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Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt: Nothilfe in Burkina Faso, Togo und Simbabwe

Unsere Mitgliedsorganisation ASW unterstützt mit Hilfsgeldern wichtige lokale Partner vor Ort in Togo, Burkina Faso und Simbabwe. Materialien für Gesichtsmasken, Seife und Desinfektionsmittel können durch den finanziellen Beistand beschafft werden. Die Partnerorganisationen helfen so vor allem Gesundheitszentren, die oft unzureichend ausgestattet sind.

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_©Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt: Nothilfe in Burkina Faso, Togo und Simbabwe

Togo, Burkina Faso und Simbabwe: lebensbedrohliche Einschränkungen

In des westafrikanischen Ländern Burkina Faso und Togo sowie im afrikanischen Binnenstaat Simbabwe traf man schnelle Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die Grenzen wurden geschlossen, Sicherheitsabstände angeordnet und Ausgangssperren verhängt. Besonders in Simbabwe setzen die Regierung und die Polizei eine totale Ausgangsperre mit aller Kraft durch. Das führt dazu, dass viele Menschen nicht arbeiten können und somit existenziell bedroht sind. Ein wichtiger Faktor, der zur gesundheitlichen Bedrohung durch das Virus selbst hinzukommt.

Die Zahlen der Infizierten sind vergleichsweise noch gering. Expertinnen und Experten vermuten allerdings, dass die Dunkelziffer aufgrund fehlender Testmöglichkeiten besonders hoch ist. Andere wiederum heben immer wieder das niedrige Durchschnittsalter in afrikanischen Ländern hervor. Auch die Erfahrung mit anderen gefährlichen Epidemien wie Ebola wird oft als Pluspunkt im Kampf gegen Corona gesehen. Fakt ist: Die Gesundheitssysteme sind in vielen afrikanischen Ländern schwach. Eines der wichtigsten Ziele ist darum, Gesundheitszentren zu stärken und Prävention zu ermöglichen.

Nothilfegelder ermöglichen Kauf von Hilfsgütern

Unsere Mitgliedsorganisation ASW unterstützt ihre Partnerorganisationen vor Ort mit wichtigen Nothilfegeldern. Die Organisationen nähen mithilfe der Gelder unter anderem Atemschutzmasken und stellen wichtige Hygienegüter zur Verfügung. Ein wichtiger Schritt, der Prävention ermöglicht denn in den Großstädten der Staaten leben oft viele Menschen auf engem Raum und nicht überall hat jeder Zugang zu fließendem Wasser. An einigen Orten installierte man daher Handwaschbecken. Desinfektionslösungen und Seife sind außerdem essentielle Güter, die es ermöglichen, Hygienebestimmungen einzuhalten. Lokale Gesundheitszentren, die oft mangelhaft ausgestattet sind, erhalten durch die ASW Hilfsmittel von grundlegender Bedeutung im Kampf gegen Corona. Die Partnerorganisationen kommunizieren zudem wichtige Schutzmaßnahmen vor Ort und leisten somit Aufklärung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ASW:

ASW (16.04.20): ASW-PARTNER IN BURKINA FASO, TOGO UND SIMBABWE GEGEN COVID-19

ADRA: Einsatz für Bildung in Corona-Zeiten

Erschwerte Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie beeinträchtigen die Möglichkeiten von Hilfsorganisationen enorm. Unsere Mitgliedsorganisation ADRA führt ihren Einsatz dennoch fort. Aufklärungskampagnen, Bildungsarbeit und Unterstützung in Gesundheitszentren sind wichtige Pfeiler ihrer Arbeit.

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_©ADRA Deutschland e. V.

ADRA: Einsatz für Bildung in Corona-Zeiten

Internationale Unterstützung in Krisengebieten

Unsere Mitgliedsorganisation ADRA besitzt ein weltweites Netzwerk an Projekten. In Krisen- und Katastrophengebieten ist sie schnell im Einsatz. Natürlich hilft sie auch im Kampf gegen das Coronavirus. ADRA ist schnell in die internationale Unterstützung eingestiegen und stellt unter anderem Gesichtsmasken für besonders betroffene Gegenden bereit. Zur Beendigung der Quarantäne in einigen Gebieten ist das ein wichtiger Schritt, da Menschen andernfalls zuhause bleiben müssen und so z. B. nicht für ihre Einkünfte arbeiten gehen können.


Anhaltendes Engagement in Somalia trotz schwieriger Umstände


Einige Länder trifft es besonders hart. Somalia befindet sich seit 30 Jahren im Bürgerkrieg. Ein öffentliches Gesundheitssystem gibt es nicht. Viele Familien können sich keine medizinischen Behandlungen oder Untersuchungen leisten, auch weil es kaum ausgebildete Ärztinnen und Ärzte gibt. Die geringe Zahl an Corona-Infizierten hat aufgrund kaum vorhandener Tests nur wenig Aussagekraft. Eine nächtliche Ausgangssperre und die Schließung der Grenzen sollen die Verbreitung des Virus jetzt einschränken. Weitere Präventionsmaßnahmen gestalten sich allerdings als schwierig, da es oft kein fließendes Wasser für gründliches Händewaschen gibt und Aufklärungskampagnen aufgrund einer hohen Analphabetenrate nicht jeden erreichen.


Eine besondere Herausforderung ist die Bildung. Weil Erwachsene oft nicht lesen und schreiben können, können sie ihre Kinder nicht zuhause unterrichten. ADRA arbeitet daher verstärkt an digitalen Angeboten und setzt sich für die Entwicklung von Radioprogrammen ein. Gerade in ländlichen Gegenden ist das Radio eine wichtige Informationsquelle und erreicht viele Menschen. Schulbauprojekte finden weiterhin unter entsprechenden Einschränkungen statt.
Neben ihrem Engagement in Somalia unterstützt ADRA Menschen in vielen weiteren Ländern der Welt.


Weitere Informationen finden Sie auf der Website von ADRA:


Matthias Münz, ADRA (22.04.2020): Corona-Update Somalia

Menschen für Menschen: Engagement gegen Corona in Äthiopien

Neben der Aufklärung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort stellt Menschen für Menschen konkrete Soforthilfe für Äthiopien im Kampf gegen Corona zur Verfügung. Unsere Mitgliedsorganisation beschafft unter anderem wichtige Präventionsgüter wie Schutzmasken und Desinfektionsmittel, die dann von den Regionalverwaltungen dort verteilt werden, wo sie am meisten benötigt sind.

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_©picture Menschen für Menschen

Menschen für Menschen: Engagement gegen Corona in Äthiopien

Im Einsatz gegen Corona

Unsere Mitgliedsorganisation Menschen für Menschen setzt sich schon seit 1981 für verbesserte Lebensbedingungen in Äthiopien ein. Einer der wichtigsten Grundpfeiler ihrer Arbeit ist die Gesundheit. Die Hilfsorganisation führt unter anderem Aufklärungskampagnen durch, stattet Gesundheitszentren aus und setzt sich für Schulungen des Personals ein. Denn die medizinische Versorgung ist ganz besonders in ländlichen Regionen mangelhaft. Das erschwert den Kampf gegen das Corona-Virus enorm. 

Trotz Maßnahmen Erwartung eines Anstiegs der Infektionszahlen  

Äthiopien hat in Bezug auf das Coronavirus vergleichsweise niedrige Infektionszahlen vorzuweisen, da die Regierung schnell reagiert und wichtige Maßnahmen eingeleitet hat: Schulen und Universitäten wurden geschlossen, ebenso die Grenzen des Landes. Veranstaltungen wurden abgesagt und es gibt inzwischen eine Pflicht für Gesichtsmasken im öffentlichen Raum. Dennoch: Wie für viele afrikanische Länder stellt auch für Äthiopien die Pandemie eine besondere Gefahr dar. Am 8. April hat die Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen, seitdem wirkt die Hauptstadt Addis Abeba wie leergefegt. Ein Anstieg der Infektionen ist trotz allem zu erwarten, was für viele Menschen zur Lebensbedrohung werden kann.  

Wichtige Soforthilfe im Kampf gegen die Ausbreitung 

Menschen für Menschen leistet daher wichtige und konkrete Soforthilfe, die ankommt. Um die Ausbreitung der Infektionen zu verlangsamen und Prävention zu ermöglichen, übergab die Organisation Hilfsgüter im Wert von 15.000 Euro an den Bürgermeister der Hauptstadt Addis Abeba. Darunter waren unter anderem Flaschen mit Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken. Da auch die Instandhaltung sanitärer Anlagen ungemein wichtig ist, wird an langfristigen Maßnahmen in diesem Bereich ganz besonders in den ländlichen Gebieten festgehalten.  

Neben der Hauptstadt werden inzwischen auch weitere Gebiete Äthiopiens mit Hilfs- und Präventionsgütern versorgt, insgesamt mit einem Wert in Höhe von 33.000 Euro. Durch die Zusage eines Soforthilfe-Programms reagiert die Organisation zusätzlich auf die Ausbreitung und bietet dringend benötigte Unterstützung an. Auch Krankenhäuser und Quarantänestationen erhalten so in Zukunft Hilfen für ihre Ausstattung. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Menschen für Menschen: 

Menschen für Menschen (16.04.2020): Corona-Hilfsgüter für ländliches Äthiopien. Soforthilfe von Menschen für Menschen ist angelaufen 

Menschen für Menschen (11.04.2020): Das Coronavirus und Menschen für Menschen: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Menschen für Menschen, Henning Neuhaus (16.04.2020): Corona-Tagebuch aus Äthiopien: Wie die Aufklärung auf dem Land funktioniert 

Don Bosco Mondo: Stärkung der Schwächsten in der Corona-Krise

Unsere Mitgliedsorganisation Don Bosco Mondo setzt sich vor allem für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen ein. Insbesondere Straßenkinder und Geflüchtete brauchen in der aktuell besonders schwierigen Zeit Beistand. Mit weltweiten Corona-Programmen hilft die Organisation gezielt vor Ort.

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_©Salesianer Don Boscos

Don Bosco Mondo: Stärkung der Schwächsten in der Corona-Krise

Don Bosco Mondo: Stärkung der Schwächsten in der Corona-Krise 

Unsere Mitgliedsorganisation Don Bosco Mondo unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit. Dafür nutzt die Hilfsorganisation ihre Bildungsexperten in über 7.000 Einrichtungen. Diese setzen sich dafür ein, den Weg ihrer Schützlinge zu ebnen, ihnen aus der Armut herauszuhelfen und sie auf dem Weg in ihre Zukunft zu stärken. Ganz besonders Straßenkinder werden in verschiedenen Einrichtungen aufgenommen und so aus katastrophalen Lebensumständen befreit. Speziell diese Kinder brauchen die Unterstützung anderer nun mehr denn je: Die Corona-Pandemie verstärke die ungleiche Verteilung in vielen Länder von Gerechtigkeit, Gesundheit und Sicherheit, so Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer der Don Bosco Mission Bonn. 

Um in dieser Krisenzeit die bereits Geschwächten zu unterstützen, führt die Organisation weiterhin ihren Einsatz fort und hat inzwischen mehrere Corona-Hilfsprogramme gestartet.  Ganz besonders die Versorgung der Straßenkinderzentren muss trotz Corona weiterhin aufrecht erhalten bleiben, daher werden benachteiligte Kinder vor allem auch mit Lebensmitteln versorgt. Konkret im Kampf gegen Sars-CoV-2 stehen Aufklärung und Prävention im Vordergrund, verschiedene Kampagnen werden geplant und durchgeführt. Zusätzlich verteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hygieneartikel und Schutzmasken. Auch die Bildung verlangt unter diesen besonderen Umständen eine entsprechende Anpassung, weswegen die Organisation das digitale Schulangebot ausweitet. 

Ein internationaler Corona-Aktionsplan der Hilfsorganisation erfasst Hilfsanfragen zentral und dient der gerechten Koordinierung und Aufteilung der Spenden – So kommen diese auch in der Krisenzeit dort an, wo sie am dringendsten benötigt werden. 

Konkrete Hilfe vor Ort 

In Angolas Hauptstadt Luanda wurden weitere hundert Straßenkinder aufgenommen, teilweise in den Häusern der Don Bosco Schwestern. Ein wichtiger Schritt, denn Straßenkinder haben oft ein bereits geschwächtes Immunsystem oder Vorerkrankungen und sind somit in Bezug auf das Virus besonders gefährdet. Zudem haben sie keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und nur selten zu fließend Wasser.  

In der ugandischen Stadt Palabek startete der Leiter der Don Bosco Einrichtung eine Initiative vor Ort, um mit den dort lebenden Menschen Gesichtsmasken herzustellen. Palabek ist eines der größten Flüchtlingslager des Landes und befindet sich im Norden an der Grenze zum Süd-Sudan. Da auch hier die hygienischen und medizinischen Voraussetzungen besonders ausbaufähig sind und somit eine besondere Gefährdung gegeben ist, hat die Solidarität untereinander hohen Stellenwert. Schülerinnen und Schüler nähen nun im Rahmen der Initiative Schutzmasken für die Bewohnerinnen und Bewohner. 

In Sierra Leone geht man von einer hohen Dunkelziffer im Gegensatz zu den offiziellen Zahlen aus, da es hier kaum Testmöglichkeiten und eine besonders geringe Anzahl an Fachärztinnen und -Ärzten gibt. Prävention muss deswegen großgeschrieben werden! Don Bosco Fambul hat aus diesem Grund eine Kampagne in der Hauptstadt gestartet. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Don Bosco Mondo: 

Dr. Nelson Penedo, Don Bosco Mission Bonn (2020): Zum Wohle der Schwachen 

Don Bosco Mondo (2020): Corona – eine globale Krise 

Don Bosco Mission Bonn (2020): Don Bosco startet weltweit Hilfsprogramme  

HELVETAS weltweiter Einsatz im Kampf gegen Corona

Schon lange leistet unsere Mitgliedsorganisation HELVETAS wichtige Arbeit in Entwicklungsländern. Wasser- und Hygienemaßnahmen sind essentielle Grundpfeiler ihrer Projekte, an denen die Organisation jetzt in Zeiten der Pandemie anknüpft. Des Weiteren haben sie in vielen Ländern gezielte Corona-Projekte gestartet oder planen diese.

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_©picture Stéphane Brabant/Helvetas

HELVETAS weltweiter Einsatz im Kampf gegen Corona

Erschwerte Bedingungen in Projektländern

Unsere Mitgliedsorganisation HELVETAS ist in etwa 30 Ländern im Einsatz und setzt sich mit Projekten und humanitärer Hilfe für verbesserte Lebensbedingungen der Menschen vor Ort ein. Nun hat die Corona-Krise die Welt eingenommen und stellt gleich eine zweifache Bedrohung dar: Sie macht sich in Form einer globalen Gesundheitskrise bemerkbar, wird aber auch als Wirtschaftskrise Gestalt annehmen. Vielen Menschen wird durch die beschlossenen Maßnahmen des Lockdowns die Chance auf ein ausreichendes Einkommen genommen und jene, die vielleicht gerade erst aus der Armut herausgekommen sind, werden wieder in eine größere Not zurückgeworfen. Gleiches gilt für die Arbeit von Hilfsorganisationen: Durch die Pandemie wird teilweise jahrelange Entwicklungsarbeit zunichte gemacht.

HELVETAS reagiert: In den meisten der Projektländer hat die Organisation bereits Corona-Projekte eingeleitet oder sie befinden sich gerade in der Planung. Bei dieser Arbeit werden zwei Dinge ganz besonders großgeschrieben: Nothilfe und Prävention! Doch soziale Distanzen einzuhalten, das ist in vielen Fällen eine ganz besondere Herausforderung. Überfüllte Flüchtlingslager oder eng besiedelte Slums beispielsweise erschweren diese Aufgabe oder lassen sie sogar unmöglich erscheinen. Auch die Mehrgenerationenhaushalte sehen sich in Entwicklungsländern mit einer besonderen Hürde konfrontiert: Die Isolation Älterer ist kaum möglich.

Angepasste Maßnahmen und gezielte Corona-Projekte

Die besonderen Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Mitarbeiter sind früher von Tür zu Tür gegangen, das ist jetzt nicht mehr möglich. Melchior Lengsfield, Geschäftsleiter von HELVETAS, beschreibt in einem Interview die derzeitigen Herausforderungen. Da die Arbeit nicht mehr so persönlich wie früher verrichtet werden kann, behilft man sich nun auf andere Weise. Da kommen beispielsweise Megafone oder Radioprogramme für die Schulkinder zum Einsatz. Zur Koordinierung gewinnen WhatsApp-Chats an Bedeutung. An Orten, an denen es unvermeidlich ist, dass viele Menschen aufeinandertreffen, werden vorrübergehende Lösungen gefunden. So etwa installierte die Organisation Handwasch-Stationen an Eingängen von Märkten.

Glücklicherweise sind Themen wie Wasser und Hygiene schon lange Zeit Grundpfeiler der Arbeit von HELVETAS. So kann an dieser Stelle mit kompetenten Teams und lokalen Partnern angeknüpft werden. Das macht eine schnelle Reaktion vor Ort möglich. Allerdings, so betont Lengsfield, muss man gerade unter solchen Gegebenheiten flexibel bleiben und bereit, die Maßnahmen den Umständen anzupassen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von HELVETAS:

HELVETAS (2020)

HELVETAS (17.04.2020): Live-Gespräch Corona: Wie Helvetas auf die Pandemie reagiert

Kinderhilfswerk Global Care: Soforthilfen und Medizinpakete

Unsere Mitgliedsorganisation Kinderhilfswerk Global Care betreibt weltweite Förderprogramme und hilft Menschen in Krisen- und Katastrophengebieten. Jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, verteilt das Kinderhilfswerk (KHW) unter anderem Medizin- und Hygienepakete und leistet wichtige Soforthilfe, wo sie dringend benötigt wird.

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Symbolbild: Masken selbst nähen

Kinderhilfswerk Global Care: Soforthilfen und Medizinpakete

Das KHW Global Care betreibt weltweite Förderprogramme, die unter anderem Trinkwasserprojekte, den Aufbau von Bildungsstätten, Gesundheitsmaßnahmen und Aufklärungsprogramme betreffen. Doch auch im Falle unvorhersehbarer Katastrophen und Krisen setzt sich das Kinderhilfswerk für die Betroffenen ein.

So auch zur Zeit der aktuellen Corona-Pandemie. Distanz und Hygienemaßnahmen können in Katastrophengebieten, in denen die medizinische Versorgung sowieso schon sehr schlecht ist, oft nicht eingehalten werden. Die Ausbreitung von COVID-19 kann unter solchen Umständen nur sehr schlecht kontrolliert werden.

Deshalb unterstützt das Kinderhilfswerk diese Gebiete durch die vermehrte Bereitstellung von Schutzanzügen und Atemmasken für Helferinnen und Helfer. Diese können so Betroffene ohne Gefährdung der eigenen Gesundheit behandeln und Tests durchführen. Des Weiteren verteilt das Kinderhilfswerk Hygiene- und Medizinpakete dort, wo sie dringend gebraucht werden.

Zur Finanzierung dieser Maßnahmen hat unsere Mitgliedsorganisation KHW Global Care ein Spendenkonto eingerichtet.

Uganda: Frauen nähen Atemschutzmasken für ihre Gemeinden

In Uganda gibt es auch viele jüngere Menschen, die durch Krankheiten wie HIV, Tuberkulose, Diabetes oder Bluthochdruck zur COVID-19-Risikogruppe gehören. Diese Situation erfordert besondere Hilfe. Daher unterstützt das Kinderhilfswerk Projekte in Uganda und dem Kongo zunächst mit 5.000 Euro Soforthilfe und stellt unter anderem Nahrungsmittel sowie Hygienematerial zur Verfügung.

Schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es außerdem das TAPP-Projekt des KHWs Global Care in Uganda: Hier bekommen junge, an HIV-erkrankte Frauen die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Schneiderin zu machen. Aufgrund der Corona-Pandemie stellt unsere Mitgliedsorganisation nun diesen Frauen Nähmaterial zur Verfügung, damit sie Atemschutzmasken für sich und ihre Gemeinden herstellen können. Ihr Einkommen ist also gesichert und gleichzeitig helfen sie, die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kinderhilfswerkes Global Care:

KHW Global Care (2020): Gemeinsam gegen Corona!

KHW Global Care (2020): Gemeinsam gegen Corona – Uganda

Der Corona-Nothilfe-Fonds von ChildFund

Im Mittelpunkt der Arbeit des Kinderhilfswerkes ChildFund Deutschland stehen unter anderem schon lange Gesundheits- und Hygienemaßnahmen. Auf diesem Fundament baut unsere Mitgliedsorganisation nun gezielt auf und hat zur verstärkten Unterstützung in der Krisenzeit einen Corona-Nothilfe-Fonds eingerichtet.

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Symbolbild: Kind, das sich die Hände wäscht

Der Corona-Nothilfe-Fonds von ChildFund

Unsere Mitgliedsorganisation Kinderhilfswerk ChildFund Deutschland kann auf eine jahrelange Arbeit in Entwicklungsländern zurückblicken. Doch die Corona-Pandemie stellt nun eine ganz neue Gefahr dar und bedroht in dieser prekären Situation Existenzen mehr denn je. Das Virus ist in fast allen Ländern der Welt angekommen – also auch in allen Entwicklungsländern, in denen das Kinderhilfswerk tätig ist.

Um ganz gezielt vor Ort Hilfe leisten zu können, hat ChildFund nun einen Corona-Nothilfe-Fonds eingerichtet. So kommen Spenden verstärkt dort zum Einsatz, wo sie im Kampf gegen das Virus am dringendsten benötigt werden. Das Kinderhilfswerk knüpft so verstärkt an Maßnahmen an, die auch zuvor schon im Fokus ihrer Tätigkeiten standen, wie beispielsweise Hygieneschulungen oder die Errichtung sauberer Sanitäranlagen.

Dass zudem die Schließungen der Schulen zu einem Wegfall der Schulmahlzeiten führt, möchte ChildFund vermeiden. Die Organisation gewährleistet die Verpflegung der Kinder weiterhin, damit sie gesund bleiben und keinen Hunger leiden.

Nothilfe-Sets mit Hilfsgütern ermöglichen Prävention

Im Spendenshop des Kinderhilfswerkes kann man Hilfsgüter auswählen, um Menschen zu unterstützen. Wasserfilter für sauberes Trinkwasser, Schulmaterial oder etwa Nutztiere wie Hühner sind nur einige der Optionen. Doch jetzt in Zeiten der Corona-Krise sind ganz andere Dinge zusätzlich gefragt – besonders medizinische und hygienische Hilfsgüter werden in stark betroffenen Gegenden benötigt.

Das Kinderhilfswerk ChildFund Deutschland bereitet deshalb ganz gezielt zusammengestellte „Corona Nothilfe-Sets“ vor, die Spenderinnen und Spender erwerben und somit dort zur Verfügung stellen können, wo sie am meisten gebraucht werden. Im Vordergrund dieser Sets stehen Hygiene und Prävention: Sie enthalten unter anderem Desinfektionsmittel, Seife, Thermometer und Atemschutzmasken, aber auch Lebensmittel.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kinderhilfswerkes ChildFund Deutschland:

ChildFund (2020): In der Corona-Krise. Kindern bestmöglich helfen – wichtiger denn je!

Islamic Relief: Soforthilfe in Krisengebieten

Die Corona-Pandemie trifft einige Menschen noch stärker als andere. Besonders Menschen in Konfliktgebieten und arme Menschen leiden stark. Viele Gesundheitssysteme sind nicht ausreichend auf die Pandemie vorbereitet und dringend benötigte Hilfsgüter sind nur unzureichend vorhanden. Darum beschließt unsere Mitgliedsorganisation Islamic Relief Deutschland eine finanzielle Soforthilfe und realisiert eine globale Aufklärungskampagne.

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Symbolbild: medizinische Hilfsgüter

Islamic Relief: Soforthilfe in Krisengebieten

Islamic Relief Deutschland hat gemeinsam mit ihrem weltweiten Islamic-Relief Netzwerk eine Corona-Soforthilfe in Höhe von 10 Millionen US-Dollar beschlossen. Das Geld soll in Zukunft 20 gefährdete Länder im Kampf gegen Sars-CoV-2 unterstützen.

Islamic Relief bringt bereits jetzt tausende Hygienesets mit Hand-Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Thermometern in Risikogebiete. Doch die Ausstattung ist vielerorts noch mangelhaft und muss dringend um wichtige medizinische Güter wie beispielsweise Beatmungsgeräte und Laborsets erweitert werden. Hier ist eine Soforthilfe notwendig.

Finanzielle Zuschüsse und eine Aufklärungskampagne

Das Coronavirus stellt nicht nur eine Gefahr für die eigene Gesundheit dar, sondern gefährdet auch die wirtschaftliche Existenz von Menschen. Für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern ohne soziale Sicherungssysteme, die Arbeit und Einkommen verloren haben, plant Islamic Relief deshalb finanzielle Zuschüsse. Durch diese Zuwendungen können sie Grundnahrungsmittel und Medizin kaufen.

Darüber hinaus plant Islamic Relief eine globale Aufklärungskampagne. Die Kampagne soll die Menschen darüber informieren, wie sich das Virus ausbreitet und wie man sich vor ihm schützen kann. Sie beinhaltet Informationen zu Hygienemaßnahmen und einem Verhalten, das niemanden gefährdet. Ergänzt wird die Kampagne mit Informationsmaterialien, die unter anderem darüber informieren, wie Gläubige gefahrlos ihre Religion ausüben können. Basierend auf den Erfahrungen mit Ebola will die Aufklärungskampagne gefährliche Fehlinformationen bekämpfen und an die Gläubigen appellieren, auf Gottesdienste in Hochrisikogebieten zu verzichten, damit sich das Virus so nicht weiterverbreiten kann.

Multilaterale Zusammenarbeit

Neben den eigenen Maßnahmen gegen die Krise strebt das Islamic Relief-Hilfswerk eine multilaterale Zusammenarbeit an und arbeitet auf globaler und lokaler Ebene mit UN-Organisationen wie der WHO, UNICEF, UNHCR und WFP sowie mit lokalen Regierungen zur Unterstützung ihres Gesundheitswesens zusammen. Denn grenzenübergreifende Zusammenarbeit und Zusammenhalt bleiben von elementarer Bedeutung in der Bewältigung dieser Krise.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Islamic Relief:

Islamic Relief (08.04.2020): Kampf gegen Corona: Islamic Relief beschließt 10 Millionen US-Dollar Soforthilfe.

UNO-Flüchtlingshilfe: Unermüdlicher Einsatz für geflüchtete Menschen

Unsere Mitgliedsorganisation UNO-Flüchtlingshilfe setzt sich für geflüchtete Menschen in Afrika ein. Durch die Corona-Pandemie stehen diese Menschen jetzt vor noch größeren Herausforderungen und sind dringend auf Unterstützung angewiesen.

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_©picture UNHCR

UNO-Flüchtlingshilfe: Unermüdlicher Einsatz für geflüchtete Menschen

Manche Menschen sehen sich in ihrer aktuellen Lebenssituation nicht nur mit einer Krise konfrontiert: Geflüchtete Menschen und Asylsuchende haben mit der aktuellen Corona-Krise eine zusätzliche Last zu tragen.

Medizinische Versorgung – heute wichtiger denn je

Die UNO-Flüchtlingshilfe, unsere Mitgliedsorganisation und deutscher Partner des Flüchtlingswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR), unterstützt geflüchtete Menschen weltweit, beispielsweise mit Nothilfeeinsätzen in Afrika. Ein wichtiger Teil dieser Unterstützung ist die medizinische Versorgung. Das ist in der aktuellen Situation natürlich mehr denn je von Bedeutung und stellt den Kernpunkt der Bekämpfung der aktuellen Krise dar.

Denn eines ist klar: Das Coronavirus macht nicht vor Grenzen halt, es kennt auch keine Religion. Es betrifft alle, somit natürlich auch Menschen auf der Flucht. Um die Ausbreitung zu verhindern, müssen insbesondere auch jene versorgt werden, die in Länder und Lager flüchten, deren medizinische Versorgung Unterstützung benötigt.

UNHCR trägt darum zur Koordinierung in Flüchtlingslagern bei und bildet Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Nicht nur in der Behandlung der Patientinnen und Patienten, sondern auch in der Prävention. Desweiteren wird Laborbedarf bereitgestellt und Bestände werden mit den wichtigsten Utensilien, wie beispielsweise Desinfektionsmitteln und Medikamenten, aufgestockt.

Um auch langfristig zu helfen und Hilfestellung zu bieten, wurden außerdem Maßnahmepläne erarbeitet, die auf nationaler Ebene eingebunden werden sollen. Erfahrungen mit vorangegangenen Epidemien im Zusammenhang mit Geflüchteten, wie z.B. Ebola, machen UNHCR und die UNO- Flüchtlingshilfe zu einem erfahrenen Ansprechpartner.

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Beispiel für humanitäre Hilfe vor Ort im Sudan

Konkrete Hilfe in Flüchtlingslagern vor Ort in Afrika leistet UNHCR in Bezug auf die Corona-Krise beispielsweise im Sudan. Gemeinschaften und Betroffene, insgesamt 260.000 Menschen, versorgte UNHCR hier zusätzlich mit Seife , um die hygienischen Verhältnisse zu verbessern .  Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium setzt UNHCR  außerdem eine Sensibilisierungskampagne um. Zudem wurden Textnachrichten mit Hinweisen zur Prävention versandt – so konnte man insbesondere in der Hauptstadt Khartum lebende geflüchtete Menschen erreichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der UNO-Flüchtlingshilfe:

UNO-Flüchtlingshilfe (2020): Wie hilft der UNHCR in Zeiten von COVID19?

Engagement von CARE gegen COVID-19

Unsere Mitgliedsorganisation CARE setzt sich in vielen Ländern für benachteiligte Menschen ein. Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist ihr Engagement wichtig.

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Engagement von CARE gegen COVID-19

Die Pandemie betrifft uns alle. Doch jetzt trifft das Coronavirus auch auf Orte, die sich bereits mit Hunger, extremer Armut und tödlicher Gewalt konfrontiert sehen. Das hat verheerende Folgen! CARE hilft den am stärksten gefährdeten Menschen – darunter Frauen, Mädchen und Geflüchteten –, mit den Gefahren umzugehen. Denn wie wir alle auch in Deutschland gelernt haben: Wenn möglichst wenige krank werden, können die Folgen besser bekämpft werden. Dafür braucht es neben Solidarität hierzulande auch Solidarität für die Schwächsten der Welt. Es kommt auf uns alle an.

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So hilft CARE konkret

CARE setzt alles daran, zusammen mit den Menschen in unseren Projektländern für Sicherheit und Schutz zu sorgen. Der Schutz von Frauen und Mädchen steht dabei im Zentrum unserer Hilfe. Als internationale Hilfsorganisation haben wir jahrelange Erfahrung im Umgang mit Epidemien wie Ebola, SARS und Cholera. Dieses Wissen hilft uns auch jetzt im Umgang mit dem Coronavirus. 

Wir erleben es hautnah: Das Virus ist tödlich. Das gilt besonders für Orte, an denen es kaum medizinische Einrichtungen gibt. Aus diesem Grund sorgen wir für Schulungen für Gesundheitspersonal und verstärken unsere Hygienemaßnahmen. CARE verteilt Trinkwasser und Lebensmittel, die auf Vorrat gelagert werden können, ebenso wie Medikamente, Desinfektionsmittel und medizinische Schutzausrüstung.

In 75 von 100 Einsatzländern hat CARE Corona-Nothilfepläne etabliert, in vielen Ländern sind Hilfsmaßnahmen bereits angelaufen.

Beispiele des Engagements in Afrika

In Mosambik konzentrieren sich unsere Helfer auf alle lebensrettenden Maßnahmen. Laufende Hygieneprogramme wie das in der Provinz Sofala erreichen monatlich Tausende von Menschen und werden weiter ausgebaut, um das Ansteckungsrisiko zu mindern.

In Nigeria nutzt CARE bestehende Programme als Einstiegspunkte, um Aufklärung zum COVID-19-Risiko, zur Prävention sowie zu Anzeichen und Symptomen zu betreiben.

Im Südsudan ist CARE Teil der COVID-19-Task-Force der Regierung, berät und unterstützt beim Aufbau lebensrettender Präventionsmaßnahmen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von CARE: care.de

Corona-Nothilfe von action medeor

Unsere Mitgliedsorganisation action medeor setzt sich unter anderem in afrikanischen Ländern für die Gesundheit von Menschen ein. Die COVID-19 Pandemie stellt sie vor zusätzliche Herausforderungen, für die sie tagtäglich Lösungen suchen und finden.

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_©picture action medeor

Corona-Nothilfe von action medeor

Selten hat eine Krankheit die Welt über Ländergrenzen hinaus so beschäftigt und bedroht, wie es das Corona-Virus aktuell tut. Es fordert unsere ganze Solidarität – mit den Menschen, die das System am Laufen halten: Ärzte, Krankenpfleger, Verkäufer, LKW-Fahrer und viele mehr. Aber vor allem mit den Menschen, die dieses Virus am härtesten trifft: Alte Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder einem schwachen Immunsystem, Menschen, die keinen Zugang zu einer gesundheitlichen Versorgung haben.

Die Hilfe von action medeor in Zeiten von Corona

Unsere Mitmenschen in Deutschland schützen wir am besten, indem wir selbst zuhause bleiben und nur für die nötigsten Erledigungen vor die Türe gehen. Doch was können wir für die Menschen tun, die dem Virus mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind? Als internationale Gesundheitsorganisation beschäftigt uns diese Frage aktuell besonders.

Seit 55 Jahren setzt sich action medeor für die Gesundheit von Menschen in armen und abgelegenen Regionen ein. Ganz besonders in der aktuellen Ausnahmesituation sehen wir es deshalb als unsere Pflicht – aber auch als ganze besondere Herzensangelegenheit – an, diesen Menschen bei Seite zu stehen.

Corona-Gefahr bei schwachen Gesundheitssystemen

Zunehmend kommt es auch in vielen Ländern des globalen Südens zu Infektionen mit dem Covid-19-Virus. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus bei vielen Patienten bisher noch gar nicht erkannt wurde, ist hoch.

Die Angst vor dem Ausbruch des Virus in Ländern Afrikas ist groß. Denn übertragbare Krankheiten, wie das Corona-Virus, haben vor allem in armen und unterentwickelten Regionen leichtes Spiel. Belegte Krankenhausbetten und leere Medikamentenschränke sind hier auch ohne Corona-Virus ein alltägliches Problem. Eine Versorgung zu garantieren, wenn das Virus einmal vollständig ausgebrochen ist, scheint beinahe unmöglich.

Die Ansteckungsgefahr ist enorm. In einigen Dörfern und Flüchtlingscamps leben die Bewohner eng aneinander, nutzen die gleichen Sanitäranlagen und Kochstellen. Sie haben oft kein sauberes Wasser und ausreichend Seife, um die Hände entsprechend von Keimen zu reinigen. Viele Menschen – vor allem Kinder – sind unterernährt und haben dadurch ein schwaches Immunsystem. Vor allem für diese Menschen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus tödlich enden.

Maßnahmen von action medeor

Unsere Partner haben frühzeitig auf die Entwicklung des Virus reagiert: Das administrative Personal arbeitet, wenn möglich, von zuhause aus. Gesundheitspersonal wie Krankenpfleger, Hebammen und Ärzte, achten verschärft auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Unsere Niederlassungen in Tansania und Malawi haben vorsorglich Schutzutensilien beschafft, um bei Bedarf die umliegenden Krankenhäuser schnell versorgen zu können.

Genau wie in Deutschland, ist auch in unseren Partnerländern vor allem eines wichtig: Aufklärung, Sensibilisierung und Schutzmaßnahmen. action medeor hat deshalb bereits einige Maßnahmen in die Wege geleitet, um Menschen vor dem tödlichen Virus zu schützen.

In Flüchtlingscamps und Gesundheitseinrichtungen in der DR Kongo wurden die Hygienemaßnahmen verschärft. Unsere Partnerorganisation in Guatemala klärt die Bevölkerung mit Radiokampagnen und Plakaten über das Virus und mögliche Schutzmaßnahmen auf.

Weitere Präventionsmaßnahmen dringend notwendig

Weitere Maßnahmen zu ergreifen ist dringend und zwingend notwendig. Denn das Virus verbreitet sich rasend schnell. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, müssen Handwaschstellen errichtet, der Zugang zu sauberem Wasser und Seife verbessert und Aufklärungskampagnen ausgeweitet werden. Wir dürfen in dieser Zeit, die uns alle vor eine nie da gewesene Herausforderung stellt, niemanden zurücklassen. Helfen Sie uns, den Menschen in unseren Partnerländern gerade jetzt weiter zur Seite zu stehen.

Mehr Informationen unter: medeor.de