Welthaus Bielefeld

Das Welthaus Bielefeld ist in vielen afrikanischen Ländern besonders in den Bereichen Menschenrechte, Bildung, Gesundheit und Umweltschutz im Einsatz.

Was wir in Afrika tun:

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern“  sagt ein Sprichwort aus Tansania. In diesem Sinne engagiert sich das Welthaus Bielefeld in verschiedenen Projekten in Afrika. Dabei arbeiten wir immer mit Partnern vor Ort zusammen, die sich für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen einsetzen. Wir unterstützen Initiativen, die sich für Menschenrechte, Bildung, Gesundheit und Umweltschutz einsetzen.

Im armen ländlichen Distrikt Binga in Simbabwe unterstützen wir die lokale Frauenorganisation ZUBO darin, mit benachteiligten Tonga-Frauen neue Einkommensquellen durch die Nutzung natürlicher Ressourcen zu erschließen.

In Burundi unterstützen wir in der ländlichen Gemeinde Nyavyamo ein Trinkwasserprojekt für alle 8.000 Einwohner und den Bau einer Grundschule.

In Äthiopien unterstützen wir ebenfalls die Ausstattung einer Grundschule in der ländlichen Gemeinde Kotoba.

In Mosambik arbeiten wir mit unserer Partnerorganisation ACOSADE in benachteiligten ländlichen Gemeinden. Dort unterstützen wir ACOSADE darin, mit der lokalen Bevölkerung Projekte im Bereich ländlicher Entwicklung und Umweltbildung durchzuführen.

In Südafrika unterstützen wir unsere Partnerorganisation „Sophiatown Community Psychological Services“ im südafrikanischen Johannesburg dabei, in mehreren Stadtteilen psychologische Hilfe und Beratung für Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften anzubieten, die sonst keinen Zugang zu psycho-sozialen Diensten haben. Das Team arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die meistens aufgrund von Gewalterfahrungen traumatisiert und oftmals Flüchtlinge sind – geflohen vor Krieg, Unterdrückung und Gewalt.

Ebenfalls in Südafrika kooperieren wir mit unserer Partnerorganisation GeaSphere im Bereich Umweltschutz. GeaSphere kämpft gegen den großflächigen Anbau von industriellen Baummonokulturen insbesondere im Osten Südafrikas. Die Organisation informiert die Bevölkerung über die negativen Auswirkungen von Baumplantagen, verbreitet nachhaltigere Modelle und Methoden für die Landnutzung und fordert bei Treffen mit der Industrie und Regierung umweltbewussteres Handeln.

Wer wir sind:

Die Bekämpfung von Armut, der Einsatz für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Entwicklung sind die Leitlinien der Arbeit des Welthaus Bielefeld e.V. seit seiner Gründung 1980. Uns liegt es besonders am Herzen, unsere Projektarbeit in den Ländern des Südens mit entwicklungspolitscher Bildungsarbeit hier zu verbinden. In unserer Arbeit mit Schulen, Vereinen, Kirchengemeinden und anderen interessierten Gruppen wollen wir Menschen dazu befähigen, in einer globalisierten Welt verantwortungsvoll und nachhaltig zu handeln. Dies gelingt uns auch mit der Veröffentlichung entwicklungspolitischer Bildungsmaterialien, bei der wir bundesweit zu den führenden Organisationen zählen. Einen großen Beitrag dazu leistet der Freiwilligendienst „weltwärts“, mit dem wir jährlich fast 100 junge Freiwillige in Projekte in Afrika und Lateinamerika entsenden. Nicht zuletzt machen wir mit unserer überregional bekannten Kulturarbeit, wie dem „Weltnachtfestival“ und dem „Carneval der Kulturen“ kulturellen Reichtum erlebbar. Getragen wird unsere Arbeit neben den hauptamtlichen MitarbeiterInnen von vielen ehrenamtlich Engagierten, die oft seit vielen Jahren unsere Projekte in Afrika und Lateinamerika begleiten.

Welthaus Bielefeld e.V.
August-Bebel-Str. 62
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 986 48-0

Fax: 0521 / 63789

Email: info@welthaus.de

Internet: www.welthaus.de

© Text und Foto: Welthaus Bielefeld e.V.