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Mit einem Truck auf der ersten Love World Peace Parade

Die Loveparade-Idee lebt wieder und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei - bei der ersten Love World Peace Parade in Berlin mit dem UNITED FOR AFRICA-Truck.

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Mit einem Truck auf der ersten Love World Peace Parade

Die Loveparade-Idee lebt wieder und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei – bei der ersten Love World Peace Parade in Berlin mit dem UNITED FOR AFRICA-Truck.

Mit dem Bundespräsidenten gegen die Hungersnot

Anlässlich der dramatischen Situation in vielen Ländern Afrikas ruft Bundespräsident Steinmeier zur Hilfe gegen die Hungersnot auf.

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Screenshot Videobotschaft Bundespraesident

Mit dem Bundespräsidenten gegen die Hungersnot

Wir haben es geschafft! Dank des Spendenaufrufes des Bundespräsidenten findet die Hungerkatastrophe in vielen afrikanischen Ländern wieder Eingang in den Medien.

Der Aufruf des Bundespräsidenten ist eindringlich: „Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern“. Angesichts der dramatischen Hungerkatastrophe in den Ländern Ostafrikas und Nigeria, appellierte der Bundespräsident am Freitag, den 9. Juni in einer Videobotschaft an die deutsche Bevölkerung: „Ich bitte Sie: Helfen Sie mit Ihrer Spende. Unterstützen Sie die Hilfsorganisationen, die „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ aufrufen. Mit Ihrer Hilfe können Sie Menschenleben retten!“.

Wir freuen uns sehr, dass nun auch der Bundespräsident die deutsche Bevölkerung zum Spenden aufruft. Denn die erschreckenden Zahlen in den einzelnen Ländern machen deutlich: Es muss jetzt schnell und unbürokratisch geholfen werden. Bereits über 23 Millionen Männer, Frauen und vor allem Kinder sind derzeit in den Ländern Ostafrikas und Nigeria vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor der größten humanitären Krise seit 1945.

Mahnwache vor dem Brandenburger Tor

Damit es nicht dazu kommt, ist das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 9. Juni erneut auf die Straße gegangen. Vor dem Brandenburger Tor in Berlin setzten wir ein deutliches Zeichen gegen die Hungernot! Unsere Botschaft „Gemeinsam können wir den Not leidenden Menschen helfen!“

Die Aktion zeigt Wirkung

Das Hamburger Abendblatt schreibt: „[Der Appell] ist gerade deshalb jetzt und in dieser Form so wichtig, weil die Krisen in Afrika und im Jemen es schwer haben, in die Schlagzeilen zu kommen“. Dank des Spendenaufrufes des Bundespräsidenten schaffte es die Hungerkrise in großen Teilen Afrikas am Freitag endlich wieder in die Hauptnachrichten. Große und bekannte Medien wie ZDF heute und viele mehr teilten den Aufruf des Bundespräsidenten und berichteten über unseren Aktion in Berlin.

Vielen Dank an alle, die dabei geholfen haben, noch mehr Menschen über die dramatische Situation in Somalia, Südsudan, Äthiopien, Nigeria, Kenia und dem Tschad zu informieren. Gemeinsam können wir den Menschen vor Ort helfen!

Folgen Sie dem Aufruf des Bundespräsidenten. Unterstützen Sie die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA bei ihrer Arbeit in den betroffenen Regionen. Sie leisten Nothilfe durch sauberes Wasser, Nahrungsmittel und eine grundlegende medizinische Versorgung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

 

 

Foto: © GEMEINSAM FÜR AFRIKA | Jonas Walter

2015 – Adventskonzert für Flüchtlinge

Am 14. Dezember 2015 veranstaltete GEMEINSAM FÜR AFRIKA in der von der Berliner Stadtmission betriebenen Notunterkunft am Poststadion ein Adventskonzert für Flüchtlinge.

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Adventskonzert für Flüchtlinge_©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Trappe

2015 – Adventskonzert für Flüchtlinge

GEMEINSAM FÜR AFRIKA veranstaltete in einer von der Berliner Stadtmission betriebenen Notunterkunft ein Adventskonzert für Flüchtlinge. In Deutschland lebende Musikerinnen aus aller Welt sangen am 14. Dezember 2015 in der Notunterkunft am Poststadion für die Flüchtlinge. Djatou Touré aus der Elfenbeinküste und Aly Keita aus Mali eröffneten das Konzert mit afrikanischer Poesie und modernen AfroBeatz. Es folgte das Duo Chiha & Sumeya, das mit einer Fusion aus Orient-Pop aus Tunesien und Sufi-Soul aus Syrien die Stimmung zum Toben brachte. Zahlreiche Bewohner aus Syrien tanzten und sangen zu den ihnen vertrauten Rhythmen und verwandelte die Traglufthalle, in der die Notunterkunft untergebracht ist, kurzzeitig in einen fröhlichen, hoffnungsvollen und sorgenbefreiten Raum. Den Höhepunkt bildete der Auftritt von Tamika & Treesha aus den USA und Kenia, die mit einer Mischung aus Reggae, Soul und R&B sogar zahlreiche geflüchtete Kinder auf die Bühne holten. Diese waren vor Begeisterung kaum zu halten, als Tamika ihnen ihr Mikro reichte, um sie mitsingen zu lassen.

Vermittlung von Weihnachtsbräuche

Mit dem Adventskonzert erlebten die Flüchtlinge auch erstmals deutsche Weihnachtsbräuche. Die Kinder bastelten Sterne, mit denen sie einen Weihnachtsbaum bunt schmückten und lernten die Tradition kennen, einen Wunschzettel zu schreiben: „Ich möchte endlich wieder eine Heimat haben“ und „Ich wünsche mir, Ärtzin zu werden, damit ich anderen helfen kann“  war auf den bunt bemalten Wunschzetteln zu lesen.

Menschenrechtsaktivistin Kave Bulambo sprach zu den Flüchtlingen

Kave Bulambo, Menschenrechtsaktivistin aus der DR Kongo, richtete emotionale und eindringliche Worte an die Flüchtlinge. Sie schilderte ihre persönlichen Fluchterfahrungen und machte den Geflüchteten Mut für ihren Neuanfang in Deutschland. Die Bewohner nickten immer wieder zustimmend während sie aufmerksam Bulambos Worten folgten. Ihre Rede wurde von begeistertem Beifall getragen.

Solidarität bekunden und Menschen in Deutschland willkommen heißen

In diesem Jahr sind bis Ende November etwa 65.000 Menschen in Berlin angekommen. Viele von ihnen sind über Wochen und Monate in Notunterkünften untergebracht, die lediglich als erste Anlaufstelle gedacht sind. Hier sollen die Geflüchteten eigentlich maximal die ersten drei Tage wohnen, bevor sie weitervermittelt werden. Da mittel- bis langfristige Unterbringungen jedoch oft fehlen, leben immer mehr Flüchtlinge in den perspektivlosen Notunterkünften. Ziel des Konzerts war es, diesen Menschen eine Freude zu machen und ihnen ein Gefühl der Hoffnung und Sicherheit zu vermitteln.

Weitere Eindrücke und Fotos von dem Konzert finden Sie auf unserer flickr-Seite.

 

2015 – Mit Gentleman auf Tour

GEMEINSAM FÜR AFRIKA begleitete Gentleman im Fühjahr 2015 auf seiner MTV-Unplugged-Tour.

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Gentleman MTV-Unplugged-Tour mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2015 – Mit Gentleman auf Tour

Als erster Reggae-Musiker hat unser Botschafter Gentleman im August 2014 ein MTV-Unplugged-Konzert gegeben – und sein Publikum schwer beeindruckt.

Nach diesem äußerst erfolgreichen Konzert ging Gentleman ab dem 7. April 2015 auf MTV-Unplugged-Tour. Und wir waren dabei!

GEMEINSAM FÜR AFRIKA stellte sich bei den Konzerten der MTV-Unplugged-Tour vor Ort mit einem Infostand vor und sammelte Unterschriften für unsere Petition „Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik!“.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Die Tourdaten:

07. Apr Bielefeld Ringlokschuppen
10. Apr Bremen Pier2
11. Apr Hamburg Sporthalle Hamburg
12. Apr München Circus Krone
14. Apr Ludwigshafen MHPArena
15. Apr Berlin Columbiahalle
16. Apr Wiesbaden Schlachthof
18. Apr Bochum Ruhrkongress
19. Apr Leipzig Haus Auensee

 

2014 – Juli – Feeling Fine Charity Reggae-Festival

Am 19. Juli 2014 fand das Feeling Fine Charity Reggae-Festival in Waldfrieden in Stamwede statt und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war mit dabei.

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FeelingFineCharity-Festival mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2014 – Juli – Feeling Fine Charity Reggae-Festival

GEMEINSAM FÜR AFRIKA goes Festival – im Juli 2014 beim Feeling Fine Charity Reggae-Festival

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2013 – Juli/August – Sommertour

Zusammen mit den "Zukunftsentwicklern" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA im Somer 2013 Entwicklungspolitik und Globales Lernen zum Anfassen für Klein und Groß.

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GEMEINSAM FÜR AFRIKA: Tour "Zukunftsentwickler" mit BMZ_GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2013 – Juli/August – Sommertour

On Tour: GEMEINSAM FÜR AFRIKA und „Zukunftsentwickler“

Zusammen mit den „Zukunftsentwicklern“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA Entwicklungspolitik und Globales Lernen zum Anfassen für Klein und Groß. Im Vordergrund stand dabei unsere Kampagne Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA:

Mit einem breiten Informations- und Beteiligungsangebot boten wir Unterhaltung, Informationen und interaktive Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Ein ganz besonderes Highlight waren die Workshops unserer Referent/-innen. Die lehrreichen und interaktiven Vorträge rund um Afrika überraschten mit spannenden Informationen und regten nicht nur die Kleinen zum Nachdenken an.

Tourplan

Im Juli, jeweils von 11 bis 17 Uhr:

  • 13. Juli – Stralsund: Platz vor Ozeaneum Stralsund
  • 17. Juli – Travemünde: Fährvorplatz
  • 18. Juli – Eckernförde: Rathausmarkt
  • 19. Juli – Hamburg: Spielbudenplatz
  • 25. Juli – Konstanz: Augustiner Platz
  • 26. Juli – Garmisch-Patenkirchen: Richard-Strauss-Platz
  • 27. Juli – Oberstdorf: Freiflächen vor dem Kurparkpavillion Prinzenstrasse
  • 29. Juli – Lindau: Platz vor Lindau Park-Center
  • 30. Juli – Ulm: Münsterplatz
  • 31. Juli – Stuttgart: Kronprinzplatz

Im August:

  • 14. August – Würzburg: Marktplatz
  • 15. August – Heidelberg: Bahnhofsvorplatz
  • 19. August – Hannover: Steintorplatz
  • 21. August – Bonn: Friedensplatz
  • 23. August – Gütersloh: Berliner Platz
  • 25. August – Berlin: BMZ

2011 – Juni – Afrika ante Portas?

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2011 veranstaltete GEMEINSAM FÜR AFRIKA eine Diskussionsveranstaltung zu aktuellen Herausforderungen und Perspektiven von Entwicklungs- und Migrationspolitik.

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Afrika ante Portas? Diskussionsveranstaltung zu Entwicklungs- und Migrationspolitik._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2011 – Juni – Afrika ante Portas?

Eine Diskussion zu Herausforderungen und Perspektiven von Entwicklungs- und Migrationspolitik

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2011 veranstaltete GEMEINSAM FÜR AFRIKA eine Diskussionsveranstaltung zu aktuellen Herausforderungen und Perspektiven von Entwicklungs- und Migrationspolitik. Bundespräsident Christian Wulff, Schirmherr von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede. In seiner Eröffnungs-Ansprache erklärte der Bundespräsident:

„Für ein Europa, das in Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie lebt, muss es selbstverständlich sein, Solidarität gegenüber denen zu zeigen, die schutzbedürftig sind. Das heilt aber nicht die Ursachen der Flucht. Daher bleibt es wichtig, gegen Verfolgung und Gewalt dort vorzugehen, wo sie entstehen.“

Zudem erklärte der Bundespräsident, dass über den notwendigen Schutz politisch Verfolgter hinaus, Migration immer auch Teil menschlicher Zivilisation gewesen sei. Es komme darauf an, sie politisch vernünftig zu gestalten.

In der anschließenden engagierten Diskussionsrunde, moderiert von Dr. Margot Käßmann, diskutierten Prof. Klaus Töpfer, Kerstin Müller, Ministerialdirigent Dr. Jörg Bentmann (BMI) die Journalistin Veye Tatah, der Stipendiat des EEDs Emmanuel Noglo und Renate Bähr, Vorstand von GEMEINSAM FÜR AFRIKA über Ursachen von Flucht und Migration. Es wurde deutlich, dass das vorrangige Ziel der Entwicklungszusammenarbeit nicht darin bestehen kann, Migration zu verhindern. Im Gegenteil: Migration kann dazu beitragen, Armut zu bekämpfen. Darum dürften Entwicklungs- und Migrationspolitk nicht länger unabhängig voneinander gestaltet werden. Sie miteinander zu verknüpfen kann gewinnbringend für alle Beteiligten sein: Herkunfts-, Zielländer und Migranten selbst.

Renate Bähr unterstrich für GEMEINSAM FÜR AFRIKA, dass das klassische Ziel der Entwicklungszusammenarbeit die Bekämpfung der Armut sei und nicht die Eindämmung von Migrationsbewegungen. Gleichzeitig begrüßte sie den kohärenten Ansatz, Migration mit entwicklungspolitischen, wirtschafts- und handelspolitischen Themen zu verbinden. Sie warnte jedoch davor, Entwicklungspolitik kurzatmig vor allem nationalen wirtschaftlichen oder Sicherheitsinteressen zu unterwerfen. Die Erreichung der Millenniumsziele müsse vorrangiges Ziel aller zivilgesellschaftlichen und politischen Anstrengungen bleiben.

Nähere Informationen zu den Teilnehmenden finden Sie hier.

Informationen über die Hintergründe der Diskussion erhalten Sie hier.

Fotos und Video gibts hier.

2011 – September – UNITED FOR AFRICA

Am 3. September 2011 präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA zusammen mit Reggae Nation Germany das große Benefizkonzert UNITED FOR AFRICA.

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Konzert UNITED FOR AFRICA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2011 – September – UNITED FOR AFRICA

Zusammen mit Reggae Nation Germany präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA das große Benefizkonzert UNITED FOR AFRICA. Stars wie der mehrfach ausgezeichnete Reggae-Musiker Gentleman und seine Band The Evolution, Rocklegende Wolfgang Niedecken und Nosliw & Band setzten vor einem begeisterten Publikum im Berliner Tempodrom ein starkes Zeichen der Solidarität mit den hungernden Menschen in Ostafrika.

Tamika, MacoRas und Tobi Wan performen den offiziellen Reggae Nation Song „Lass uns was machen“ zum ersten Mal live:

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Fotos vom Konzert und den Künstlern gibts auf Flickr.

Alle Künstler traten ohne Gage auf. Der gesamte Erlös des Konzerts fließt an die Hilfsprojekte der Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA, deren Organisationen gerade in Somalia, Kenia und Äthiopien im Einsatz sind, um die unter einer dramatischen Hungerkatastrophe leidenden Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen.

„Wir in den reichen Industrieländern müssen einfach begreifen, dass es den meisten Menschen auf der Welt nicht so gut geht wie uns, und dass das auch etwas mit uns zu tun hat“, sagtE Reggae-Star Gentleman. „Immer noch leben eine Milliarde Menschen an der Armutsgrenze, in Ostafrika verhungern täglich Tausende – dagegen müssen wir etwas tun! Heute haben wir gezeigt: Wir als Künstler können etwas für Afrika bewegen. Danke an alle, die uns mit dem Kauf ihrer Tickets dabei unterstützt haben! Zusammen können wir viel erreichen!“

Für Rocklegende und GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Botschafter Wolfgang Niedecken war der Auftritt beim Benefizkonzert UNITED FOR AFRICA Ehrensache: „Ich kenne Afrika und die Projekte der Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA aus vielen Besuchen“, so der BAP-Frontmann. „Jeder Einzelne kann viel dazu beitragen, dass es den Menschen dort besser geht – das gilt natürlich auch für mich. Ich danke allen, die heute beim Konzert mit dabei waren.

Visa Vie, Moderatorin bei 98.8 KISS FM, führte durch das Programm. Zum ersten Mal präsentierten die Künstler Tamika, MacoRas und TobiWan dem Publikum den eigens für das Benefizkonzert aufgenommenen Song „Lass uns was machen“. Mit dabei im Berliner Tempodrom waren außerdem viele Musiker aus der Reggae-, Dancehall- und HipHop-Szene wie Mamadee &Tamika, Kimoe, Macoras, Ganjaman, Mighty Tolga, Sista Gracy, Tobi Wan, Callya, Speaker Davis, Ephraim Juda, Soultecniques, Vinyl Richie.

Auch der Nachmittag stand ganz im Zeichen Afrikas. Junge Besucherinnen und Besucher erlebten beim Afrika-Aktions-Nachmittag die Vielfalt Afrikas. Unter dem Motto „Jugend in Aktion“ veranstaltete die Schulkampagne von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zusammen mit Reggae Nation Germany Malworkshops und eine Abenteuer-Safari, bei der Kinder und Jugendliche den Kontinent auf kreative Weise entdecken konnten.

Heldenrennen – was ist das?

Das Heldenrennen fand am 13. Mai 2012 zum ersten Mal in Deutschland statt.

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Heldenrennen_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Heldenrennen – was ist das?

Was ist das Heldenrennen?

Das Heldenrennen fand am 13. Mai 2012 zum ersten Mal in Deutschland statt. Der Veranstalter Alvarum gab die Möglichkeit durch die Teilnahme am Spendenlauf, Hilfsorganisationen der eigenen Wahl zu unterstützen. Beim Heldenrennen konnte jeder mitmachen. Ob als Einzelkämpfer oder im Team mit Freunden und Kollegen, ob als Sportmuffel oder als Sportskanone. Wem die sechs Kilometer zu viel waren, der durfte sie auch einfach abspazieren! Im Vordergrund stand das gemeinsame Erlebnis: Laufen für den guten Zweck!

Was macht die Läufer zu Helden?

Bevor die Teilnehmer an den Start gingen, benötigten sie eine Starterlaubnis und die galt es durch Spenden zusammenzutragen. Jeder Läufer stellte sich der Herausforderung und sammelte 300 Euro Startgebühr. Damit unterstützten die Helden direkt unsere Arbeit, denn die 300 Euro waren nicht nur die Startgebühr, sondern sie flossen in die Hilfsprojekte von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Schon allein mit einer Startgebühr konnten wir beispielsweise 30 Kinder ärztlich untersuchen und mit Basismedikamenten behandeln lassen.

Es ging beim Heldenrennen also nicht darum als Erster ins Ziel zu kommen, sondern etwas Gutes zu tun und einen schönen Tag im Zeichen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zu erleben.

 

Global Players – Spielzeug aus Afrika

Global Players - Eine Ausstellung, die fasziniert. Aus Müll gebastelt sind die Spielzeuge mehr als reine Spielwerke: Kunst und Ausdruck von Lebensumständen.

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Global Players - Spielzeug aus Afrika_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Global Players – Spielzeug aus Afrika

Hubschrauber aus Badelatschen, Rennflitzer aus Sardinenbüchsen, Handys aus Lehm und Drachen aus Einkaufstüten – diese fantasievollen Exponate unserer erfolgreichen Wanderausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ stehen exemplarisch für die Anliegen und Ziele der Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Denn die Ausstellung zeigt, wie viel Potenzial, Kreativität und Lebenswillen in den Kindern und Jugendlichen steckt, denen unsere Projekte zu Gute kommen.

Die Sammlung

Ob in den Slums von Nairobi, in den Dörfern im muslimischen Norden Nigerias oder in der belagerten Hauptstadt Liberias – überall fielen der langjährigen ARD-Korrespondentin Birgit Virnich auf ihren Drehreisen liebevoll von Kindern gefertigte Spielzeuge ins Auge.

Aus Müll gebastelt, sind diese Spielzeuge aus alten Badelatschen, Draht, Gummi, Holzresten oder welken Bananenblättern viel mehr als reine Spielwerke. Sie sind Kunstwerke und zugleich Ausdruck der Lebensumstände der Kinder.

Eine Auswahl dieser beeindruckenden Exponate präsentiert GEMEINSAM FÜR AFRIKA seit 2009 erfolgreich mit der Ausstellung „Global Players“.„Die Kinder verwandelten Alltagsmüll in kleine Kunstwerke und zeigten mir damit eine Seite Afrikas, die fern ist von allen Klischees über den Kontinent als Verlierer und Versager.“ Birgit Virnich, die Sammlerin.

Birgit Virnich kaufte den kleinen Künstlern die Spielzeuge ab und ließ sich deren Geschichten und Lebensträume schildern.

Die Künstler

Evaniste, der Traumpilot

GLOBAL PLAYERS: Evaniste, der Traumpilot:_©Herbert Ostwald

 

Sein größter Verkaufsschlager sind selbst gebastelte Gorillas, die Fahrräder fahren, erzählt der 14-jährige Evaniste grinsend und zeigt auf seinen kleinen Bauchladen. Der Junge kommt aus Ruhengeri, einer Stadt im Westen Ruandas, in deren Nähe die vom Aussterben bedrohten Berggorillas leben. Für seine kleinen Geschwister hat Evaniste aus alten Verpackungen und Kartons Flugzeuge gebaut, mit denen sie die Menschenaffen vor Wilderern schützen wollen. Sein Talent hat ihn unter den Kindern von Ruhengeri berühmt gemacht. Sie nennen ihn den “großen Erfinder”.

Der Katalog

Die Geschichte von Evaniste und den anderen kleinen Künstlern, ihre Lebensumstände sowie kurze Hintergründe zu den 17 afrikanischen Ländern, aus denen die Spielzeuge stammen, finden Sie im Katalog auf 84 Seiten dargestellt. Das Besondere: die Kunstwerke der Kinder werden bewusst kontrastreich inszeniert, denn was für die Kinder Alltag ist, mutet uns wie Kunst an. Lassen Sie sich begeistern von der Kreativität und Lebensfreude, die in diesen Kunstwerken steckt.

Blättern Sie durch unseren Katalog zur Ausstellung.

Die Ausstellung

Seit der Ausstellungseröffnung 2009 sind die Global Players viel durch die Republik gereist und waren in Museen, Universitäten, Rathäusern, Schulen, Ministerien und vielen anderen Orten zu bewundern.

Am 30. November wird die Ausstellung dem solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen und der solaris Stiftung übergeben und feierlich vom Geschäftsführer des solaris-Unternehmensverbundes, Gert Gauder, und Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA eröffnet.

Die Ausstellung ist bis zum 30.06.2019 in der 2. Etage des Solaristurms in der Neefestraße 88, 09116 Chemnitz zu sehen.

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist sich sicher, dass die Ausstellung nun in Chemnitz einen guten Ort für die nächsten Jahre gefunden hat und hofft auf viele kleine und große Besucher*innen, die in der Ausstellung erleben können, welche ganz einfachen Träume und Hoffnungen die kleinen Künstler*innen bewegen.