Wirbelsturm „Idai“: Nach der Flut droht jetzt der Hunger (Update)

Nachdem Zyklon Idai sind hunderttausende Menschen auf Nahrung, sauberes Trinkwasser und Obachdach angewiesen. Die Zahl der Todesopfer und Cholera-Erkrankungen steigt weiter.
Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen verteilen UNHCR-Helfer lebensrettende Güter an die Überlebenden des Zyklons in Mosambik, Simbabwe und Malawi. _© UNHCR / David Banda

Wirbelsturm „Idai“: Nach der Flut droht jetzt der Hunger (Update)

(Update vom 16.04.2019)

In Mosambik, Simbabwe und Malawi bleibt die Lage auch einen Monat nach dem Zyklon „Idai“ weiter angespannt. Rund 5500 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit dem Durchzug des Zyklons Mitte März an Cholera erkrankt. Um die Gefahr einer weiteren Ausbreitung einzudämmen, wurden im April bereits etwa 745.000 Menschen in der mosambikanischen Hafenstadt Beira sowie den am meisten gefährdeten Camps und Regionen gegen die Durchfallerkrankung geimpft.  Zahlreiche Behandlungszentren wurden dazu eingerichtet. Die meisten Kranken erholen sich, wenn sie schnell behandelt werden, innerhalb weniger Tage. Unbe­handelt kann die Erkrankung tödlich enden – sechs Menschen sind seit Durchzug des Wirbelsturms bereits daran gestorben. Auch Hunderttausende imprägnierte Moskitonetze wurden von den Helfern verteilt, um einen Anstieg der Malaria-Erkrankungen zu bremsen – circa 7.500 Fälle habe es schon gegeben.

Nach den direkten Folgen des Sturms und den Krankheiten droht jetzt die nächste Notlage. Die Überschwemmungen haben laut Regierung unmittelbar vor der Ernte mehr als 700.000 Hektar Ackerland zerstört. Etwa eine halbe Million Kleinbauern und deren Familien haben zum Teil ihre Lebensgrundlage verloren. Angesichts der angespannten Ernährungslage warnt die Welthungerhilfe bereits vor einer „Katastrophe nach der Katastrophe“.

Der Tropensturm Idai hatte Mitte März das südostafrikanische Mosambik sowie die Nachbarstaaten Malawi und Simbabwe verwüstet. Es kam zu verheerenden Zerstörungen und Überflutungen, in Folge derer mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen sind. Rund 3,5 Millionen Menschen sind durch den Verlust ihrer Häuser, durch Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und Ernteverluste von Hunger und Tod bedroht.

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