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UNESCO-StiftungWas wir in Afrika tunSeit 13 Jahren setzt sich das UNESCO Programm "Bildung für Kinder in Not" dafür ein, notleidenden Kindern in allen Weltregionen durch Schule und Berufsausbildung eine Zukunft zu schaffen. Hilfe zur Selbsthilfe ist der Leitsatz der rund 284 Projekte in 81 Ländern, die von der UNESCO im Rahmen dieses weltweiten Programms bislang gefördert werden konnten. Denn nur durch Schule und sinnvolle Berufsbildung wird aus kurzfristiger Überlebenshilfe eine verlässliche Starthilfe für die Zukunft. Die Kinder Afrikas stehen dabei mit an erster Stelle. Denn Kinder sind gerade in Afrika immer wieder die ersten Opfer der mörderischen Bürgerkriege, der täglichen Gewalt in den Slums und Townships zwischen Kapstadt und Kairo, der furchtbaren Aids-Pandemie, der körperlichen und geistigen Behinderungen, um die sich niemand kümmern will, und der tief verwurzelten Armut in den entlegenen ländlichen Gebieten der Sahelzone. In den Flüchtlingslagern von Somalia, Kenia und dem Kongo sorgten UNESCO Zeltschulen und speziell ausgebildete Lehrer und Lernmaterialien für Flüchtlingskinder dafür, dass die Welt der Kinder nicht völlig zusammenbrach. In Angola fanden Kindersoldaten im Rahmen sorgfältig konzipierter Programme den Weg zurück in Schule und Gesellschaft. In Rwanda, Burundi, Sierra Leone und Liberia kümmert sich die UNESCO auch heute noch um den Wiederaufbau von tausenden zerstörter Schulen. In Guinea-Bissau mussten Heimschulen für Kriegswaisen gebaut werden. Landflucht, Kriegswirren und das Aids-Drama haben hunderttausende afrikanischer Kinder von ihren Familien getrennt und in die Großstädte getrieben. Als Straßenkinder überleben sie im Rotlichtbezirk, auf Märkten und Busbahnhöfen. Für die UNESCO sind sie eine ganz besonders gefährdete Zielgruppe, denn Krankheit, Drogen und Gewalt sind Gefahren, die für die Kinder meist tödlich enden. Heime, Sportplätze, medizinische und psychologische Betreuung, und vor allem ein Platz in der Schule, eine handfeste berufliche Ausbildung - das sind die unverzichtbaren Bausteine von UNESCO Projekten in Südafrika, Uganda, Kenia, Äthiopien, Kamerun, Namibia, Senegal und anderen Ländern Afrikas. Kindern eine Zukunft schaffen - das geschieht auch durch die Bekämpfung der furchtbaren Armut auf dem Lande und durch die Schaffung von Einkommensquellen für die oft völlig überlasteten Mütter. Im Senegal oder in Burkina Faso, wo Kinder wieder in die Schule gehen können, seitdem ihre Mütter der schlimmsten Armut entronnen sind; oder auch in Äthiopien, wo das von UNESCO geförderte Projekt "Mamma" ganzen Familien Arbeit und Lebensmut zurückgibt. Dass die Kinder Afrikas ihre Zukunft mit Talent und Arbeitskraft auch selbst in die Hand nehmen können, das zeigen die von UNESCO organisierten "summer camps" für junge Mädchen mit besonderer wissenschaftlicher Begabung: In Mali und der Elfenbeinküste sind Mädchen aus ganz Afrika zu solchen besonderen Förderungskursen zusammengekommen. Und weitere Kurse sollen folgen, denn hier geht es um die Zukunft eines ganzen Kontinents. Wer wir sind
Die Stiftung UNESCO, mit Sitz in Düsseldorf, hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland für das weltweite UNESCO Programm "Bildung für Kinder in Not" um Unterstützung zu werben und die Ergebnisse von UNESCOs Arbeit bekannt zu machen. Dabei spielt UNESCO Sonderbotschafterin Ute Ohoven eine besonders wichtige Rolle. Im Laufe der vergangenen 13 Jahre sind deutsche Spenden in Höhe von 30 Millionen US-Dollar in diese UNESCO Projekte geflossen. Zielgruppen des Programms sind Kinder, die Opfer von Krieg und Katastrophen werden, kranke und behinderte Kinder, Straßenkinder und junge Arbeitssklaven sowie Kinder, denen extreme Armut jede Zukunftschance verbaut.
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