Mali: Zugang zu hochwertiger Bildung für benachteiligte Kinder in ländlichen Regionen

Mit der Unterstützung von Kinderrechte Afrika e.V. erhalten viele Kinder in den ländlichen Regionen Ségou, Kolikorou und Mopti Zugang zu qualitativer Bildung. Auch werden Kooperativen aufgebaut und begleitet, um darüber die selbstbestimmte Entwicklung in den ländlichen Regionen zu fördern.

Mali: Zugang zu hochwertiger Bildung für benachteiligte Kinder in ländlichen Regionen

In den ländlichen Regionen Malis besuchen viele Kinder keine Schule oder brechen sie nach den ersten 1-2 Jahren der Grundschule wieder ab. Ein Großteil der Bevölkerung kann daher nicht lesen und schreiben. Ein wesentlicher Grund hierfür ist das viel zu geringe Einkommen der Dorfbevölkerung, das es Familien nicht erlaubt für den Schulbesuch, Hefte, Stifte, etc. aufzukommen. In den letzten Jahren konnte unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e. V. gemeinsam mit ihrem malischen Partner GRADEM in den Regionen Ségou und Koulikoro die Gründung von Kooperativen in Dörfern anstoßen und sie in ihrer Entwicklung begleiten.

Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Ausbildung von Mitgliedern der Kooperativen in nachhaltigen ökologischen Anbaumethoden, um die Lebensgrundlage der Bevölkerung in ländlichen Regionen langfristig zu sichern und damit auch die Bildungschancen der Kinder zu verbessern. Derzeit wird hauptsächlich Monokultur betrieben und den schrumpfenden Ernten mit hohem Düngereinsatz begegnet. In der kargen Sahelregion führt dies zu einer schnellen Auslaugung der Böden und ist weder gesund noch nachhaltig. Die Schulungen finden auf der Farm von GRADEM bei einem erfahrenen Agronomen statt. Das Projektteam begleitet die Kooperativen in den Dörfern dann bei der Umsetzung im eigenen Gemüsegarten/auf den eigenen Feldern. Zum Projektstart wurde das Projektteam zu den nachhaltigen ökologischen Anbaumethoden von einem Experten geschult.

Bildung und Perspektive

Kinder in den ländlichen Regionen Ségou, Kolikorou und Mopti erhalten Zugang zu qualitativer Bildung. D. h. konkret

  • In den 86 Projektdörfern werden die Grundrechte von 13.600 Kindern, insbesondere Grundverständnis einer gewaltfreien Erziehung und das Recht auf Bildung, verstanden, akzeptiert und die Bevölkerung initiiert gemeinsame Aktionen für ihre wirksame Umsetzung.
  • Kinder erhalten über ihre Kooperativen Unterstützung bei der Ausstellung ihrer Geburtsurkunden und haben dadurch Zugang zu einer sekundären Schulbildung.
  • Auf der Farm des Partners lernen Mädchen und Frauen des ländlichen Raums nachhaltige Anbaumethoden mit geringem Einsatz von Ressourcen (Dünger, Wasser…).
  • Mit dem gestiegenen Einkommen können Familien ihren Kindern den Zugang zu Bildung ermöglichen.

Weitere Informationen sowie Details zu den verschiedenen Zielen und Maßnahmen des Projektes finden Sie auf der Seite unserer Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V.

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