Für ein Europa der Menschenrechte

18.11.2015: GEMEINSAM FÜR AFRIKA schließt sich den Forderungen der bundesweiten Initiative "Für ein Europa der Menschenrechte" an.

Für ein Europa der Menschenrechte

GEMEINSAM FÜR AFRIKA schließt sich der bundesweiten Initiative „Für ein Europa der Menschenrechte“ an. Zum nationalen Flüchtlingstag am 2. Oktober starteten Bürgerinnen und Bürger, Flüchtlingsinitiativen, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Künstler den bundesweiten Aufruf „Für ein Europa der Menschenrechte“. Seitdem haben sich bereits über 17.000 Unterzeichner dem Aufruf angeschlossen.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben tausende ehrenamtliche Helfer in ganz Deutschland gezeigt, dass es möglich ist, Flüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen und sie unermüdlich zu unterstützen. Gleichzeitig hören wir fast täglich von rechtsextremistisch motivierter Gewalt und Anschlägen auf Flüchtlingseinrichtungen. Während tausende Menschen den gefährlichen Weg über das Mittelmeer oder andere riskante Routen wählen, schotten sich viele europäische Staaten immer weiter ab und versuchen mit aller Kraft ihre Grenzen zu schließen.

Bekenntnis zu Solidarität und Humanität

Der Aufruf „Für ein Europa der Menschenrechte“ ist ein übergeordnetes Bekenntnis zu Solidarität und Humanität, zum Recht auf Asyl und zum Schutz von Schutzsuchenden. Die Initiatoren begreifen die Ankunft der Menschen als Chance und fordern Perspektiven für ein friedliches Zusammenleben in einer offenen, menschlichen und von Vielfalt geprägten Gesellschaft.

Wir bekennen uns zu einem Europa der Menschlichkeit. Dieses Europa wird nicht von Abschottung und Angst zusammengehalten, sondern von einer offenen, menschlichen und von Vielfalt geprägten Gesellschaft, die Hetze und Anschlägen keinen Platz gibt!

GEMEINSAM FÜR AFRIKA schließt sich Forderungen an

Gemeinsam mit der Initiative „Für ein Europa der Menschenrechte“ fordern auch wir:

  • Humanität und Solidarität
  • Die Wahrung der Menschenrechte
  • Sichere Zugangswegen und faire Asylverfahren
  • Schutz vor Hetze und Anschlägen
  • Eine offene, menschliche und von Vielfalt geprägte Gesellschaft.

Diese Ziele schließen sich nahtlos an die Forderungen unserer im Oktober eingereichten Petition #JedesLebenzählt an. GEMEINSAM FÜR AFRIKA rief unter anderem zu einer gemeinsamen europäischen Seenotmission, die der Lebensrettung und nicht dem Grenzschutz dient, zu legalen und gefahrenfreien Wegen zur Einreise in die Länder der EU und zur Wahrung der Menschenrechte auf.

Zu den Initiatoren und Unterstützern gehören Amnesty International, Brot für die Welt, Pro Asyl, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Paritätische Wohlfahrtsverband, aber auch Kulturinstitutionen wie die Berliner Festspiele. Künstler und Kulturschaffende wie Die Ärzte, Nina Hoss, Herta Müller, Herbert Grönemeyer und Volker Schlöndorff haben ebenfalls unterzeichnet.

Weitere Informationen zu der Initiative „Für ein Europa der Menschenrechte“.

 

 

Foto: Für ein Europa der Menschenrechte