Äthiopien: Nahrungssicherheit und Krisenresistenz

In Äthiopien, wo 2017 hunderttausende Kinder an Unterernährung litten, hilft unsere Bündnisorganisation ChildFund Deutschland e.V. den Menschen dabei, ihre Ernten zu verbessern, ihre Umwelt zu bewahren und sich alternative Einkommenswege zu erschließen.
_© Childfund Deutschland e.V.

Äthiopien: Nahrungssicherheit und Krisenresistenz

Immer wieder zwingen schwere Dürren in Äthiopien Bauern und Hirten dazu, ihre Existenz aufzugeben und in Hilfe in Flüchtlingscamps suchen, wo ein Leben in Armut und Abhängigkeit auf sie wartet. Doch warum kommt es eigentlich dazu – gerade in einem stabilen, aufstrebenden Land wie Äthiopien? Das Hauptproblem: Einer wachsenden, vor allem bäuerlichen Bevölkerung steht eine veraltete Landwirtschaft gegenüber. Intensive Nutzung, Entwaldung und Überweidung schädigen die Böden, machen sie anfällig für Dürren und lassen die Erträge weiter sinken. Während so für immer mehr Menschen die natürlichen Lebensgrundlagen wegbrechen, gibt es zugleich keine Alternativen zur Feldarbeit, die sie ernähren könnten.

Das Engagement von ChildFund

Im Distrikt Soddo südlich von Addis Abeba unterstützt unsere Bündnisorganisation ChildFund Deutschland e.V. 500 Familien aus 5 Dörfern dabei, Armut zu überwinden und ihre Dürreresistenz zu erhöhen. Die Menschen dort lernen, wie sie ihre Felderträge mit neuem Saatgut, Dünger und effizienten Anbautechniken steigern können. Zugleich tragen Aufklärung, Aufforstung sowie Bau und Vertrieb von holzsparenden Öfen zur Regeneration von natürlichen Ressourcen bei. Um Ernährung und Einkommen weiter zu stärken, werden Viehzucht, Imkerei und der Anbau von Obst und Gemüse gefördert. Über dörfliche Spar- und Kleinkreditgruppen können auch andere Geschäftsideen realisiert werden, die weniger krisenanfällig sind als die Landwirtschaft.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

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