Ex-Diktator Charles Taylor als Kriegsverbrecher verurteilt

Charles Taylor wurde vom internationalen Strafgerichtshof für Kriegsverbrechen in Sierra Leone für mitschuldig erklärt.

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Charles Taylor

Ex-Diktator Charles Taylor als Kriegsverbrecher verurteilt

Der frühere Präsident von Liberia, Charles Taylor, ist vom Sondertribunal für Sierra Leone wegen Kriegsverbrechen für mitschuldig befunden worden. Taylor musste sich als einer der Hauptakteure für Gräueltaten im Bürgerkrieg von Sierra Leone (1996-2002) verantworten.

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25. April: Welt-Malaria-Tag

Jede Minute stirbt ein Kind an den Folgen von Malaria. Am schlimmsten von der Krankheit betroffen ist nach wie vor Afrika südlich der Sahara.

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Weltweite Verbreitung der Malaria

25. April: Welt-Malaria-Tag

Jede Minute stirbt ein Kind an den Folgen von Malaria. Am schlimmsten von der Krankheit betroffen ist nach wie vor Afrika südlich der Sahara. Seit Jahrzehnten arbeiten Wissenschaftler weltweit daran, die Krankheit einzudämmen. Doch die Erreger beweisen ihre Resistenz stets von Neuem.

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Malteser International: Gesundheitszentren in Süd-Kivu

21.04.2012 - Malteser International führt in mehreren Gesundheitszentren im Osten der DR Kongo ein umfassendes Programm im Bereich Wasser, sanitäre Grundversorgung und Hygiene (WASH) durch.

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WASH Projekt Malteser International_©Malteser International

Malteser International: Gesundheitszentren in Süd-Kivu

In der gesamten Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo verfügen lediglich wenige Gesundheitszentren über einen sicheren Trinkwasseranschluss und adäquate Sanitäranlagen. Doch gerade in den Gesundheitseinrichtungen ist Hygiene  besonders wichtig, da Kranke, Neugeborene und Schwangere besonders anfällig für Krankheitserreger sind und so in besonderem Maße unter schlechten Hygienestandards leiden. Malteser International führt daher in mehreren Gesundheitszentren im Osten der DR Kongo ein umfassendes Programm im Bereich Wasser, sanitäre Grundversorgung und Hygiene (WASH) durch.

Durch den Bau von Wasserleitungen sowie von Latrinen, Waschbecken und Duschen werden die Hygienebedingungen rasch und effizient verbessert und die Infektions- und Sterblichkeitsrate – beispielsweise aufgrund von Durchfallerkrankungen – deutlich reduziert. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Eindämmung von Infektionsrisiken in den Gesundheitszentren tragen somit auch nachhaltig zur Bekämpfung der Kinder- und Müttersterblichkeit bei.

Darüber hinaus haben die Gesundheitszentren in dieser besonders strukturschwachen Region auch eine wichtige Vorbildfunktion für die  Bevölkerung. Regelmäßige Schulungen für das medizinische Personal sowie Sensibilisierungsgespräche mit Kranken und deren Angehörigen leisten  einen bedeutenden  Beitrag, wenn es darum geht, die Risiken für eine Ansteckung zu senken. Um die  Hygienebedingungen auch langfristig zu verbessern, führt Malteser International  in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitskomitees Sensibilisierungskampagnen in der gesamten Region. Durch den Bau von Wasserleitungen sowie von Latrinen, Waschbecken und Duschen werden die Hygienebedingungen rasch und effizient verbessert.

 

Mach mit bei unserer Straßenaktion STOPP LANDRAUB!

Am 24. Mai "rauben" wir deutschlandweit Plätze, um auf Landraub in Afrika aufmerksam zu machen. Unterstütz uns dabei!

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STOPP LANDRAUB

Mach mit bei unserer Straßenaktion STOPP LANDRAUB!

Rund um den Afrika-Tag im Mai macht GEMEINSAM FÜR AFRIKA jedes Jahr mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf Probleme und Missstände aufmerksam. Natürlich auch wieder in diesem Jahr: Am 24. Mai 2012 werden wir  in Aachen, Berlin, Bonn, Bochum, Hamburg, Frankfurt, Köln, München, Leipzig und Würzburg öffentliche Plätze „rauben“ und STOPP LANDRAUB fordern.

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STOPP LANDRAUB!

In Afrika südlich der Sahara wurden in den vergangenen Jahren Millionen Hektar fruchtbares Land aufgekauft oder gepachtet. Bei den Käufern oder Pächtern handelt es sich um  Investoren, die die Rechte und Bedürfnisse ländlicher Bevölkerungsgruppen, die das Land bearbeiteten und davon lebten, ignorieren.  In Anbetracht einer wachsenden Weltbevölkerung und begrenzter Ressourcen wie Land und Wasser ist […]

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STOPP LANDRAUB

STOPP LANDRAUB!

In Afrika südlich der Sahara wurden in den vergangenen Jahren Millionen Hektar fruchtbares Land aufgekauft oder gepachtet. Bei den Käufern oder Pächtern handelt es sich um  Investoren, die die Rechte und Bedürfnisse ländlicher Bevölkerungsgruppen, die das Land bearbeiteten und davon lebten, ignorieren.  In Anbetracht einer wachsenden Weltbevölkerung und begrenzter Ressourcen wie Land und Wasser ist dies äußerst problematisch. Kleinbauern und Kleinbäuerinnen haben bereits heute keinen ausreichenden Zugang zu Land und Wasser. Immer mehr werden von ihren Flächen vertrieben, haben zu wenig Land, um sich und ihre Familien zu ernähren. Das Land wird den Menschen schlichtweg geraubt und das erzeugt Hunger. Das Thema im Detail

Illegaler Landraub in Afrika muss aufhören.
Unter dem Motto STOPP LANDRAUB sind wir deshalb auf die Straße gegangen!

Am 24. Mai 2012 haben wir  in Aachen, Berlin, Bonn, Bochum, Hamburg, Frankfurt, Köln, München, Leipzig und Würzburg öffentliche Plätze „geraubt“. Damit haben wir auf die alltägliche Praxis des Landraubs in Afrika aufmerksam  gemacht und STOPP LANDRAUB gefordert.

So wurde die Aktion durchgeführt

  • Die Aktivisten-Teams haben sich einen beliebten öffentlichen Platz oder Park ausgesucht, der sich gut dafür eignet „geraubt“ zu werden.
  • Sie versammelten sich auf dem Platz und begannen den gewählten Bereich abzusperren.
  • Leute,, die sich dort aufhielten, wurden aufgefordert, den Bereich umgehend zu verlassen, weil  dort ab dem folgenden Tag z.B. Zuckerrohr zur Erzeugung von Biosprit für Europa angebaut würde.
  • Vor den abgesperrten Bereich haben die Aktivisten ein Bauschild aufgestellt, welches über das geplante Vorhaben informierte.

Die Bauschild-Motive konnten und können auch jetzt noch ganz einfach heruntergeladen werden:

Mehr Informationen zu STOPP LANDRAUB erhaltet ihr bei Veranstaltungen und Aktionen.

Initiative Millenniumsdörfer

Millenniumsdorf Ogur: Die Initiative Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe e.V. ist unser Projekt des Monats April.

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Workshop der Welthungerhilfe in Ogur._©Welthungerhilfe

Initiative Millenniumsdörfer

18.04.2012 – In der Provinz Lira in Uganda liegt das Millenniumsdorf Ogur der Welthungerhilfe. Der Ort befindet sich in einer Region, die jahrzehntelang unter dem gewaltsamen Konflikt zwischen der Lord’s Resistance Army (LRA) und der ugandischen Armee gelitten hat. 1,7 Millionen Menschen mussten seit den 1990er Jahren aus der Region fliehen und ihre Heimat verlassen, auch die Bewohner des Dorfes Ogur.

Erst nach dem Waffenstillstandsabkommen im Jahr 2006 konnten sie zurück in ihre Dörfer kehren. Unter dem jahrelangen Ausnahmezustand leiden die Menschen aus Ogur und der gesamten Regio

n bis heute. Das wird beispielsweise an der Entwicklung der Landwirtschaft deutlich: Besonders der jungen Generation fehlt Erfahrung auf diesem Gebiet. Regelmäßige Dürren und Überschwemmungen erschweren den Wiederaufbau der Landwirtschaft in dem Dorf und der Region zusätzlich. In Ogur ist in eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft ohne Hilfe nur schwer möglich.

Die Welthungerhilfe, Mitgliedsorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, hat Ogur deshalb zum sogenannten Millenniumsdorf deklariert und unterstützt es mit ihren Partnern vor Ort: Um die Landwirtschaft nach und nach wieder aufzubauen, stellen sie den Bauern hochwertiges und dem Standort angepasstes Saatgut zur Verfügung und unterstützen sie bei dem Anlegen von Waldparzellen, z.B. durch das Pflanzen von Obstbäumen. Dabei spielen vor allem auch Schulungen der ansässigen Bauern eine große Rolle. In sogenannten „Farmer Field Schools“ werden landwirtschaftliche Themen wie Anbau- und Bewässerungsmethoden behandelt und vermittelt.
Mit diesen Programmen fördert die Welthungerhilfe nicht nur die Ernährungssicherungssicherung, sondern auch die Einkommenssicherung. Indem die Helfer vor Ort auch für die Vermarktung der landwirtschaftlich erzeugten Produkte konkrete Unterstützung bieten, tragen sie zur Erwirtschaftung höherer Haushaltseinkommen in Ogur bei.
Außerdem unterstützt die Welthungerhilfe die einheimische Bevölkerung in dem für die Zukunft der Bevölkerung wichtigen Bildungsbereich: Insgesamt fünf Schulen werden in der Projektregion gebaut, und zwar ganz gesundheitsförderlich mit Latrinen und Regenwasserauffanganlage. Eine Schule davon ist in Ogur geplant. Eine weitere wichtige Komponente des Projekts ist nämlich die Verbesserung der Gesundheitslage. Neben der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser werden regelmäßige Hygieneschulungen angeboten, wodurch die Gesundheitsvorsorge in Ogur verbessert wird.

Seit 2006 engagiert sich die Welthungerhilfe in 24 sogenannten Millenniumsdörfern in verschiedenen Regionen Afrikas, Asiens und Südamerikas. In Afrika betreut die Welthungerhilfe zurzeit insgesamt vier Millenniumsdörfer: Ogur in Uganda, Mabote in Mosambik, Nentaraja in Kenia und Kongoussi in Burkina Faso. Angepasst an die individuellen strukturellen Bedingungen der einzelnen Dörfer verständigt sich die Welthungerhilfe in enger Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern und Partnerorganisationen vor Ort. Gemeinsam möchten sie einen Beitrag zur Erreichung eines oder mehrerer Millenniumsziele (Verlinkung), die 2001 von der zu internationalen Staatengemeinschaft zur Armutsbekämpfung formuliert wurden, leisten. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei das Prinzip der Organisation. Bei der Förderung der Dörfer bezieht die Welthungerhilfe bewusst die gesamte Region mit ein. So profitieren auch Menschen aus umliegenden Orten von neuen oder besser ausgestatteten Schulen, Gesundheitsstationen sowie geschaffenen Einkommensmöglichkeiten in den Millenniumsdörfern. Erfahren Sie mehr über die Initiative Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe.

Sei unser Held, mach mit beim ersten Berliner Heldenrennen!

Dir ist Hunger und Armut in der Welt nicht egal? Setz ein Zeichen und unterstütz unsere Arbeit: Lauf mit beim Heldenrennen!

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Heldenrennen_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Sei unser Held, mach mit beim ersten Berliner Heldenrennen!

17.04.2012 – Dir ist Hunger und Armut in der Welt nicht egal? Dann setz ein Zeichen und unterstütz unsere Arbeit: Lauf mit! Am 13. Mai 2012 unter dem Motto GEMEINSAM FÜR AFRIKA beim Heldenrennen in Berlin. GEMEINSAM FÜR AFRIKA, das sind über 20 Hilfsorganisationen, 5.000 Projekte in Afrika und du!

Was ist das Heldenrennen?

Das Heldenrennen findet am 13. Mai 2012 zum ersten Mal in Deutschland statt. Es wird von Alvarum veranstaltet und gibt dir die Möglichkeit, durch die Teilnahme am Spendenlauf Hilfsorganisationen deiner Wahl zu unterstützen.

Wer kann mitmachen?

Beim Heldenrennen kann jeder mitmachen. Ob als Einzelkämpfer oder im Team mit Freunden und Kollegen, ob als Sportmuffel oder als Sportskanone. Das Heldenrennen ist offen für alle. Wer die sechs Kilometer fürchtet, der spaziert sie einfach ab! Im Vordergrund steht das gemeinsame Erlebnis: Laufen für den guten Zweck!

Wie funktioniert es?

Bevor du an den Start gehst, brauchst du eine Starterlaubnis und die gilt es zu sammeln. Stell dich der Herausforderung und sammle 300 Euro Startgebühr. Damit unterstützt du direkt unsere Arbeit, denn die 300 Euro sind nicht nur die Startgebühr, sondern sie fließen in die Hilfsprojekte von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Mit der Startgebühr können wir 30 Kinder ärztlich untersuchen und mit Basismedikamenten behandeln.

Um die 300 Euro zu sammeln, hast du die Möglichkeit direkt und unkompliziert bei Alvarum eine Spendenseite anzulegen. Den dazugehörigen Link kannst du über deine sozialen Netzwerke deiner Familie, deinen Freunde und deinen Kollegen schicken und sie bitten, dein Engagement mit einem finanziellen Zuschuss zu unterstützen. Alvarum und wir versorgen dich auch regelmäßig mit Tipps, wie du deine Startgebühr sammeln kannst.

Du bist ein Held sobald du die Starterlaubnis bekommst. Beim Heldenrennen kannst du dann als solcher für uns Laufen. Es geht beim Heldenrennen also nicht darum als Erster ins Ziel zu kommen, sondern etwas Gutes zu tun und einen schönen Tag im Zeichen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zu erleben.

Sei unser Held und lauf mit uns GEMEINSAM FÜR AFRIKA!

Wir freuen uns schon jetzt, mit dir GEMEINSAM FÜR AFRIKA zu laufen.

Ngozi Okonjo-Iweala wird nicht Weltbank-Präsidentin

Kanditatin der Entwicklungsländer verliert bei Präsidentschaftswahl der Weltbank gegen US-Mediziner.

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Ngozi Okonjo-Iweala._©Remy Steinegger CC BY-SA 2.0

Ngozi Okonjo-Iweala wird nicht Weltbank-Präsidentin

Der US-amerikanische Mediziner Jim Yong Kim wird neuer Weltbank-Präsident. Das zuständige Gremium in Washington entschied sich damit gegen die nigerianische Kandidatin und Finanzministerin Nigerias Ngozi Okonjo-Iweala. In Anbetracht der Tatsache, dass der Weltbank-Chef traditionell aus den USA kommt, überraschte diese Entscheidung nicht.

Okonjo-Iweala zieht aus dem Scheitern der Entwicklungsländer, ihre Kandidatin an die Spitze der Weltbank zu bringen trotzdem eine positive Bilanz. Ihre Kandidatur habe geholfen, den seit Jahrzehnten gleich ablaufenden Prozess zu verändern: „Es wird niemals wieder so sein wie vorher. Deshalb haben wir einen großen Sieg errungen“, so die Nigerianerin.

Lesen Sie mehr zu Ngozi Okonjo-Iweala.

(Foto: Remy Steinegger CC BY-SA 2.0)

Heute startet unsere Schulaktion 2012 „Armut und Hunger beenden“

Unter dem Motto „Armut und Hunger beenden“ ruft Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ab heute Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland auf, sich mit der Bekämpfung von Armut und Hunger in Afrika auseinanderzusetzen.

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Grundschulmaterial Armut und Hunger beenden © GEMEINSAM FÜR AFRIKA._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Heute startet unsere Schulaktion 2012 „Armut und Hunger beenden“

03.04.2012 – Unter dem Motto „Armut und Hunger beenden“ ruft Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ab heute Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland auf, sich mit der Bekämpfung von Armut und Hunger in Afrika auseinanderzusetzen. Wir unterstützen engagierte Schulen (kostenfrei!) mit hochaktuellen Unterrichtsmaterialien zu Armut und Ernährung in Afrika, dem Verleih eines „Ernährungskoffers“ mit haptischen Unterrichtsmaterialien und der Vermittlung von Referent/-innen, die an Schulen über ihre Projekterfahrungen in afrikanischen Ländern berichten.

Im Rahmen unseres Aktionswettbewerbs können Klassen und Schulen zudem ihre Unterrichtsaktionen oder Projekte zum Thema Armut und Hunger einreichen und ein interaktives Aktionstheater zu Armut und Reichtum in Afrika gewinnen – exklusiv an der Gewinnerschule! Musiker Gentleman unterstützt unsere Schulaktion: „Macht mit bei der Schulaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA! Armut und Hunger sind kein unabwendbares Schicksal. Engagiert Euch und veranstaltet Aktionen oder eine Projektwoche an Eurer Schule. Informiert Euch über die Gründe von Armut und Hunger in Afrika und findet raus, was wir dagegen tun können.“

Melden Sie sich mit Ihren Schüler/-innen an unter schulen[at]gemeinsam-fuer-afrika.de und machen Sie mit!

Veranstaltungen und Aktionen

GEMEINSAM FÜR AFRIKA macht mit Aktionen und Veranstatlungen sowohl auf die Potenziale als auch auf die Probleme des afrikanischen Kontinents aufmerksam.

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Unsere Straßenaktion 2017 am Brandenburger Tor._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Jonas Walter

Veranstaltungen und Aktionen

GEMEINSAM FÜR AFRIKA macht mit Aktionen und Veranstatlungen sowohl auf die Potenziale als auch auf die Probleme des afrikanischen Kontinents aufmerksam.

Machtwechsel und drohender Hunger in Senegal

Senegals neuer Präsident heißt Macky Sall. Erste Herausforderung zum Amtsantritt ist die drohende Hungersnot im Sahel.

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Machwechsel in Senegal._©Eric Miller CC BY-SA 2.0

Machtwechsel und drohender Hunger in Senegal

27.02.2012 – Unerwartet und nach mehr als zwölf Jahren gibt es im Senegal einen Machtwechsel. Am vergangenen Sonntag räumte Amtsinhaber Abdoulaye Wade seine Niederlage ein und gratulierte dem Oppositionsführer Macky Sall zu seinem Wahlsieg. Der 50-jährige Geologe will sich als neuer Präsident des Senegal für mehr Arbeitsplätze und gegen steigende Lebensmittelpreise einsetzen. Nach langen Protesten und Auseinandersetzungen gegen den 85-jährigen Wade, feierten in der Nacht zum Montag tausende Menschen in den Straßen Dakars den Wahlsieg Salls.

Nachdem sich die Lage im Senegal politisch wieder stabilisiert, sieht sich das Land jedoch mit anderen Unsicherheiten konfrontiert: Neben vielen anderen Ländern der Sahelzone droht nun auch dem Senegal Nahrungsmittelknappheit. Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, Mitgliedsorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, berichtete von der kritischen Situation in dem Land.

(Foto: Eric Miller CC BY-SA 2.0)

Weltwassertag 2012

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Nahrungssicherheit und Wasser“.

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Brunnen in Nimba County, Liberia_©CARE/Anders Nordstoga

Weltwassertag 2012

22.03.2012 – Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Nahrungssicherheit und Wasser“. Zu diesem Anlass wird daran erinnert, dass circa 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

CARE, Mitgliedsorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, betont zum Weltwassertag die Relevanz der Rolle von Frauen für die Wasserversorgung in Entwicklungsländern: Frauen sind „Vorreiterinnen beim nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen“, so Karin Kortmann , stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. Mehr Informationen zum Weltwassertag und den Projekten von CARE erhalten Sie hier.

 

Kleinkredite schaffen Zukunft

Frauenspargruppen schaffen Einkommen und befreien Frauen und ihre Familien aus der Armut.

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Quaeker Hilfe-Stiftung: Frauenspargruppen._©Quäker-Hilfe-Stiftung

Kleinkredite schaffen Zukunft

15.03.2012 – „Rehema“ ist ein afrikanischer Mädchenname und bedeutet „Mitleid, Erbarmen, aber auch Segen und Gnade“. Diesen Namen gab sich eine Gruppe älterer Frauen in der Nähe von Kaimosi, im Nord-Osten Kenias, wo die Quäker-Hilfe Stiftung ihr Kleinkredit-Projekt umsetzt. Verwitwet oder verlassen und vereinsamt waren die Frauen völlig auf die Hilfe und Barmherzigkeit der Dorfgemeinschaft angewiesen.

Die Frauen fühlten sich nur noch als Last für die anderen. Einige von ihnen wurden depressiv und isolierten sich immer mehr von den anderen. Doch im vergangenen Jahr nahm ihr Leben dann eine unerwartete Wende. Das Quäker-Projekt, gefördert von der Quäker-Hilfe Stiftung, Mitgliedsorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, startete ein Programm für ältere Menschen, die von sozialer Isolation und Armut bedroht sind. So gründete sich in der Region die erste Frauengruppe und nannte sich „Rehema“.

Das Hilfsprogramm der Quäker bietet den Frauen Basiskurse in ökologischem Gemüseanbau, Hygiene und Ernährung. Außerdem erhält jede Gruppe nach Möglichkeit eine trächtige Kuh. Die Mitglieder entscheiden dann gemeinsam über den Ankauf von Saatgut oder über den Verkauf der Erträge, der Milch und über die Verteilung von Krediten. Dankbar und selbstbewusst blicken die Frauen der Gruppe „Rehema“ auf ihr erstes Jahr zurück: „Wir leben nicht mehr von Almosen! Heute sind wir selbstständig und können dem Dorf sogar etwas zurückgeben!“

Durch das Projekt lernten die Frauen auch, sich in erfolgreichen Spar- und Kreditgruppen zu organisieren. „Jede von uns zahlt monatlich ein paar Schillinge ein. In der Gruppe entscheiden wir dann, ob wir gemeinsam Pflanzen oder Jungtiere kaufen oder ob wir einer Frau einen Kredit geben“, erzählt die Gruppensprecherin. „Wir haben viel gelernt, aber vor allem wissen wir jetzt, dass wir gemeinsam stärker sind als vorher jede einzelne für sich allein!“

Das Kleinkreditprogramm richtet sich vor allem an Frauen, weil sie sehr verantwortungsvoll mit Geld umgehen. „Wir wollen ja, dass die Kredite zurückgezahlt werden und weiteren bedürftigen Frauen zur Verfügung stehen“, erklärt Aggrey Mugasia, der Projektleiter. „Deshalb schulen wir in erster Linie Frauen, weil sie in der Regel zuverlässiger und verantwortungsbewusster als die Männer sind. 93 Prozent der Kredite werden ordnungsgemäß getilgt.“

In den afrikanischen Kulturen hat ein positives Altersbild eine lange Tradition. Doch das traditionelle Senioritätsprinzip hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Insbesondere die Migration von jungen Menschen in die Städte, aber auch die Krankheit AIDS haben die Großfamilie als sichere Versorgungsinstanz für ältere und alte Menschen zunehmend aufgelöst.

Gerade ältere Menschen in den ländlichen Regionen Afrikas werden in den Projekten vieler Hilfsorganisationen wenig berücksichtigt. Da so gut wie kein sozialstaatliches Rentensystem in den afrikanischen Ländern existiert, geraten immer mehr ältere Menschen in die absolute Verarmung und sind so einer zunehmenden gesellschaftlichen Isolation ausgeliefert.

Das Projekt der Quäker im Nordosten Kenias will ein Zeichen setzen und ältere Menschen über die Hilfe zur Selbsthilfe stärker zurück in ihre Gesellschaft bringen und ihnen helfen, ihre Armut zu überwinden. Gleichzeitig müssen aber auch Fragen zum Thema alte Menschen in der Entwicklungszusammenarbeit stärker in den Fokus der Armutsbekämpfung gerückt werden.

Heute ist Weltfrauentag!

Frauen sind Trägerinnen sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung, Haupternährerinnen und -versorgerinnen ihrer Familien.

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Frau mit Sohn_©Meissner/Welthungerhilfe

Heute ist Weltfrauentag!

08.03.2012 – Frauen sind Trägerinnen sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung, Haupternährerinnen und -versorgerinnen ihrer Familien. Sie produzieren Nahrungsmittel, führen Unternehmen, lassen sich wählen und partizipieren zunehmend an politischen Entscheidungsprozessen. Sie senken die Korruption, wirken positiv auf Prozesse der Friedenssicherung, erreichen Beachtliches in der Armutsbekämpfung und vieles mehr. Seit über 100 Jahren feiern wir deshalb traditionell am 8. März den Weltfrauentag.

Über das Engagement von Frauen in Afrika können Sie hier mehr erfahren.

 

Anza – Das erste Architektur-Magazin für Ostafrika

Eine rasant voranschreitende Urbanisierung stellt aktuell in vielen Teilen des afrikanischen Kontinents ein wichtiges Thema dar. Immer mehr Menschen wandern aus den ländlichen Regionen ab und ziehen in die Städte.

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Skyline von Dar es Salaam in Tansania._©Ali Damji CC BY 2.0

Anza – Das erste Architektur-Magazin für Ostafrika

Eine rasant voranschreitende Urbanisierung stellt aktuell in vielen Teilen des afrikanischen Kontinents ein wichtiges Thema dar. Immer mehr Menschen wandern aus den ländlichen Regionen ab und ziehen in die Städte. Meist erhoffen sie sich dort bessere Chancen Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Dies führt zu einem Anstieg der Einwohnerzahlen in den Städten: Für Dar es Salaam (Tansania) berechnete die UNO bis zum Jahr 2025 beispielsweise eine Verdoppelung der Einwohnerzahl auf über 6 Millionen.

Problematisch ist, dass sich die Infrastruktur –wie in vielen andere Städten auch – kaum an dieses immense Wachstum anpasst. Überfüllte Straßen, häufige Stromausfälle und mangelhafte sanitäre Abwasseranlagen sind die Folgen, die für viele Städtereine große Belastung darstellen.

Seit Oktober 2011 erscheint in Ostafrika das Architektur-Magazin Anza, eine Reihe, die sich konstruktiv mit der Problematik Urbanisierung auseinandersetzt. Die Herausgeber,eine Gruppe von Studenten und Absolventen der Ardhi Universität in Dar es Salaam möchten in ihrer Publikation ostafrikanische Städte aus architektonischer und städtebaulicher Sicht kritisch reflektieren. Ein beeindruckendes Magazin, das mit vielfältigen Inhalten sowohl für Architekten und Ingenieure  als auch für fachfremde Interessierte wissenswerte Informationen bietet. Erfahren Sie mehr auf der Internetseite des Anza Magazins. Lernen Sie das Anza-Team in diesem Video kennen.

Foto: Ali Damji CC BY 2.0

Nahrungsmittelkrise im Sahel – World Vision leistet Hilfe vor Ort

Die Nahrungsmittelkrise in den westlichen Sahel-Staaten spitzt sich weiter zu. Bereits jetzt sind mehr als 10 Millionen Menschen von Nahrungsmittelknappheit bedroht.

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Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone._©World VisionWorld Vision

Nahrungsmittelkrise im Sahel – World Vision leistet Hilfe vor Ort

18.02.2012 – Die Nahrungsmittelkrise in den westlichen Sahel-Staaten spitzt sich weiter zu. Bereits jetzt sind mehr als 10 Millionen Menschen von Nahrungsmittelknappheit bedroht. In vielen Familien werden die Vorräte in den nächsten Wochen zur Neige gehen. Aufgrund des ausbleibenden Regens und der hohen Preise für Nahrungsmittel werden viele von ihnen keine Möglichkeit mehr haben, sich und ihre Familien selbst zu versorgen.

World Vision, Mitgliedsorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, arbeitet vor Ort mit den Regierungen der Länder und anderen Hilfsorganisationen zusammen. Die Organisation bemüht sich in ihren Projektregionen um die Abwendung einer Hungerkatastrophe. Mit gezielten Nahrungsmittelhilfen und einer verbesserten Gesundheitsversorgung versuchen die Helfer vor Ort besonders betroffene Kinder und Mütter zu versorgen. Hier erfahren Sie mehr.

 

Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone

Viele Länder in der Sahelregion erleben gerade die dritte Dürre in einem Jahrzehnt. Sie trifft Millionen von Menschen, die am Existenzminium leben.

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Der Klimawandel ist mit verantwortlich für Dürre und Hunger._©arche noVa

Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone

13.02.2012 – Viele Länder in der Sahelregion erleben gerade die dritte Dürre in einem Jahrzehnt. Sie trifft Millionen von Menschen, die am Existenzminium leben. Menschen, die zu den ärmsten der Welt gehören. Besonders schlimm ist die Situation im Westen der Region: in Mauretanien und im Niger. Dort haben schon jetzt mehr als sechs Millionen Menschen viel zu wenig zu essen. Auch in Mali und im Tschad sind drei Millionen Menschen betroffen.

Wenn jetzt nicht gehandelt wird, befürchten die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA eine große Hungerkatastrophe.

Schlechte Ernten und hohe Lebensmittelpreise kommen hier zusammen, eine verheerende Kombination. Die Wasservorräte gehen zur Neige, viele Viehzüchter verkaufen ihre Tiere um Lebensmittel zu kaufen. Doch die Preise für Grundnahrungsmittel sind enorm gestiegen. Zwar leiden die Menschen noch nicht akut unter Hunger, doch die Zeit drängt. Die internationale Gemeinschaft muss schnell handeln, um eine Katastrophe zu verhindern. Jetzt ist noch Gelegenheit rechtzeitig Nahrungsmittel einzukaufen, sie in die gefährdeten Regionen zu transportieren und Lager anzulegen. Und zwar bevor die nächste Missernte droht, was voraussichtlich im März/April der Fall sein wird.

Die letzte Hungersnot in Westafrika ist erst zwei Jahre her. Es blieb daher kaum eine Möglichkeit für die Menschen um Vorräte anzulegen und neue Herden aufzuziehen. Auch damals wurde frühzeitig gewarnt und zu spät reagiert. Das Zögern damals hat Tausende das Leben gekostet. Das darf jetzt nicht passieren.