Angola: Spielen und Lernen – Lernerfolg, der sich messen lässt

Spannender Unterricht, neue Klassenzimmer und Motivation durch Fußball: Diese Ziele standen im Mittelpunkt der fünfjährigen Bildungsoffensive „Spielen und Lernen“, die ChildFund Deutschland in Angola verwirklichte.
Eine Gruppe Jungs in Angola_©ChildFund

Angola: Spielen und Lernen – Lernerfolg, der sich messen lässt

Bis ins Jahr 2002 herrschte in Angola Bürgerkrieg. Viele Schulen wurden zerstört, zahlreiche Lehrer*innen kamen ums Leben oder mussten fliehen. Bis heute gibt es vor allem auf dem Land zu wenige intakte Schulgebäude und qualifizierte Lehrkräfte. Hinzu kommt, dass die Kinder und Jugendlichen, die während oder nach dem Bürgerkrieg aufgewachsen sind, nie gelernt haben, Konflikte konstruktiv und ohne Aggressionen zu lösen. Auch das macht den Schulbetrieb ungemein schwierig. Entmutigt und frustriert brechen deshalb 70 Prozent der Kinder die Schule bereits im Grundschulalter ab – und damit ohne jede Chance, später einen Beruf zu ergreifen, der ihnen Perspektiven bietet.

Bildungschancen verbessern

Unsere Mitgliedsorganisation ChildFund Deutschland hatte sich zum Ziel gesetzt, die Bildungschancen zu verbessern. Dies sollte durch Lehrerfortbildungen, Renovierung von Schulgebäuden, Bau von sanitären Anlagen und Sport gelingen. Besonders wichtig war es Bedingungen zu schaffen, unter denen die Kinder wieder mit Freude fürs Leben lernen können. Dazu wurde gemeinsam mit Partnern vor Ort ein komplett neues Bildungskonzept entwickelt, bei dem sich pädagogische Maßnahmen und Fußball optimal ergänzten.

Fußball und Bildung ergänzen sich optimal

Viele angolanische Kinder sind durch die Folgen des Bürgerkriegs so stark traumatisiert, dass sie mit herkömmlichen schulischen Angeboten praktisch nicht mehr zu erreichen sind. Durch Fußball, auch in Angola die beliebteste Sportart , ist es gelungen, sie wieder zu motivieren und für die Schule zu begeistern. Beim gemeinsamen Fußballspielen übten sie zudem wichtige soziale Fähigkeiten wie Teamgeist, Disziplin und das gewaltfreie Lösen von Konflikten ein.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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