Kindernothilfe

Die Förderprogramme der Kindernothilfe (KNH) konzentrieren sich auf das östliche und südliche Afrika.

Kindernothilfe

Was wir in Afrika tun

Die Förderprogramme der Kindernothilfe (KNH) konzentrieren sich auf das östliche und südliche Afrika. Dort arbeitet sie in zehn Ländern mit insgesamt 80 lokalen Partnern (christliche Partner, Nichtregierungsorganisationen) zusammen. Schwerpunkt in allen von KNH geförderten Programmen sind Kinder und Jugendliche und deren Umfeld. Die afrikanischen Partner fördern über 33.000 Kinder in Schülerwohnheimen und Kindertagesstätten, in Maßnahmen zur Familienunterstützung (Kreditprogramme, Einkommen schaffende Maßnahmen), in Projekten der Berufsausbildung und landwirtschaftlichen Ausbildung sowie in Programmen zur Gesundheitserziehung (Aids-Aufklärung, Anti-Aids Clubs). Die KNH-Partner unterstützen in besonderer Weise Aids-Waisen und von Kindern geführte Haushalte (Nahrungsmittelsicherung, informelle Berufsausbildung, Landwirtschafts- und Gartenbautraining). Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt sind Kinder in besonderen Lebenslagen (Reintegration von Waisenkindern und Straßenkindern in Familie und Verwandtschaft, Prävention gegen Missbrauch, offene Straßen- und Sozialarbeit, psychologische Betreuung / Trauma-Arbeit, Rechtsberatung). Um vermehrt die Gruppe der „Ärmsten der Armen“ erreichen zu können, verfolgt die KNH in einigen Ländern Afrikas verstärkt den Ansatz der Selbsthilfegruppen. Diese erreichen inzwischen mehr als 60.000 Kinder aus extrem armen Verhältnissen, für die der Schulbesuch und eine ausreichende Ernährung sicher gestellt wird.

Wer wir sind

Kindernothilfe wurde 1959 in Deutschland als christliches Kinderhilfswerk gegründet mit dem Ziel, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in den ärmsten Ländern zu verbessern und sich aktiv für Kinderrechte einzusetzen. Die Arbeit wurde inzwischen auf Österreich und die Schweiz ausgeweitet.
Kindernothilfe fördert mehr als 205.000 Kinder und Jugendliche in 27 Ländern Afrikas, Lateinamerikas, Asiens und Osteuropas. Die Projekt- und Programmarbeit vor Ort leisten einheimische christliche Partner. Wichtigste Hilfsform bei der Kindernothilfe ist die Patenschaft. Sie ermöglicht eine längerfristige Hilfe und stellt Kinder in den Mittelpunkt der Förderung. Kinder und Jugendliche sind Subjekte ihrer Entwicklung. Daher ist ihre aktive Beteiligung an Entscheidungen in der Projekt- und Programmarbeit ein wichtiges Prinzip der Kindernothilfe.
Kindernothilfe und ihre Partner setzen sich für die Verwirklichung der Kinderrechte ein. Dafür arbeiten sie in zahlreichen Bündnissen und Netzwerken auf nationaler und internationaler Ebene mit (z.B. im Aktionsbündnis gegen Aids). Die Kindernothilfe möchte mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele (u.a. Halbierung der Armut weltweit bis 2015; Bekämpfung von HIV/Aids) leisten. Unter dem Motto „Bei Aids steht alles auf dem Spiel“ befasst sich Kindernothilfe im Jahr 2006 schwerpunktmäßig mit dem Thema Aids und stellt im Rahmen ihrer Arbeit die Aidsprävention und Unterstützung von Aidswaisen in den Mittelpunkt. Übrigens: Zahlreiche Prominente wie z.B. Dr. Norbert Blüm, Christina Rau, Dieter Kürten, Natalia Wörner, Claudia Kleinert und Claudia Pechstein unterstützen die Arbeit der Kindernothilfe.

Kindernothilfe
Düsseldorfer Landstr. 180
D-47249 Duisburg
Tel: 0180 – 33 33 300 (Infoservice)
Email: info@kindernothilfe.de
Internet: www.kindernothilfe.de
© Text und Foto: Kindernothilfe