Madagaskar: Schutz von Familien vor Sturm und Hunger

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt. Durch den Klimawandel gefährden Dürren im Süden und gewaltige Tropenzyklone an der Ostküste das Überleben der sehr armen Kleinbauern.
Mädchen schöpft Wasser_©Care 2001/Brian Atkinson

Madagaskar: Schutz von Familien vor Sturm und Hunger

Unsere Mitgliedsorganisation CARE unterstützt die Bevölkerung mit Katastrophenschutzmaßnahmen, neuen Anbaumethoden und Saatgut dabei, sich und ihre Ernten besser vor Dürren und Sturm zu schützen. Darüber hinaus verteilt CARE Lebensmittelhilfen an mehr als 5.000 unter Fünfjährige, schwangere und stillende Frauen.

Hunger beenden

In 50 Dörfern entlang der Ostküste schult CARE Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in ertragreicheren und sicheren Anbaumethoden, führt Gemüsegärten und vergessene, nahrhafte Gemüsearten wie die Süßkartoffel oder die Yam-Knolle wieder ein. Besseres Saatgut und neue Bewässerungssysteme vervielfältigen die Ernten. Gemeinsam werden Lagerhütten gebaut, die die Ernten vor Sturm und Schädlingen schützen. Teilweise haben sich die Ernten bei den Teilnehmenden bereits verfünffacht.

Vor Stürmen gewappnet

CARE gründet in den Projektdörfern Katastrophenschutz-Teams, führt Frühwarnsysteme ein und schult die Teams in den wichtigsten Schutzmaßnahmen. Gemeinsam entstehen Evakuierungshütten, Rettungspläne werden erstellt und trainiert und unter den Mädchen im Dorf Katastrophenschutz-Ersthelferinnen ausgebildet. Das stärkt ihre soziale Rolle und hilft der ganzen Gemeinschaft. Denn bei einer Katastrophenwarnung packen die Mädchen intensiv mit an und helfen besonders den schwachen Dorfbewohner*innen, sich in Sicherheit zu bringen.

Wasser – auch in Katastrophenzeiten

Jeder Sturm, jede Überschwemmung gefährdet auch die Trinkwasserversorgung in den Dörfern und damit die Gesundheit aller Bewohner*innen. Während der dreimonatigen Trockenzeit jedoch bleibt das Wasser aus, und das Wasserholen wird zu einer zeitintensiven und nicht immer erfolgreichen Aufgabe. Um dies zu ändern, baut CARE in den Projektdörfern Trinkwasserspeicher und schult freiwillige Wasserkomitees in deren Handhabung und Wartung.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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