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Sierra Leone: Schutz vor Hunger und Armut

Die Folgen der Ebola-Epidemie sind in Sierra Leone immer noch spürbar. Mit unterschiedlichen Projekten in den Bereichen Bildung, Landwirtschaft und Einkommensförderung unterstützt unsere Bündnisorganisation ora Kinderhilfe die lokale Bevölkerung.

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Sierra Leone: Schutz vor Hunger und Armut

Leben in Sierra Leone  

Sierra Leone gehört zu den schwächsten Ländern der Welt. Auf dem Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen (HDI) belegt es Platz 179 von 188. Armut, Krankheit und Perspektivlosigkeit bestimmen das Leben der Menschen. 

Die Not der Bevölkerung 

60 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Ein besonderes Problem ist die Jugendarbeitslosigkeit, die mit 70 Prozent extrem hoch ist. Armut und ein völlig überfordertes Gesundheitssystem haben dazu geführt, dass Sierra Leone besonders unter der 2014 ausgebrochenen Ebola-Epidemie zu leiden hatte. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Sierra Leone erst am 7. November 2015 für ebolafrei erklärt. 

Die Folgen der verheerenden Epidemie sowie die des Bürgerkriegs von 1991 bis 2002 sind allerdings überall im Land schmerzhaft spürbar. Viele Familien sind zerrissen. Mütter und Väter sind gestorben. Die Kinder sind als Waisen zurückgeblieben. Großes Elend beherrscht das Land – physisch wie psychisch. 

Familien stärken 

Nachdem ora Kinderhilfe während der Ebola-Krise Nothilfe leistete, wird das Land seit 2016 dauerhaft und nachhaltig von der Organisation unterstützt. Dazu wurde noch im Jahr 2015 die Vineyard Community Development (VCD) gegründet. In Zusammenarbeit mit ora Kinderhilfe lindert VCD das Leid der Menschen in Makeni im Landesinneren und in Grafton in der Nähe der Hauptstadt Freetown. 

Makeni 

In Makeni hat ora Kinderhilfe ein Patenschaftsprogramm für Kinder ins Leben gerufen. Die Jungen und Mädchen erhalten gesunde Nahrung, Kleidung und Schulmaterialien. Zudem hat ora Kinderhilfe Land für ein Landwirtschaftsprojekt als Einkommen generierende Maßnahme gekauft. Hier werden die Familienmitglieder der Patenkinder vor Ort in Landwirtschaft geschult. Auf dem Acker werden unter anderem Erdnüsse und Kartoffeln angebaut. Die Erlöse vom Verkauf der Ernte fließen als Löhne in die Familien, in den Erwerb von neuem Saatgut und in den weiteren Ausbau des Projektes. Parallel dazu lernen die Erwachsenen lesen und schreiben und werden in Buchführung sowie Hygienemaßnahmen unterrichtet. 

Grafton 

In Grafton haben wir im Juni 2017 eine Bäckerei eröffnet, die als Ausbildungsbetrieb dient. Junge Frauen erlernen dort das Handwerk und können so später selbst für sich und ihre Familien sorgen. In der Bäckerei wird hauptsächlich Bananenbrot und „Rich Cake“ gebacken und zum Verkauf angeboten. 

Zudem gibt es seit einiger Zeit eine Fußballmannschaft. Dort spielen ca. 30 Jugendliche im Alter zwischen 8 und 17 Jahren mit. Ziel ist es, den Jungen eine sinnvolle Beschäftigung neben der Schule zu geben, um sie Disziplin, Zielstrebigkeit, Erfolgserlebnisse und Teamgeist zu lehren und sie davon abzuhalten, auf die schiefe Bahn zu geraten. 

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Ruanda: Langfristige Entwicklungszusammenarbeit

Die Folgen des Völkermordes 1994 in Ruanda sind bis heute zu spüren: Viele Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. Unsere Bündnisorganisation ora Kinderhilfe setzt sich in unterschiedlichen Projekten dafür ein, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und leistet Grundversorgung und Bildung für die Hinterbliebenen der Opfer des Völkermords.

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Ruanda: Langfristige Entwicklungszusammenarbeit

Leben in Ruanda  

Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land Afrikas. Auf einer Fläche kleiner als Brandenburg leben mehr als zehn Millionen Menschen. Im Jahr 1994 fand hier einer der blutigsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts statt – eine Million Kinder, Frauen und Männer wurden in nur 100 Tagen getötet. Die Folgen des grausamen Genozids sind bis heute allgegenwärtig in dem kleinen zentralafrikanischen Staat. Zwar herrscht nun Frieden und die Verhältnisse sind einigermaßen stabil, doch die Probleme sind unübersehbar.  

Land der Witwen und Waisen  

Seit dem grausamen Völkermord 1994 hat Ruanda starke wirtschaftliche Fortschritte zu verzeichnen. Dennoch liegt die Lebenserwartung bei nur 58 Jahren. Viele Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. Begründet liegt dies in der hohen Bevölkerungsanzahl. Die Landknappheit ist groß und die Erträge reichen zur Versorgung nicht aus. Regional und saisonal kommt es immer wieder zu Hungersnöten. In manchen Gebieten herrscht chronische Unterernährung. Besonders betroffen davon sind die durch den Genozid verarmten Frauen. Traumatisiert und häufig angesteckt mit Infektionskrankheiten, vor allem mit HIV und AIDS, leben sie außerhalb der Städte im Elend. Viele Frauen sind durch Vergewaltigungen infiziert worden. Sie mussten diese während des Genozids erleiden. Gewaltverbrechen und Misshandlungen waren Teil der Strategie der Kämpfer. Sie zielten bewusst darauf, die Körper und Seelen der Frauen zu zerstören. 

Die Projektarbeit von ora Kinderhilfe in Ruanda 

Gemeinsam mit der ruandischen Organisation Solace Ministries hilft ora Kinderhilfe Kindern und Familien in sieben Regionen – unter anderem in Runda, Kabuga, Nyagasambu und Bicumbi.  

In den Communities haben sich aus den Witwen und Waisen oft neue Familien gebildet. Ihnen helfen sie auf unterschiedliche Weise. Es gibt ein Landwirtschaftsprojekt, das besonders die Frauen darin unterstützt, ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Darüber hinaus hilft ora Kinderhilfe mit Tieren das Auskommen zu sichern. Besonders trächtige Kühe, Ziegen und Hühner helfen den Frauen. Sie geben Milch, Fell, Eier und Fleisch. Die Frauen nutzen die Erzeugnisse für sich und ihre Kinder und verkaufen einen Teil auch an Nachbarn und Bekannte. So entwickelt sich nach und nach ein kleiner wirtschaftlicher Kreislauf.  

Viele Frauen und Kinder erhalten zudem psychologische Hilfe, um die traumatischen Erfahrungen des Völkermordes zu verarbeiten. Den Kindern wird der Schulbesuch ermöglicht und alle werden krankenversichert.  

Patenschaftsprogramm  

Seit 12 Jahren engagiert sich ora Kinderhilfe in Ruanda. Derzeit sind 483 ora-Patenkinder in ihrem Programm. Ihnen allen wird der Schulbesuch ermöglicht. Sie erhalten Kleidung, Schuhe, Schulmaterialen und bei Bedarf auch Medikamente. 

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Kenia: Dem Hunger und der Armut begegnen

Die Region Ilbisil im Massai-Land ist von extremer Trockenheit geprägt. Ein großes Problem für das Volk der Massai und ihre Tiere. Unsere Bündnisorganisation ora Kinderhilfe unterstützt vor Ort mit dem Bau von Brunnen, um die Erträge aus der Landwirtschaft und Viehhaltung zu steigern.

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Kenia: Dem Hunger und der Armut begegnen

Leben in Kenia 

Kenia gilt als wirtschaftlicher Motor Ostafrikas: Touristen werden von den reichen Schätzen der Natur und idyllischen Stränden angezogen, in aller Welt werden Schnittblumen aus Kenia gekauft sowie Kaffee und Tee aus Kenia getrunken. Die beachtliche wirtschaftliche Kraft des Landes kann über seine Probleme nicht hinwegtäuschen. Jede zweite Person in Kenia lebt unterhalb der Armutsgrenze, jede Vierte muss gar mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Die häufigen Dürren verschlimmern die Lage noch: Auf den kargen und trockenen Böden kann nichts gedeihen, die Menschen müssen hungern und können die Schulgebühren für ihre Kinder nicht aufbringen. 

Die Region Ilbisil im Massai-Land ist extrem trocken. Für das Volk der Massai, das hauptsächlich von Viehhaltung lebt, ist das ein großes Problem: Weil die Felder und Pflanzen verdorren, sind die Massai gezwungen, mit den viel zu mageren Tieren von Wasserstelle zu Wasserstelle zu ziehen. So können die Familien nicht sesshaft werden und die Kinder nicht regelmäßig zur Schule gehen. Alles hängt am Wasser! Sind die Tiere zu mager, haben die Menschen zu wenig zu essen. Haben die Menschen zu wenig zu essen, wachsen die Kinder mit extremen Mangelerscheinungen auf.  

Wasser für Mensch und Tier 

Deshalb hat ora Kinderhilfe in Ilbisil einen Brunnen gebaut und entwickelt derzeit ein spezielles Landwirtschaftsprojekt. Das Projekt sichert ganzjährig Wasser für Mensch und Tier. Die Familien können endlich an einem Ort heimisch werden und die Kinder regelmäßig in die von ora Kinderhilfe initiierte Schule gehen.  

Das Wasser befördert ora Kinderhilfe aus 280 Meter Tiefe über eine Solarpumpe an die Oberfläche. Über einen Teil des Wassers kann die Gemeinschaft selbständig verfügen. Die zweite Hälfte des Ertrages ist für ein „Drip-Drop-System“ bestimmt. Durch gezielte Tröpfchenabgabe aus Schläuchen werden die angebauten Pflanzen direkt an der Wurzel bewässert und der Ertrag des Bodens deutlich gesteigert. Die Tiere erhalten mehr Nahrung und neue Gemüsesorten können zur eigenen Nutzung sowie zum Verkauf angebaut werden. So werden das Einkommen und der Lebensstandard der Gemeinschaft gesteigert. 

Patenschaftsprogramm 

Derzeit kümmert sich ora Kinderhilfe um 165 Patenkinder in der Region. Sie können sich satt essen, gehen in die Schule, erhalten Kleidung und Medikamente. Möglich wird all das durch die ora-Pateninnen und -Paten. 

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Kenia: Hilfe für Aids-Waisen

In Kenia leben etwa 1,2 Millionen Aids-Waisen. Nur selten bekommen sie staatliche Unterstützung. In dem Chafisi Waisenhaus unserer Bündnisorganisation ora Kinderhilfe finden sie ein liebevolles Zuhause. Außerdem können sie wieder zur Schule gehen und werden mit gesunder Nahrung versorgt.

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Kenia: Hilfe für Aids-Waisen

Leben in Kenia 

Kenia gilt als wirtschaftlicher Motor Ostafrikas: Touristen werden von den reichen Schätzen der Natur und idyllischen Stränden angezogen, in aller Welt werden Schnittblumen aus Kenia gekauft sowie Kaffee und Tee aus Kenia getrunken. Die beachtliche wirtschaftliche Kraft des Landes kann über seine Probleme nicht hinwegtäuschen. Jede zweite Person in Kenia lebt unterhalb der Armutsgrenze, jede Vierte muss gar mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Die häufigen Dürren verschlimmern die Lage noch: Auf den kargen und trockenen Böden kann nichts gedeihen, die Menschen müssen hungern und können die Schulgebühren für ihre Kinder nicht aufbringen. 

Aids – ein großes Problem 

HIV und Aids sind zu einem großen Problem geworden. Allein rund 180.000 Kinder leben mit dem Virus. Hinzu kommt, dass viele Kinder ihre Eltern an die Krankheit verlieren: In Kenia leben etwa 1,2 Millionen Aids-Waisen. Sie erhalten nur selten staatliche Unterstützung. Wenn die Kinder niemanden finden, der sich um sie kümmert, sind sie allein auf sich gestellt: Sie leben auf der Straße, müssen arbeiten und können nicht zur Schule gehen. 

Das Chafisi Waisenhaus für Aids-Waisen

Seit 2008 setzt sich ora Kinderhilfe in der Nähe von Malindi dafür ein, dass Aids-Waisen ein neues liebevolles Zuhause finden. Sie unterhalten das von William Fondo gegründete „Chafisi Waisenhaus“ mit angegliedertem Internat in Watamu. Etwa 250 Kinder leben dort in sicheren Verhältnissen. 

Bildungsförderung: Die „Wings of Mercy“ Schule 

Bildung ist der beste Weg aus der Armut. Deshalb wurde die Schule „Wings of Mercy Academy“ gegründet, die mittlerweile etwa 200 Kinder besuchen. Mehr und mehr Patenkinder lernen hier Lesen, Schreiben und Rechnen. ora Kinderhilfe unterstützt Pastor William Fondo und sein Team und hilft, die Kosten für den Schulbesuch von Waisenkindern und Kindern aus armen Familien zu tragen.  

Dank der Spenden in den vergangenen Jahren ist es ihnen gelungen, das Projekt nach und nach weiter auszubauen. Es sind Klassenräume, neue Waschräume, mehr Lehrer und mehr Schüler hinzugekommen. Auch ein Acker gehört inzwischen zum Eigentum der Schule: Er stellt die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit gesunder Nahrung sicher.  

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Paten der ora-Patenkinder: Jeder Pate fördert sein Patenkind persönlich, aber zugleich auch das gesamte Projekt (Lehrergehälter, Ausbau der Räume, Neuanschaffungen für den Unterricht, Saatgut zur Versorgung der Schülerinnen und Schüler etc.). Etwa 100 der Schülerinnen und Schüler sind ora-Patenkinder.  

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Somalia: Bildung für alle

Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben mit eigenem Einkommen. In diesem Projekt fördert unsere Bündnisorganisation ADRA die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften für eine Oberschule.

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Somalia: Bildung für alle

In Somalia hat sich ADRA zum Ziel gesetzt, den Zugang zu Bildung für alle zu verbessern. Lange stand der Bau von Grundschulen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Im Rahmen dieses Projektes wendet sich ADRA dem Aufbau einer funktionierenden Oberschule für 4.300 Schülerinnen und Schülern zu. Zentral für dieses Vorhaben ist auch die Fort- und Weiterbildung von 320 Lehrkräften. Das Augenmerk liegt hierbei auf der Ausbildung von Frauen, die noch oft benachteiligt werden.  

Gefördert durch die Europäische Union 

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Somalia: Ein Ausweg aus der Armut

Die Quote der Analphabeten in Somalia ist eine der höchsten weltweit. Unsere Mitgliedsorganisation ADRA setzt sich für gerechte Bildungschancen für Kinder und Erwachsene ein, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben mit eigenem Einkommen zu ermöglichen.

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Somalia: Ein Ausweg aus der Armut

Seit 28 Jahren fördert ADRA den Aufbau des somalischen Bildungssystems. Der Bedarf ist groß. In Somalia können nur wenige Menschen lesen oder schreiben. Mit einem verbesserten Zugang zu Bildung möchte ADRA den Menschen helfen, ein selbständiges Leben ohne Armut zu führen. Schulen werden aus- und aufgebaut. Lehrkräfte werden ausgebildet sowie Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung gestellt. In diesem Projekt erhalten 48.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene Hilfe. Die ganze Gemeinschaft profitiert davon, wenn Kinder lernen.  

Gefördert durch die Europäische Union 

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Somalia: Bildungschancen für arme Kinder

Das Bildungssystem Somalias ist aufgrund jahrelanger politischer Konflikte und Bürgerkriege fast völlig zerbrochen und ist bis heute stark geschwächt. Unsere Bündnisorganisation ADRA engagiert sich seit über 25 Jahren im somalischen Bildungssektor, um gerechte Bildungschancen für Kinder zu ermöglichen.

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Somalia: Bildungschancen für arme Kinder

In Somalia gehen schätzungsweise 7 Prozent der Mädchen und 13 Prozent der Jungen zur Schule. Der Grund für den niedrigen Bildungsstand ist der andauernde Bürgerkrieg, der die Bevölkerung in die Armut stürzt. ADRA setzt sich zusammen mit Save the Children dafür ein, den somalischen Kindern eine sichere und würdevolle Bildung zu ermöglichen. In den Schulen werden sanitäre Einrichtungen ausgebaut. Lehrkräfte erhalten eine bessere Ausbildung und ein Gehalt für ihre Arbeit. Kinder und ihre Familien erhalten zudem Bargeld, um die Schulkosten zu bezahlen. 

Dieses Projekt wird gefördert durch: Aktion Deutschland Hilft, Europäische Union 

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Kenia: Ein Fussballplatz – der Himmel auf Erden

CARE und die kenianischen Ayierea Inititiative schenken Kindern im Korogocho-Slum Zukunftsperspektiven.

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_©2018 Thienken/CARE

Kenia: Ein Fussballplatz – der Himmel auf Erden

In der 14-Millionen-Metropole Nairobi gibt es riesige Slums, in denen katastrophale Lebensbedingungen vorherrschen. Besonders herausfordernd ist das Leben und Überleben in Korogocho, dem Slum, der sich um die größte Müllkippe von Nairobi herum gebildet hat. 150.000 Menschen leben hier in Wellblechhütten auf engstem Raum zusammen. Es gibt keinen Strom, kein Wasser und keine sanitären Einrichtungen. Korogocho ist nach Kibera und Mathare der drittgrößte Slum der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Viele Kinder und Jugendliche suchen täglich auf der Müllhalde nach Essen und Verwertbarem. Sie atmen dabei giftige, gesundheitsschädigende Mülldämpfe ein. Viele sind unterernährt und krank. Zudem sind sieauf der Müllkippe vielfach Gewalt ausgesetzt. Oft haben sie keine Eltern mehr und leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Jedes dritte Kind in Korogocho geht nicht zur Schule.

Diese Kinder brauchen Unterstützung

Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Lebensbedingungen und der späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt von Kindern und Jugendlichen im Slum von Korogocho-Gomongo.  Erreicht werden soll dies mit Hilfe des Fußballs. Die Grundidee ist, dass Kinder und Jugendliche durch Sport wertvolle soziale Verhaltensweisen spielend erlernen und einüben. Ihre Leistungsbereitschaft wird geweckt und sie entwickeln soziale Beziehungen. Leadership, Teamwork und kritisches Denken werden gefördert. Zurzeit erreicht das Projekt ca. 1.000 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren. Ein Drittel nimmt zudem am Bildungsprogramm und an den Aktivitäten im Kinder- und Jugendbildungszentrum teil. Das Projekt unserer Bündnisorganisation CARE soll schrittweise auf den gesamten Slum ausgedehnt werden. Schon heute wirkt es als Vorbild für ähnliche Vorhaben anderer lokaler Organisationen.

Unter anderem wurde die Sanierung des Fußballplatzes, der Bau von drei Primarschulen und eine Evaluierung des Gesamtvorhabens mit Unterstützung des BMZ und der Ayiera Initiative umgesetzt. Das Projekt hat sich sehr vielversprechendentwickelt. Das Kinder- und Jugendzentrum ist ein Vorzeigeprojekt im Korogocho Slum und der Stolz seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

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Global Players: Hubschrauber aus Badelatschen in Chemnitz gelandet

Rennflitzer aus Sardinenbüchsen, Handys aus Lehm und Drachen aus Einkaufstüten. Diese und viele weitere Exponate kindlicher Genialität erwarten die Besucher*innen der Spielzeugausstellung „Global Players“, die in Chemnitz ein dauerhaftes Zuhause gefunden hat.

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Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, eröffnete im November 2018 die Ausstellung Global Players in Chemnitz._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Global Players: Hubschrauber aus Badelatschen in Chemnitz gelandet

Der Geschäftsführer des solaris-Unternehmensverbundes, Gert Gauder, eröffnete zusammen mit Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, am 30. November im Solaristurm in Chemnitz die Ausstellung Global Players. Nachdem die Ausstellung knapp 10 Jahre durch Deutschland wandert, findet sie nun dauerhaft einen Platz im Solaristurm.

Spielzeuge aus Ländern Afrikas spiegeln Kindheitsträume

„Die Ausstellung ‚Global Players‘ präsentiert liebevoll gefertigte Spielzeuge, die die ARD-Korrespondentin Birgit Virnich während ihrer redaktionellen Reisen auf dem afrikanischen Kontinent gesammelt hat. Alle ausgestellten ‚Kunstwerke‘ wurden von Kindern gemacht und spiegeln ihre Lebensumstände und Träume wider: Mit Hubschraubern wollen sie dem Krieg entkommen, mit schwer beladenen Lastern quer durch ihr Land fahren, mit Bällen den großen Fußballstars nacheifern. Jedes Spielzeug erzählt die ganz persönliche Geschichte eines Kindes“ erklärte Susanne Anger. So ist eine beeindruckende Sammlung von Exponaten, Bildern und Geschichten entstanden, die in der Ausstellung „Global Players“ zusammenführt. Gert Gauder freute sich, dass diese ganz besonderen Kinderkunstwerke nun dauerhaft in Chemnitz zu sehen sind.

Vom 7.9. bis 27.9. ist unsere Global Players Ausstellung im Rathaus Kaltenkirchen zusehen.

Flug durch die Republik

Die Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ wurde erstmals im Jahr 2009 im Deutschen Technikmuseum in Berlin zusammen mit dem Bundespräsidenten a. D. Horst Köhler und Wolfgang Niedecken, Botschafter von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, eröffnet. Seitdem reiste die Ausstellung durch die ganze Bundesrepublik und war in Museen, Universitäten, Rathäusern, Schulen, Ministerien und vielen anderen Orten zu bewundern. GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist sich sicher, dass die Ausstellung nun in Chemnitz einen guten Ort für die nächsten Jahre gefunden hat und hofft auf viele kleine und große Besucher*innen, die in der Ausstellung erleben können, welche ganz einfachen Träume und Hoffnungen die kleinen Künstler*innen bewegen.

Schüler*innen basteln Armbänder aus Altpapier

Für die Ausstellungseröffnung waren Schüler*innen des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums anwesend, die voller Neugierde die verschiedenen Spielzeuge bewunderten und auch selbst kreativ werden konnten. In Recycling-Bastelworkshops der GEMEINSAM-FÜR-AFRIKA-Referentin Stefanie Adler wurden aus Altpapier Armbändern und aus Milchtüten Geldbörsen hergestellt.

Weitere Impressionen zu den Global Players finden Sie in unserem

Global Players Fotoalbum

 

Fotoalbum: Kinder in Afrika

In diesem Fotoalbum finden Sie einige Impressionen von Kindern in der Schule, beim Sport oder auch in ihrer Freizeit, die wir während unseren Reisen kennengelernt haben.

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Sambia_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Fotoalbum: Kinder in Afrika

Afrika – Kontinent der Vielfalt und vermutlich die Wiege der Menschheit.

Jedes Jahr reist GEMEINSAM FÜR AFRIKA mit YouTuber*innen in ein afrikanisches Land, um auf bestimmte Themen wie z.B. die Sustainable Development Goals aufmerksam zu machen und die Projekte von den Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA der Öffentlichkeit vorzustellen. Auf unseren Reisen sind unzählige Fotos entstanden. Diese können natürlich nicht Afrika in ihrer Vielfalt abbilden. In Afrika  leben rund 1,2 Milliarden Menschen, etwa 17 Prozent der Weltbevölkerung. Dort gibt es über 3.000 verschiedene Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Der Kontinent beherbergt 54 Staaten (2017). Zum Vergleich: Europa hat 740 Millionen Einwohner, 70 Sprachen, 50 Staaten.

Die Fotos von GEMEINSAM FÜR AFRIKA sind im ländlichen Raum entstanden, weil unsere Mitgliedsorganisationen vor allem auf dem Land tätig sind. 63 Prozent der Menschen in Sub-Sahara Afrika leben im ländlichen Raum. Diese Zahl nimmt stetig ab; Afrika ist der Kontinent mit den am schnellsten wachsenden Städten.

In diesem Fotoalbum finden Sie einige Impressionen von Kindern in der Schule, beim Sport oder auch in ihrer Freizeit, die wir während unseren Reisen kennengelernt haben. Diese können Sie auch im Unterricht einsetzen um Schüler*innen einen ersten Eindruck zu geben, wie der Alltag von Kindern in verschiedenen Ländern Afrikas aussehen kann. Viel Spaß beim Stöbern!