Bundesweite Straßenaktion zum Thema Flucht und Menschenrechte

Rund um den Internationalen Afrika Tag machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA im Jahr 2015 mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aber auch auf Probleme und Missstände aufmerksam.
Unsere Straßenaktion im Jahr 2015 am Brandenburger Tor.

Bundesweite Straßenaktion zum Thema Flucht und Menschenrechte

Im Jahr 2015 stand das Thema Flucht und Menschenrechte im Mittelpunkt der jährlichen Straßenaktion am Internationalen Afrikatag.

Jedes Leben zählt! – Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Kriegerische Konflikte, politische Verfolgung aber auch Armut und Hunger, fehlender Zugang zu sauberem Wasser oder mangelnde Gesundheitsfürsorge versetzen Menschen in lebensbedrohliche Situationen, die sie dazu zwingen, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen.Wie wir es täglich aus den Nachrichten erfahren müssen, scheitern  tausende Fliehende auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben – ein Leben, in dem die Menschenrechte gewahrt und respektiert werden. Doch allein 2014 wurde das Mittelmeer zum Grab für über 3.400 Geflüchtete auf dem Weg von Afrika nach Europa, bereits in diesem Jahr starben mindestens 1.600 Menschen auf der Flucht nach Europa.

Um die europäische Flüchtlings- und Entwicklungspolitik zu einem Umdenken zu bewegen und gleichzeitig neben den schrecklichen Fluchtumständen auch die Fluchtursachen in den Fokus zu rücken, ist GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 21. Mai 2015 in sieben deutschen Städten mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion auf die Straße gegangen.

Viele Menschen können viel bewegen. Also versammelten wir uns am 21. Mai 2015 von 12-13 Uhr zu unseren Straßenaktionen in

  • Berlin, am Platz des 18. März
  • Bielefeld, am Jahnplatz
  • Bochum, am Dr. Ruer-Platz
  • Dresden, am Neumarkt
  • Frankfurt am Main, vor der Hauptwache
  • Köln am Bahnhofsvorplatz
  • München, am Marienplatz

um als GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf das Thema Flucht und deren Ursachen aufmerksam zu machen und von der Politik nachhaltige und tragfähige Lösungen einzufordern.

Mehr Hintergrundinformationen dazu erhalten Sie hier.

 

 

Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA