Togo: Armut bekämpfen – durch fair gehandeltes Sojabrot

Bäuerinnen-Kooperativen bauen Sojabohnen an, um Armut zu bekämpfen und eine gesunde Ernährung zu unterstützen.
Togo: Sojabrot für nachhaltige Ernährungssicherung© Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.

Togo: Armut bekämpfen – durch fair gehandeltes Sojabrot

Togo ist ein armes Land, in dem 70 Prozent der Menschen mit weniger als 2 Dollar am Tag auskommen müssen. Zwei Drittel der togoischen Bevölkerung lebt von einer Landwirtschaft, die sie nicht dauerhaft ernährt. Zudem müssen die Bäuerinnen und Bauern mit importierten Lebensmitteln wie Weißbrot konkurrieren, die zum Teil billiger angeboten werden als regionale Produkte. Unsere Mitgliedsorganisation Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) arbeitet mit einer lokalen Organisation zusammen, um durch fair gehandeltes Sojabrot die Armut in Togo zu bekämpfen.

Markt für Sojaprodukte

Ziel dabei ist es, für Sojabrot und weitere Sojaprodukte einen einheimischen Markt zu schaffen, der im Wettstreit mit den Billigimporten mithalten kann. Die ASW unterstützt Bäuerinnen darin, sich zusammenzuschließen und Sojabohnen gemeinsam in größeren Mengen für den Verkauf anzubauen.Werden die Sojabohnen weiter verarbeitet, z.B. zu Mehl oder Milch, können so höhere Gewinne für die Frauen erreicht werden. Damit die Frauen ihre Interessen auf dem einheimischen Markt durchsetzen können, haben sie verschiedene Kooperativen gegründet, die dafür sorgen, dass das gemeinsame Produkt, Sojabrot, einen Markt bekommt.

Faire Preise und neue Arbeitsplätze

So bekommen die Bäuerinnen und Arbeiterinnen faire, verbindliche Preise. Zudem konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden und eine gesündere Ernährung der Stadtbevölkerung wird unterstützt. Im Norden des Landes wird Sojabrot bereits gegessen – in Zukunft soll es auch im Süden heimisch werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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