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Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.

Was wir in Afrika tun

Die ASW fördert einheimische Selbsthilfeinitiativen, Bildungsprojekte, Frauengruppe und Umweltvorhaben. In den von uns unterstützten Basisgruppen finden Menschen mit Ideen gemeinsam Wege, die dringlichsten Probleme zu lösen.

In den Ländern des Sahel im westlichen Afrika sind die sandigen Böden stark geschädigt. Mit der traditionellen Landwirtschaft alleine kann sich kaum noch eine Familie durchschlagen. Das Überleben im Sahel wird immer schwieriger.

In Senegal und in Burkina Faso unterstützen wir deshalb lokale Gruppen, die

  • wie z.B. UCEM im Osten des Senegal Programme zum Ressourcenschutz, Erosionsvermeidung und zur Förderung einer ökologisch angepassten Landwirtschaft durchführen
  • die Rechte von Frauen fördern, wie die Gruppe APFG in Burkina Faso, die mit Theaterstücken und Beratung über Aids und andere tabuisierte Themen wie die genitale Verstümmelung informiert
  • wie die Frauenorganisation ASAFODEB mit ihren Alphabetisierungs- und Fortbildungskursen Selbsthilfeprozesse durch Ausbildung, Beratung und Erfahrungsaustausch untereinander fördern.

Im südlichen Afrika haben das Ende der Apartheid und die Entkolonialisierungsprozesse für die Bevölkerungsmehrheit leider wenig soziale Fortschritte gebracht. In Südafrika bemühen sich die demokratisch gewählten Regierungen zwar, die Versorgung zu verbessern, aber das Geld ist knapp - auch wegen der hohen Auslandsschulden aus der Zeit der Apartheid. In Simbabwe nehmen die wirtschaftliche und politische Instabilität und die Unterdrückung der Unzufriedenen nehmen von Jahr zu Jahr zu.

Wir fördern deshalb lokal verankerte Basisprojekte, die

  • das Überleben ärmster Bevölkerungsgruppen ermöglichen und Perspektiven entwickeln, wie z.B. die Organisation CEPHAC in Simbabwe, die über Hiv/Aids aufklärt, Betroffene berät und betreut und ihnen hilft, ihre gesellschaftliche Stigmatisierung zu überwinden
  • wie das Kinderprojekt CRC in Südafrika mit Anti-Gewalt-Trainings, Aids-Aufklärung, Kulturprogrammen und Förderung der kindlichen Eigeninitiative auf soziale und politische Veränderungen hinwirken.

Wer wir sind

Wir unterstützen Menschen mit Ideen: seit 50 Jahren!

Die ASW ist eine der ältesten unabhängigen entwicklungspolitischen Organisationen in Deutschland. Seit 1957 fördern wir Basisprojekte in Indien, Afrika und Brasilien, die sich für die Stärkung von Frauen, den Schutz der Umwelt und die Wahrung der politischen, sozialen und kulturellen Menschenrechte einsetzen.

Alle geförderten Projekte wurden von den betroffenen Menschen selbst gestartet. Sie haben sich zusammengeschlossen, um für ihre Zukunft aktiv zu werden. Von uns brauchen sie finanzielle Unterstützung, damit sie ihre Arbeit fortführen können. Wir entsenden keine "ExpertInnen" oder "EntwicklungshelferInnen". Die Projekte liegen allein in der Verantwortung der Menschen in der Dritten Welt, die sie ins Leben gerufen haben.

Gleichzeitig wissen wir, dass ohne Veränderungen bei uns, in den reichen Ländern des Nordens, nachhaltige Verbesserungen im Süden unmöglich sind. Wir sehen es deshalb als unsere zweite wichtige Aufgabe, die Menschen in Deutschland über die Arbeit unserer ProjektpartnerInnen, über ihre Probleme, ihre Forderungen und ihre Erfolge zu informieren.

ASW/ Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.
Hedemannstrasse 14
10969 Berlin
Telefon: 030 - 25 94 08 01 bzw. Afrika-Referat: 030 - 25 94 08 05
Fax: 030 - 25 94 08 11
E-Mail: mail@aswnet.de, bzw. afrika@aswnet.de
Internet: www.aswnet.de
Die Zeitschrift der ASW im Internet: www.solidarische-welt.de
© Text und Fotos: ASW/ Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.
Bild 1 (Westafrika):
Eine Theatergruppe der APFG klärt über Genitalverstümmelung und Aids auf
Bild 2 (Südliches Afrika)
Kindergruppe des CRC in Kapstadt bei einer Straßenreinigungsaktion

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Hilfsorganisationen