Digitaler Workshop über Baumwolle und Kleidung aus Afrika

  • Digitaler Workshop: Kleidung und Baumwolle aus Afrika

Einführung und Inhaltsübersicht

In diesem digitalen Workshop lernen Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler mehr zum Thema Baumwolle und Kleidung aus afrikanischen Ländern.
Dazu können Sie Videos, digitale Arbeitsaufgaben und Texte nutzen. Diese enthalten sämtliche Hinweise, die Sie für die Vorbereitung und Durchführung des Workshops benötigen.
Alle dafür notwendigen Materialien sind in einer einfachen Website gebündelt, einem sogenannten „Hackpad“.
Die Inhalte, die Sie dort sehen, können Sie für Ihren Unterricht anpassen. Sie können einzelne Einheiten weglassen oder verändern, gemäß Ihrer Zielsetzung und der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit. Wie das geht, beschreiben wir im Abschnitt „technische Hilfsmittel“.

So gelangen Sie zum Lehrer-Hackpad

So gelangen Sie zum Schüler-Hackpad

Eine Übersicht über die Inhalte des Workshops finden Sie im Abschnitt „Kurzübersicht über die einzelnen Einheiten“. Dieser enthält die geschätzte Dauer in Minuten, die für die Bearbeitung der Lerneinheit benötigt wird. Dadurch können Sie die Lerneinheiten gemäß Ihrer vorhandenen Zeit zusammenstellen und kombinieren.
Für Fragen und Tipps stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung. Melden Sie sich per E-Mail oder Telefon bei uns.

Kurzübersicht über die einzelnen Einheiten und Lernziele

Lerneinheit 1: Einführung (ca. 15 Minuten)
Mit diesem digitalen Workshop zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, was Baumwolle und Mode mit Afrika, aber auch mit ihrem eigenen Alltag zu tun haben. Denn 10–15 Prozent der weltweiten Baumwolle wird in Afrika angebaut.

Lerneinheit 2: Baumwollanbau (ca. 45 Minuten + 20 Minuten Bonusaufgabe)
Wir erläutern am Beispiel von Tansania, wie Baumwolle angebaut wird und auch in welchen weiteren afrikanischen Ländern Baumwolle eine große Rolle spielt. Wo Tansania und andere afrikanische Länder auf der Karte liegen? Das lernen die Schülerinnen und Schüler mit unserem Online-Afrika-Puzzle.

Lerneinheit 3: Die Menschen hinter der Baumwolle (ca. 30 Minuten)
Die globale Produktionskette wirkt auf die meisten von uns sehr abstrakt. Indem wir acht Menschen vorstellen, die als Baumwollbauern, Weberinnen, Designer, Schneider etc. arbeiten, bekommen diese Menschen ein Gesicht. Die Schülerinnen und Schüler vollziehen einen Perspektivenwechsel und entwickeln dadurch Empathie für die beteiligten Menschen.

Lerneinheit 4: Fair und nachhaltig im Alltag (ca. 25 Minuten + 20 Minuten Basteln)
In dieser Einheit geben wir einige Tipps, wie die Schülerinnen und Schüler in der eigenen Umgebung fair und nachhaltig einkaufen können. Wir erklären die unterschiedlichen Logos, die in den Bereichen Fairer Handel und Nachhaltigkeit verwandt werden. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gezielt nach ihren eigenen Standards einkaufen zu können. Als Abschluss gibt es ein praktisches Upcycling-Beispiel: So können Ihre Schülerinnen und Schüler anhand eines alten T-Shirts eine schicke Tasche basteln – eine UNITED FOR AFRICA-Bag, ganz ohne Nähen. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler auch eine Kleinigkeit, die sie im späteren Alltag an die Themen des digitalen Workshops erinnert.

Abschluss und Zusammenfassung (ca. 5 Minuten)
Wir fassen das Erlernte zusammen.

Lerneinheit 1: Einführung

Dauer: ca. 15 Minuten

Vier Mal werden die Teile in unserem Kleiderschrank durchschnittlich nur getragen, bevor wir sie aussortieren. Kleidung ist für uns zu einer Wegwerfware geworden. Hauptsache viel, Hauptsache billig – den höchsten Preis zahlen die Menschen in den Produktionsländern – auch die in unterschiedlichen Ländern Afrikas. In dieser Einheit zeigen wir Ihnen, wie eng unsere Lebenswelt mit der von Menschen in afrikanischen Ländern verbunden ist und wie schon kleine Veränderungen in unserem Konsum- und Kaufverhalten für viele andere Menschen große Veränderungen zum Guten bedeuten können.
Katarina Wildfang arbeitet als Referentin in der Bildungsarbeit bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Sie führt die Lernenden durch den Workshop.

In diesem Video stellt sie sich den Lernenden vor.

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In diesem Video stellt sie sich Ihnen – Lehrkräften, Multiplikatorinnen und Referenten vor.
Das Video enthält zusätzliche Hinweise zum Aufbau des Workshops.

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Starten Sie nun das nächste Video. In dem Video spricht Ischtar Isik, Botschafterin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Sie führt in das Thema Mode und Kleidung ein.

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Ischtar erstellt vor allem auf YouTube und Instagram Videos über Mode, ihren Alltag und ihr Studium. Über 2,5 Millionen Menschen, hauptsächlich Jugendliche, haben ihre Kanäle abonniert. Das Video ist 1 Minute und 21 Sekunden lang.

Arbeitsauftrag

Nach dem Video spielen die Lernenden ein kurzes Quiz mit fünf Fragen, die sich auf die wichtigsten Aussagen des Videos beziehen.

Hier finden Sie die richtigen Lösungen.

Lerneinheit 2: Baumwollanbau in Afrika am Beispiel von Tansania

Dauer: ca. 45 Minuten + 20 Minuten Bonusaufgabe

Am Beispiel von Tansania zeigen wir:
• wie Baumwolle angebaut wird und wie hart die Arbeit auf dem Feld ist,
• wie Baumwolle geerntet wird,
• wie die Wolle weiterverarbeitet wird und zu Ballen gepackt wird.

Wir nutzen ein Video von Galileo, um die Baumwollernte und -weiterverarbeitung zu zeigen. Für das Video hat Galileo-Reporter Christoph einige Tage auf einer Baumwollplantage in Tansania zusammen mit dem Baumwollbauern Patrick gearbeitet.

Einführung und Arbeitsauftrag

In diesem Video führt Referentin Katarina Wildfang in die Lerneinheit ein.

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In diesem CryptPad finden Sie weitere Hintergrundinformationen zum Baumwollanbau in Afrika.
Die Referentin geht auf einige dieser Informationen im Video ein. Das Dokument ist ein sogenanntes „CryptPad“. Wie CryptPads funktionieren, können Sie unter der Überschrift „technische Hilfsmittel“ nachlesen.

Die Referentin gibt den Schülerinnen und Schülern den folgenden Arbeitsauftrag:

Während Ihr den Film schaut, macht Euch bitte Notizen, um die folgenden Fragen beantworten zu können:

  1. Was erzählt Patrick über seine Arbeit und seine Familie? Wie würdet ihr Patrick beschreiben?
  2. Was sind die einzelnen Schritte bei der Baumwollernte?
  3. Wie hat die „Baumwollinitiative“ Patrick geholfen?
  4. Reporter Christoph hilft bei der Ernte. Was überrascht ihn dabei? Wie würdet ihr Christoph beschreiben?

Das Galileo-Video

Nun kann das Galileo-Video abgespielt werden. Es ist 15 Minuten lang.

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Ergebnisse aus dem Arbeitsauftrag

In diesen Videos greift Referentin Katarina Wildfang die Eckpunkte aus dem Galileo-Video auf. Sie geht die Antworten auf die einzelnen Fragen durch und fordert die Schülerinnen und Schüler auf, ihre Ergebnisse mit denen der Referentin zu vergleichen.

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Bonusaufgabe: Online-Afrika-Puzzle

Wo in Afrika liegt Tansania? Wie gut kennen die Schülerinnen und Schüler sich mit der Lage der Staaten in Afrika aus? Spielen Sie zusammen mit Ihren Schülerinnen und Schüler unser Afrika-Geografie-Quiz – das Afrika-Puzzle! Hierfür braucht jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Computer. Wichtig: Das Quiz kann leider nicht auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets gespielt werden.

Hinweis: Leider ist es aus technischen Gründen nicht möglich, den Südsudan oder Eswatini (früher Swasiland) in dem Puzzle als selbstständige Staaten abzubilden. Die Info-Karten unten sind deshalb eine wichtige Ergänzung für die Schülerinnen und Schüler. Auf ihnen finden Sie Informationen und Karten über Eswatini und Südsudan.

Lerneinheit 3: Die Menschen hinter der Baumwolle

Dauer: ca. 30 Minuten

Einstieg

Referentin Katarina Wildfang leitet in diesem Video die Arbeitseinheit ein.

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In afrikanischen Ländern arbeiten etwa 20 Millionen Menschen direkt oder indirekt mit Baumwolle: Sie bauen Baumwolle an, schneidern daraus Kleider oder designen ganze Kollektionen. In den Steckbriefen stellen wir acht dieser Menschen in leichter Sprache vor:

• Die 13-jährige Erntehelferin Clarisse aus Burkina Faso
• Der Baumwollbauer Moussa aus Mali
• Die Fair-Trade-Baumwollbäuerin Djènèba aus Mali
• Die Weberin Clémentine aus Burkina Faso
• Die Schneiderin Mestaet Tegegne aus Äthiopien
• Die Designerinnen Nelly und Nelsa aus Mosambik
• Der Designer Gjey aus Kenia

Arbeitsauftrag I

In diesem Video gibt die Referentin den ersten Arbeitsauftrag:

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Zu den acht Personen findet Ihr in unseren Steckbriefen weitere Informationen: ein Foto und einen kurzen Text. Ihr könnt in unserer Online-Aufgabe zwischen den Bildern und den Hintergrundtexten hin und her wechseln.

Lest die Steckbriefe in Einzelarbeit durch. Folgende Fragen können Euch beim Bearbeiten der Steckbriefe helfen:

• In welchem Land lebt die Person?
• Womit arbeitet sie?
• Geht es der Person gut oder schlecht?
• Welche Sorgen hat sie?
Macht Euch dazu Notizen.

Ihr habt einen Eindruck vom Leben der acht Personen erhalten. Diskutiert die Fragen im nächsten Abschnitt (Arbeitsauftrag II). Wenn Ihr nicht physisch zusammen an einem Ort seid, könnt Ihr auch in Einzelarbeit weitermachen.

Arbeitsauftrag II

Startet das Video. Die Referentin gibt Euch darin Euren zweiten Arbeitsauftrag:

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Diskutiert folgende Fragen:

Wenn Ihr mit Baumwolle arbeiten würdet, welche der acht Personen wärt Ihr gerne? Warum? Welche Person möchtet Ihr nicht sein?
2. Vergleicht die Erzählungen von Moussa Doumbia mit denen von Djènèba Diallo. Mit welcher Person würdet Ihr lieber tauschen?
3. Wie hat die Nähmaschine im Leben von Mestaet Tegegne einen Unterschied gemacht?
4. Überlegt nun zusammen und sammelt Ideen:
Was könnt Ihr tun, um Baumwollbäuerinnen und -bauern zu unterstützen? Kennt Ihr Möglichkeiten, faire und nachhaltige Mode einzukaufen? Ein kleiner Hinweis: Unser Memo-Spiel über faire Mode gibt Euch Tipps für den Alltag!

Methoden-Tipp

Die Diskussionsfragen und die Ergebnisse können mithilfe eines kostenfreien Tools namens „Mentimeter“ visualisiert werden. Weitere Informationen dazu sind unter dem Abschnitt technische Tools zu finden.

Wir haben einen Mentimeter mit folgenden Fragen erstellt:
• Wenn Ihr mit Baumwolle arbeiten würdet, welche der acht Personen wärt Ihr gerne? Warum? Welche Person möchtet Ihr nicht sein?
• Was könnt Ihr tun, um Baumwollbäuerinnen und -bauern zu unterstützen?
• Kennt Ihr Möglichkeiten, faire und nachhaltige Mode einzukaufen?

Ergebnis des Arbeitsauftrags und Ende der Lerneinheit

Referentin Katarina Wildfang fasst in diesem Video die Lerneinheit zusammen und verrät, welche Person sie am liebsten wäre und warum.

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Lerneinheit 4: Fair und nachhaltig im Alltag

Einstieg

Startet das Video. Die Referentin greift in dem Video die Schicksale von Clarisse und Moussa auf, die unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten müssen.

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In der Lerneinheit geht es darum, wie wir durch unseren Konsum im Alltag fairer und nachhaltiger leben können:

  1. Kleidung kaufen, die unter guten – fairen – Bedingungen hergestellt wurde.
  2. Nachhaltiger konsumieren.
  3. Projekte unterstützen, die Armut verringern, sodass mehr Kinder zur Schule gehen können.

Diese drei Möglichkeiten vertieft die Referentin der Reihe nach mit den Schülerinnen und Schülern. Dazu gibt es zwei Kurzvideos von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und ein weiteres von „Lebenskleidung“.

Einführung faire Kleidung und Siegel

In diesem Video gibt die Referentin folgende Informationen:

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Wenn man Kleidung kaufen möchte, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurde, muss man sich ein wenig mit den unterschiedlichen Siegeln beschäftigen. Es ist wichtig, sich auszukennen. Denn wenn mehr und mehr Menschen faire Kleidung kaufen, steigt die Nachfrage nach fair hergestellter Baumwolle und fair hergestellter Kleidung. So lohnt es sich für mehr und mehr Bauern und Produzentinnen, fair zu produzieren.

Wir stellen drei Siegel vor:

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Das GOTS-Siegel
Bei der Vorstellung des GOTS-Siegels nutzen wir ein Video von Lebenskleidung.

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Weitere Informationen

Für weitere Informationen zu den unterschiedlichen Siegeln empfehlen wir den kleinen Wegweiser durch das Label-Labyrinth von der CHRISTLICHEN INITIATIVE ROMERO. Auch auf den Websiten der jeweiligen Siegel erfahren Sie mehr. Stiftung Warentest führte 2019 einen Test mit vielen der Siegel durch, die den Lernenden beim Einkaufen begegnen – z. B. Siegel von H&M oder von C&A. Hier gehts zum Test

Nachhaltig einkaufen

Die Referentin erklärt in diesem Video, dass es auch verschiedene Kleiderläden und Tauschplattformen gibt, die sich für fairen Handel einsetzen bzw. uns ermöglichen, nachhaltiger mit unserer Kleidung umzugehen.

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Im Faire-Mode-Memo-Spiel können die Lernenden Siegel, Kleidertauschplattformen, Secondhandläden und einige Unternehmen kennenlernen, die faire Mode produzieren. Die ausgewählten Unternehmen wurden von der „Fair Wear Foundation“ ausgezeichnet und stellen auch Mode für Kinder her.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Siegel und Marken, die im Memo-Spiel vorgestellt werden.

Arbeitsauftrag

Die Referentin gibt den folgenden Arbeitsauftrag:
Spielt das Faire-Mode-Memo-Spiel von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. So bekommt Ihr einen Überblick über die verschiedenen fairen Einkaufsmöglichkeiten.

Schreibt Euch auf, wie viele Züge Ihr gebraucht habt, bis Ihr fertig seid. Vergleicht danach Eure Ergebnisse. Die Person in Eurer Gruppe mit der geringsten Anzahl an Zügen hat gewonnen!

Um das Faire-Mode-Memo-Spiel zu spielen, braucht jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Endgerät.

Engagiert Euch! Ende der Lerneinheit.

Referentin Katarina Wildfang erklärt in diesem Video, wie die Lernenden Projekte in Afrika unterstützen können.

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Sie fordert zum eigenen Engagement auf und gibt dazu ein konkretes Beispiel aus dem Bereich Upcycling:

Es ist keine Seltenheit, dass wir Kleidung im Kleiderschrank haben und nicht wissen, was wir damit anfangen sollen. Jährlich werden 50 Millionen Tonnen Textilien achtlos weggeworfen – und das allein in Europa! Lediglich 25 Prozent dieser Textilien werden recycelt. Upcycling bei Mode und Kleidung beschreibt eine Form der Wiederverwertung von Stoffen, bei der die Stoffe aufgewertet werden. Im Gegensatz dazu werden beim Recycling Stoffe meistens wieder in ihre Einzelteile zersetzt. Beim Upcycling werden vielfältige Stoffe verwendet: Von Feuerwehrschläuchen, über alte Armeedecken – alles kann in hochwertige Produkte umgewandelt werden. So lässt sich etwa aus einem alten T-Shirt ganz einfach eine individuelle, einzigartige Tasche fertigen – eine UNITED FOR AFRICA-Bag.

Wenn Sie und Ihre Klasse zusammen in der Schule sind, können Sie mit Hilfe des Aktions-Kits von GEMEINSAM FÜR AFRIKA schicke Bags designen und diese mit dem UNITED FOR AFRICA-Logo versehen. Mithilfe der Fotoanleitung und der Schablone, die sich beide im Aktions-Kit befinden. In nur wenigen Minuten und ganz ohne Nähen können Sie erleben, wie einfach Upcycling ist und dass es auch Spaß macht.

In diesem Video erfahren Sie mehr über die Bags.

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Auch wenn Sie zu Hause sind, können Sie die Taschen basteln. Nutzen Sie dafür diese Anleitung.

Abschließende Zusammenfassung

(ca. 5 Minuten)
Referentin Katarina Wildfang fasst in diesem Video den digitalen Workshop zusammen.

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Globales Lernen und Begriffe

Das Lehr- und Lernangebot der Schulkampagne von GEMEINSAM FÜR AFRIKA verortet sich in der Pädagogik des Globalen Lernens. Ziel des Globalen Lernens ist es, globale Zusammenhänge verständlich zu machen und globale Themen in den Unterricht zu holen. Globales Lernen ist klar werteorientiert und stellt die Frage sowohl nach globaler Gerechtigkeit als auch nach den wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten des Zusammenlebens auf der Erde. Dabei soll ein differenzierter Blick auf globale Zusammenhänge eingenommen werden. Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch das Prinzip „Erkennen – Bewerten – Handeln“ wichtige Kompetenzen, wobei alle Erfahrungsdimensionen der Teilnehmenden angesprochen werden sollen – Kopf, Herz und Hand. Mehr Infos über Globales Lernen finden Sie hier.

Die Begriffe „Globaler Süden“ und „Globaler Norden“

Statt Länder in die Kategorien „entwickelt“ und „nicht entwickelt“ aufzuteilen, benutzt man im Globalen Lernen die Begriffe „Globaler Norden“ und „Globaler Süden“. Globaler Süden beschreibt eine in der aktuellen Weltordnung benachteiligte politische und ökonomische Position. Globaler Norden hingegen meint eine mit Vorteilen bedachte, privilegierte Position. Dabei wird nicht berücksichtigt, ob das Land auch geografisch im Norden liegt. (Vgl. Publikation „Mit kolonialen Grüßen“ von glokal [Berlin 2012])

Die Begriffe „Schwarz“ und „weiß“

Viele Menschen in Deutschland sind aufgrund ihrer Hautfarbe täglich Alltagsrassismus ausgesetzt – in der Schule, beim Sport, im Bus, auf der Straße. GEMEINSAM FÜR AFRIKA benutzt „Schwarz“ um Hautfarbe zu beschreiben, da es sich hierbei um die selbst gewählte Bezeichnung von Schwarzen Menschen handelt. „Schwarz“ und „weiß“ sind gesellschaftliche Konstrukte, die die verschiedenen Hintergründe, Sozialisationen und Lebensrealitäten beschreiben. Für viele Schwarze ist „Schwarzsein“ ein Stück ihrer Identität. Schwarz zu sein ist anders als das „Weißsein“ für Weiße, denn mit dem „Weißsein“ müssen weiße Menschen sich nicht auseinanderzusetzen, wenn sie nicht möchten. Quelle: Der Braune Mob e. V.
Wenn Sie diese Thematik vertiefen möchten, empfehlen wir Ihnen die Bücher „Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus“ von Noah Sow (2009) und „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ von Alice Hasters (2019).

Technische Hilfsmittel

Hackpad

Diese Website wurde mit einem Tool erstellt, das Hackpad heißt von CodiMD. Die Website kann kostenfrei und individuell weiterentwickelt und angepasst werden. Wie das geht, zeigt Open-Educational-Ressources-Expertin Nele Hirsch in diesem Video.

H5P

Die interaktiven Übungen können auch kostenfrei weiterentwickelt und angepasst werden. Sie wurden mit einem separaten Tool namens H5P erstellt. Um H5P zu nutzen, braucht man sich nicht zu registrieren. Welche Übungen mit H5P erstellt werden können und wie das funktioniert, zeigt Nele Hirsch in diesem Video.

CryptPad

Die Hintergrundtexte, z. B. über Baumwolle und Baumwollanbau, haben wir mit CryptPad erstellt. CryptPad ermöglicht den Nutzenden kollaborativ und kostenlos an Texten, Tabellen und weiteren Formaten zu arbeiten. Es ist keine Registrierung notwendig. Sie können den Text in unserem Dokument nicht verändern, aber kopieren und in einem neuen Pad damit weiterarbeiten. Auch hier erklärt Nele Hirsch die Details in diesem Video.

Mentimeter

Wir empfehlen beim Auswerten der Steckbriefe in der Einheit „Die Menschen hinter der Baumwolle“ das kostenfreie Online-Tool Mentimeter. Mit Mentimeter kann man einfache Slides und unterschiedliche Arten von Fragen erstellen, die die Lernenden per Tablet oder Handy beantworten können. Es können Quizze eingestellt werden, aber auch offene Fragen. So kann man unterschiedliche Antworten visualisieren und gemeinsam diskutieren.
Hier wird das Tool von Sebastian Burkart auf YouTube erklärt. Das Video ist von 2018 und inzwischen sind neue Funktionen dazugekommen.


Lizenz

Die Texte und die Videos von GEMEINSAM FÜR AFRIKA in diesem Hackpad stehen unter einer CC BY SA 4,0 Lizenz.
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Wenn Sie z. B. die Texte im Hackpad im Unterricht einsetzen wollen in Form eines Arbeitsblatts, können Sie dies wie folgt angeben:

Dieses Arbeitsblatt basiert auf einem Text von GEMEINSAM FÜR AFRIKA.
https://hackmd.okfn.de/jf07G3cKQyKcfPYtTdAeDQ?both
Er steht unter einer CC BY SA 4,0 Lizenz.
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de