Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

GEMEINSAM FÜR AFRIKA rief anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika am 2. Juni 2017 zu einem bundesweiten Aktionstag auf.
Straßenaktion gegen die Hungersnot_©GEMEINSAM FÜR AFRIKAJonas-Walter

Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

Am 2. Juni 2017 ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA wieder bundesweit auf die Straße. In diesem Jahr rief die Kampagne anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, für die Hungernden in Afrika zu spenden.

Über 20 Millionen Menschen in Afrika sind derzeit akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnte zuletzt vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Durch die extreme Dürre, ausgelöst durch den Klimawandel, und die anhaltende Gewalt in Ländern wie Südsudan und Somalia sind nach UN-Angaben rund 5,3 Milliarden Euro notwendig, um eine Katastrophe zu verhindern. Etwa 4,1 Milliarden Euro werden bereits bis Mitte des Jahres dringend benötigt. Mehr Informationen zu der Situation in den einzelnen Ländern finden Sie hier.

Deshalb rief GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 2. Juni zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Zeitgleich wurden an zentralen Plätzen in mehreren deutschen Städten auf einer riesigen Afrika-Europa-Karte plakativ und eindringlich Informationen zu den am stärksten von der Hungersnot betroffenen Ländern gezeigt – die erschreckenden Zahlen machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren.

Die Aktion fand von 12.00 bis 14.00 Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin: Platz der Republik (11 bis 13 Uhr)
  • Bielefeld: Niedernstraße (neben roter Telefonzelle)
  • Bochum: Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden: Neumarkt
  • Frankfurt: Hauptwache
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • München: Marienplatz

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA haben ihre Hilfeleistungen in den betroffenen Gebieten ausgeweitet. Sie leisten Nothilfe durch sauberes Wasser, Nahrungsmittel und eine grundlegende medizinische Versorgung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Unser Video zur Aktion:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief zur Hilfe auf: