Schul-Aktion Gymnasium, Saarland: Theateraufführung zum Thema „Flucht und Asyl“

Um zu zeigen, dass jede*r in seiner Familiengeschichte in irgendeiner Weise von Flucht, Aus- und Einwanderung betroffen ist, führten 38 Schüler*innen eine modernisierte Fassung des griechischen Dramas „Die Schutzflehenden“ von Aischylos auf.

Schul-Aktion Gymnasium, Saarland: Theateraufführung zum Thema „Flucht und Asyl“

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Kurzbeschreibung der Aktion

Das Projekt der 38 Schülerinnen und Schüler des Warndt-Gymnasiums bestand aus der Einübung und Aufführung einer vereinfachten, modernisierten Fassung des griechischen Dramas „Die Schutzflehenden“ von Aischylos. In der dreimonatigen Vorbereitung beschäftigten sie sich mit dem aktuellen Flüchtlingsdrama sowie ausgewählten, historischen Massenfluchten und übernahmen einzelne Aspekte davon in ihr Stück. Dabei stellen sie fest, dass jede*r der Beteiligten in seiner Familiengeschichte in irgendeiner Weise von Flucht, Aus- oder Einwanderung betroffen war.

In Gruppen befassten sich die Jugendlichen dann mit der Auswahl der Bilder, dem Anfertigen der Masken und Kostüme, dem Verfassen und Sprechen der Nachrichten sowie der Einübung der Musikstücke. In der Generalprobe und der Aufführung wurden alle Aktionsstränge zusammengeführt.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Nein

Themen: Flucht und Migration; Frieden und Krieg

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Den Schüler*innen wurde durch die intensive Vorbereitung klar, dass Frieden und ein friedliches Zusammenleben nur im gegenseitigen Respekt und Toleranz und Verständnis gewahrt werden kann und dass jede Form von Repression zu Fluchtbewegungen führt.

Ein Theater ist eine sehr kreative Projektform, die euch viel Freiheit für eigene Ausdrücke lässt. Gerade komplexe Themen lassen sich so gut vermitteln. Die Entwicklung des Stücks erfordert Diskussion und Kooperation und stärkt so den Teamgeist in der Gruppe. Bei der Darstellung kann ein Perspektivenwechsel erfahren werden.

 

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