Dadaab

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Malteser International schafft 14 Gesundheitsstationen für bisher völlig unterversorgte Gebiete im Südsudan, 03.02.2012

Malteser International schafft 14 Gesundheitsstationen für bisher völlig unterversorgte Gebiete im Südsudan. mit Beginn des neuen Jahres weitet Malteser International, Mitgliedsorganisation von Gemeinsam für Afrika, seine Arbeit im Bereich der Basisgesundheitsversorgung in der Provinz Lakes State aus. In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium bauen die Malteser 14 kleine Gesundheitsstationen in den bisher völlig unterversorgten Gebieten Rumbek Nord und Ost. Rund 167.000 Menschen leben in den Dörfern dieser abgelegenen Gebiete oder als Hirtennomaden. Bisher mussten sie oft tagelange Fußmärsche auf sich nehmen, um eine Klinik zu erreichen. Durch eine dezentrale Versorgung über die neuen Gesundheitsstationen bringen die Malteser die medizinische Hilfe nahe zu den Menschen: Vorsorge, Diagnose und Behandlung der häufigsten Krankheiten, Erste Hilfe bei Verletzungen und insbesondere eine verbesserte Mutter-Kind-Gesundheit. Da der Zugang zu sauberem Trinkwasser und eine angemessene sanitäre Versorgung wesentliche Voraussetzungen für ein gesundes Leben sind, werden bei den Gesundheitsstationen gleichzeitig auch immer Regenwassersammelanlagen und Latrinen gebaut werden. Bei allen Maßnahmen ist die Bevölkerung von Anfang an mit einbezogen. Die Dorfbewohner helfen beispielsweise nicht nur aktiv bei allen Baumaßnahmen mit, sondern wählen aus ihren Reihen auch Freiwillige aus, die von Malteser International zu Dorfgesundheitshelfern ausgebildet werden. Ihre Aufgabe ist es, den Umgang der Familien mit der knappen Ressource Wasser zu verbessern, beim Anlegen von Küchengärten zu helfen, einfache Hygieneregeln zu vermitteln und auch die Stigmatisierung von Krankheiten wie Lepra und HIV/AIDS in ihren Dörfern zu bekämpfen. Weitere Informationen über die Arbeit im Südsudan finden Sie hier.

Twitter erobert den afrikanischen Kontinent, 01.02.2012

Twitter wird auch in Afrika immer populärer! Das Internet-Tool beweist sich als beliebtes Mittel, um in globalen Diskussionen mitzumischen. Über 5 Millionen Tweets kamen im letzten Quartal des Jahres 2011 allein aus Südafrika, womit das Land am Kap afrikanischer Twitter-Spitzenreiter ist. Auch in Kenia, Ägypten und Nigeria wird Twitter relativ stark als Kommunikationskanal und Informationsquelle genutzt. Die Twitter-Nutzer dieser Länder sind dabei sowohl an nationalen Meldungen als auch an internationalen Nachrichten interessiert und informieren sich dabei über politische Themen genauso wie Interessantes aus der Unterhaltungsbranche. Durch die starke Verbreitung mobiler Internetnutzung twittert der größte Teil der Afrikaner über ihr Smartphone. Im weltweiten Vergleich ist der afrikanische Twitterer mit 20 bis 29 Jahren deutlich jünger als der weltweite Durchschnitt, der bei 39 Jahren liegt. Hier erfahren Sie mehr.
Bild: Twitter.com

Hunger im Sahel - Gemeinsam für Afrika drängt auf sofortige Reaktion der humanitären Gemeinschaft, 31.01.2012

In den westlichen Sahelstaaten verschlechtert sich die Lage zunehmend. Bereits jetzt sind mehr als zehn Millionen Menschen von der Hungersnot bedroht. Die Einwohner der Länder Niger, Mali, Mauretanien und Tschad sind am stärksten gefährdet. Allein im Niger bräuchten mindestens 1,3 Millionen Menschen sofortige Nahrungshilfe.
Seit Herbst 2011 werden immer wieder Stimmen laut, die vor einer drohenden Hungerkatastrophe im Sahel mahnen. Gemeinsam für Afrika warnt eindringlich vor der Zuspitzung der Lage und drängt auf eine sofortige Reaktion der humanitären Gemeinschaft. In unserer aktuellen Pressemitteilung erfahren Sie mehr.
Bild: StepMap.de

Neues Programm des BMZ zur ländlichen Entwicklung und Ernährungssicherung, 27.01.2012

Entwicklungsminister Dirk Niebel hat am vergangenen Mittwoch ein Zehn-Punkte-Programm zur ländlichen Entwicklung und Ernährungssicherung vorgestellt. Er kündigte dabei an, die Mittel für diesen Bereich auf rund 700 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken, etwa doppelt soviel wie noch vor fünf Jahren. Das Programm zielt auf eine bessere Verzahnung von Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen nach Katatstrophen, die Förderung von Transparenz, um Korruption in Verbindung mit Landgrabbing zu unterbinden und die Abschaffung der Agrarexportsubventionen.
Hilfsorganisationen von Gemeinsam für Afrika bewerten das Programm als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Die Welthungerhilfe beispielsweise begrüßt, dass der freie Zugang zu Land, die Verbesserung des Nachernteschutzes und die Anstrengungen gegen Landdegradierung explizit in dem Programm verankert sind. „Statt nur auf die Steigerung der Produktion zu setzen, will die Bundesregierung das Potenzial der kleinbäuerlichen Landwirtschaft erhalten und nutzen. Hier werden viele unserer Erkenntnisse aufgenommen“, lobt Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Jedoch vermissen die Hilfsorganisationen eine klare Aussage, in welchem Zeitraum und mit welchen finanziellen Mitteln der neue Plan konkret umgesetzt werden soll. Zudem wird die unzureichende Berücksichtigung der Zivilgesellschaft kritisiert. Diese müsste stärker unterstützt und eingebunden werden. Das Programm sollte insgesamt konsequenter auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe setzen.
Hier gelangen Sie zum neuen Programm des BMZ. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bild: Bundesregierung, B.Rocksloh-Papendieckwi

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