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Das Weltnotwerk e.V.

Was wir in Afrika tun

Afrika ist ein Kontinent voller Vielfalt und auch voller Gegensätze. Trotz aller politischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten existieren in Afrika eine Vielzahl von Initiativen, die beispielhaft und im Kleinen Hoffnung vermitteln und Menschen Perspektiven für ihre Zukunft schaffen. Das Weltnotwerk der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) greift diese beispielhaften Initiativen auf und fördert sie. Schwerpunkte unserer Arbeit in Afrika bilden Projekte in den Ländern Ruanda, Uganda, Tansania, Madagaskar, Kamerun, Nigeria und Kapverden. Darüber hinaus fördert das Weltnotwerk Begegnungsreisen und den Jugendaustausch mit Menschen aus Afrika.

Das Team des Basisgesundheitsdienstes der Diözese Mbinga, Tansania, organisiert verschiedene Projekte und Seminare über gesundheitliche Aufklärung im Krankenhaus Litembo. Die KAB unterstützt die Ausbildung der Laienhelfer, die die ländliche Bevölkerung über Aids, Malaria, sauberes Wasser, gesunde Ernährung und Hygiene aufklären sowie Projekte zur Selbsthilfe anstoßen. Zum Beispiel sollen Brunnen gebaut, Wälder aufgeforstet und einkommensschaffende Maßnahmen durchgeführt werden.

Mit dem Projekt "Lwanga Technical School" der Christian Workers Movement in Uganda fördert die KAB eine Berufsschule mit derzeit 150 Schülern für die Berufszweige Schreinerei, Maurer, Schlosserei, Schneiderei, KFZ und Elektro. Außerdem züchten und versorgen die Schüler in der Schule Tiere. So schaffen es die Schüler, ihren Unterhalt selber zu sichern.
Die größte gesellschaftliche Herausforderung in Ruanda ist die Versöhnung der Volksgruppen der Hutu und Tutsi, die sich nach dem Bürgerkrieg Mitte der 90er Jahre noch immer mit großem Misstrauen begegnen. Die christliche Arbeiterbewegung MTCR (Mouvement des Travailleurs Chrétiens au Rwanda) und der Jugendverband JOC (Jeunesse Ouvrière Chrétienne) leisten hier eine beispielhafte Arbeit, indem Vertreter beider Volksgruppen gemeinsam an Seminaren über Menschenrechtsfragen und die Rolle der Zivilgesellschaft teilnehmen. Mit finanzieller Hilfe des Weltnotwerks wurde den Partnerorganisationen in Ruanda die Durchführung landesweiter Bildungsprogramme und die Einrichtung eines Fonds zur Förderung von Kleinprojekten ermöglicht. Ebenso wie die Bildungsprogramme richtet sich auch dieser Fonds an alle Bedürftigen, unabhängig von ihrer Volkszugehörigkeit.

Wer wir sind

Das Weltnotwerk der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) wurde Anfang der 60er Jahre gegründet und fördert in über 20 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika den Aufbau und die Stärkung von christlichen Arbeitnehmerorganisationen. Seitdem konnte eine Vielzahl von beruflichen und sozialen Bildungsprojekten sowie von Initiativen zur Armutsbekämpfung und zur ländlichen Entwicklung unterstützt werden. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort arbeiten wir in einer Vielzahl von Projekten, um das Leben der Menschen dauerhaft zu verbessern. Unsere Partner sind herausgefordert, immer größere und vielfältigere Projekte zu betreuen. Dafür ist es notwendig, ihre Arbeit weiter zu professionalisieren. Das Weltnotwerk begleitet sie in diesem Prozess und hilft bei der Weiterentwicklung und Vertiefung des bisher Erreichten. Darüber hinaus unterstützt es die allgemeine Verbands- und Bildungsarbeit vor Ort. Die Programme und Projekte des Weltnotwerkes zielen nicht nur darauf ab, Hilfe zu leisten, sondern es geht vor allem darum, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Situation selbst zu meistern und zu verbessern. Träger des Weltnotwerkes sind die Diözesanverbände der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung sowie die Christliche Arbeiterjugend (CAJ). Finanziert wird unsere Arbeit vor allem aus Spenden. Das Weltnotwerk wurde vom DZI mit dem Spendensiegel ausgezeichnet.

Weltnotwerk e.V. der KAB
Bernhard-Letterhaus-Straße 26
D-50670 Köln
Telefon: 0221 - 77 22 144
Fax: 0221 - 77 22 11 6
E-Mail: info@weltnotwerk.de
Internet: www.kab.de
© Text und Fotos: Weltnotwerk e.V. der KAB

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