Im Vorfeld des G8-Gipfels, der ab kommenden Montag unter britischer Präsidentschaft in Nordirland stattfindet, fordert unsere Mitgliedsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg mehr und gezielte Unterstützung für Kleinbauern in Entwicklungsländern. „Aktuell leiden 870 Millionen Menschen weltweit – und damit jeder achte Mensch – an Hunger“, so Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE. Dreiviertel dieser Menschen sind selbst Kleinbauern, die Mehrheit von ihnen weiblich. „Die Frauen arbeiten von morgens bis abends, um kleine Landparzellen zu bewirtschaften und ihre Familien zu ernähren. Aber meist reicht der Ertrag nicht zum Leben.“
Bildung
Kinder & Jugendliche
Projekte
„Bis zum Himmel und noch viel höher!“, jauchzt Tshepo aufgeregt. Wie hoch das in etwa ist, zeigt der Vierjährige mit emporgerecktem Arm. Dann setzt er den nächsten Stein auf die waghalsige Konstruktion bunter Bauklötze. Yolandi und Mpho bringen ihre Puppenfamilie, die sie gerade bekochen, in Sicherheit.
Das Spielzentrum, in dem Tshepo die Grenzen der Baukunst auslotet, ist ein farbenfrohes Haus mitten im Township von Grahamstown. Betrieben wird es von einer Selbsthilfegruppe, unterstützt von der Kindernothilfe. Hier finden Kinder Spielsachen, die sich ihre Eltern niemals leisten könnten. Kein Luxus. Was wichtig für ihre Entwicklung und damit für den Erfolg in der Schule ist, lernen die Kleinsten spielend. In Südafrikas Armenvierteln müssen das die Eltern oft erst lernen.
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Politik
Termine & Veranstaltungen
Heute findet in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema “Neue Perspektiven für die afrikanische Landwirtschaft? Die EU reformiert ihre Agrarpolitik” statt.
Die Neuverhandlung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP 2014 – 2020) der Europäischen Union (EU) geht in ihre Schlussphase. Im März dieses Jahres haben das Europäische Parlament und die europäischen Agrarministerinnen und Agrarminister ihre Positionen definiert. Am 11. April begannen die Abschlussverhandlungen im so genannten Trilog zwischen der Kommission, dem EU-Parlament und dem Rat der Europäischen Union. Mit der GAP verfolgt die EU zwei Hauptziele: Die Unterstützung der europäischen Landwirtinnen und Landwirte im internationalen Wettbewerb sowie die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums.
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Bildung
Kinder & Jugendliche
Heute am internationalen Tag gegen ausbeuterische Kinderarbeit finden weltweit Aktionen und Veranstaltungen statt, die jeden Bürger dazu aufrufen, Kinderarbeit nicht zu tolerieren, sondern aktiv gegen diese vorzugehen. Für die Kindernothilfe, langjährige Mitgliedsorganisation von Gemeinsam für Afrika, ist das ein Dauerthema: Mit ihrer überaus erfolgreichen Kampagne „Action!Kidz“ macht die Organisation seit 2007 dauerhaft und erfolgreich auf das Problem Kinderarbeit aufmerksam.
So auch heute in Berlin: Dort haben Christina Rau, Natalia Wörner und rund 150 Schüler gemeinsam mit der Kindernothilfe ein Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit gesetzt: Eine auf dem Kopf stehende Erdkugel mit vertauschtem Süd- und Nordpol wurde wieder richtig herum gedreht. Denn so lange Kinder durch harte Arbeit ausgebeutet werden, läuft etwas ganz und gar falsch.
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So genannter „Biosprit“ verschärft den Hunger in der Welt, vertreibt Menschen von ihrem Land und ist noch nicht einmal bio: Der großflächige Anbau von Energiepflanzen zerstört Regenwälder und andere Ökosysteme. Mit der Förderung von Agrarkraftstoffen trägt die EU zu diesen Problemen bei.
An 20. Juni entscheidet der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments darüber, ob Biosprit in der EU auch in Zukunft gefördert werden soll – trotz der gravierenden Folgen für die Umwelt und die Menschen in den Ländern des Südens.
Die Abstimmungen ist wegweisend für die Entscheidung des Europäischen Parlaments. Die Biosprit-Lobby setzt alles daran, die EU-Abgeordneten zu beeinflussen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Bürger/innen den Abgeordneten klarmachen, dass wir Essen im Tank ablehnen!
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Kampagne Gemeinsam für Afrika
Termine & Veranstaltungen
Unser Team des Monats Juni ist das Aktionsteam von Gemeinsam für Afrika. Es setzt sich bundesweit für wichtige Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland ein.
In jedem Jahr am Afrika-Tag, dem 25. Mai, macht das Aktionsteam von Gemeinsam für Afrika mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas, aber auch auf Probleme und Missstände des Kontinents aufmerksam.
Am 25. Mai 2013 war unser Team erstmals sogar in insgesamt 16 statt wie bisher in zehn Städten aktiv und präsentierte die Arbeit und die Anliegen von Gemeinsam für Afrika auf dem Ersten Deutschen Entwicklungstag.
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Das vom UN-Generalsekretär im Juli 2012 ernannte hochrangige Beratergremium zum Post 2015-Prozess mit dem deutschen Mitglied Horst Köhler hat am Freitag seinen Entwurf für die Entwicklungsagenda nach 2015 unter dem Titel “A new global Partnership” überreicht. Eines der Kernziele: Extreme Armut soll laut dem Bericht bis 2030 beendet sein. Die Welthungerhilfe, eine der Mitgliedsorganisationen von Gemeinsam für Afrika, begrüßte die getroffenen Aussagen als Beginn einer notwendigen Verpflichtung zur nachhaltigen globalen Entwicklung. “Wir benötigen eine neue Entwicklungsagenda, in der nicht nach Entwicklungs- und Nachhaltigkeitszielen unterschieden wird”, sagte Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe. “Sie sollte wie im Bericht angekündigt auf den Menschenrechten aufbauen und an den Ursachen von Armut und Ungleichheit ansetzen. Das Recht auf Nahrung, als eine der Säulen zukünftiger Entwicklung, muss in der Folge noch deutlicher herausgearbeitet werden. Ein durchaus positives Signal ist die Forderung, den Hunger in der Welt wirklich überall zu beenden und nicht nur den Anteil der Hungernden zu halbieren – wie bisher.”
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Anlässlich des Jahrestreffens der Afrikanischen Entwicklungsbank hat die Organisation ONE am Mittwoch den DATA-Bericht 2013 “In Wandel investieren – Afrika im Aufbruch” vorgelegt. Er untersucht Fortschritte der afrikanischen Länder bei der Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und stellt sie in einem Ranking vor. Weiterhin analysiert er, inwiefern der Fortschritt einzelner Länder mit den Staatsausgaben der afrikanischen Länder für Entwicklung korreliert. Der Data-Bericht zeigt, dass 30 Länder in Sub-Sahara-Afrika ihren Gesamt-Punktestand bei der Erreichung der MDGs in den vergangenen drei Jahren verbessert haben. 16 Länder können extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbieren. Zu den Top-Performern gehören Ruanda, Äthiopien, Malawi, Ghana, Uganda, Benin und Burkina Faso.
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Kampagne Gemeinsam für Afrika
Termine & Veranstaltungen
Am 25. Mai feierte Afrika den 50. Gründungstag der Organisation für Afrikanische Einheit, die vor über zehn Jahren in der Afrikanischen Union (AU) aufgegangen ist. Anlässlich dieses Jubiläums lud der Bundespräsident Joachim Gauck, Schirmherr von Gemeinsam für Afrika, zu einer Matinée ins Schloss Bellevue. Vertreten war dort auch Gemeinsam für Afrika, allen voran die erfolgreiche Musikerin Ivy Quainoo, die seit Februar Botschafterin für die Schulkampagne von Gemeinsam für Afrika ist.
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Kampagne Gemeinsam für Afrika
Termine & Veranstaltungen
Am Afrika-Tag, dem 25. Mai, machen wir seit vielen Jahren mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aufmerksam. Natürlich auch in diesem Jahr! Gemeinsam für Afrika wird in 16 Städten bei den Veranstaltungen zum Ersten Deutschen Entwicklungstag vertreten sein:
An einem riesigen Afrika-Kontinent präsentieren wir die Projektarbeit unserer 24 Bündnis-Organisationen. Unter dem Motto „Miteinander. Fair. Gerecht!“ möchten wir Ihnen zeigen, wie wichtig uns die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist. In tausenden Projekten setzten sich unsere Bündnisorganisationen gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort dafür ein, nachhaltige Entwicklung zu fördern und Armut und Hunger zu überwinden.
Wir heißen Sie an unserem Aktions-Stand herzlich willkommen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Projekte und erhalten Sie Informationen aus erster Hand von den Vertreter/-innen unserer Organisationen.