Als international tätige Organisation der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Dresden unterstützt arche noVa seit 1992 Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten sind. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei das Menschenrecht auf eine angemessene Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie Präventionsprogramme im Hygienebereich. Mehr als 50 Projekte auf vier Kontinenten konnte arche noVa bisher durchführen, mehr als 1,2 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.
Politik
Salif ist 20 Jahre alt. Er floh mit seinen Eltern, Geschwistern und zwei Cousinen im April aus Timbuktu. Er erzählt wie schwierig es war zur Schule zu gehen, als die Rebellen die Stadt einnahmen. “Die Rebellen wollten nicht, dass es Unterricht in Physik, Biologie und Philosophie gab. Sie sagten solcher Unterricht sei subversiv. Der andere Unterricht musste in Arabisch sein, und es gab keinen Französischunterricht mehr,” erzählt er. Viele Schulen wurden geschlossen und die Lehrer verließen die Stadt.
Seit Beginn des Konfliktes im Norden Malis sind mehr als 150.000 Menschen in die Nachbarstaaten Mauretanien, Niger und Burkina Faso geflohen. Fast 230.000 Menschen wurden innerhalb des Landes vertrieben. Die humanitäre Situation für die malischen Flüchtlinge und Vertriebenen wird immer kritischer, so unsere Mitgliedsorganisation UNO-Flüchtlingshilfe. Berichte über Menschenrechts-verletzungen nehmen zu. UNHCR mahnt vermehrte internationale Hilfe und Unterstützung für die Menschen in der Sahelzone an.
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Für uns gibt es kaum etwas Selbstverständlicheres als fließendes Wasser. Es läuft beim Zähneputzen, füllt Swimming Pools und strömt in Massen aus künstlichen Wasserfällen. In vielen Regionen Afrikas sieht das anders aus. So zum Beispiel in der südkenianischen Provinz Kajiado. Dort ist Wasser kein Spaß. Es bedeutet Leben und Überleben.
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Gesundheit
Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Nahrungssicherheit und Wasser“. Zu diesem Anlass wird daran erinnert, dass circa 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.