Ruanda: Selbsthilfegruppen gewinnen Kampf gegen Armut

In Ruanda gibt es insgesamt über 6 700 Selbsthilfegruppen. Die Mitglieder einer Gruppe stärken sich gegenseitig indem sie gemeinsam sparen und somit ihre Lebensumstände verbessern können.
Ruanda: Selbsthilfegruppen gewinnen den Kampf gegen die Armut_©Kindernothilfe

Ruanda: Selbsthilfegruppen gewinnen Kampf gegen Armut

Unsere Mitgliedsorganisation Kindernothilfe e.V. stärkt durch ihren Selbsthilfegruppen-Ansatz sehr arme Frauen und Kinder sozial, wirtschaftlich und politisch. In Projekten lokaler Partner finden sich je 15 – 20 Frauen in Gruppen zusammen, um gemeinsam gegen ihre Ausgrenzung und Armut zu kämpfen.

Selbsthilfegruppen in Ruanda

In Ruanda gibt es mittlerweile insgesamt über 6. 700 Selbsthilfegruppen, in denen 145. 000 Frauen organisiert sind. Die Mitglieder einer Gruppe stärken sich gegenseitig indem sie gemeinsam sparen, Buchhaltung lernen, sich Geschäftsideen überlegen und Kredite an einzelne Mitglieder vergeben. Durch den Zusammenschluss mehrerer Gruppen zu Dachverbänden und Föderationen erhalten die Frauen auch die Möglichkeit, politisch aktiv zu werden und mit politischen Akteuren auf Augenhöhe zu interagieren.

Positive Veränderungen durch Selbsthilfegruppen

Die dreizehnjährige Chantal erzählt wie sich ihr Leben veränderte, nachdem ihre Mutter Mitglied einer Selbsthilfegruppen in Ruanda wurde: „Nach einiger Zeit konnten wir uns statt einer zwei Mahlzeiten am Tag leisten, und circa ein halbes Jahr später gingen meine Geschwister wieder zur Schule. Nach zwei Jahren hat Mutter unser Haus gründlich repariert, es ist jetzt wie neu! Wir sind krankenversichert und haben drei Mahlzeiten am Tag: Porridge zum Frühstück, Mittag und Abendessen. Wir sind darüber alle sehr glücklich und wir fühlen, dass wir zur Dorfgemeinschaft dazugehören.“

Weitere Informationen zu Projekten in Afrika der Kindernothilfe finden Sie hier.

 

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