Mediale Abbilder und Zerrbilder eines Kontinents im Wandel

5.06.3014: "Afrika 3.0." zeigt verzerrte Sichtweisen auf und plädiert für eine differenzierte Betrachtung der Probleme jenseits von Stereotypen.

Mediale Abbilder und Zerrbilder eines Kontinents im Wandel

Der zweitgrößte Kontinent mit seinen mehr als 50 Staaten und über einer Milliarde Menschen wird in den Medien oft pauschal gesehen. Regionale Krisensymptome werden auf ganz Afrika übertragen, die kulturelle Vielfalt und ökonomische Entwicklungen finden zu wenig Beachtung. Der Tagungsband „Afrika 3.0. – Mediale Abbilder und Zerrbilder eines Kontinents im Wandel“ zeigt verzerrte Sichtweisen auf und plädiert für eine differenzierte Betrachtung der Probleme wie auch der Chancen zwischen Kairo und Kapstadt – eben in „Afrika 3.0“ jenseits von Stereotypen.

Auch das GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Vorstandsmitglied Stefan Ewers war bei der Tagung dabei. Seinen Beitrag können Sie ebenfalls in dem Band Afrika 3.0. finden.


Journalisten und Kommunikationswissenschaftler, Politologen und Politiker, Ethnologen und Künstler werfen Schlaglichter auf das Afrikabild deutscher Medien, auf die Möglichkeiten alternativer Medien in der Afrikaberichterstattung, auf journalistische Arbeitsmöglichkeiten in Afrika selbst, auf das Zusammenspiel von Medien und Hilfsorganisationen und anderes mehr.
Dokumentiert wird damit eine Tagung, die im Juni 2013 aus Anlass des 15. Geburtstages der Magazin Africa Positive in Dortmund stattgefunden hat.
Die Herausgeberin dieses Bandes, Veye Tatah, Gründerin des Magazins und Vereins Africa Positive, verfolgt mit ihrer Publikationstätigkeit das Ziel, ein vielschichtiges Bild von Afrika zu zeichnen.

Reihe: Medien: Forschung und Wissenschaft
Bd. 35, 184 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-12573-6
http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-12573-6