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Entführte Schulkinder aus Nigeria wieder frei

Die 344 entführten Jungen in Nigeria wurden wieder freigelassen.

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Entführte Schulkinder aus Nigeria wieder frei

Im Dezember 2020 wurden 344 Jungen aus einer Oberschule in Nigeria, von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, entführt. Die Terroristen begründen die Entführung, mit der islamfeindlichen Erziehung der Jungen.  

Die Terrorgruppe Boko Haram entführte schon in der Vergangenheit Kinder und Lehrkräfte aus Schulen, viele von ihnen tauchten nie wieder auf. Umso erfreulicher ist die Meldung, dass diese Jungen wieder zuhause bei ihren Familien sind.  

Verhandlungen sollen zu der Einigung zwischen der nigerianischen Regierung und der Terrorgruppe geführt haben. Nun sollen mehr Sicherheitskräfte in Nigerias Schulen eingesetzt werden.  

Weitere Informationen: 

Erleichterung in Nigeria: Entführte Jungen wieder frei DW, 18.12.2020 


Spannende Online-Kurse im November

GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Referentin Anna Lena Johannsen lädt im November mit der Volkshochschule Göttingen zu kostenlosen Online-Kursen ein.

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Spannende Online-Kurse im November

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie bringt viele Veranstaltungen ins Internet. Auch im November gibt es interessante Online-Kurse. Die Referentin Anna Lena Johannsen gibt vom 9.11. bis 25.11. zahlreiche Kurse zu verschiedenen Themen mit Afrikabezug.

Informationen zu den Kursen

Kinderrechte & Corona in Ländern des Globalen Südens 
Inwiefern beeinflusst die Corona-Pandemie die Rechte von Kindern in den Ländern des globalen Südens? Die Referentin bietet Einblicke in die aktuelle Situation und spricht über das Thema Kindesarmut in Bezug auf die Corona-Pandemie.
Wann? Mo 23.11.2020 von 17-19 Uhr, nähere Infos und Anmeldung: hier

Europe meets Africa
Das Training unter dem Titel „Europe meets Africa“ ermöglicht den Teilnehmenden das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen. Der Kurs bietet Denkanstöße zum Kolonialismus, zu verschiedenen Kulturkonzepten und der Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Kontinent.
Wann? Di 24.11.2020 von 17-19 Uhr, nähere Infos und Anmeldung: hier

Meine Welt – deine Welt – unsere Welt: Interkulturelle Kompetenzen
Das interkulturelle Training macht auf Zusammenhänge zwischen Menschen verschiedenen Kulturen innerhalb einer Gesellschaft aufmerksam und hilft dabei, das eigene interkulturelle Verständnis zu hinterfragen und zu schulen.
Wann? Mi 25.11.2020 von 17-19 Uhr, nähere Infos und Anmeldung: hier

Hier geht es zum Programm, weiteren Informationen und der Anmeldung.

Legen Sie den gewünschten Kurs einfach in den Warenkorb und checken Sie als Einzelteilnehmer/in aus.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Kurse finden über die Videoplattform ZOOM statt.

St. John’s Gemeinwesenentwicklungsprojekt – Stärkung der Kinderrechte und Zugang zu Bildung

Im St. John's Gemeinwesenentwicklungsprojekt in Kenias Hauptstadt Nairobi setzt sich unserer Bündnisorganisation KINDERNOTHILFE für den Schutz und die Stärkung von Kinder- und Frauenrechten ein und sorgt dafür, daß Kinder und Jugendliche Zugang zu Bildung und Gesundheit erhalten.

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_©Kirsten Milhahn // Kindernothilfe

St. John’s Gemeinwesenentwicklungsprojekt – Stärkung der Kinderrechte und Zugang zu Bildung

 

Das ST. JOHN’S GEMEINWESENENTWICKLUNGSPROJEKT ist im Projektgebiet Pumwani in Kenias Hauptstadt Nairobi angesiedelt und umfasst sechs Slums. Seit 2005 setzt sich die KINDERNOTHILFE gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation vor Ort, dem St. John’s Community Centre, für die Menschen in Pumwani ein. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz und der Stärkung von Kinderrechten sowie Frauenrechten. Hier wird u.a. durch Kinderclubs, in denen sich Mädchen und Jungen regelmäßig treffen um ihre Themen zu besprechen und Aktionen zu planen, ein größeres Bewusstsein für die Kinderrechte in der Projektregion verbreitet. Ein Kinderparlament setzt sich zudem an Schulen für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein. Die Kindergremien sind ein Sprachrohr bei wichtigen Entscheidungen und bewirken, dass die Schülerinnen und Schüler von der Schulleitung in wichtige Entscheidungen einbezogen werden.

Das Projekt bietet verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche. Dabei soll vor allem sichergestellt werden, dass sie die Schule besuchen und altersgerecht gefördert werden. Auch Workshops zur Berufswahl und Talentförderung gehören dazu, sowie eine informelle Bildungseinrichtung, in der sich Jungen und Mädchen auf die jährliche Abschlussprüfung vorbereiten können, die nicht in die Regelschulen integriert werden können.

Ein dritter Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Unterstützung von Eltern und Pflegeeltern durch Fortbildungsmöglichkeiten, Unterstützung bei Sorgen und Problemen sowie Aufklärungsarbeit in Eltern-Workshops. Zuletzt wird über die Bildung von Selbsthilfegruppen die Hilfe und Unterstützung der Slumbewohner untereinander gestärkt, z.B. durch Frauenselbsthilfegruppen um sich gegenseitig bei dem Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz zu unterstützen.

PROJEKTZIELE

Das Projekt hat insgesamt vier konkrete Projektziele:

  • Schutz und Stärkung der Kinderrechte
  • Zugang der Kinder und Jugendlichen zu Bildung und Gesundheit
  • Aufklärung und Stärkung von Familien
  • Aufbau von Perspektiven z.B. über Selbsthilfegruppen und Workshops

BISHER ERZIELTE ERGEBNISSE

Insgesamt haben 1554 Waisen- oder Halbwaisen sowie 1339 weitere Jugendliche an den verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des Projekts teilgenommen, vor allem durch den Zugang zu Schulbildung und der Hilfe bei den Hausaufgaben. Das zahlte sich aus, 22 Schülerinnen und Schüler legten 2017 exzellente Abschlussprüfungen ab; einige von ihnen erhielten sogar ein Stipendium für die weiterführenden Schulen. 196 Schülerinnen und Schüler erhielten einen Platz an der informellen Bildungseinrichtung des Projekts.

Für den Schutz der Kinderrechte wurde 2017 durch eine Gruppe von Repräsentantinnen verschiedener Selbsthilfegruppen (CLA) in einem Workshop über die negativen Auswirkungen zum Konsum von Kath, einer viel genutzten pflanzlichen Droge in Kenia, aufgeklärt und betroffene Eltern über ihre Pflichten in der Kindesfürsorge hingewiesen. Eine weitere CLA intervenierte bei Fällen von Gewalt gegen Frauen und Kinder und beriet die Betroffenen zu umfassenden Hilfsangeboten. Eine dritte Gruppe brachte Jungen, die sich die Zeit auf der Straße vertrieben, mit den bestehenden Fußballteams in Verbindung, sodass sie nun regelmäßig am Training teilnehmen und gemeinsam Turniere bestreiten.

Auch die Kinderclubs haben 2017 wieder dazu beigetragen, das Bewusstsein für Kinderrechte in der Projektregion zu verbreiten und es wurden drei neue Kinderclubs ins Leben gerufen. Schließlich haben auch verschiedene Maßnahmen für Eltern zum Wohl der Kinder beigetragen: 2017 haben 80 Erwachsene an den Eltern-Workshops teilgenommen und es wurden drei Unterstützungsgruppen für den nachfolgenden Austausch gebildet. Dank der Selbsthilfegruppen konnten positive Ergebnisse erzielt werden, z. B. in der Selbsthilfegruppe „Frauen mit Visionen“, die gemeinsam spart und das Geld aus Kleinkrediten vielseitig einsetzt: u.a. um Schulgelder zu bezahlen, ein Stück Land zur Bewirtschaftung zu kaufen oder eine Kuh für die Milchproduktion anzuschaffen, um somit eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen.

Ihre Spende hilft! Unterstützen Sie die Projekte unserer Mitgliedsorganisationen:

Individualbeschwerdeverfahren tritt in Kraft: Kinder können sich von nun an in Genf beschweren

16.04.2014: Ein wichtiger Schritt für den Schutz der Kinderrechte.

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Individualbeschwerdeverfahren tritt in Kraft: Kinder können sich von nun an in Genf beschweren

Ein großer Tag für die Rechte der Kinder: 25 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention trat am 14. April 2014 3. Zusatzprotokoll in Kraft. Das Individualbeschwerdeverfahren gibt Mädchen und Jungen weltweit die Möglichkeit, sich im Fall von Rechtsverletzungen beim UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf zu beschweren. Jahrelang hatte sich unsere Mitgliedsorganisation Kindernothilfe für die Schaffung dieser Option eingesetzt. Weiterlesen

Team des Monats: Im Einsatz für Rechte von Kindern und Frauen!

3.12.2013: Unser Team des Monats macht sich für die Rechte von Kindern in Kamerun stark!

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Team des Monats: Im Einsatz für Rechte von Kindern und Frauen!

Odile Tchadai manövriert ihr Motorrad um breite Pfützen und tiefe Schlaglöcher. In der Regenzeit gleicht der Weg nach Lara einer Kraterlandschaft. Es wird sumpfiger, sodass Odile versucht, sich abseits des Weges durchzuschlagen. Plötzlich steckt ihr Gefährt im Schlamm fest, aber an der Schule in Lara wird sie erwartet.

Etwas später führt sie dort mit 200 Kindern eine lebendige Diskussion. Sie haben es im äußersten Norden Kameruns nicht leicht, denn oft schuften Kinder dort von klein auf, um die Lebensbedingungen ihrer Familien zu verbessern. Andere kämpfen auf der Straße ums tägliche Überleben, landen unschuldig im Gefängnis oder erleben Gewalt. Vor allem Mädchen haben schlechte Perspektiven und werden daher sehr jung verheiratet. Unter den körperlichen und seelischen Folgen leiden sie ihr Leben lang. All dem hat die kamerunische Kinderrechtsorganisation ALDEPA den Kampf erklärt. Sie gibt Kindern eine Stimme und unterstützt sie, ihre Situation zu verbessern. Weiterlesen

24 Jahre Kinderrechtskonvention

20.11.2013: Die UN-Kinderrechtskonvention wird heute 24 Jahre alt, doch noch immer leben weltweit Kinder unter unwürdigen Bedingungen.

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24 Jahre Kinderrechtskonvention

Heute, am 20. November 2013, wird die UN-Kinderrechtskonvention 24 Jahre alt. Fast alle Länder der Welt haben die Konvention für Kinderrechte unterzeichnet. Doch zwischen Absicht und Realität liegt noch immer ein tiefer Graben. Vielen Kindern bleiben selbst die grundlegenden Rechte wie Bildung oder Gesundheit verwehrt. Weiterlesen

Stärkung von Kinderrechten in Gefängnissen und Polizeistationen

20.11.2012: Kinderrechte e.V. setzt sich in vielen afrikanischen Ländern für die Rechte der Kinder ein.

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Stärkung von Kinderrechten in Gefängnissen und Polizeistationen

Auch Kinder haben Rechte! Weltweit festgeschrieben wurden diese 1989 in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Das Ereignis jährt sich heute am UN-Weltkindertag. Doch trotzdem geraten Kinder in vielen afrikanischen Ländern immer wieder in Situationen, in denen ihre Rechte nicht geachtet werden. Besonders in Gefängnissen oder beim Verhör auf der Polizeistation ohne ihre Eltern und ohne Rechtsbeistand ist die Gefahr groß, dass zum Beispiel ihr Recht auf freie Meinungsäußerung missachtet wird. Weiterlesen