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Projekt des MonatsQuäker-Hilfe Stiftung - Kleinkredite schaffen Zukunft
„Rehema“ ist ein afrikanischer Mädchenname und bedeutet „Mitleid, Erbarmen, aber auch Segen und Gnade“. Diesen Namen gab sich eine Gruppe älterer Frauen in der Nähe von Kaimosi, im Nord-Osten Kenias. Verwitwet oder verlassen und vereinsamt waren die Frauen völlig auf die Hilfe und Barmherzigkeit der Dorfgemeinschaft angewiesen. Die Frauen fühlten sich nur noch als Last für die anderen. Einige von ihnen wurden depressiv und isolierten sich immer mehr von den anderen. Das Kleinkreditprogramm richtet sich vor allem an Frauen, weil sie sehr verantwortungsvoll mit Geld umgehen. „Wir wollen ja, dass die Kredite zurückgezahlt werden und weiteren bedürftigen Frauen zur Verfügung stehen“, erklärt Aggrey Mugasia, der Projektleiter. „Deshalb schulen wir in erster Linie Frauen, weil sie in der Regel zuverlässiger und verantwortungsbewusster als die Männer sind. 93 Prozent der Kredite werden ordnungsgemäß getilgt.“ In den afrikanischen Kulturen hat ein positives Altersbild eine lange Tradition. Doch das traditionelle Senioritätsprinzip hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Insbesondere die Migration von jungen Menschen in die Städte, aber auch die Krankheit AIDS haben die Großfamilie als sichere Versorgungsinstanz für ältere und alte Menschen zunehmend aufgelöst. Banti Chicken FarmingAbaba Banti aus Goro Kebele ist Mutter von vier Kindern, Ehefrau und - dank der Initiative des Hunger Projekts - selbstbewusste Geschäftsfrau mit ihrem Geschäftsmodell "Banti Chicken Farming". Durch die Arbeit der Organisation verbesserte sich das Leben von Ababa Banti, das ihrer Familie und des gesamten Dorfes nachhaltig.
"Vor dem Beginn meines "Banti Chicken Farming" war mein Leben nicht gut. Ich hatte häufig Streit mit meinem Ehemann, mit seiner Familie und auch mit unseren Nachbarn. Das Wenige, was mein Mann verdiente, reichte zum Weiterleben, aber nicht, um unsere Kinder zur Schule zu schicken. Als das Hunger Projekt in unser Dorf kam und mir und anderen Frauen die Gelegenheit gab, selbst etwas Geld zu verdienen, änderte sich unser Leben." Ababa Bantis Chicken Farming ist unser Projekt des Monats. Ein kleines Projekt mit großer Wirkung. Die Initiative des Hunger Projekts im äthiopischen Dorf Goro Kebele zeigt exemplarisch, wie Hilfsorganisationen gezielt Entwicklungsprozesse in Gang setzen und Menschen befähigen, eigenständig und selbstbestimmt ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Ein außergewöhnlicher Geschäftsbericht, den die Agentur Serviceplan kostenlos für Das Hunger Projekt gestaltet hat, stellt die Erfolgsgeschichte von Ababa Bantis Hühnerfarm vor. Ababa Bantis Entwicklungsweg wird nachvollziehbar - von der Vergabe des ersten Kleinkredits bis hin zur Expansion. Die positiven Auswirkungen auf die Familie und Gesellschaft werden ebenfalls berücksichtigt. Sie können den Bericht hier als PDF herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!
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