Nothilfe: Zyklon-Opfer in Südostafrika benötigen Unterstützung

Wirbelsturm Idai sorgte in Südostafrika für Verwüstung. Die Lage vor Ort verschärft sich - dringende Soforthilfe ist notwendig.
Wirbelsturm Idai hat In Mosambik, Simbabwe und Malawi für Verwüstung gesorgt. Hunderttausende Menschen haben alles verloren! _© care.de/Josh Estey

Nothilfe: Zyklon-Opfer in Südostafrika benötigen Unterstützung

vor wenigen Tagen ist der Wirbelsturm Idai mit 160 Kilometern pro Stunde an der mosambikanischen Küstenstadt Beira auf Land getroffen – mit furchtbaren Folgen: 1,7 Millionen Menschen im Katastrophengebiet sind auf schnelle Hilfe angewiesen. Mehr als 400.000 Menschen sind obdachlos, hunderte Tote wurden bereits geborgen. Verletzte Menschen, zerstörte Dörfer, überflutete Landstriche und verlorene Ernten prägen derzeit das Bild in den betroffenen Regionen.

Die Verwüstung, die der Wirbelsturm in Mosambik, Simbabwe, und Malawi angerichtet hat, ist enorm. Allein in Mosambik stehen aktuell mehr als 3.000 Quadratkilometer Land unter Wasser. Hilfsorganisationen vor Ort gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigt und sich Krankheiten ausbreiten.

Die Bündnisorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA sind im Einsatz und leisten Soforthilfe! 

Ihre Spende hilft!

Große Verwüstung – Hunderttausende Menschen sind betroffen

Das Ausmaß der Zerstörung durch den Wirbelsturm Idai wird nach und nach ersichtlich. Die Schäden in Mosambik, Simbabwe und Malawi sind enorm. „Die Straßen, die zu den betroffenen Gebieten führen, sind komplett von Schutt und umgestürzten Bäumen blockiert“, berichtet Länderdirektor Marc Nosbach von unserer Bündnisorganisation CARE Deutschland e.V. aus Mosambik. „Wir erhalten erste Berichte von erheblichen Schäden an Krankenhäusern und Schulen, zudem gab es einen kompletten Stromausfall in der Stadt Beira.“ Tausende Menschen haben alles verloren und sind obdachlos. Viele Gebiete sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in Mosambik sind Schätzungen zufolge 400.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen.

Besonders betroffen ist auch das Flüchtlingslager Tongogara in Simbabwe, in dem mehr als 19.000 Menschen leben, vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo und Mosambik. Der Zyklon hat die Unterkünfte von mehr als 800 im Lager lebenden Flüchtlingen vollständig zerstört, auch hier ist die Tendenz steigend. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinen Nationen (UNHCR) verlegt derzeit betroffene Flüchtlingsfamilien in sichere Unterkünfte und stellt stabile Zelte auf, um die Menschen unterzubringen. Die Notunterkünfte sind jedoch bereits überfüllt, und Dutzende von Familien leben unter einem Dach. Die schweren Stürme und Überschwemmungen haben die Stromversorgung, Bohrlöcher und Latrinen beschädigt, wodurch die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera und Durchfall besteht.

Soforthilfe dringend notwendig!

Die UNO-Flüchtlingshilfe, Bündnisorganisation von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und der nationale Partner des UNHCR, berichtet von ersten Direktmaßnahmen vor Ort: Mindestens 300 Familienzelte sollen jetzt nach Tongogara gebracht werden, dazu 12.000 Quadratmeter Plastikplanen, um beschädigte Unterkünfte zu reparieren und um Gemeinschaftsräume wie Küchen und Latrinen zu schützen. „Wie so oft treffen diese verheerenden Umweltkatastrophen Menschen, die bereits Not leiden: Mosambik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, die Menschen brauchen nun unsere Unterstützung. Wir benötigen Unterstützung für Frischwassertanks und Wasserreinigungstabletten, um die betroffenen Familien mit sauberem Wasser zu versorgen und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Je schneller wir handeln, desto schneller können wir weitere Schäden und Katastrophen verhindern.„, appelliert Peter-Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.“

 

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Stand: 25.03.2019 11:35 Uhr | Aktualisierungen folgen

Quelle: UNO-Flüchtlingshilfe & CARE Deutschland e.V. | Foto: © care.de/Josh Estey