„Invest in the future. Defeat malaria“ ist der Slogan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den Welt-Malaria-Tag am 25. April 2013. Dieser wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um jährlich an das große Problem, verursacht durch eine kleine Mücke, zu erinnern. Denn Malaria ist noch immer die verbreiteteste Infektionskrankheit der Welt.
Gesundheit
Projekte
In vielen Gegenden der Welt haben Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ihre Zahl schätzen die Vereinten Nationen auf fast 800 Millionen. Das internationale Kinderhilfswerk World Vision setzt im Kampf gegen die Wasserknappheit auf intelligente und preiswerte Lösungen, die zudem auch genau auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung angepasst sind.
“Wir haben im Südsudan und in Kenia Tausende Geräte verteilt, die sich ‘Life Straws’ nennen und die selbst Wasser aus Pfützen oder morastigen Flüssen oder Seen trinkbar machen”, erklärte Anna Fenten, Referentin für Humanitäre Hilfe von World Vision. In diesen entfernten, ländlichen Gebieten habe die Bevölkerung keinen Anschluss an das Versorgungsnetz. Häufig lebten dort auch Nomaden oder Flüchtlinge, die auch kein Wasser aus Brunnen beziehen könnten. Anna Fenten: “Ganze Haushalte können so mit den Life Straws versorgt werden. Kostengünstig, einfach zu handhaben und ohne komplizierte Wartung.”
Allgemein
Kampagne Gemeinsam für Afrika
Als international tätige Organisation der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Dresden unterstützt arche noVa seit 1992 Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten sind. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei das Menschenrecht auf eine angemessene Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie Präventionsprogramme im Hygienebereich. Mehr als 50 Projekte auf vier Kontinenten konnte arche noVa bisher durchführen, mehr als 1,2 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.
Ernährung
Gesundheit
Die internationale Gemeinschaft hat vor einem Jahr in Westafrika rund zehn Millionen bedürftige Menschen in acht Ländern unterstützt und damit eine humanitäre Katastrophe verhindert. Die umfassende Hilfsaktion kostete insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar. Diese Bilanz haben Vertreter der humanitären Organisationen, der Regierungen der betroffenen Länder und der wichtigsten Geldgeber am Mittwoch in Rom gezogen. Wie das UN World Food Programme (WFP) berichtete, sind noch immer Millionen von Menschen in der Region von der Dürre betroffen. Darunter befänden sich knapp 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren, die von schwerer Mangelernährung bedroht seien.
Gesundheit
Projekte
Unser Team des Monats hat viel zu tun! In fünf Krankenhäusern und 18 Gesundheitszentren koordiniert es in ländlichen Regionen Kenias verschiedenste Gesundheitsprojekte zur Verbesserung des Augenlichts, zur Vermeidung von HIV-Übertragung von Mutter zu Kind und zur Überwindung von Folgen der Dürrekatastrophe von 2011.
Aphiud Njeru ist dabei verantwortlich für die Fortbildung von medizinischem Personal und die Durchführung von Augen-OPs. Er koordiniert chirurgische Teams, die in acht Gesundheitszentren insbesondere den Grauen Star und die Infektionskrankheit Trachoma, Hauptursache infektionsbedingter Blindheit, behandeln. Außerdem kümmert sich Aphiud Njeru um ein Schulprojekt, in dem Schulen mit Wassertanks ausgestattet und die Schüler über Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden, denn so kann das Risiko von Augeninfektionen verringert werden.
Allgemein
Gesundheit
Wirtschaft
Über dem Gelände von Agbobloshie in Ghanas Hauptstadt Accra steigt schwarzer Qualm von verbranntem Plastik auf, ein beißender Geruch hängt in der Luft. Mit mehreren Quadratkilometern Fläche ist Agbobloshie eine der größten Müllhalden für Elektroschrott weltweit. Etwa 50.000 Menschen leben hier, viele von ihnen sind Kinder. Ohne Schutzkleidung schmelzen sie Kabel und Platinen, zertrümmern alte Bildschirme und nehmen Klimaanlagen auseinander, um Kupfer, Aluminium und Blei zu gewinnen. Diese Rohstoffe verkaufen sie für geringe Cent-Beträge an Händler. Oft ist das ihre einzige Chance, um überhaupt etwas Geld zu verdienen. Doch die Arbeit auf der Müllhalde macht krank. Die giftigen Dämpfe verursachen schwere Organschäden, viele der Kinder haben Probleme mit dem Atmen und sind von scharfen Metallkanten und kaputten Bildschirmen mit Schnittwunden übersät. Eine medizinische Versorgung gibt es nicht.
Der Großteil der Elektrogeräte, der sich in Agbobloshie ansammelt, kommt aus Industriestaaten wie Deutschland.
Gesundheit
Politik
Projekte
Wirtschaft
Gestern feierte der jüngste Staat der Welt seinen ersten Geburtstag. Am 9. Juli 2011 hatte sich eine überwältigende Mehrheit der südsudanesischen Bevölkerung für die Unabhängigkeit vom Norden des Landes ausgesprochen. Anlässlich des Jubiläums spricht das Kinderhilfswerk World Vision, teilnehmende Organisation von Gemeinsam für Afrika, Klartext:
Gesundheit
Projekte
In der gesamten Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo verfügen lediglich wenige Gesundheitszentren über einen sicheren Trinkwasseranschluss und adäquate Sanitäranlagen. Doch gerade in den Gesundheitseinrichtungen ist Hygiene besonders wichtig, da Kranke, Neugeborene und Schwangere besonders anfällig für Krankheitserreger sind und so in besonderem Maße unter schlechten Hygienestandards leiden. Malteser International führt daher in mehreren Gesundheitszentren im Osten der DR Kongo ein umfassendes Programm im Bereich Wasser, sanitäre Grundversorgung und Hygiene (WASH) durch.