Eigene Tomate pflanzen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA unterstützen

Hier erhalten Sie eine Anleitung für die Tomatensaat in den eigenen vier Wänden.
Folge der Anleitung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und pflanze deine eigene Tomate._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Eigene Tomate pflanzen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA unterstützen

Sie haben nun Ihr Tomaten-Saatgut von uns erhalten? Dann geht es nun ans Einpflanzen. Natürlich werden Sie damit noch lange nicht zum Selbstversorger, doch ein kleiner Einblick in den Bereich der Selbstversorgung ist somit garantiert. Für viele Millionen Menschen in den Projektgebieten von GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist der Anbau von eigener Nahrung überlebenswichtig.

Pflanzen Sie Ihre eigene Tomate – so wird’s gemacht!

1. Vorbereitung für die Aussaat

Der richtige Zeitpunkt der Aussaat hängt von den Temperaturen des jeweiligen Jahres ab. Wird zu früh mit der Aussaat begonnen, werden Frostschäden riskiert – wird zu spät begonnen, kann es sein, dass die Tomaten nicht früh genug reif werden. Generell sind die Monate März und April geeignet.

Die Aussaat sollte in einer warmen (20-25°C) Umgebung stattfinden. Dabei sollten die Pflanzen genügend Sonnenlicht bekommen, damit sie nach oben wachsen können. Die eigene Wohnung, insbesondere das Fensterbrett, ist zumeist am besten geeignet.

In Töpfen oder Multitopfplatten mit Abzugslöchern, gefüllt mit Aussaaterde wird das Saatgut ausgesät.

2. Die Aussaat

Befüllen Sie Ihren Behälter mit 4-5 cm Anzuchtsubstrat (Erde, die zum Aussäen oder zur Stecklings-Anzucht verwendet wird). Trennen Sie den Kreis, der die Tomatensamen enthält, aus Ihrem Kärtchen. Legen Sie den Kreis mit der Schlitzstanzung nach oben zeigend in Ihren befüllten Behälter und bedecken Sie diesen mit etwa 1 cm Substrat. Jetzt sollte darauf geachtet werden, dass das Substrat immer feucht gehalten wird – am besten während der nächsten Tage mehrmals am Tag gießen. Aber Achtung: Es darf nie so nass werden, dass es tropft! Nach 10 bis 14 Tagen werden die ersten Sämlinge zu sehen sein.

Folge der Anleitung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und pflanze deine eigene Tomate._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Selber pflanzen Schnee von gestern?

Na klar, der Bärenanteil der Menschen in Deutschland bekommt Tomaten oder andere Obst- und Gemüsefrüchte heutzutage primär aus dem Supermarkt. Dennoch gibt es auch hierzulande einen geringen Anteil an Selbstversorgern. Das eigene Anpflanzen ist in den meisten Haushalten jedoch nur ein Hobby für zwischendurch. In anderen Weltregionen hingegen ist der Eigenanbau überlebenswichtig. Insbesondere in Regionen Afrikas südlich der Sahara ist der eigene Anbau von Lebensmitteln ein unentbehrlicher Teil der Ernährungssicherung. Mehr als 50 Prozent der Agrarproduktion auf dem afrikanischen Kontinent ist sogenannte Subsistenzproduktion – dient also der Selbstversorgung.

Menschen in Projektgebieten sind auf neue Methoden angewiesen

Unzuverlässige Regenfälle, ausgelaugte Böden und zunehmende klimatische Veränderungen durch den Klimawandel können zu langanhaltenden Dürren und damit einhergehenden Hungersnöten führen. Deshalb sind viele Menschen in den Projektgebieten von GEMEINSAM FÜR AFRIKA darauf angewiesen, neue Methoden bei der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion anzuwenden.

Um eine langfristige Ernährungssicherheit zu erreichen, unterstützen die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA die Menschen vor Ort beispielweise durch Schul- und Fortbildung im Bereich von land-und forstwirtschaftlichen Themen. Zudem erhalten die Menschen in den betroffenen Regionen Saatgut und Setzlinge, die den klimatischen Bedingungen angepasst sind. Der Aufbau von Bewässerungsanlagen und Brunnen sorgt für eine ausreichende Wasserversorgung der Pflanzen während der Anbauzeit. Und auch die richtige Lagerung der Ernte spielt eine wichtige Rolle. Um Verluste zu vermeiden, werden spezielle Speicher angefertigt, um z.B. Getreide länger haltbar zu machen.

Besonders im letzten Jahr stand unsere Arbeit im Zeichen der Nothilfe, um einer Hungerkatastrophe – insbesondere am Horn von Afrika, im Südsudan, Nigeria und dem Tschad – entgegenzuwirken. Nun geht es darum, die langfristige Projektarbeit auszubauen, um den Hunger dauerhaft zu bekämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind unsere Mitgliedsorganisationen tagtäglich im Einsatz.

Hunger nachhaltig bekämpfen – bitte unterstützen Sie die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen!