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AMREF
Was wir in Afrika tun
Die Aktivitäten von AMREF lassen sich in fünf Hauptprogramme unterteilen und beziehen sich vorwiegend auf die Länder Kenia, Uganda, Tansania, Somalia und Südafrika:
- Klinik- und Rettungsdienste (Flying Doctors)
- Gesundheits - und Entwicklungsprogramm für Kinder und Jugendliche
- Familienplanung und reproduktive Gesundheit
- Umwelt, Hygiene und Trinkwasserversorgung
- Gesundheitspolitik und Reform des Gesundheitswesen
Innerhalb dieser Aufgabengebiete legt AMREF Deutschland - auch in Zusammenarbeit mit der EU - sein Hauptaugenmerk auf Projekte in Kenia (Kibera slums), Tansania (Brunnenbau), Uganda( Waisenkinderbetreuung), Äthiopien (Jugendzentrum Aidsaufklärung- und Aidsbekämpfung), Südafrika und Somalia. In all diesen Projekten ist jedoch die Bekämpfung von Aids eingeschlossen. Um diese Krankheiten einzudämmen, ist eine Früherkennung notwendig und hierfür hat AMREF 260 Test- und Beratungs-Stationen errichtet. In Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim versorgt AMREF HIV-infizierte Mütter und durch die Verabreichung von Viramune ® bringen diese Mütter gesunde Kinder zur Welt. Allerdings muss auch das Neugeborene eine zeit lang medikamentös betreut werden.
Ein weiteres sehr wichtiges Aufgabengebiet bei AMREF ist die Versorgung der unzähligen Waisenkinder in Ostafrika. So hat AMREF Deutschland in Uganda 70 kleine Wohneinheiten für diese Kinder gebaut und mit Hilfe eines Betreuers lernen die Kinder sich selbst zu versorgen. Aber auch die Schulausbildung ist für AMREF ein wichtiges Projekt, um den Kindern und Jugendliche eine bessere Zukunft zu gewähren. Doch alles wäre vergebens, wenn nicht auch die Trinkwasserversorgung verbessert würde. Viele Krankheiten werden durch unsauberes Trinkwasser verursacht und somit konzentriert sich AMREF auch auf den Brunnen- und Latrinenbau. Bei der Vielzahl der Projekte, die alle ihren Stellenwert haben, steht immer die Maxime im Vordergrund, den Menschen ein gesundes und würdevolles Leben zu ermöglichen. Hilfe zur Selbsthilfe. Doch ohne die Unterstützung von Förderern ist diese Hilfe nicht zu realisieren.
Wer wir sind

AMREF besteht seit über 40 Jahren in Deutschland und wurde 1957 von dem Plastischen Chirurgen und Albert Schweitzer Schüler Sir Michael Wood ins Leben gerufen.
Die Begeisterung bestand zunächst für die liebenswerten, traditionsbewussten Menschen in Afrika etwas zu tun durch den Flying Doctor Service. Die Mission war ärztliche Hilfe zu leisten in den weit über 100 Missions- und Regierungskrankenhäusern, die oft in den entlegensten Gebieten liegen. Ein kleines Flugzeug wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) finanziert sowie das Gehalt für einen kompetenten Chirurgen, der unter den schwersten Bedingungen Tausende von Menschen operieren musste. Die Bevölkerung legte kurze Landebahnen an und der Flying Doctor Service war aus Ostafrika nicht mehr wegzudenken. Ostafrika entspricht in seiner Größe einem Kreis von Oslo bis Neapel. Aus dem Flying Doctor Service wurde AMREF (African Medical and Research Foundation), die mittlerweile größte medizinische Hilfsorganisation des afrikanischen Kontinents. Das Herzstück ist jedoch immer noch der Flying Doctor Service. Heute ist AMREF auf vielen Gebieten aktiv und von den insgesamt 117 Projekten finanziert AMREF Deutschland einen großen Teil.
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