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Corona – wie gut ist Afrika gewappnet?

Das Corona-Virus ist vergleichsweise verspätet nun auch in Afrika angekommen. Auch wenn die Zahlen verhältnismäßig gering sind, so kann es hier allerdings besonders gefährlich werden: Viele Länder haben ein geschwächtes Gesundheitssystem und dort Lebende können gebietsweise ohnehin schon nur unzureichend versorgt werden. Die medizinische Versorgung kommt hier schnell an ihre Grenzen, die Ausbreitung des Virus beschleunigt sich möglicherweise außerordentlich schnell.

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Corona – wie gut ist Afrika gewappnet?

Mangelnde allgemeine Gesundheitsversorgung

Fehlende Technik, fehlendes Personal und viel zu geringe Kapazitäten in den Krankenhäusern sorgen dafür, dass viele afrikanische Länder besonders schlecht auf das Virus Sars-CoV-2 vorbereitet sind. Die mangelnde medizinische Grundversorgung stellt afrikanische Länder vor eine besondere Herausforderung im Umgang mit dem Virus.

Im gesamten afrikanischen Raum gibt es laut WHO derzeit etwa 250 Fälle, mit 93 befinden sich die meisten davon in Ägypten, an zweiter Stelle ist Südafrika mit 38 Fällen. Innerhalb von 24 Stunden sind sieben neue afrikanische Länder hinzugekommen, welche von offiziell bestätigten Fällen berichten (Stand: 15.03.20). Allerdings gibt es Grund zur Annahme, dass die Dunkelziffer bereits viel höher ist: Es gibt nur begrenzte Testmöglichkeiten, da nicht genügend Labore den Virus nachweisen können. Wer krank ist, weiß also noch nicht unbedingt davon – weil ihm die Möglichkeiten fehlen, es in Erfahrung zu bringen, oder weil die Symptome bislang noch nicht aufgetreten sind. Es ist also damit zu rechnen, dass die Zahlen zeitnah rasant ansteigen werden und wir uns derzeit noch weit vor den tatsächlichen Werten befinden.

Afrika bereitet sich auf Corona vor

Inzwischen gibt es 39 Labore, die geschult und entsprechend ausgestattet sind, anfangs waren es nur zwei. Die Maßnahmen der Regierungen zum Schutz der Bevölkerung sind – durch die Erfahrungen im Umgang mit Seuchen wie Ebola – routinierter und entschlossener als europäische. Viele verfügen schon ab dem ersten bestätigten Corona-Fall, teilweise sogar schon vorher, drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens. An Flughäfen finden verstärkte Gesundheitskontrollen statt und der Flugverkehr, insbesondere zu Risikogebieten, wird eingeschränkt bzw. ganz unterbrochen. In Ländern wie Namibia, Südafrika und Madagaskar schließen bereits Schulen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür, das Virus einzudämmen, oder es zumindest in seiner Ausbreitung zu verlangsamen, ist neben entsprechender hygienischer Vorsorge und medizinischer Versorgung außerdem die Transparenz: Gerade China stellt ein Negativbeispiel dafür dar, wie Vertuschung und fehlende Aufklärung zu rasanter Verbreitung führen können.

Ebola-Medikament soll im Kampf gegen Corona getestet werden

Derzeit laufen Medikamententests auf Hochtouren. Unter anderem wird momentan auch ein Ebolamittel getestet, welches die Vermehrung des Erbguts bestimmter Viren, zu denen auch das Coronavirus zählt, ausbremsen soll (Stand: 13.03.20).

Die letzte Ebola-Epidemie fand zwischen 2014 und 1016 hauptsächlich im westafrikanischen Raum statt und gilt mit ihrem Ausmaß als eine der schlimmsten seit ihrer erstmaligen Diagnose 1976. Damals wurden mit dem Medikament Remdesivir bereits Menschen behandelt, die an Ebola erkrankt waren, es erfüllte jedoch nicht die Erwartungen. Nun wird es im Kampf gegen Corona geprüft.

Welchen Beitrag leisten unsere Mitgliedsorganisationen?

Unsere Mitgliedsorganisationen leisten wichtige Beiträge zur gesundheitlichen Versorgung Afrikas. Das ist in der aktuellen Krise wichtiger denn je! ADRA Deutschland beispielsweise unterstützt mit Spenden die Beschaffung von medizinisch-hygienischen Hilfsgütern in Krisengebieten und action medeor unterstützt Hilfsprojekte und den Versand von Medikamenten weltweit. Die Stiftung Menschen für Menschen leistet mit ihren Hygieneprojekten in Äthiopien einen wichtigen Beitrag bei der Eindämmung von Infektionen.

Um unsere Mitgliedsorganisationen auch weiterhin mit Spenden zu unterstützen, bitten wir Sie in dieser schwierigen Situation, Ihren Blick für die humanitäre Lage über die eigenen Grenzen hinaus nicht zu verlieren und sich solidarisch zu zeigen, soweit es Ihnen möglich ist.

Leisten Sie mit ihrer Spende einen Beitrag und helfen Sie bei der Schaffung von Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten der Virus-Erkrankung in Afrika!

Quellen und weitere Informationen:

Aktueller Überblick der WHO zur Ausbreitung des Corona-Virus

Interview vom Spiegel zur Lage des Corona-Virus in Afrika

Artikel des Ärzteblattes zur Studie mit Ebola-Medikament

Artikel der Westdeutschen Zeitung zur Corona-Situation in Afrika

TAZ-Artikel zum Umgang Afrikas mit der Corona-Situation

Benin: Aufbau einer nachhaltigen Ausbildungsfarm zur Stärkung des Kinderschutzzentrums La Passerelle

In Benin unterstützt unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V. den Träger des Kinderschutzzentrums La Passerelle durch den Aufbau einer modellhaften Ausbildungsfarm bei der Selbstversorgung des Zentrums.

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_@Kinderrechte Afrika e.V.

Benin: Aufbau einer nachhaltigen Ausbildungsfarm zur Stärkung des Kinderschutzzentrums La Passerelle

Mädchen, die Gewalt, sexuelle oder wirtschaftliche Ausbeutung, Kinderhandel, Früh- und Zwangsheirat, Ausgrenzung oder Vernachlässigung erlebt haben, erfahren im Zentrum „La Passerelle“ Schutz und Förderung. Der Träger ESGB steht jedoch vor der Herausforderung, die Aufnahme, Versorgung und Begleitung der Mädchen langfristig aus eigenen Mitteln finanzieren zu müssen. Durch den Aufbau einer modellhaften Ausbildungsfarm durch unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V. soll zum einen die Grundversorgung im Zentrum, insbesondere die ausgewogene Ernährung, von mindestens 200 Mädchen jährlich nachhaltig gesichert werden. Zum anderen wird auf der Farm die Möglichkeit einer Grundausbildung in landwirtschaftlichen Aktivitäten für jährlich 10 Mädchen geschaffen. Diese sind damit in ihrer Eigenständigkeit gestärkt und künftig weniger gefährdet von Armut, Ausbeutung und Gewalt.

Hintergründe und Lösungsansatz 

Unser Partner ESGB begleitet Kinder, insbesondere Mädchen in Notsituationen. Bis sich eine Möglichkeit für ihre Wiedereingliederung bietet, finden sie im Kinderschutzzentrum von ESGB „La Passerelle“ Schutz und Förderung.

Die Grundversorgung (Nahrung, Kleidung, Hygieneartikel, notwendige medizinische Versorgung) für ein Mädchen im Zentrum kostet pro Tag ca. 1,50 €. Zusammen mit weiteren laufenden Kosten (Strom, Wasser, Betreuung und Begleitung) sind es 4,00 €, die pro Tag pro Mädchen anfallen. ESGB hat große Anstrengungen unternommen, lokale Spenden und Finanzierungen hierfür einzuwerben, allerdings können diese nur einen kleinen Teil des Bedarfs decken und stellen kein nachhaltiges Finanzierungskonzept dar. Der beninische Staat leistet keine finanzielle Unterstützung für zivilgesellschaftliche Sozialeinrichtungen. ESGB steht nun vor der Herausforderung, die Versorgung der Kinder und den laufenden Betrieb seiner Einrichtung selbst sicherzustellen.

Das Projekt unterstützt den Aufbau einer Ausbildungsfarm, die mit nachhaltigen biologischen Anbaumethoden zur Selbstversorgung des Zentrums beitragen soll. Der Anbau von Getreide, Obst, Gemüse und Heilpflanzen unterstützt die gesunde und ausgewogene Ernährung der Kinder und mit dem Verkauf von Überschüssen können weitere Ausgaben des Zentrums (Kleidung, Hygieneprodukte, Schulmaterialien etc.) finanziert werden.

Zudem soll die Farm eine Ausbildungsmöglichkeit für Mädchen ab 14 Jahren bieten, für die eine Einschulung nicht mehr möglich oder sinnvoll ist und die sich für eine Zukunft in der Landwirtschaft interessieren. Die meisten der Mädchen kommen aus ländlichen Regionen, erhalten also eine Zukunftsperspektive in einem ihnen bekannten Milieu.

Ziele des Projekts

Oberziel: Verbesserung des Kinderschutzes sowie der Bildungs- und Zukunftschancen für Mädchen in der Region Ouémé in Benin

Projektziel: Die Ausbildungsfarm von ESGB trägt zur nachhaltigeren Grundversorgung, insbesondere einer ausgewogenen Ernährung, sowie zu verbesserten Zukunftsperspektiven der Kinder im Zentrum La Passerelle bei.

Unterziele:

  1. Das Kinderschutzzentrum La Passerelle ist in seiner finanziellen Unabhängigkeit gestärkt und kann jährlich mindestens 200 Kinder in Not während ihrer Aufnahme und Begleitung in der Einrichtung weitgehend selbst versorgen.
  2. Das Zentrum bietet jährlich 10 interessierten Mädchen eine Grundausbildung in ökologischen landwirtschaftlichen Aktivitäten und im Gartenanbau.

Projektmaßnahmen

  • Aufbau der Infrastrukturen auf der Farm, darunter
    • einfache Unterkünfte
    • einfache geschlechtergetrennte Sanitäreinrichtungen (Latrine und Dusche)
    • Küche mit energiesparender Kochstelle, Waschbecken für Geschirr und Kleidung
    • offene Rundhütte als sozialer Mittelpunkt der Farm, für Mahlzeiten, Gespräche, kulturelle Aktivitäten und theoretische Ausbildungseinheiten
    • Lagerraum für Geräte, Saatgut und Agrarprodukte
    • einfache Ställe für Ziegen, Schafe, Hasen, Hühner, Perlhühner
  • Ausstattung der Farmgebäude mit Betten, Matratzen, Tischen, Stühlen, Bänken, Regalen, Tafel, Motorrad
  • Aufbau und Durchführung landwirtschaftlicher Aktivitäten für die Selbstversorgung des Zentrums La Passerelle, darunter
    • Getreide- und Gemüseanbau,
    • Pflanzung von Obst- und Nutzholzbäumen (z. B. Orange, Papaya, Avocado, Banane, Zitrone, Palmen),
    • Anbau von Medizin- und Heilpflanzen,
    • Tierhaltung (Schafe, Ziegen, Hühner und Perlhühner)
    • Kompostierung zur Düngung und natürlichen Schädlingsbekämpfung
  • Grundausbildung von 10 Mädchen über 14 Jahren, die sich für eine Zukunft in der Landwirtschaft interessieren
  • Unterstützung der Mädchen für den Start in die Selbstständigkeit (Arbeitsgerät, Saatgut, Küken…) nach abgeschlossenem Lehrgang

Finanzierung

Projektkosten: 33.080 Euro

Finanzpartner:

  • Mit finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
Staatsministerium Baden-Würtemberg
  • Hinzu kommen Eigenmittel von ESGB und Kinderrechte Afrika e. V. (d.h. Spenden)

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Togo: Stärkung von Kinderschutz-Zentren

In Togo fördert unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika zivilgesellschaftliche Kinderschutzeinrichtungen. Diese werden bei der Umsetzung nationaler Normen und Standards sowie der Einführung eines kinderrechtsbasierten Arbeitsansatzes unterstützt.

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_©Kinderrechte Afrika

Togo: Stärkung von Kinderschutz-Zentren

In den Regionen Plateaux Centrale und Kara in Togo arbeitet unsere Mitgliedsorganisation Kinderrechte Afrika e.V. gemeinsam mit ihrem lokalen Projektpartner CREUSET-Togo daran, 6 Kinderschutzzentren bei der Umsetzung nationaler Standards zu unterstützen und einen kinderrechtsbasierten Arbeitsansatz einzuführen.

Das Kinderschutzzentrum Kandyaa von CREUSET, das in einem gemeinsamen Projekt mit Kinderrechte Afrika e. V. aufgebaut wurde, hat sich in Togo als Modellzentrum etabliert. Bei einer landesweiten Evaluierung von 120 Kinderschutzeinrichtungen wurde Kandyaa als eine von wenigen als leistungsfähig eingestuft. Andere Zentren wurden als verbesserungswürdig, nicht funktionell oder gar misshandelnd beurteilt. Mit diesem Projekt möchte CREUSET seine Erfahrungen beim Aufbau, Führen und Verwalten eines Kinderschutzzentrums nun an die Betreiber 6 anderer Einrichtungen weitergeben und sie bei der Erfüllung nationaler und internationaler Normen unterstützen. Dazu gehört u. a. die Renovierung bzw. der Ausbau von derzeit gesundheitsschädlichen bzw. dysfunktionalen Räumlichkeiten, Spielbereichen und Sanitäranlagen sowie die Einführung eines kinderrechtsbasierten pädagogischen Konzepts, einer transparenten (Finanz-)Verwaltung und Einkommen schaffender Maßnahmen für eine zunehmend eigenständige Finanzierung der Zentren.

Ausgangssituation in den Kinderschutzzentren

In Togo leben viele Kinder in prekären Notsituationen, auf der Straße, in ausbeuterischen (sklaven-ähnlichen) Arbeitsverhältnissen, werden aufgrund von Anschuldigungen der Hexerei von ihren Familien oder Stieffamilien verstoßen, misshandelt oder geraten in die Hände von Kinderhändlern.

Ca. 4.000 dieser Kinder finden derzeit Zuflucht in Kinderschutzzentren.

Viele Kinder, die in Not geraten, werden von Sozialarbeiter(inne)n, Richter(inne)n, Polizeieinheiten, lokalen und traditionellen Autoritäten oder anderen Akteuren an CREUSET vermittelt, dessen Zentrum landesweit einen guten Ruf für die Aufnahme und Begleitung von Kindern in Not hat. Dadurch kommt Kandyaa aber auch täglich an die Grenzen seiner Kapazitäten. In Togo besteht daher ein großer Bedarf an weiteren leistungsfähigen Einrichtungen für den Kinderschutz.

Die 6 im Rahmen dieses Projekts begleiteten Zentren nehmen Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen auf (Waisen und Halb-Waisen; Kinder, die auf der Straße Leben; Kinder, die der Hexerei bezichtigt werden; Kinder aus instabilen Familienverhältnissen etc.) und bieten ihnen Schutz. Jedoch fehlt ihnen u. a. ein pädagogisches Konzept, dass auch sozio-pädagogische, spielerische, künstlerische oder sportliche Aktivitäten vorsieht, die Beteiligung von Kindern berücksichtigt oder ein Konzept für die Wiedereingliederung von Kindern enthält. Es fehlen Bereiche für Sport und Spiel oder Gemeinschaftsräume zum Essen und Lernen.

Die Sanitärbereiche sind marode, unhygienisch und nicht nach Geschlechtern getrennt. Teilweise versickern die Abwässer einfach im Boden oder die Kinder müssen sich in die Büsche schlagen. Die Strom- und Trinkwasserversorgung ist unzureichend. Schlafräume sind z. T. baufällig durch starke Abnutzung, undichte Fenster, Termitenbefall oder schlechte Elektroinstallationen (offene Kabel stellen ein großes Risiko für die Kinder dar: Kurzschlüsse, Stromschlag o.ä.). Sie sind teilweise dunkel und schlecht belüftet, was nicht nur Gesundheitsrisiken birgt, sondern auch Ungeziefer anzieht. Die Betten und Matratzen reichen meist nicht für alle aufgenommenen Kinder und/oder fallen auseinander.

Die hygienischen Bedingungen für die Lagerung der Nahrungsvorräte und Essenszubereitung sind verbesserungswürdig. Es fehlen Schornsteine oder Abzugsschächte für den Rauch und Essensdämpfe über den Kochstellen (die auch teilweise brüchig sind). Es gibt einen großen Bedarf an Küchenutensilien, aber auch an Sport-, Spiel- und Lernmaterialien.

Die Leitungen der ausgewählten Zentren sind sehr engagiert für die Kinder und bringen sich auch in großem Umfang ehrenamtlich ein, jedoch fehlen ihnen derzeit die finanziellen und personellen Ressourcen sowie spezifisches Know-How, um die Aufnahme- und Betreuungsbedingungen für die Kinder zu verbessern. Das Projekt soll sie in dieser Hinsicht unterstützen und begleiten.

Ziele des Projekts

Oberziel: Das Projekt trägt dazu bei, den institutionellen zivilgesellschaftlichen Kindesschutz in 3 der 5 Regionen Togos zu stärken.

Projektziel: In 6 Kinderschutzeinrichtungen Togos entsprechen Aufnahme und Begleitung der Kinder den Kinderrechten sowie nationalen Normen und Standards.

Unterziele:

  1. Die Aufnahmekapazitäten von 6 zivilgesellschaftlichen Kinderschutzzentren entsprechen nationalen Normen und Standards, die Unterbringungsbedingungen für Kinder sind nachhaltig verbessert, darunter insgesamt 240 Kinder während der Projektlaufzeit.
  2. Das Personal der 6 Zentren betreut und begleitet die aufgenommenen Kinder gemäß einem kinderrechtsbasierten Arbeitsansatz.
  3. Die Lebensfähigkeit der 6 Zentren ist nachhaltig gestärkt.
  4. Die dezentralisierten staatlichen Dienste und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen in den Projektgemeinden unterstützen die Arbeit der Zentren.

Projektmaßnahmen

6 Kinderschutzzentren in Togo werden für die Erfüllung nationaler Normen und Standards unterstützt. Dazu gehört u. a.

  • Die Renovierung/der Ausbau von derzeit gesundheitsschädlichen bzw. dysfunktionalen Räumlichkeiten, Spielbereichen und Sanitäranlagen in 6 ausgewählten Zentren.
  • Die Unterstützung der Einrichtungen für die Selbstversorgung und die Aufnahme bzw. Professionalisierung von Einkommen schaffenden Maßnahmen, sodass sie nachhaltig geführt und auch in Zukunft für die Grundbedürfnisse von Kindern in Not aufkommen können
  • Die Schulung und Begleitung der Zentren bei der Einführung eines kinderrechtsbasierten pädagogischen Konzepts und einer transparenten (Finanz-)Verwaltung.

Weitere Maßnahmen betreffen die Unterstützung/Vernetzung der Zentren in ihrem gesellschaftlichen und politischen Umfeld, darunter

  • Die Arbeit mit Medien (insbesondere Radioprogramme) und Informationsveranstaltungen zur Information der Bevölkerung über die Notwendigkeit der Arbeit der Zentren und ihren Unterstützungsbedarf sowie zur elterlichen Verantwortung
  • Die Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen in den Projektgemeinden, um die Stigmatisierung der Kinder aus den Zentren zu reduzieren
  • Netzwerkarbeit für einen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Lobbyarbeit der Kinderschutzeinrichtungen gegenüber staatlichen Stellen
  • Die Arbeit mit lokalen, religiösen und traditionellen Führungspersonen sowie staatlichen Stellen (Sozialdienst, Richter(innen), Polizeistellen etc.) für eine Unterstützung bei der Wiedereingliederung von Kindern

Finanzierung und Laufzeit

Die Projektkosten belaufen sich auf 624.800 Euro und werden durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ),  Sternstunden e. V. (private Fördermittel) und Kinderrechte Afrika e. V. (Eigenmittel, d.h. Spenden) finanziert.

Die geplante Projektlaufzeit ist vom 15.11.2019 bis 15.01.2023.

 

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Madagaskar: Wasser als Quelle des Lebens

Wasser ist die Quelle des Lebens, doch in ländlichen Gegenden im Norden von Madagaskar leider auch Quelle von Krankheit und Tod. Damit das nicht so bleibt, baut unsere Mitgliedsorganisation HELVETAS Sanitär- und Trinkwasseranlagen und klärt über Verunreinigungen im Wasser auf.

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_©Helvetas

Madagaskar: Wasser als Quelle des Lebens

Wasserquellen sind oft verunreinigt

In den ländlichen Gegenden im Norden von Madagaskar erhalten viele Familien ihr Wasser aus einem nahegelegenen Fluss oder anderen natürlichen Quellen. Das Wasser ist jedoch häufig verunreinigt, da nahezu alle Bewohnerinnen und Bewohner ihr Bedürfnis aufgrund fehlender Toiletten im Freien verrichten und so Keime ins Wasser gelangen. Kaum ein Haushalt verfügt über Toiletten oder Waschräume. Das verunreinigte Wasser führt zu Krankheiten und einer hohen Kindersterblichkeit. Außerdem können die kranken Menschen gar nicht oder nur eingeschränkt arbeiten und somit nicht zum Familieneinkommen beitragen. Die Folge ist, dass viele Familien in Armut leben müssen.

Gefiltertes Trinkwasser und Strom für die Gesundheitsstation

Um diese missliche Lage zu verbessern, trägt HELVETAS mit seiner lokalen Partnerorganisation SANTATRA zu besseren Lebensbedingungen benachteiligter Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gemeinden bei. In den nordmadagassischen Dörfern Ambohitrandriana, Maevatanana und Anjiabory reparieren sie zusammen mit den Dorfbewohnern die mangelhafte Infrastruktur von zwei Gesundheitsstationen und drei Grundschulen. Mit fachgerechten Chlorfiltern wird zudem in Zukunft Trinkwasser aus allen installierten Wasserhähnen kommen. Zudem wird die Gesundheitsstation in Ambohitrandriana mit Strom ausgestattet, sodass diese nun auch in der Nacht beleuchtet und Medikamente angemessen gekühlt werden können.

Ausbildung und Sensibilisierung der Bevölkerung zum Umgang mit Hygiene

Damit aber nicht nur die Gesundheitsstationen und Grundschulen Zugang zu Hygieneinfrastruktur erhalten, werden zudem Freiwillige ermutigt, eine Maurerausbildung zu erhalten, um so genannte mourabas – Latrinen auf Dorfebene aus natürlichen Materialien – mit den Familien zu bauen. Denn das Projekt wäre wenig nachhaltig, wenn nicht alle Dorfbewohner auch außerhalb des Schulalltages oder eines Besuches der Gesundheitsstationen Latrinen nutzen würden. Außerdem werden die grundsätzlichen Hygiene-Botschaften in das Schulkurrikulum mit aufgenommen, welche dann von den Schülern Zuhause weitergeben werden.

Es wird ebenfalls darauf geachtet, dass auch Frauen und Mütter hierüber informiert werden, da sie primär die Haushalte organisieren, sich um die Kinder kümmern, diese waschen und das Essen für die Familien kochen. Die Lehrpersonen und das medizinische Personal werden ebenfalls aktiv dazu angeregt, die WASH-Botschaften zu verbreiten und vorbildlich anzuwenden. Sie sind Vorbildfunktionen und somit wichtige Multiplikatoren für ein erfolgreiches Projekt. Überdies werden Partnerschaften (Public Private Partnerships) mit privaten Investoren eingegangen, die für finanzielle und technische Wartungen der Sanitäranlagen aufkommen. Sie werden auch nach Projektende weiterhin für die Instandhaltung verantwortlich sein.

Wasser ist Quelle des Lebens. Zugang zu sauberen Trinkwasser und einer adäquaten Hygiene wird den Menschen dazu verhelfen, ihre gesundheitliche Situation zu verbessern und somit auf Dauer ihre ökonomischen Bedingungen zu verbessern und die Kindersterblichkeit zu verringern.

Finanziert wird das Projekt durch die W.P. Schmitz-Stiftungen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

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Äthiopien: Gesundheit macht Schule

Schmutziges Wasser, mangelnde Hygiene und schlechte medizinische Versorgung führen zur Verbreitung zahlreicher Krankheiten in Äthiopien. Vor allem Kinder sind betroffen. Um sie zu schützen, bietet unsere Mitgliedsorganisation Menschen für Menschen an Schulen Gesundheitsvorsorge und Hygiene-Trainings an.

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Projektgebiet Dano_©Menschen für Menschen / Rainer Kwiotek

Äthiopien: Gesundheit macht Schule

Einmal im Monat steht Gesundheitsprävention auf dem Stundenplan in der Schule von Abu Dorani, nicht theoretisch, sondern ganz praktisch. So auch an diesem Freitag: Rund 500 Mädchen und Jungen stehen auf dem staubigen Schulhof aufgereiht wie Perlen an einer Kette. Auf Tischen haben Lehrer sowie Mitarbeiter unserer Mitgliedsorganisation Menschen für Menschen und der lokalen Gesundheitsbehörde die wirkungsvollsten Mittel gegen Krankheitserreger vorbereitet: Schüsseln mit sauberem Wasser und duftende Seifenstücke. Auf Zuruf treten die ersten Kinder vor, feuchten sich die Hände an, verteilen Seife darin und beginnen, sich die Gesichter gründlich einzuschäumen. Anschließend spülen sie die Seife mit Wasser ab und machen Platz für die nächsten Schüler.

Seife – ein Luxusprodukt

„Natürlich kennen die Kinder Wasser und Seife“, sagt Belay Chebud. Er ist Krankenpfleger bei Menschen für Menschen im Projektgebiet Dano. „Doch in vielen Familien spielt Hygiene keine große Rolle.“ Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Viele Familien sind sehr arm. Für sie ist Seife ein Luxusprodukt, auf das man eher verzichten kann, als etwa auf Getreide. Erst trinken und essen, waschen kann warten: Das ist nachvollziehbar – und gefährlich zugleich. Denn wo tägliche Hygiene-Rituale fehlen, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Wie etwa die Bakterien, die Trachom auslösen, eine in Äthiopien verbreitete, gefährliche Augenentzündung. Die Krankheitserreger werden durch direkten Kontakt, gemeinsam benutzte Gegenstände oder Fliegen übertragen. Die Entzündung, die sie am inneren Augenlid auslösen, ist von einem starken Juckreiz begleitet, schädigt die Hornhaut des Auges und kann unbehandelt zur Erblindung führen. „In dieser Gegend fehlt es an Brunnen und Quellfassungen“, sagt Belay. „Deshalb ist das Trachom weitverbreitet.“

Schulen bauen, Lernbedingungen verbessern

„Wer die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig verändern will, muss verschiedene Bereiche gleichzeitig anpacken“, sagt Demere Anno, Projektmanager in Dano. Beispiel Bildung: Noch in diesem Jahr will Menschen für Menschen mit dem Bau einer neuen Schule in Abu Dorani beginnen. Die dunklen, von Termiten und Sandflöhen befallenen Lehmhütten werden hellen, modernen Gebäuden aus Stein weichen. „Bessere Lernbedingungen verbessern das Bildungsniveau“ sagt Demere. Doch eine neue Schule allein nützt wenig, wenn die Kinder nicht lernen können, weil sie für die Familie Wasser holen oder krank im Bett liegen. Deshalb müssen parallel Brunnen gebaut und eine medizinische Versorgung organisiert werden.

Weniger Fehlzeiten dank Wurmtabletten

Rund 300 Kilometer Luftlinie nordöstlich von Abu Dorani, im Projektgebiet Wogdi, baut Tegene Fentaw von Menschen für Menschen seine provisorische Ambulanz im Schatten eines Schulgebäudes auf. Ein paar Meter weiter haben sich rund 30 Mädchen und Jungen versammelt und beobachten jeden Handgriff von Tegene genau. Sie wissen längst, was jetzt passiert, schließlich kommt Tegene bereits seit drei Jahren alle sechs Monate hierher, in die Dorfschule von Abye Gurba. Tegene streift sich den weißen Kittel über, reißt den ersten Karton auf und zieht eine Schachtel hervor. Ein Kind nach dem anderen tritt vor, öffnet den Mund, schluckt zwei Tabletten, spült mit Wasser aus dem Kanister nach und schon ist die Prozedur vorbei. Wurmprophylaxe am Fließband, nur so kann Tegene alle versorgen. „Früher waren Wurmparasiten hier weitverbreitet“, erinnert sich Tegene. Vor allem der Spulwurm plagte die Menschen. Er gelangt über verunreinigte Lebensmittel und schmutziges Wasser in den Körper und nistet sich im Darm ein, wo seine Weibchen bis zu 200.000 Eier am Tag legen. Die Larven wandern über Leber, Herz, Lunge und Kehlkopf zurück in den Darm. Die Folgen reichen von Mangelerscheinungen und Müdigkeit bis hin zu Darmlähmungen und Koliken. „Die Parasiten waren dafür verantwortlich, dass viele Kinder nicht zur Schule gehen konnten“, sagt Tegene. „Das ist vorbei, seit wir die Wurmprophylaxe durchführen.“ Das Ergebnis ist eindeutig: Die Schüler fehlen seltener, lernen mehr und schaffen ihren Schulabschluss.

Mehr zu Gesundheitsprojekten von Menschen für Menschen erfahren Sie hier.

 

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Elfenbeinküste: Lichtblicke für Kinder

Unsere Mitgliedsorganisation Stiftung der Deutschen Lions unterstützt in der Elfenbeinküste den Zugang zu augenmedizinischen Untersuchungen - speziell für Kinder.

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Patienten warten vor der Augenklinik_©HDL

Elfenbeinküste: Lichtblicke für Kinder

In der Republik Elfenbeinküste, Westafrika, gilt mehr als die Hälfte der Bevölkerung als arm. Die allgemeine Gesundheitsversorgung ist lückenhaft. Es gab bisher keine speziellen Vorsorge-, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder, sodass insbesondere diese einem hohen Erblindungsrisiko ausgesetzt sind. Unsere Mitgliedsorganisation Stiftung der Deutschen Lions möchte diese Situation für Kinder nachhaltig verbessern.

Infrastruktur, Fachpersonal und ein geschärftes Bewusstsein für Sehbehinderungen

Mit dem Bau von zwei neuen augenmedizinischen Abteilungen an den Universitätskliniken Bouake und Abidjan und dem armenorientierten Krankenhaus Centre Medico Social El Rapha (CMSER) in Abidjan sowie der Weiterbildung von Ärzt*innen werden Behandlungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen. Die Erfassung und Überweisung der kleinen Patienten wird durch die Vernetzung mit Regionalkrankenhäusern gewährleistet. Um ein effektives Überweisungssystem auf- und auszubauen, wird medizinisches Personal im ländlichen Raum geschult und weitergebildet: Augen- und Kinderärzt*innen, Hebammen, augenmedizinische Fachpfleger*innen und Gemeindegesundheitshelfer*innen vertiefen ihre Kenntnisse in der Vorsorge und Diagnose von Augenkrankheiten bei Kindern.

Informationskampagnen zu Blindheit und Sehbehinderungen

Gemeinsam mit diesen Maßnahmen werden Informationskampagnen über Ursachen und Prävention sowie eine allgemeine Sensibilisierung der Bevölkerung für die Themen Blindheit und Sehbehinderungen die Nachhaltigkeit sichern. Um sehbehinderte Kinder in Zukunft besser fördern zu können, werden Sonderpädagog*innen, die behinderte Kinder unterrichten und betreuen, fortgebildet.

Dieses Projekt wurde Ende 2018 erfolgreich abgeschlossen. Weitere Informationen zum aktuellen Lichtblick-Projekt in Kamerun finden Sie hier.

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Tansania: Unterstützung des Gesundheitssektors

Unserer Mitgliedsorganisation action medeor unterstützt in Tansania den Gesundheitssektor.

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Tansania: Unterstützung des Gesundheitssektors _©action medeor/Boris Breuer

Tansania: Unterstützung des Gesundheitssektors

Eine qualitativ gut gesicherte Gesundheitsversorgung ist eines der Basismenschenrechte. Leider ist dies in Tansania wie in vielen einkommensschwachen Ländern noch nicht der Fall. Nicht akzeptable Wohnbedingungen, unzureichende regelmäßige Versorgung mit sauberem Wasser und Strom und erhebliche logistische Probleme sind leider immer noch eine Realität – besonders in abgelegenen ländlichen Gebieten. In diesen Situationen bemüht sich unsere Mitgliedsorganisation action medeor einen positiven Beitrag zum Gesundheitssektor zu leisten und den Menschen vor Ort zu helfen.

Verbesserter Zugang zu Menstruationshygiene

Ein Projekt ist die Stärkung von Frauen und Mädchen in Nord-Tansania durch einen verbesserten Zugang zu Menstruationshygiene. Viele Schülerinnen in Tansania verstecken sich während ihrer Periode und gehen nicht zur Schule. Laut UNESCO beträgt die Rate der Schulabbrüche aufgrund von fehlender Menstruationshygiene, Unwissenheit und Tabuisierung bei afrikanischen Mädchen bis zu 10%. Das Projekt von action medeor versucht die Mädchen und Frauen auf verschiedenen Ebenen über alle Aspekte der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Hygiene aufzuklären und Wege zur Selbsthilfe aufzuzeigen.

Versorgung mit Basismedikamenten und medizinischem Equipment

Auch ist die Versorgung der Bevölkerung mit Basismedikamenten und medizinischem Equipment ein Schwerpunkt der Arbeit. In Tansania wurde deshalb ein Transport- und Verteilernetz aufgebaut, mit dem Ziel neben den Hospitälern in den großen Städten auch die Gesundheitseinrichtungen zu erreichen, die weit außerhalb liegen. Von Dar es Salaam aus werden die gesamten Gesundheitsstationen und Krankenhäuser in Tansania beliefert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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Malawi: Ausstattung von Kinderkrankenhausstationen

Als eines der ärmsten Länder der Welt ist Malawi im hohen Umfang auf ausländische Hilfe angewiesen. Unsere Mitgliedsorganisation action medeor unterstützt.

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Ein kleiner Junge sitzt vor einer Lieferung von action medeor_©action medeor

Malawi: Ausstattung von Kinderkrankenhausstationen

Malawi gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Seit 2015 hat unsere Mitgliedsorganisation action medeor in der Hauptstadt Lilongwe eine Niederlassung, die als lokale Verteilerstelle für Arzneimittel und Medizinprodukte fungiert. So wird den Menschen vor Ort Zugang zu bezahlbaren, qualitativ hochwertigen und notwendigen Medikamenten und medizinischen Materialien ermöglicht und lokale Strukturen gestärkt.

Kindererkrankungen

Kinder in Malawi erkranken besonders häufig an Malaria, Lungenentzündung, Blutvergiftung, Durchfall und Unterernährung. Viele Familien können sich eine Behandlung ihres Kindes nicht leisten und bringen ihr Kind deshalb oft gar nicht oder zu spät ins Krankenhaus. Für diese Fälle soll die Ausstattung der Kinderstationen des Likuni Mission Hospitals und des Mlambe Hospitals mit medizinischem Equipment und Medikamenten unterstützt werden. In den Krankenhäusern wird ein Medikamentenfond eingerichtet, auf den dann zurückgegriffen werden kann. Zusätzlich zur Behandlung der erkrankten Kinder, wird im Likuni Krankenhaus auch über die Ursachen der Krankheiten aufgeklärt. So bietet das Krankenhaus Gesundheitsschulungen für Mütter an, um Unterernährung von Kindern vorzubeugen.

Schwangerschafts- und Geburtenhilfe

Ein weiteres Problem stellt die hohe Sterberate von Frauen und Kindern während der Schwangerschaft oder der Geburt dar. Durch die frisch renovierte Geburtsstation des Likuni Hospitals konnte die Geburtenzahl bereits gesteigert werden. Weiteren durch action medeor geförderten Krankenhäusern fehlen aber die Intensiv-Pflege-Möglichkeiten für kritische Fälle wie Frühgeburten oder schwererkrankte Kinder, die beispielweise an Sichelzellanämie leiden. Medizinische Geräte, die die Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung solcher Fälle unterstützen, sollen angeschafft werden.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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Burkina Faso: Gesunde Schulkinder und Familien dank sauberem Wasser und Hygiene

In den «Écoles Bleues», den «blauen Schulen» von Burkina Faso lernen die Kinder viel über die Zusammenhänge zwischen Hygiene und Gesundheit. Sie erzählen das Gelernte daheim in den Familien und werden so zu fröhlichen Botschafterinnen und Botschaftern für die Gesundheit.

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Burkina Faso: Gesunde Schulkinder und Familien dank sauberem Wasser und Hygiene

Kinder tragen das Hygienewissen nach Hause

Zwei von drei Menschen in Burkina Faso haben heute Zugang zu sauberem Trinkwasser. Diese überraschende Zahl belegt eine erfreuliche Entwicklung. Ebenso überraschend – aber unerfreulich – ist die Tatsache, dass vier von fünf Menschen keinen Zugang zu einer Latrine haben. Sie müssen ihr Geschäft draussen in den Feldern oder in den Büschen verrichten, und sie sind sich oft nicht bewusst, dass sie damit die Gesundheit ihrer Dorfgemeinschaft gefährden.In der Provinz Gnagna ist das besonders ausgeprägt. Dort haben sogar neun von zehn Menschen keine Latrine.

Um das zu ändern, machen unsere Mitgliedsorganisation Helvetas und lokale Fachleute die Kinder zu Botschafterinnen und Botschaftern für Hygiene. In der Schule sehen und benutzen sie zum ersten Mal eine Latrine und lernen, die Hände regelmässig zu waschen. Daheim erzählen sie von der neu gebauten Latrine, vom Händewaschen, von der Seife, von Mikroben und wie man Wasser sauber halten kann.

Botschafterinnen und Botschafter für eine bessere Zukunft

Helvetas unterstützt die so genannten «Écoles Bleues» und ihre Hygieneerziehung. Die Kinder, die hier zur Schule gehen, sind auch Botschafterinnen und Botschafter für eine bessere Zukunft. Denn sauberes Wasser und Hygiene sind eine fundamentale Bedingung dafür, dass eine Gesellschaft sich entwickelt. In Burkina sterben 89 von 1000 Kinder, bevor sie fünf Jahre alt sind. Hinzu kommen all jene Kinder, die sich wegen Durchfallkrankheiten nicht richtig entwickeln, Erwachsene, die ihre Arbeit nicht bewältigen können, weil sie krank sind. Ein guter Teil der Krankheiten könnte mit sanitären Einrichtungen und mit Aufklärung über Hygiene verhindert werden.

Im Projekt Laafia – was «Gesundheit» bedeutet – profitieren jährlich 1200 Kinder und ihre Familien in 15 Dörfern von diesem Wandel zu besseren Lebensbedingungen.Im Rahmen des Projekts erhalten Behördenmitglieder Anleitungen, wie sie den Latrinenbau planen und fördern können. Private Anbieter werden dafür sensibilisiert, gute Produkte zu fairen Preisen anzubieten. Mittlerweile interessieren sich Behörden und andere Entwicklungsorganisationen für die «Écoles Bleues» und für das Konzept, Kinder zu Gesundheitsbotschaftern zu machen.

Weitere Helvetas Projekte zu Wasser und Infrastruktur finden Sie hier.

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Sudan: Medizinische Geräte und Materialien für Krankenhaus

Hochspezialisierte, gebrauchte, medizinische Gegenstände aus Deutschland können sinnvoll in afrikanischen Ländern eingesetzt werden und dadurch weiterhin Leben retten.

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Sudan: Medizinisches Material für Krankenhaus©Aktion Canchanabury

Sudan: Medizinische Geräte und Materialien für Krankenhaus

Recyclen tut der Umwelt gut. Doch gut gemeint ist nicht gleichzeitig gut gemacht und nicht alles was gut für die Umwelt ist, ist auch gut für die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Das Recyceln von manchen Gegenständen wie z.B. Altkleidern, ist nicht unproblematisch, da die afrikanische Textilindustrie nicht mit den Preisen des Recycel-Guts aus Europa konkurrieren kann. Gerade hochspezialisierte, gebrauchte, medizinische Gegenstände aus Deutschland dagegen können sinnvoll eingesetzt werden und dadurch weiterhin Leben retten.

Recyceln von medizinischen Bedarf

Unsere Mitgliedsorganisation Aktion Canchanabury unterstützt so das „Mother of Mercy Hospital“ in Gidel, in den Nuba-Bergen im Sudan. Täglich werden Kranke und Verwundete zum Hospital gebracht, die untergebracht und behandelt werden müssen. In Spitzenzeiten versorgt das Hospital 250 ambulante und 180 stationäre Patient*innen. Es ist die einzige funktionierende Institution in den Nuba Mountains, die nahezu alle chirurgischen Eingriffe und Operationen vornehmen kann. Hilfsgutcontainer aus Deutschland mit gebrauchten medizintechnischen Geräten und Materialien für den klinischen Bedarf erreichen auch während des gewaltsamen Konflikts das „Mother of Mercy Hospital“. Damit kann weiterhin Hunderten von Patient*innen geholfen werden und chirurgische Eingriffe und OPs durchgeführt werden.

Zurzeit kann das Krankenhaus nur die Patienten medikamentös behandeln, die von sich aus ins Krankenhaus kommen. Was allerdings ebenso wichtig wäre, ist eine gezielte Ausbildung lokaler Gesundheitshelfer, die im Rahmen mobiler medizinischer Erstversorgung und Präventionsarbeit die Menschen in den Dörfern aufsuchen. Auf diese Weise könnten viele andere Krankheiten verhindert, bzw. schon im Frühstadium erkannt und behandelt, werden. HIV/AIDS ist hier zwar noch nicht die größte Problematik, allerdings steigen auch hier die Infektionszahlen.

Aufgrund der aktuellen Situation haben die Verantwortlichen vor Ort die Aktion jedoch gebeten, diese Vorhaben zunächst hinten anzustellen und um Unterstützung bei der Bewältigung der dringlichsten Herausforderungen gebeten.

Personalausbildungen und Notfall-Medikamente

Außerdem wurden Pflegerinnen und -pfleger sowie Laborpersonal mit der Unterstützung von Aktion Canchanabury vor dem Konfliktausbruch 2011 geschult. Nach dem erneuten Ausbruch des Krieges wurden fast alle ausländischen Fachkräfte – vornehmlich aus Uganda und Kenia – evakuiert. Aktion Canchanabury finanziert die Ausbildung von einheimischen Studenten am „Catholic Health Training Institute in Wau/Republik Süd-Sudan, um das qualifizierte ausländische Personal aus Kenia und Uganda zu ersetzen.

Zusätzlich ermöglicht Aktion Canchanabury den Kauf von Notfall-Medikamenten und Lebensmitteln.

Aktuell ist Aktion Canchanabury die einzige Organisation, die noch Hilfsgutsendungen zum Hospital in Gidel auf den Weg bringt. Durch die undurchsichtige und gefährliche Lage in der Region gestaltet sich das zwar immer schwieriger, zur Freude aller Beteiligten sind bisher jedoch alle Sendungen mit dringend benötigten medizinischen Materialien unbeschadet angekommen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

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Kenia: Hoffnung für ausgestoßene Frauen

Rund zwei Millionen Frauen weltweit leiden unter Geburtsfisteln, weil sie keine angemessene medizinische Hilfe bei der Geburt ihrer Kinder erhalten. Unsere Mitgliedsorganisation ADRA Deutschland verhalf erkrankten Frauen in Kenia zu einem neuen Leben.

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Kenia: Hoffnung für ausgestoßene Frauen

Rund zwei Millionen Frauen weltweit leiden unter Geburtsfisteln, weil sie keine angemessene medizinische Hilfe bei der Geburt ihrer Kinder erhalten. Unsere Mitgliedsorganisation ADRA Deutschland verhalf erkrankten Frauen in Kenia zu einem neuen Leben. Die Geburtsfisteln führen zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen und machen betroffene Frauen häufig zu sozial Ausgestoßenen. Die Frauen verarmen und vereinsamen.

Genitalbeschneidung und frühe Verheiratung

Genitalbeschneidung der Frau und frühe Verheiratung von Mädchen sind in Kenia nach wie vor weit verbreitet. Die Beschneidung wird meist unter unhygienischen Bedingungen durchgeführt. Oft wird viel Gewebe entfernt, sodass Narben und Engstellen zurückbleiben können. Aufgrund dieser Genitalverstümmelung und fehlender ärztlicher Versorgung kommt es bei der Geburt immer wieder zu Komplikationen bis hin zu Geburtsstillstand. Wird der Fötus dann nicht durch einen Kaiserschnitt geboren, reißt in vielen Fällen das Beckenbodengewebe der Mutter ein und es entsteht ein Loch oder eine Fistel zwischen den anliegenden Organen. Durch diese Öffnung verlieren die Frauen unkontrolliert Stuhl und/oder Urin. Die mangelnde Hygiene bei Temperaturen über 30 Grad führt zudem zu einer starken Geruchsbildung. Oft werden diese Frauen von ihren Männern verlassen und aus der Gesellschaft ausgestoßen. Alleine in Kenia sind jährlich über 3000 Frauen von diesem Problem betroffen und führen ein Leben in Armut und Isolation.

ADRA fördert Präventionsmaßnahmen und die Behandlung der Erkrankung

Das abgeschlossene Projekt von ADRA umfasste sowohl Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Geburtsfisteln als auch die Behandlung der Erkrankung. Denn der Zugang zu guter Geburtshilfe und notärztlicher Versorgung ist in den ländlichen Regionen Kenias sehr beschränkt.

ADRA konzentrierte sich auf die Distrikte Kisii, Nyamira und Homa und hilft 510 Frauen, die an Geburtsfisteln leiden, durch rekonstruktive Chirurgie und medizinische Versorgung. Zudem haben bildungsfördernde Maßnahmen und Mikrokredite sie dazu befähigt, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und der Armut zu entfliehen. Aufklärung der Gemeinschaften sowie Schulungen von Hebammen, Krankenschwestern und regionalem medizinischem Personal trugen zur Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bei.

Foto: ADRA Deutschland e. V.

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Ägypten: Frühförderung für Kinder mit Behinderungen

Islamic Relief unterstützt Kinder mit Behinderungen in einem Therapie- und Behandlungszentrum.

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Kinder vom Rehabilitations- und Therapiezentrum in Kairo rennen um die Wette_©Islamic Relief

Ägypten: Frühförderung für Kinder mit Behinderungen

Er redet unentwegt davon, schon Tage zuvor ist er aufgeregt: Ridha Al-Sayid liebt Sportfeste. Mit strahlenden Augen verfolgt der Siebenjährige die Schritte seiner Freunde. Er feuert sie an, jubelt mit ihnen.

98 Prozent der Kinder mit Behinderungen sind ohne Unterstützung

Ridha selbst kann nicht laufen, sein Nervensystem ist schwer geschädigt. Essen, sprechen oder auch nur den Kopf halten – seine Betreuung hält die Familie rund um die Uhr in Atem. „Wir können uns die teure medizinische Behandlung nicht leisten“, sagt Hanan Al-Sayid, Ridhas Mutter. Nach staatlichen Statistiken gibt es in Ägypten mehr als zwei Millionen Menschen mit Behinderungen, von denen etwa 45 Prozent Kinder sind. Von diesen sind wiederum rund 98 Prozent ohne jegliche Unterstützung oder Förderung – so wie Ridha.

Unterstützung eines Therapie- und Behandlungszentrums

Doch der Junge hat Glück: Seit zwei Jahren kommt er in das Therapie- und Behandlungszentrum EIRC, das Islamic Relief in Helwan bei Kairo unterstützt. Regelmäßig übt er mit seiner Therapeutin Bewegungsabläufe vor einem Spiegel. Er lernt, seinen Körper zu kontrollieren und sich zu konzentrieren. Hier hat er Spielgefährten und wird liebevoll angenommen. Auch Hanan lernt, wie sie mit ihrem Sohn zu Hause arbeiten kann. Hartes Training, tägliche Übung, Zuwendung – dank der frühen Förderung und gezielten Therapie macht Ridha erstaunliche Fortschritte.

 

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Ghana: Soziale Mobilisierung

Eigenverantwortung und Selbstbestimmung – mit diesem Ziel arbeitet unsere Mitgliedsorganisation Das Hunger Projekt in acht afrikanischen Staaten. Kern der Strategie ist die Gründung von sogenannten „Epizentren“.

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Ghana: Soziale Mobilisierung

Eigenverantwortung und Selbstbestimmung – mit diesem Ziel arbeitet unsere Mitgliedsorganisation Das Hunger Projekt in acht afrikanischen Staaten. Kern der Strategie ist die Gründung von sogenannten „Epizentren“.

Dorfverbände werden in einem Prozess der sozialen Mobilisierung dazu motiviert, gemeinsam ein Entwicklungszentrum für Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft und Handel aufzubauen, inklusive einer eigenen kleinen Genossenschaftsbank. Bis zu acht Jahre lang werden sie dabei begleitet, dann führen sie das Zentrum selbstbestimmt – ohne finanzielle oder personelle Hilfe des Hunger Projekts – weiter.

Im ghanaischen Matsekope funktioniert die Epizentren-Strategie und die intensive Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft hervorragend. Kürzlich wurde dort ein Schwesternhaus errichtet, um durch bessere Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal die Gesundheitsversorgung effizienter zu gestalten.

Im Epizentrum Nkawanda in Ghanas Südost-Distrikt existiert ein solches Schwesternhaus noch nicht. Für Dr. Eckhard Müller-Guntrum, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Hunger Projekts Deutschland, war dies das erste Epizentrum, das er besuchte. – Das Regionalzentrum besteht aus einem L-förmigen Gebäudekomplex: im Mittelpunkt ein großer Versammlungsraum, daran anschließend Schulraum, Kindergarten, Getreidespeicher, Gesundheitsstation und sogar eine kleine Bank für die Gewährung von Mikrokrediten. Bei seinem Besuch fiel schnell auf, dass ein Schwesternhaus nach dem Vorbild von Matsekope dringend benötigt wird. Hier berichtet Dr. Müller-Guntrum von seinen Eindrücken in Nkawanda:

„[…] dann geht es ab zur ‚Klinik‘. Hier arbeiten vier Krankenschwestern, davon ist die Chefin Philomena Ounsu mit 27 Jahren die älteste. Sie stammt aus einem kleinen Dorf in Nordghana. „Ich habe nur fünf Geschwister“ – sagt sie, „und ich hatte das Glück, zur Schule gehen und danach sogar Krankenschwester werden zu dürfen.“ Sie weiß, dass dies nicht vielen Mädchen ermöglicht wird und ist immer noch dankbar dafür. Für die Ausbildung zur Krankenschwester besuchte sie zwei Jahre lang die Schwesternschule, auf eigene Kosten. Seit fünf Jahren ist sie in nun in Nkawanda. Ein Arzt kommt einmal im Monat, aber weniger zur Behandlung von Patienten als zur Supervision der Schwestern. Behandelt werden rund 20 Patienten pro Tag, überwiegend Kinder. Da eine Hebamme fehlt, werden Geburten nur selten durchgeführt. Stattdessen müssen die Schwangeren einen langen Weg in das 15 km entfernte Krankenhaus in Nkawka auf sich nehmen. Um regelmäßig Geburten begleiten zu können, müsste man erst einmal eine Übernachtungsmöglichkeit für die Schwestern und Hebammen schaffen, aber daran fehlt es.

Der Verdienst der Schwestern ist nicht üppig, 600 Cedi im Monat, ca. 150 Euro. Bezahlt werden sie vom Ghana National Health Service. Von dem Einkommen gehen 100 Cedi weg für eine schlichte Unterkunft in einem der Dörfer, wohin sie oft weit zu Fuß gehen müssen. Insbesondere angesichts fehlender Unterbringungsmöglichkeit ist die Fluktuation unter den Schwestern leider groß. Hier bemüht sich jetzt das Hunger Projekt um Abhilfe.“

Für 2015 soll mit der Hilfe vom Hunger Projekt neben dem Schwesternhaus in Nkawanda ein weiteres im Epizentrum Kyempo errichtet werden. Ziel in den kommenden Jahren ist es, alle übrigen ghanaischen Epizentren mit diesen Einrichtungen auszustatten.

Anlehnend an die Leitgedanken Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frau und Mann und Stärkung der lokalen Demokratie verfolgt das Hunger Projekt nachhaltig den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Finden Sie hier viele spannende Informationen zur nachhaltigen Epizentren-Strategie.

Foto: Das Hunger Projekt

 

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Sambia: Verbesserte Gesundheitsversorgung

Unsere Mitgliedsorganisation, die Stiftung der Deutschen Lions, setzt sich in Sambia für eine verbesserte Gesundheitsversorgung ein.

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Sambia: Verbesserte Gesundheitsversorgung

Unsere Mitgliedsorganisation, die Stiftung der deutschen Lions leitet in Sambia mehrer Augenkliniken und verbessert so die Gesundheitsversorgung

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