Malawi: Ausstattung von Kinderkrankenhausstationen

Als eines der ärmsten Länder der Welt ist Malawi im hohen Umfang auf ausländische Hilfe angewiesen. Unsere Mitgliedsorganisation action medeor unterstützt.
Ein kleiner Junge sitzt vor einer Lieferung von action medeor_©action medeor

Malawi: Ausstattung von Kinderkrankenhausstationen

Malawi gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Seit 2015 hat unsere Mitgliedsorganisation action medeor in der Hauptstadt Lilongwe eine Niederlassung, die als lokale Verteilerstelle für Arzneimittel und Medizinprodukte fungiert. So wird den Menschen vor Ort Zugang zu bezahlbaren, qualitativ hochwertigen und notwendigen Medikamenten und medizinischen Materialien ermöglicht und lokale Strukturen gestärkt.

Kindererkrankungen

Kinder in Malawi erkranken besonders häufig an Malaria, Lungenentzündung, Blutvergiftung, Durchfall und Unterernährung. Viele Familien können sich eine Behandlung ihres Kindes nicht leisten und bringen ihr Kind deshalb oft gar nicht oder zu spät ins Krankenhaus. Für diese Fälle soll die Ausstattung der Kinderstationen des Likuni Mission Hospitals und des Mlambe Hospitals mit medizinischem Equipment und Medikamenten unterstützt werden. In den Krankenhäusern wird ein Medikamentenfond eingerichtet, auf den dann zurückgegriffen werden kann. Zusätzlich zur Behandlung der erkrankten Kinder, wird im Likuni Krankenhaus auch über die Ursachen der Krankheiten aufgeklärt. So bietet das Krankenhaus Gesundheitsschulungen für Mütter an, um Unterernährung von Kindern vorzubeugen.

Schwangerschafts- und Geburtenhilfe

Ein weiteres Problem stellt die hohe Sterberate von Frauen und Kindern während der Schwangerschaft oder der Geburt dar. Durch die frisch renovierte Geburtsstation des Likuni Hospitals konnte die Geburtenzahl bereits gesteigert werden. Weiteren durch action medeor geförderten Krankenhäusern fehlen aber die Intensiv-Pflege-Möglichkeiten für kritische Fälle wie Frühgeburten oder schwererkrankte Kinder, die beispielweise an Sichelzellanämie leiden. Medizinische Geräte, die die Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung solcher Fälle unterstützen, sollen angeschafft werden.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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