinderzucht bieten eine Lebensgrundlage, die die Menschen besser vor Hungersnöten schützt.

Okt 16 2012

Ernährung

Frauen

Projekte

Das Hunger Projekt

Ababa Banti ist eine Kleinbäuerin aus Äthiopien. Sie hat es geschafft. Sie hat den Teufelskreis des Hungers durchbrochen. Durch die Unterstützung mit einem Mikrokredit des Hunger Projektes, Mitgliedsorganisation von Gemeinsam für Afrika,  gründete sie nach der Teilnahme an einem Alphabetisierungskurs ihre eigene Schweine- und Ziegenzucht. Mittlerweile kann die taffe Frau ihre ganze Familie ernähren und ihre Kinder zur Schule schicken. Damit ist sie ein Vorbild für viele Frauen in ihrem Dorf.

Okt 11 2012

Frauen

Politik

Termine & Veranstaltungen

Welt-Mädchentag

Allen Mädchen dieser Welt gehört seit diesem Jahr erstmalig ein ganzer Tag – der heutige 11. Oktober. Der Welt-Mädchentag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen. Dabei ist der UN besonders wichtig, dass Rechte wie Schulbildung und Mitbestimmung im gesellschaftlichen Leben nicht nur auf dem Papier zu finden sind, sondern auch in der Wirklichkeit durchgesetzt werden. Diese Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis greift auch die Diskussionsveranstaltung „Mehr Geschlechtergerechtigkeit? Zur Frauenquote in Afrika“ auf. Dazu lädt das GIGA German Institute of Global and Area Studies heute Abend in Berlin ein.