Beiträge

Mali: Stärkung des Wissens- und Kompetenztransfers für bessere Durchsetzung der Kinderrechte

Wissenstransfer: Kinderrechte Afrika gibt bewährte Ansätze aus der Kinderrechts-Arbeit und nachhaltiger Landwirtschaft an lokale NROs weiter.

Weitersagen

Mali: Stärkung des Wissens- und Kompetenztransfers für bessere Durchsetzung der Kinderrechte

Weitergabe bewährter Ansätze an lokale Organisationen

Die Ansätze die Kinderrechte Afrika in den Projekten  in den vergangenen Jahren mit der lokalen Partnerorganisation GRADEM in den ländlichen Regionen Ségou, Koulikoro und Mopti umsetzen konnten, haben erfolgreich dazu beigetragen, die Kinderrechtssituation in insgesamt 76 Dörfern maßgeblich zu verbessern. Ökologische Anbaumethoden wurden eingeführt, die in der kargen Sahelregion nachhaltig zu höheren Ernteerträgen führen. Die Versorgungslage, das Einkommen der Familien und damit auch die Bildungs- und Zukunftsperspektiven der Kinder haben sich verbessert. Gemeinschaftsinitiativen der neu gegründeten Kooperativen fördern die Schulbildung der Kinder. Die Landflucht junger Mädchen konnte eingedämmt werden. Kinderrechte wurden in lokale Sprachen übertragen und verbreitet und in Schulen und Familien ist ein Wandel hin zu gewaltfreien Erziehungsmethoden zu beobachten!

Um eine größere Reichweite zu erzielen, sollen diese erfolgreichen Projektansätze nun an drei lokale Organisationen (NRO) weitergegeben werden. GRADEM arbeitet mit ihnen im Netzwerk malischer Kinderrechtsorganisationen zusammen, ist aber bislang der einzige Akteur, der diese Ansätze beherrscht. Im neuen Projekt nimmt GRADEM nun eine Coaching-Funktion ein, gibt seine Erfahrungen und Kenntnisse weiter und begleitet die drei NRO bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen in je fünf Pilotdörfern mit dem Ziel, dass sie die Ansätze später eigenständig ausweiten können.

 Projektziele und Maßnahmen:

Ziel ist es, einen Beitrag zu einem wirksameren Kinderschutz in den drei benachteiligten ländlichen Regionen Dioïla, Koulikoro und San in Mali zu leisten. Dort setzten die drei Nichtregierungsorganisationen (NRO) Kabu-Wolo, SOLI-AM und Séniwè  in 15 Dörfern  einen integrierten Ansatz für Kinderrechte und nachhaltige Entwicklung um.

Maßnahmen:

    • Schulungen der NRO zu Kinderrechten und deren Vermittlung in den Lokalsprachen, zur Realisierung von Radiobeiträgen, zur Förderung gewaltfreier Erziehungsmethoden, zum Konzept der (vor)genossenschaftlichen Vereinigungen sowie zur Agroökologie
    • Weiterbildung von 120 Mitgliedern aus 15 (vor)genossenschaftlichen Vereinigungen in nachhaltigen Anbaumethoden und Kleintierhaltung nach agroökologischen Grundsätzen sowie Treffen (vor)genossenschaftlichen Vereinigungen zum Erfahrungsaustausch
    • Begleitung von 15 Dörfern bei der Gründung einer (vor)genossenschaftlichen Vereinigung sowie Schulungen der Mitglieder
    • Förderung von Gemeinschaftsinitiativen in allen 15 Projektdörfern
    • Sensibilisierung von 2.000 Kindern und Jugendlichen zu Kinderrechten sowie ihrer eigenen Rolle bei der Durchsetzung ihrer Rechte
    • Förderung der Sekundarschulbildung, insbesondere für Mädchen, in den 15 Projektdörfern

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Togo: Kinderrechts-Arbeit schützt vor schädlichen kulturellen Praktiken

Kinderrechte Afrika setzt sich in Togo ein, Kinder wirksamer vor schädlichen kulturellen Praktiken wie Früh- und Zwangsheirat, Kinderhandel oder Exorzismus zu schützen

Weitersagen

Togo: Kinderrechts-Arbeit schützt vor schädlichen kulturellen Praktiken

Verletzung der Kinderrechte aufgrund kultureller Praktiken

In den vergangenen vier Jahren konnte CREUSET, die lokale Partnerorganisation unserer Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V.  in den Regionen Kara und Centrale in Togo über 1.000 Kinder begleiten, die schwere Kinderrechtsverletzungen erfahren hatten. Darunter ist insbesondere auch die Anschuldigung der Hexerei zu nennen, die für die betroffenen Kinder oftmals sozialen Ausschluss, schwere körperliche und psychische Gewalt oder gar den Tod bedeutet. Eine enge Zusammenarbeit mit Medien, Polizei- und Sicherheitskräften, Jugendrichter*innen, Sozialarbeiter*innen, traditionellen und religiösen Führungspersonen, Familien, Schulen und Gemeinden konnte darüber hinaus bewirken, dass die Problematik zunehmend wahr- und ernst genommen wird und sich immer mehr Akteure für den Schutz der Kinder engagieren.

Weiter nördlich, in den ländlich geprägten Grenzgebieten zu Ghana und Benin, sind diese Phänomene ebenfalls alltäglich. Der Aberglauben ist in dieser traditionell geprägten und wenig alphabetisierten Region noch stärker verbreitet. Die Armut vieler Familien tut ihr Übriges um diese und weitere schädliche Praktiken wie Frühverheiratung und Kinderhandel zu fördern. Die Coronakrise sowie längere Dürreperioden haben die Armut der Bevölkerung noch einmal verstärkt. Bislang gab es in dieser Region noch keine Maßnahmen der Sensibilisierung für die Rechte der Kinder, der Schulung zentraler Akteur*innen oder des Aufbaus von Begleitangeboten für betroffene Kinder.

Kinderrechtsarbeit in 50 Dörfern

In diesem neuen Projekt werden bewährte Ansätze aus den vergangenen Jahren, wie die Arbeit mit Medien, staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren oder die Übertragung von Kinderrechten in lokale Sprachen und den kulturellen Kontext auf diese neue Projektregion – die Präfekturen Dankpen, Oti und Oti-Sud – übertragen und erweitert. In den 25 Kommunen des Projektgebiets sollen 50 ausgewählte Dörfer zu gewaltfreien Pilotdörfern werden.

Hierfür unterzeichnen verschiedene zuvor geschulte Personengruppen, eligiöse und traditionelle Führungspersonen, Lehr- und Gesundheitspersonal, Vertreter*innen von Kinder- und Jugendclubs sowie der Gemeindeverwaltungen, Polizei- und Sicherheitskräfte eine Charta für ihren Beitrag zu einem wirksamen Schutz der Kinder vor schädlichen kulturellen Praktiken.

Lokale nachhaltige Begleitangebote sollen aufgebaut und fachlich gestärkt werden, darunter Rechtsclubs und ehrenamtliche Beratungsstellen. Zudem ist ein Austausch mit den Partner*innen von Kinderrechte Afrika e. V. in Ghana und Benin vorgesehen, insbesondere auch vor dem Hintergrund einer Zusammenarbeit gegen den transnationalen Kinderhandel.

Konkrete Ziele

Ziel des Projektes ist es, Kinder in Togo wirksamer vor schädlichen kulturellen Praktiken wie Früh- und Zwangsheirat, Kinderhandel oder Exorzismus schützen.

  1. In 50 Projektdörfern sind die Kinderschutzakteure von Staat und Zivilgesellschaft in der Lage, für einen effektiven und nachhaltigen Schutz von Kindern vor schädlichen kulturellen Praktiken wirksam zusammenzuarbeiten.
  2. Kinder im Projektgebiet, die von schädlichen kulturellen Praktiken betroffen oder gefährdet sind, haben in ihren Dörfern Zugang zu konkreten Unterstützungsangeboten (1.000 Kinder während der Projektlaufzeit).
  3. In der Bevölkerung der Projektregion ist das Bewusstsein für die Rechte und das Wohl des Kindes gestärkt.
  4. Zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure auf regionaler und nationaler Ebene sind mit den Projektthematiken und ihrer eigenen Rolle für den Schutz von Kindern in Togo vor schädlichen kulturellen Praktiken vertraut.
  5. Vier Partnerorganisationen von Kinderrechte Afrika e. V. sind für die grenzübergreifende Zusammenarbeit bei der Eindämmung schädlicher kultureller Praktiken gestärkt.

Beispiel: Begleitung von zwei Kindern, die der Hexerei beschuldigt wurden

Gleich in der ersten Woche des Projekts wurde CREUSET zu einem Fall hinzugerufen, bei dem zwei Grundschüler beschuldigt wurden, ihre Mitschüler*innen und Lehrer*innen verhext zu haben. Die beiden wurden öffentlich vorgeführt und zu einem grausamen Ritual gezwungen, der die übernatürlichen Kräfte der beiden vertreiben sollte. CREUSET begleitete die beiden Jungen und nahm eine aufklärende Arbeit mit Schüler- und Lehrerschaft auf. So konnten sie die Stigmatisierung abzubauen, die den beiden Jungen anhaftete und sie vorrübergehend vom weiteren Schulbesuch abhielt.

 

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Kenia: Patenschaften für Waisenkinder

In Kenias Hauptstadt Nairobi kümmert sich unsere Mitgliedsorganisation ISLAMIC RELIEF DEUTSCHLAND um Waisenkinder, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Weitersagen

Kenia: Patenschaften für Waisenkinder

 

In den benachteiligten Regionen des Landes und den sogenannten „Slums“ der Hauptstadt Nairobi haben zahlreiche Kinder ein oder beide Elternteile verloren. Sie wachsen in schwierigen Verhältnissen auf, weil sich das zurückbleibende Elternteil allein um die Finanzierung der gesamten Familie kümmern muss oder Großeltern oder andere Verwandte die Kinder aufnehmen und versorgen. Islamic Relief ist seit 1993 in Kenia aktiv, um diese Waisenkinder zu unterstützen.

Mit einer 1:1-Patenschaft wird ein einzelnes Waisenkind mit einem festen monatlichen Beitrag unterstützt. Dieser Betrag ermöglicht es, das Kind mit Lebensmitteln, Unterkunft, medizinischer Betreuung und emotionalem Beistand zu versorgen. Die Hilfe, die dem Waisenkind gegeben wird, kommt auch seiner Familie zugute. Mit der Patenschaft wird die körperliche und mentale Gesundheit des Kindes verbessert, ihm wird eine Unterkunft und Schulbildung ermöglicht und die Chancen für sein zukünftiges Leben verbessert.

Die zweite Möglichkeit der Unterstützung ist der Waisenfonds. Die Spenden dieses Fonds verwendet Islamic Relief für Projekte, die bedürftigen Waisen, ihren Familien und Gemeinden zugutekommen. Es sind Projekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Einkommenssicherung und Verbesserung des sozialen Umfelds.

 

PROJEKTZIELE

  • Versorgen der Waisenkinder mit Essen, Unterkunft und Schulbildung
  • Unterstützung der Familien der Waisenkinder bei ihren eigenen Mikroprojekten zur Einkommenssicherung

 

BISHER ERZIELTE ERGEBNISSE

Islamic Relief arbeitet seit 1993 mit Waisenkindern in Kenia. Heute werden über 2.800 Waisenkinder durch eine 1:1 Patenschaft oder durch den Waisenfonds unterstützt.

 

 

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Niger: Einsatz für den Frieden

Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt fördert unsere Bündnisorganisation CARE Deutschland e.V. im Niger Projekte, die eine Kultur des Friedens, des Dialogs und der positiven Konfliktlösung etablieren.

Weitersagen

_© HED-Tamat

Niger: Einsatz für den Frieden

Niger liegt in Westafrika, einer Region, die seit Jahrzehnten geprägt ist von bewaffneten Konflikten, hoher politischer Instabilität und Armut. Besonders die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen und in Mali und die Einflussnahme der Sekte Boko Haram gefährden die Sicherheit und Entwicklung der Menschen im Niger. Die Dauerarbeitslosigkeit bei den Jugendlichen bewegt manche von ihnen dazu, sich trotz der dramatischen Zustände vor Ort Perspektiven im Nachbarstaat Libyen zu suchen.

Langfristige Perspektiven schaffen

In den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder bemüht sich die von CARE unterstütze NRO HED Tamat seit 2012 darum, Friedens- und Präventionsprojekte umzusetzen, die sich einer religiösen Fundamentalisierung entgegenstellen und zur Stabilisierung der lokalen Gemeinschaften beitragen.

Einige der wichtigsten Aktivitäten sind Aufklärungskampagnen, die religiösen Fundamentalismus entmystifizieren. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in den Schulen. Mit Diskussionsrunden un der Ausbildung von Religionslehrern außerhalb des fundamentalen Spektrums sollen die Identitäten der lokalen Bevölkerung gestärkt und eine Kultur des Friedens etabliert werden. Aber auch mit Fernsehspots wird auf die Gefahren religiösen Dogmatismus hingwiesen.

Jungen Schulabbrecherinnen und Schulabbrechern wird durch die Vergabe von ca. 500 Schul- oder Ausbildungsstipendien ein Weg aus der Kriminalität geboten.

Der Einsatz lohnt sich: Die Projektarbeit von HED-Tamat trägt maßgeblich dazu bei, dass die Region im Norden des Nigers stabil bleibt.

Dieses Projekt ist inzwischen abgeschlossen.

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Kongo: Hilfe für Vergewaltigungsopfer – ChildFund

Trotz großer Rohstoffvorkommen ist die DR Kongo eines der ärmsten Länder der Welt. Bis heute herrscht eine Art Dauerkrieg bei dem bewaffnete Gruppen in wechselnden Allianzen durch den Dschungel ziehen und die Bevölkerung terrorisieren. Vergewaltigung von Frauen und Mädchen wird dabei zum Teil gezielt eingesetzt.

Weitersagen

_© Childfund Deutschland e.V.

Kongo: Hilfe für Vergewaltigungsopfer – ChildFund

Kongos Segen ist auch sein Fluch. Der Roh­stoff­reichtum ist zum Treib­stoff eines Dauer­kriegs zwischen Rebel­len, Nach­bar­staa­ten und Re­gie­rung gewor­den. Das Land ist ver­wüstet, es gibt über 5,5 Mio. Tote und Hun­dert­tau­sen­de Flücht­lin­ge. Die Zivil­be­völ­ke­rung steht zwi­schen den Fron­ten; nichts ist vor der Gewalt sicher. Besonders perfide: Alle Sei­ten set­zen Ver­ge­wal­ti­gun­gen als Waffe ein. Die Folgen: Trau­mati­sier­te Frauen, zer­stör­te Fami­lien – und Kinder, die nie­mand haben will. Im Ort Kaniola setzte sich unsere Bündnisorganisation Childfund Deutschland e.V. für diese Verge­wal­tigungs­kin­der ein. Mit Si­che­rung von Ernährung und Unterkunft, Integration in die Familien und sozialer Rehabilitation.

Tiefe Narben in der Gesellschaft

Fast 25 Jahre dauert „Afrikas Weltkrieg“ nun bereits an, dutzende Armeen, Rebellen und Milizen waren oder sind darin verwickelt. Die Gewalt, mit der auch die Bevöl­ke­rung über­zogen wird, schreckt dabei selbst vor Schulen, Kran­ken­häu­sern und Flücht­lings­lagern nicht zurück. Zehn­taus­ende Frauen und Mädchen wurden ver­ge­wal­tigt: ob im Ge­walt­rausch, aus Rache oder um soziale Struk­turen zu zerstören und Menschen gefügig zu machen. Was bleibt, sind Scham, soziale Äch­tung und zer­störte Familien. Und Ver­gewal­tigungs­kin­der, deren Zahl keiner kennt. Sie werden aus der Gesellschaft ver­stoßen, sind nicht regis­triert und gehen nicht zur Schule.

Kinder brauchen Perspektiven

In Kaniola, einem Ort nahe Buka­vu, der gleich mehr­fach Ziel von bru­ta­len Über­fäl­len war, half Childfund Deutschland e.V. 57 dieser Kinder. Sie lebten unter der Obhut einer mu­ti­gen Frau, deren Familie ermordet und die selbst verge­wal­tigt wurde. Viele der Kinder waren un­ter­er­nährt oder krank; es fehlte ein­fach an allem. So­fort wurde Nah­rung, Bet­ten, Klei­dung, Medikamente und ein Arzt orga­ni­siert. Die schlimm­ste Not konn­te damit gelindert werden. Doch wei­tere Hilfe war drin­gend nötig. Denn die Kin­der von Kanio­la brau­chen viel mehr als ein Bett und ge­nug zu essen. Sie brau­chen eine echte Chance. Deshalb setzte sich ChildFund dafür ein, die Unterkunft kinngerecht auszustatten, Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen sowie einen Austausch und psychologische Wiedereingliederung der Kinder in die Familien zu schaffen.

Dieses Projekt wurde 2019 erfolgreich abgeschlossen. Mehr Informationen zu dem beendeten Projekt finden Sie hier.

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Mali: Wiederaufbau für den Frieden

Unterstützung der Rückkehrerinnen und Rückkehrer durch den Wiederaufbau der Infrastruktur, Friedensforen und Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Flüchtlingen in Mali.

Weitersagen

Mali: Wiederaufbau nach Konflikt©CARE

Mali: Wiederaufbau für den Frieden

Im Jahr 2012 wurden große Gebiete Malis von terroristischen und djihadistischen Gruppen besetzt. Dies führte dazu, dass hunderttausende Menschen in südlichere Regionen und Nachbarländer flohen. Seit September 2013 verbessert sich die Sicherheitslage langsam und die Bevölkerung kehrte in ihre nun zerstörte Heimat zurück.

Ziel des mittlerweile abgeschlossenen Projekts war der Wiederaufbau der zerstörten Basisinfrastruktur und die Förderung der Rückkehr der Geflüchteten und intern Vertriebenen. Doch auch die gesellschaftlichen Strukturen mussten wieder heilen und zusammenwachsen. Deshalb umfasste das Projekt auch Maßnahmen zur Stärkung des friedlichen Zusammenlebens der ethnisch und religiös zersplitterten und durch den Konflikt zerstrittenen Bevölkerung. Ein Aspekt war hier die Wiedereingliederung von ehemaligen meist noch sehr jungen Mitgliedern der Kampftruppen in zivile Strukturen. Viele hatten bisher keine (Schul-)Ausbildung und standen damit ohne wirtschaftlichen Perspektiven da.

In den Provinzen Gao, Menaka, Tillabéry, Tahoua und Agadez (Niger Nord) arbeitete CARE Deutschland e.V. mit den Organisationen Vie Bonne, der Association Pour la solidarité et le développement au Nord (ASDN) und HED Tamat zusammen. So konnten zahlreiche Maßnahmen (Gesundheitszentren, Brunnen, Ausbildungszentren, etc.) realisiert und in allen Regionen weitere Friedensforen durchgeführt werden.

Weitere CARE Projekte in Mali finden Sie hier.

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen: