Togo: Grundrechte und Zukunftschancen für Kinder in Not

Mit diesem Projekt unterstützt unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V. Kinder in Notsituationen bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Grundrechte und bietet Zugang zu Rehabilitierungs- und Wiedereingliederungsangeboten.
© Horst Buchmann/ Kinderrechte Afrika e. V.

Togo: Grundrechte und Zukunftschancen für Kinder in Not

Das Projekt fördert die Umsetzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, die Opfer einer Straftat wurden, vernachlässigt oder besonders gefährdet sind. Diese Kinder erhalten Zugang zu Rechtsschutz und -beistand sowie anderen Diensten der Grundversorgung. Sie werden bei ihrer sozialen, familiären, schulischen und beruflichen Wiedereingliederung unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz und der Rehabilitierung von Kindern, die als Hexen verfolgt werden sowie der Eindämmung des transnationalen Kinderhandels.

Um Kinder in Not vorrübergehend aufzunehmen, angemessen zu versorgen und zu fördern, leitet der Projekt-Partner CREUSET-Togo ein Kinderschutzzentrum sowie eine Farm, auf der Nahrungsmittel für die Kinder angebaut werden.

Kindern eine Zukunft geben

Gemäß der Wachstums- und Arbeitsstrategie der togoischen Regierung erfahren in Togo 93% der Kinder zwischen 2 und 14 Jahren eine gewaltvolle Disziplinierung und vor allem Mädchen häufig auch sexuelle Gewalt. 57% von ihnen befinden sich in besonders gefährlichen Arbeitsverhältnissen. Seit 2013 wurden CREUSET über 1.600 Kinder im Rahmen seiner Kinderschutzmaßnahmen anvertraut. Mehr als die Hälfte dieser Kinder waren Opfer von Straftaten, wie (sexueller) Gewalt, Ausbeutung und Misshandlung.
Auch der Mangel an kompetenten staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren und Strukturen in der Begleitung von Kindern (insbesondere mit Gewalterfahrungen), ein falsches Verständnis von Kinderrechten sowie außergerichtliche Einigungen, die oft zugunsten der Täter*innen ausgehen, beeinträchtigen die Lebens- und Entwicklungschancen der Kinder.

Erklärtes Ziel des Projektes ist es daher nicht nur, Kinder in Notsituationen – also von Gewalt, Kinderhandel, Ausbeutung und/oder schädlichen kulturellen Praktiken betroffene oder gefährdete Kinder – bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Grundrechte zu unterstützen und Zugang zu Rehabilitierungs- und Wiedereingliederungsangeboten zu bieten. Auch die Zusammenarbeit und Schulung von staatlichen Stellen, Akteuren der Zivilgesellschaft und die Stärkung des lokalen Partners wird mit verschiedenen Maßnahmen forciert.

Weitere Informationen sowie Details zu den verschiedenen Zielen und Maßnahmen des Projektes finden Sie auf der Seite unserer Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V.

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