Zehn afrikanische Designerinnen und Designer

Jedes Jahres finden weltweit die internationalen Modewochen in Berlin, New York, Mailand und Paris statt. Doch auch in Afrika gibt es eine junge, pulsierende und vibrante Modeszene, die nicht in Vergessenheit geraten sollte.
African Fashion in the City 2, CC by Kelechizuvaa

Zehn afrikanische Designerinnen und Designer

Jedes Jahres finden weltweit die internationalen Modewochen in Berlin, New York, Mailand und Paris statt. Doch auch in Afrika gibt es eine junge, pulsierende und vibrante Modeszene, die nicht in Vergessenheit geraten sollte. Wir stellen sieben junge Designerinnen und Blogger vor, die man auf dem Schirm haben sollte. Sie alle mischen traditionelle Einflüsse mit modernen Schnitten und Designs und kreieren somit ihren ganz eigenen Look.

1. IntisaarM

Die in Simbabwe geborene Designerin Initisaar Mukadam – deren Mode unter dem Namen InitisaarM läuft – mischt in ihren Designs die kulturelle Vielfalt ihres Heimatkontinents mit modernen Schnitten. Sie studierte in Großbritannien Modedesign und kehrte nach ihrem Abschluss 2010 in ihr Heimatland Simbabwe zurück. Ihre Entwürfe wurden bereits mehrmals auf der Mercedes Benz Fashion Week in Südafrika gezeigt.

Weitere Informationen zu IntisaarM und ihrer Mode

2. Thula Sindi

Der südafrikanische Designer Thula Sindi beschreibt seine Mode als “hochwertig und gleichzeitig funktional und stylisch“. Er lege besonderen Wert darauf, dass seine Entwürfe schlicht, extravagant und gleichzeitig raffiniert sind. Er habe bei seinen Kreationen immer die moderne Frau im Hinterkopf, die gut aussehen möchte und sich trotzdem in ihrer Kleidung wohl fühlen soll.

Zur Website von Thula Sindi

 

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3. MaXhosa by Laduma

Bei seinen Entwürfen lässt sich der Designer Laduma Ngxokolo von den Einflüssen des südafrikanischen Volkes der Xhosa inspirieren. Er hat sich auf Strickware spezialisiert, die sich an die traditionellen Muster und Farben der Xhosa orientieren. Er nutzt für seine Strickware sowohl Mohair und Wolle, was beides in Südafrika produziert wird. Er lege großen Wert darauf, lokale Produkte zu nutzen, um Jobs zu kreieren und die Wirtschaft vor Ort zu stärken.

Mehr zu MaXhosa by Laduma

 

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4. Woodin

Mit seinen 30 Jahren Modeerfahrung gehört Woodin zu den erfolgreichsten afrikanischen Modelabels. Wie auch andere Designer in dieser Liste, mixt auch Woodin traditionelle Einflüsse mit modernen, zeitgenössischen Schnitten. Die Firma hat mittlerweile Läden in acht Ländern auf dem afrikanischen Kontinent.

Weitere Informationen zu Woodin.

 

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5. Tistange

Das Markenzeichen von Tangerine ist die Mischung aus femininen Schnitten und grellen, auffälligen Farben. Der Sitz der Firma befindet sich in Nigerias Hauptstadt Abuja. Tangerine produziert sowohl Alltagsmode, als auch Haute-Couture Stücke. Die Tangerine Entwürfe waren bereits beispielsweise bei der Africa Fashion Week London – die im Rahmen der Londoner Modewoche stattfindet, zu sehen.

Zur Website von dem Label Tistange

 

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6. KISUA

KISUA bedeutet auf Swahili so viel wie “gut gekleidete Person” und wurde von dem ehemaligen Ökonomen Samuel Mensah gegründet. Bekanntester Fan des Labels ist die Sängerin Beyoncé. Bevor Samuel Mensah den Schritt in die Modewelt wagte, leitete er einen internationalen Investmentfond und beriet die Afrikanische Union in Wirtschaftsfragen. KISUA ist eine Online-Plattform, die sowohl ihre eignen Entwürfe verkauft, als auch mit anderen afrikanischen Designern kooperiert.

Weitere Informationen zu KISUA

 

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7. Bantu Wax

Auch das senegalesische Label Bantu Wax gehört zu den erfolgreichsten Modefirmen des afrikanischen Kontinents. Die Designs des Labels waren schon auf den Seiten der Vogue-Magazine zu sehen. Bantu Wax hat sich auf Surf- und Schwimmkleidung spezialisiert und will damit unter anderem dem Stereotyp des blonden Surfermädchens entgegenwirken. Die Produkte von Bantu Wax werden mittlerweile auch in den großen Kaufhäusern in New York und London verkauft. Die Produktion findet ausschließlich in den Ländern Afrikas statt, und das werde auch in Zukunft so bleiben, betont die Gründerin von Bantu Wax, Yodit Eklund.

Weitere Informationen zu Bantu Wax.

 

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8. AAKS

Die ghanaische Designerin AAKS – Akosua Afriyie-Kumi – hat sich auf die Produktion von Handtaschen spezialisiert. Ihre ausgefallenen Entwürfe waren bereits in der italienischen und britischen Vogue zu sehen und werden unter anderem von den Modehäusern Urban Outfitters und Anthropologie vertrieben. Alle Taschen von AAKS werden in dem Dorf Bolgatanga in Ghana handgemacht.

Weitere Informationen zu AAKS.

 

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9. LemLem

Das Label LemLem wurde von dem äthiopischen Model Liya Kebede gegründet und hat sich auf die Produktion von fairen Accessoires und Mode spezialisiert. Alle Kleider werden in Äthiopien handgewebt und sollen lokalen Webern und Handwerkern eine Lebensgrundlage bieten. Dabei werden bunte Farben mit traditionellen Mustern und Schnitten gemischt. Die Mode von LemLem wird über Online-Plattformen wie Net-a-Porter, Shopbop oder the Outnet vertrieben.

Weitere Informationen zu Liya Kebede und ihr Label LemLem

 

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10. Taibo Bacar

Der aus Mosambik stammende Designer Taibo Bacor und seine Entwürfe gehören mittlerweile schon zum Inventar der African Fashion Week in Johannesburg. Er wurde vielfach für seine Kreationen ausgezeichnet und war der erste afrikanische Designer, der seine Entwürfe in Mailand präsentieren durfte. Auch Bacar mischt in seinen Kollektionen die kulturellen Einflüsse seiner Heimat Mosambik mit modernen Schnitten und Farben.

Weitere Informationen zu Taibo Bacar und seiner Mode

 

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Our beautiful Taussy blouse made in silk organza, hand embroidered with crystals. _ Available at our Hyde Park Store- Johannesburg _ TAIBOBACAR.COM ®️

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