Mit einem Truck auf der ersten Love World Peace Parade

Die Loveparade-Idee lebt wieder und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei - bei der ersten Love World Peace Parade in Berlin mit dem UNITED FOR AFRICA-Truck.

Mit einem Truck auf der ersten Love World Peace Parade

Die Loveparade-Idee lebt wieder und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei – bei der ersten Love World Peace Parade in Berlin mit dem UNITED FOR AFRICA-Truck.

UNITED FOR AFRICA-Bag _© GEMEINSAM FÜR AFRIKA

UNITED FOR AFRICA-Bag

Schul-Aktion Pestalozzi Oberschule: Spendenaktion durch Altpapiersammlung am Sozialen Tag

26 Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi Oberschule Limbach-Oberfrohna unterstützen unser Bündnis mit einer eigens organisierten Spendenaktion.

Schul-Aktion Pestalozzi Oberschule: Spendenaktion durch Altpapiersammlung am Sozialen Tag

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

„Sozialer Tag“ an der Pestalozzi Oberschule Limbach-Oberfrohna bedeutet für die Schülerinnen und Schüler: Einen Tag lang gemeinnütziges Engagement statt Unterricht. Während die Älteren jedes Jahr an diesem Tag unentgeltlich in unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten, führen die 5. und 6. Klassen ein gemeinsames soziales Projekt durch. Die Klasse 5c entschied sich in diesem Jahr dazu, eine Altpapiersammlung zu organisieren und die Einnahmen zu spenden.

Bereits ab acht Uhr zogen die Mädchen und Jungen mit Bollerwagen von Haus zu Haus, klingelten und baten um Altpapier. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren von den 26 Schülerinnen und Schülern im Vorfeld per Handzettel über die Aktion informiert worden. Und so lagen vor vielen Hauseingängen oft bereits gebündelte Zeitungen bereit, teilweise mit Aufschriften wie „Für die 5c – ihr seid spitze!“. Die Wohnblöcke wurden in Kleingruppen abgelaufen und das Papier zunächst an Sammelpunkten gestapelt. Im Anschluss ging es mit dem Transporter eines Vaters zur Annahmestelle, wo sie das Altpapier gemeinsam entluden. 1500 Kilo Altpapier kamen in den zwei Stunden zusammen.
Kurz vor der Aktion erfuhr die Klasse durch einen Artikel in der „Freien Presse“ von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und den Hilfsprojekten in den Ländern Afrikas. So stand für sie schnell fest, dass der Erlös von 75,00 Euro an dieses Bündnis gespendet werden sollte.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Afrika allgemein

Themen: Armut und Reichtum, Kinderrechte

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Man konnte den Schülerinnen und Schülern ansehen, wie viel Spaß es Ihnen gemacht hat, das Papier zu den Sammelpunkten zu bringen. Mit glänzenden Augen erzählten sie, wie viel Papier sie erhalten hatten und wie nett die Menschen waren, mit denen sie sprachen. Jede und jeder von ihnen war eifrig bei der Sache und fast schon traurig, als nach ca. zwei Stunden alle Häuser besucht waren.

 

Learnings und Empfehlungen

Viele der Kinder irritierte, dass der Erlös für die anderthalb Tonnen „nur“ 75,00 Euro betrug. Allerdings ließen Sie sich recht schnell überzeugen, dass diese Summe viel mehr wert ist, als wenn jede und jeder von ihnen eine Spende der Eltern von 3,00 Euro erhalten hätte: Dass es selbst erarbeitetes Geld war, machte die Kinder mächtig stolz. Da sich die Klasse im Unterricht bereits mit dem Thema Kinderrechte und auch mit Straßenkindern auseinandergesetzt hatte, wusste sie auch, dass mit solch einer Summe in sozialen Projekten in Afrika schon „relativ viel“ getan werden kann.

Eine Altpapieraktion wie die der 5c ist einfach zu organisieren und, wenn das Sammelgebiet in der Nähe der Annahmestelle liegt, auch ohne Transportunternehmen realisierbar. Auch die Resonanz bei den Anwohnerinnen und Anwohnern war sehr gut, was die Schülerinnen und Schüler stolz und der Öffentlichkeit das Engagement Jugendlicher bewusst machte.

 

Auf Spurensuche an der Franz-von-Assisi-Schule in Augsburg

18 Schülerinnen und Schüler gingen in Kleingruppen auf Spurensuche: Mit dem Gruppenspiel von GEMEINSAM FÜR AFRIKA lernten sie nicht nur viel Neues über den afrikanischen Kontinent, sie entdeckten auch wie eng sie selbst mit diesem verbunden sind.

Auf Spurensuche an der Franz-von-Assisi-Schule in Augsburg

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

Die Schulpartnerschaft mit einer Schule in Malawi diente der Franz-von-Assisi-Schule in Augsburg als Anlass dazu, einen Projekttag zum Thema „Afrika“ durchzuführen. So nahmen die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag nicht nur den kleinen Binnenstaat in Südostafrika, sondern auch den ganzen afrikanischen Kontinent genauer unter die Lupe.

Die Lehrkräfte hatten zahlreiche Workshops vorbeitet – einer davon: Das Gruppenspiel „Spurensuche“ von GEMEINSAM FÜR AFRIKA.

18 Schülerinnen und Schüler aus der 6.-9. Klasse entschieden sich für diesen Workshop. In einen Klassenzimmer, das mit Laptops und Gruppentischen ausgestattet war, sollten sie zunächst anhand des Spiel-Posters Vermutungen anstellen, um was es in diesem Workshop gehen wird. Nachdem die Lehrerin die Gruppe aufklärte und anhand des Begleitheftes in das Spiel einführte, spielten sie in Kleingruppen von maximal 4 Schülerinnen und Schülern eifrig los.

In dem Gruppenspiel „Spurensuche“ von GEMEINSAM FÜR AFRIKA werden Themen wie Fairtrade, Flucht und Migration behandelt. Die Spielerinnen und Spieler erfahren dabei beispielsweise, wie ihre eigene Lebenswelt mit der von Kakaobäuerinnen und -bauern auf dem afrikanischen Kontinent verbunden ist. Jede Geschichte zieht eine Verbindung zu uns nach Deutschland und gibt wichtige Handlungsoptionen für das eigene Leben mit an die Hand. Mit spannenden Bonus- und Ereigniskarten wird das Wissen der Gruppe zusätzlich herausgefordert.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Malawi, Afrika allgemein

Themen: Verbindungen zwischen Afrika und Europa

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Freude dabei, auf spielerische Art und Weise über den afrikanischen Kontinent zu lernen. Der Wettbewerb zwischen den Gruppen hat sie dabei besonders angespornt und das Highlight war, dass sie für manche Aufgaben das Internet oder sogar ihr Smartphone benutzen durften.

 

Learnings und Empfehlungen

Mit dem Thema Fairtrade kannten sich die Schülerinnen und Schüler schon gut aus und konnten mit ihrem Wissen glänzen. Eine Erkenntnis, die viele hingegen überraschte und zu Diskussionen führte, war die Information, dass die meisten Flüchtlinge innerhalb des eigenen Landes (oder in Nachbarländer) fliehen.

Vor allem die Ereigniskarten des Gruppenspiels „Spurensuche“ haben zur Recherche im Internet animiert und viele interessante Informationen hervorgebracht. Zum Beispiel, dass es zahlreiche Filme es gibt, die in auf dem afrikanischen Kontinent spielen. Die Bonusfragen halfen dabei, in der stufenübergreifenden Gruppe zwischen den verschiedenen Altersgruppen differenzieren zu können.

Das Spiel hat den Schülerinnen und Schülern zum einen aufgezeigt, dass Afrika extrem vielfältig ist und zum anderen, wie sehr unser eigenes Leben mit Afrika verbunden ist – dass etwa Rohstoffe in unseren Smartphones und Obstsorten in unseren Supermärkten oftmals aus afrikanischen Ländern stammen.

Die Spielanleitung mit ihren Geschichten war sehr hilfreich und anschaulich, um den Schülerinnen und Schülern das selbstständige Arbeiten zu ermöglichen. Um das Spiel mit zusätzlichen Internetrecherchen spielen zu können, war es wichtig, auf eine stabile Internetverbindung zuzugreifen.

Die Gruppe rät allen Interessierten, sich auf das Spiel einzulassen. Wenn man erstmal richtig im Spielfluss ist, so versinke man förmlich darin.

 

Straßenaktion 2019: Kinder im Krieg

Mit Hunderten verlassenen Kinderschuhen auf zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten machten wir auf das oft vergessene Schicksal von Kindern im Krieg aufmerksam.

Straßenaktion 2019: Kinder im Krieg

Im Vorfeld des Internationalen Afrikatages ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA mal wieder auf die Straße. Im Zentrum unserer bundesweiten Aktion stand im Jahr 2019 das oft vergessene Schicksal von Millionen von Mädchen und Jungen, die täglich Hass, Gewalt, Unsicherheit und den Tod hautnah erleben. Denn die Kriege und bewaffneten Konflikte in afrikanischen Staaten geraten in der breiten Öffentlichkeit oft in Vergessenheit. Das wollten wir ändern! 

Am 24. Mai haben wir Hunderte verlassene Kinderschuhe auf zentralen Plätzen in Berlin, Frankfurt/Main, Köln, Hamburg, München, Stuttgart und Leipzig aufgestellt. Sie standen symbolische für hunderte Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten ihr Leben lassen müssen. Mit dieser Demonstration erinnerte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA an das tägliche Sterben von Kindern im Krieg.

Die Aktion fand um die Mittagszeit Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin – Pariser Platz am Brandenburger Tor
  • Köln – Roncalliplatz am Kölner Dom
  • Hamburg – Flaggenplatz am Jungfernstieg
  • Leipzig – Augustusplatz
  • München – Max-Joseph-Platz
  • Frankfurt am Main – An der Hauptwache
  • Stuttgart – Schlossplatz

Unser Video zur Aktion:

Schul-Aktion Realschule Gladbeck, NRW: Projektwoche und Schulfest zu „Afrika“

Spielzeug aus Müll basteln oder das Leben von Nelson Mandela studieren - im Rahmen einer Projektwoche haben sich die Schüler*innen der Werner-von-Siemens Realschule mit verschiedenen Themen rund um Afrika beschäftigt.

Schul-Aktion Realschule Gladbeck, NRW: Projektwoche und Schulfest zu „Afrika“

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

Afrika wirkt für viele immer gefühlt weit weg – dabei sind unsere Lebensrealitäten enger miteinander verbunden als wir denken. Um mehr Verständnis für die fremden und fernen Kulturen zu schaffen, haben sich die Schüler*innen der Werner-von-Siemens Realschule eine Woche lang spielerisch mit verschiedenen Themen rund um Afrika beschäftigt.

„Spielzeuge aus Müll herstellen“

In Afrika haben die meisten Kinder kein Geld, um eigenes Spielzeug zu kaufen. Daher basteln sie ihr Spielzeug selbst aus Dingen, die sie auf der Straße oder im Müll finden. Wir haben es ihnen in unserer Projektwoche gleich gemacht. Dabei waren unsere Kids sehr kreativ!

„Drucke der Ashanti aus Ghana“

Die Schüler*innen machten sich mit den Symbolen der Ashanti vertraut und vollbrachten wahre Kunstwerke auf Stofftaschen.

„Nelson Mandela“

Die Schüler*innen verfolgten die Lebensschritte Nelson Mandelas und fertigten eine Biographie, sowie einen Steckbrief zu dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit an.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Nein.

Themen: Kinderalltag und Kinderarbeit, Rohstoffe und Müll, Demokratie und Menschenrechte, Musik, Film, Mode, Essen

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Die Projektwoche endete in einem großen Schulfest, bei dem alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern eingeladen waren. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten stolz ihre selbst gebastelten Spielzeuge sowie die anderen vielen Kunstwerke, die sie im Laufe der Woche produziert hatten. Besonders viel Spaß machten den Schülerinnen und Schülern die Gesichtsbemalungen. Hierbei liefen sie zu kreativen Höchstformen auf!

Ein definitives Highlight für die Gäste war jedoch das große Vernetzungsspiel, welches wir von GEMEINSAM FÜR AFRIKA für den Tag ausgeliehen hatten.  Die Gäste unseres Schulfestes zogen fleißig ihre ganz persönlichen Verbindungen von Deutschland nach Afrika und aus anfänglichen Zögern wurde Staunen, denn es wurden mehr Verbindungen gefunden als gedacht, sei es Urlaub-Erinnerungen, die Herkunft ehemaliger Arbeitgeber oder einfach die Herkunft der Lieblingsschokolade!

 

Learnings und Empfehlungen

Die Schüler*innen haben aus der Aktion gelernt, dass Länder und deren Menschen, die ihnen sehr weit weg und fremd erscheinen, oft einen festen Platz in ihrem Alltag haben und ihnen ganz nah sind, da sie nun Verbindungen sehen, die ihnen vorher nicht bewusst waren. „Wir rückten in Gedanken ein Stück näher zusammen“, berichtet die Lehrerin. Gleichzeitig haben die Schüler*innen gemerkt, dass Kinder in Afrika gar nicht so anders sind als Kinder in Deutschland. Dadurch entwickelte sich Interesse und Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Anderen Schulklassen würde die 8. Klasse der Realschule Gladbeck in erster Linie das Vernetzungsspiel empfehlen, da man durch das Spiel leicht mit anderen Menschen in Kontakt treten und Lebenserfahrungen austauschen kann.

 

Welche Materialen von GfA haben sie genutzt?

Vernetzungsspiel, Spurensuche Gruppenspiel, Aktionskit, Aktionshandbuch

 

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Schul-Aktion Gymnasium, Niedersachsen: Lernvideos zum Thema „Bedeutung der Rüstung für Afrika“

Die Schüler*innen der 8. Klasse des Skye Gymnasiums haben sich intensiv mit der Bedeutung der Rüstung in Afrika auseinandergesetzt und zu ihren Wunschthemen Lernvideos erstellt.

Schul-Aktion Gymnasium, Niedersachsen: Lernvideos zum Thema „Bedeutung der Rüstung für Afrika“

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Kurzbeschreibung der Aktion

Die 20 Schüler*innen der 8. Klasse haben sich das Thema selbst ausgesucht: „die Bedeutung der Rüstung für Afrika“. Das beinhaltete Unterthemen wie Rüstungsexporte, die Rolle der Eliten vor Ort oder der Einsatz ausländischer Mächte. Zu Beginn sind die Schüler*innen mit Filmen ins Thema eingeführt worden und in der Klasse wurden Basisbegriffe wie „Cash crops“ besprochen und Zusammenhänge zwischen westlicher Militärintervention und politischer Abhängigkeit aufgezeigt. In Gruppenarbeit haben sie danach selbständig Filmskripte zu ihrem Wunschthema geschrieben und während eines Projekttages verschiedene Lernvideos gemacht.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Nein

Themen: Demokratie und Menschenrechte, Hunger und Ernährung, Frieden und Krieg, Rohstoffe und Müll

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Besonders Spaß hat es den Schüler*innen gemacht ihre Wunschthemen zu bearbeiten, mehr darüber zu erfahren und selbstständig und kreativ Filmskripte zu schreiben und diese auch umzusetzen.

 

Learnings und Empfehlungen 

Ein Lernvideo sollte gut geplant sein und auf fundierten Fakten und Daten basieren. Die Gefahr falsche Informationen zu verbreiten ist sehr hoch, wenn keine ausreichende Recherche erfolgt ist. Auch sollten sich die Schüler*innen darüber Gedanken machen, welche Botschaft sie vermitteln wollen.

 

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Schul-Aktion Gymnasium, FFM: Musikprojekt zum Thema „Krieg und Frieden“

Die Schüler*innen beschäftigten sich intensiv mit den Themen „Krieg und Frieden“. Um ihre Gefühle dazu auszudrücken, beschlossen die Schüler*innen ein Lied über ihre Gedanken zu komponieren.

Schul-Aktion Gymnasium, FFM: Musikprojekt zum Thema „Krieg und Frieden“

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

Die Schüler*innen haben sich im Unterricht sehr tiefgehend mit den Themen „Krieg und Frieden“ und der deutschen Sicherheitspolitik beschäftigt. Im Anschluss hatte die Klasse die Idee, ein Lied zu komponieren und einen Liedtext zum Thema „Frieden und Krieg“ zu schreiben, der gesungen werden kann. Zwei Schüler hatten bereits ein Rocklied komponiert. Dieser Song wurde leicht abgeändert und mit einem zusätzlichen Lied mit Gesang und Klavier ergänzt.

Da sich die Klasse besonders dafür interessierte, wie Schüler*innen aus anderen Kulturen über Frieden und Krieg denken, beschlossen sie, beide Lieder (instrumental) und eine eigene Version mit selbst geschriebenem Text online zur Verfügung zu stellen und verschiedene Schulen weltweit einzuladen, den Liedtext mit einer eigenen Strophe zu ergänzen.

Instrumental: Song Lucinda

Instrumental: Song Jonas

Mit Gesang: Song Lucinda

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Nein.

Themen: Frieden und Krieg

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Die Schüler*innen waren mit besonders viel Freude bei der Komposition der Lieder dabei und konnte ihrer Kreativität und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

 

Learnings und Empfehlungen 

Vielen Kindern und Jugendlichen fällt es leichter, ihre Gefühle und Meinungen in einem Lied oder einem Rap auszudrücken als im Gespräch oder in einem Text. Im Gegensatz zu einem Aufsatz oder Referat können sie sich dabei ganz von ihrer Kreativität leiten lassen. Musik eignet sich gerade auch für schwierige Themen, da die Botschaft zusammengefasst und in eine leicht verständliche Form gebracht werden muss.

 

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Schul-Aktion Grundschule Brandenburg: Projektwoche zum Thema „Flüchtlinge“

Um bei den Schüler*innen und Eltern mehr Verständnis für Geflüchtete und Menschen nicht-deutscher Herkunft zu wecken, entschied sich eine Lehrerin der Grundschule Mittenwalde, eine Projektwoche zum Thema „Zuhause ist überall“ zu veranstalten.

Schul-Aktion Grundschule Brandenburg: Projektwoche zum Thema „Flüchtlinge“

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

„Das Fremde ist nur fremd, solange man’s nicht kennt“

Weil es in Mittenwalde keine Flüchtlingsunterkunft gibt und auch in der Schule kaum Kinder nichtdeutscher Herkunft sind, entschieden die Lehrer_innen, mit der gesamten Schule eine groß angelegte Projektwoche zum Thema „Zuhause ist überall“ zu veranstalten.

Die Aktivitäten reichten von Tanzen und Trommeln, über Klärfilteranlagen bauen, bis hin zum Erstellen eines eigenen Fotocomics. Es waren auch Gäste aus Ländern Afrikas und Lateinamerikas zu Besuch.

Im Zentrum stand bei allen Klassenstufen das Basteln: hergestellt wurden eigene Trommeln und Masken, Stoffe wurden bedruckt, aus Abfall wurden Kunstwerke, Schmuck und Spiele gezaubert und aus alten Tüten wurden Fußbälle gemacht.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Westliches Afrika

Themen: Flucht und Migration

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Das Highlight der Projektwoche war ein Schulfest am Ende der Projektwoche zu dem auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler eingeladen waren.

 

Learnings und Empfehlungen 

Eine Projektwoche eignet sich wunderbar für große Gruppen und ganze Schulverbände. Die Schülerinnen und Schüler wählen, welchen Workshop sie in der Projektwoche besuchen wollen. So kann jede und jeder das tun, was ihr oder ihm am meisten Spaß macht und dabei die eigenen Fähigkeiten stärken.

Wenn die ganze Schule mitmacht, können die Altersgruppen gemischt werden. So lernen die Schüler_innen voneinander, inspirieren sich gegenseitig und schließen neue Freundschaften. Das fördert den Zusammenhalt in der ganzen Schule!

 

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Schul-Aktion Gymnasium, Saarland: Theateraufführung zum Thema „Flucht und Asyl“

Um zu zeigen, dass jede*r in seiner Familiengeschichte in irgendeiner Weise von Flucht, Aus- und Einwanderung betroffen ist, führten 38 Schüler*innen eine modernisierte Fassung des griechischen Dramas „Die Schutzflehenden“ von Aischylos auf.

Schul-Aktion Gymnasium, Saarland: Theateraufführung zum Thema „Flucht und Asyl“

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Kurzbeschreibung der Aktion

Das Projekt der 38 Schülerinnen und Schüler des Warndt-Gymnasiums bestand aus der Einübung und Aufführung einer vereinfachten, modernisierten Fassung des griechischen Dramas „Die Schutzflehenden“ von Aischylos. In der dreimonatigen Vorbereitung beschäftigten sie sich mit dem aktuellen Flüchtlingsdrama sowie ausgewählten, historischen Massenfluchten und übernahmen einzelne Aspekte davon in ihr Stück. Dabei stellen sie fest, dass jede*r der Beteiligten in seiner Familiengeschichte in irgendeiner Weise von Flucht, Aus- oder Einwanderung betroffen war.

In Gruppen befassten sich die Jugendlichen dann mit der Auswahl der Bilder, dem Anfertigen der Masken und Kostüme, dem Verfassen und Sprechen der Nachrichten sowie der Einübung der Musikstücke. In der Generalprobe und der Aufführung wurden alle Aktionsstränge zusammengeführt.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Nein

Themen: Flucht und Migration; Frieden und Krieg

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Den Schüler*innen wurde durch die intensive Vorbereitung klar, dass Frieden und ein friedliches Zusammenleben nur im gegenseitigen Respekt und Toleranz und Verständnis gewahrt werden kann und dass jede Form von Repression zu Fluchtbewegungen führt.

Ein Theater ist eine sehr kreative Projektform, die euch viel Freiheit für eigene Ausdrücke lässt. Gerade komplexe Themen lassen sich so gut vermitteln. Die Entwicklung des Stücks erfordert Diskussion und Kooperation und stärkt so den Teamgeist in der Gruppe. Bei der Darstellung kann ein Perspektivenwechsel erfahren werden.

 

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Schul-Aktion Realschule, NRW: „Hilfe auf Augenhöhe“ – 4 Projekte und Spendenaktionen

Schüler*innen der Realschule Am Kreuzberg aus dem nordrhein-westfälischen Netphen unterstützen die Projekte von GEMEINSAM FÜR AFRIKA mit mehreren Projekten und Spendenaktionen.

Schul-Aktion Realschule, NRW: „Hilfe auf Augenhöhe“ – 4 Projekte und Spendenaktionen

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

Im Rahmen der Initiative „Mach Dir Dein Bild – auf AUGENHÖHE„ wurden an der Realschule in Netphen, unter der Leitung der Lehrerin Ursula Wussow, über zwei Jahre verschiedene Projekte zum Thema „Hilfe auf Augenhöhe“ durchgeführt. Mit den Projekten sollten Klischees beiseite geräumt und eine direkte Verbundenheit mit den Menschen auf dem afrikanischen Kontinent hergestellt werden.

 

1. MUSIKVIDEO

In Kooperation mit Straßenkindern der Root Foundation in Kigali (Ruanda) wurden beispielsweise verschiedene Kunstprojekte organisiert und umgesetzt. So entstanden u.a. ein gemeinsames Musikvideo „Let´s talk about love“. Darin stellen sie ihre jeweiligen Vorstellungen von Liebe dar.

 

2. FOTOAUSSTELLUNG

Auch eine Fotoausstellung mit dem Titel „Sichtweisen junger Menschen aus Ruanda und Netphen auf ihre Welt“ entstand in der Zusammenarbeit.

 

3. THEATERAUFFÜHRUNG

Mit Hilfe von der Theaterpädagogin Sarah Besgen, die die Schüler*innen in 4 Workshops unterstützte, führte das Ensemble der Realschule am Kreuzberg am 31. März und am 1. April 2017 ihre Theaterstück „BENEFIZ – auf Augenhöhe“. Der Erfolg war im doppelten Sinne überwältigend. Durch ihre leidenschaftliche Interpretation der Komödie ist es den Schüler*innen gelungen ihrem Publikum den Spiegel unserer klischeehaften Sichtweise auf Afrika vorzuhalten. Zudem war die Spendensumme mit 1250 Euro unerwartet hoch. In einer gemeinsamen Feierstunde wurde die eingesammelte Spende von den Jugendlichen während einer Skype-Konferenz mit der Root Foundation in Ruanda überwiesen.

In allen Projekten war es den Engagierten besonders wichtig, Menschen aus beiden Ländern – Deutschland sowie Ruanda – partizipieren zu lassen, um das Motto „Spenden auf Augenhöhe“ in die Realität umzusetzen.

„Wir wollen einen Lernprozess ermöglichen, der unseren Blickwinkel auf Afrika so verschiebt, dass wir den afrikanischen Jugendlichen in Ruanda auf Augenhöhe begegnen, um schließlich diese humanistische Einstellung zu generalisieren. Dies ist nicht selbstverständlich, denn selbst heute im globalisierten Zeitalter befindet sich der Blickwinkel zwischen „weiß“ und „schwarz“ in Schieflage von „oben“ nach „unten““, erklärt Ursula Wussow.

 

4. SPENDENAKTION

Angespornt durch die erfolgreichen letzten Aktionen planten die Schüler*innen 2017 erneut aktiv zu werden. Zum offiziellen „Afrika-Tag“ am 8. Juni 2017, organisierten sie diverse Spendenaktion für notleidende Menschen in Hungergebieten und organisierten dafür verschiedenen Kleinjobs wie Rasenmähen, Anstreicharbeiten, Einkaufen und Unkrautzupfen.

Die Spendensumme, den die Schüler*innen mit ihren Aktionen einnahmen, überstieg ihre Erwartungen. Sie entwickelte sich der Plan, die eingenommenen Spenden aufzuteilen, um verschiedene Organisationen in ihrer Arbeit zu unterstützen. 500 Euro gingen dabei an GEMEINSAM FÜR AFRIKA für das Engagement gegen die Hungerkatastrophe in vielen afrikanischen Ländern.

Schul-Aktion: Schüler*innen der Realchule Netphen machen eine Spendenaktion zu Gunsten verschiedener Organisation die in Afrika arbeiten_©Realschule Netphen

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Ruanda, Zentrales Afrika

Themen: Armut und Reichtum, Hunger und Ernährung, Krieg und Frieden

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Die Zusammenarbeit und der direkte Kontakt mit den Straßenkindern der Root Foundation in Kigali (Ruanda) hat die Schüler*innen nachhaltig beeindruckt und bewegt.

„Ich hatte das typische Bild aus dem Fernseher. Armut und traurige Menschen. Während der Skype-Konferenzen ist mir klargeworden, dass diese Bilder nur ein Bruchteil von dem sind, was die Realität ist. Aufgeweckte, motivierte und freundliche Kinder – kein Leiden zu erkennen, trotz einer unmenschlichen Vergangenheit. Dieses Gefühl kann keine Unterrichtsstunde vermitteln“, so die engagierte Schülerin Selina Schräge.
Über die besondere Partnerschaft hat unter anderem der WDR berichtet.

 

Welche Materialien von GEMEINSAM FÜR AFRIKA wurden für die Durchführung der Aktivitäten verwendet?

Bei der Durchführung der unterschiedlichen Aktionen wurde die Realschule eng von GEMEINSAM FÜR AFRIKA begleitet und unterstützt. Für ihr außergewöhnliches Engagement wurden die Schüler*innen 2016 im Rahmen des bundesweiten Schulwettbewerbs „Frieden – Jedes Leben zählt“ von GEMEINSAM FÜR AFRIKA mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Als Hauptpreis erhielten sie einen Trommelkurs von unter der Leitung des Musikers Henry Anyanga aus Kenia.

 

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Schul-Aktion Gesamtschule Hessen: Spendenlauf und Benefizkonzert für notleidende Menschen

9000 Euro für notleidende Menschen in der Hungerkatastrophe - Die Gesamtschule Niederaula in Hessen unterstützt unser Bündnis mit einer großartigen Spendenaktion.

Schul-Aktion Gesamtschule Hessen: Spendenlauf und Benefizkonzert für notleidende Menschen

 

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Kurzbeschreibung der Aktion

Um den notleidenden Menschen in den 2017 am stärksten betroffenen Hungergebieten in Somalia, Nigeria, Kenia, Äthiopien, dem Tschad sowie dem Südsudan zu helfen, aber auch um langfristig angelegte Projekte, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig verbessern, zu unterstützen, veranstaltete die Gesamtschule Niederaula in Hessen, im September 2017 einen beeindruckenden Sponsorenlauf.  Der „Run for help“ war jedoch nur ein Teil eines größeren Aktionstags zum Thema „Armut in Afrika“. So wurden darüber hinaus Filme zum Thema gezeigt und Schulmaterialen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA integriert sowie Workshops mit unserer Referentin Christiane Schwittek durchgeführt. Am 12. November organisierte die Schule zusätzlich ein Gospelkonzert des Chores „Inspiration“ in der evangelischen Kirche in Niederaula. Etwa 250 Gäste erfreuten dabei sich an den Liedern des Chores, die unter dem Motto „Music for Joy and Inspiration“ standen.

Insgesamt 9.000 Euro sammelten die Schule durch ihre Aktivitäten zu Gunsten von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Stefan Ewers, Vorstandsmitglied des GEMEINSAM FÜR AFRIKA e.V. durfte nun bei einer feierlichen Zeremonie eine Gesamtspende von 9000 Euro entgegennehmen.

Die Gesamtschule Niederaula (GSN) handelt nach dem Leitbild: Gemeinsam gestalten, sozialverträglich miteinander umgehen und nachhaltig lernen. Vor diesem Hintergrund engagieren sich Lehrer*innen und Schüler*innen seit Jahren mit den unterschiedlichsten Projekten für eine gerechtere Welt.

 

Hatte die Aktion einen thematischen oder regionalen Schwerpunkt?

Regionaler Schwerpunkt: Afrika allgemein

Themen: Armut und Reichtum, Hunger und Ernährung, Kinderalltag und Kinderarbeit, Bildung und Schule

 

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Bei einer feierlichen Spendenübergabe erhielten die Schüler*innen, die im Rahmen des „Run for help“ die meisten Runden gelaufen waren, ein Dankeschön in Form einer Urkunde, einem T-Shirt und einem Gutschein. Auch die Klassen mit der durchschnittlich größten Rundenzahl wurden mit einer Urkunde sowie einem Gutschein für ein gemeinsames Frühstück ausgezeichnet.

 

Welche Materialien von GEMEINSAM FÜR AFRIKA wurden für die Durchführung der Aktivitäten verwendet?

Es wurden das Aktionskit inkl. Spendenbox, Sticker und weiteren hilfreichen Aktionsmaterialien genutzt. Auch die Referetin Christiane Schwittek für GEMEINSAM FÜR AFRIKA vor Ort und hat diverse Workshops zum Thema „Armut in Afrika“ durchgeführt.

 

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Straßenaktion 2018: Sklavenmarkt um 12:00

Mit bundesweiten Sklavenmärkten auf zentralen Plätzen rückten wir 2018 die Existenz moderner Sklaverei in den Fokus der Öffentlichkeit.
Straßenaktion2018_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA /Steffen Junghans

Straßenaktion 2018: Sklavenmarkt um 12:00

Am 25. Mai 2018 ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA wieder auf die Straße. In diesem Jahr machte das Bündnis mit bundesweiten Sklavenmärkten auf die Existenz moderner Sklaverei aufmerksam und rief zum Umdenken auf.

Durchschnittlich arbeiten 60 Sklavinnen und Sklaven für jeden von uns für die Produktion unserer Konsumgüter. Die meisten von ihnen arbeiten am Anfang der Lieferketten bei der Gewinnung der Rohstoffe, aber auch bei der Herstellung unserer Kleidung, Smartphones und Nahrungsmittel. Aktuell sind mindestens 21 Millionen Menschen weltweit Opfer von Zwangsarbeit – viele von ihnen auch in Europa und Deutschland. Das sollte jede*r wissen!

Am 25. Mai um 12 Uhr inszenierten  wir auf zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten Sklavenmärkte, wo Menschen versteigert und wahre Lebensgeschichten betroffener Personen erzählt wurden. Damit machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf die weltweite Existenz moderner Sklaverei und die Folgen für die betroffenen Menschen aufmerksam und rief jeden Einzelnen zum Handeln auf.

Weitere Informationen zum Thema „Moderne Sklaverei“ finden Sie hier.

Die Aktion fand von 12.00 bis 13.00 Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin: Pariser Platz
  • Bochum: Dr.-Ruer-Platz
  • Frankfurt: Hauptwache
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • Leipzig: Augustusplatz
  • München: Odeonsplatz
  • Stuttgart: Schlossplatz

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA verbessern mit ihrer Projektarbeit in den Ländern Afrikas die Lebensbedingungen vor Ort, um Armut zu bekämpfen und Bildungschancen, Perspektiven und Arbeitsplätze zu schaffen. Damit bekämpfen sie Fluchtursachen und helfen zu vermeiden, dass Menschen in Situationen extremer Not geraten, die sie zu einfachen Opfern moderner Sklaverei machen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Unser Video zur Aktion:

 

 

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Eigene Tomate pflanzen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA unterstützen

Hier erhalten Sie eine Anleitung für die Tomatensaat in den eigenen vier Wänden.
Folge der Anleitung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und pflanze deine eigene Tomate._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Eigene Tomate pflanzen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA unterstützen

Sie haben nun Ihr Tomaten-Saatgut von uns erhalten? Dann geht es nun ans Einpflanzen. Natürlich werden Sie damit noch lange nicht zum Selbstversorger, doch ein kleiner Einblick in den Bereich der Selbstversorgung ist somit garantiert. Für viele Millionen Menschen in den Projektgebieten von GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist der Anbau von eigener Nahrung überlebenswichtig.

Pflanzen Sie Ihre eigene Tomate – so wird’s gemacht!

1. Vorbereitung für die Aussaat

Der richtige Zeitpunkt der Aussaat hängt von den Temperaturen des jeweiligen Jahres ab. Wird zu früh mit der Aussaat begonnen, werden Frostschäden riskiert – wird zu spät begonnen, kann es sein, dass die Tomaten nicht früh genug reif werden. Generell sind die Monate März und April geeignet.

Die Aussaat sollte in einer warmen (20-25°C) Umgebung stattfinden. Dabei sollten die Pflanzen genügend Sonnenlicht bekommen, damit sie nach oben wachsen können. Die eigene Wohnung, insbesondere das Fensterbrett, ist zumeist am besten geeignet.

In Töpfen oder Multitopfplatten mit Abzugslöchern, gefüllt mit Aussaaterde wird das Saatgut ausgesät.

2. Die Aussaat

Befüllen Sie Ihren Behälter mit 4-5 cm Anzuchtsubstrat (Erde, die zum Aussäen oder zur Stecklings-Anzucht verwendet wird). Trennen Sie den Kreis, der die Tomatensamen enthält, aus Ihrem Kärtchen. Legen Sie den Kreis mit der Schlitzstanzung nach oben zeigend in Ihren befüllten Behälter und bedecken Sie diesen mit etwa 1 cm Substrat. Jetzt sollte darauf geachtet werden, dass das Substrat immer feucht gehalten wird – am besten während der nächsten Tage mehrmals am Tag gießen. Aber Achtung: Es darf nie so nass werden, dass es tropft! Nach 10 bis 14 Tagen werden die ersten Sämlinge zu sehen sein.

Folge der Anleitung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA und pflanze deine eigene Tomate._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Selber pflanzen Schnee von gestern?

Na klar, der Bärenanteil der Menschen in Deutschland bekommt Tomaten oder andere Obst- und Gemüsefrüchte heutzutage primär aus dem Supermarkt. Dennoch gibt es auch hierzulande einen geringen Anteil an Selbstversorgern. Das eigene Anpflanzen ist in den meisten Haushalten jedoch nur ein Hobby für zwischendurch. In anderen Weltregionen hingegen ist der Eigenanbau überlebenswichtig. Insbesondere in Regionen Afrikas südlich der Sahara ist der eigene Anbau von Lebensmitteln ein unentbehrlicher Teil der Ernährungssicherung. Mehr als 50 Prozent der Agrarproduktion auf dem afrikanischen Kontinent ist sogenannte Subsistenzproduktion – dient also der Selbstversorgung.

Menschen in Projektgebieten sind auf neue Methoden angewiesen

Unzuverlässige Regenfälle, ausgelaugte Böden und zunehmende klimatische Veränderungen durch den Klimawandel können zu langanhaltenden Dürren und damit einhergehenden Hungersnöten führen. Deshalb sind viele Menschen in den Projektgebieten von GEMEINSAM FÜR AFRIKA darauf angewiesen, neue Methoden bei der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion anzuwenden.

Um eine langfristige Ernährungssicherheit zu erreichen, unterstützen die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA die Menschen vor Ort beispielweise durch Schul- und Fortbildung im Bereich von land-und forstwirtschaftlichen Themen. Zudem erhalten die Menschen in den betroffenen Regionen Saatgut und Setzlinge, die den klimatischen Bedingungen angepasst sind. Der Aufbau von Bewässerungsanlagen und Brunnen sorgt für eine ausreichende Wasserversorgung der Pflanzen während der Anbauzeit. Und auch die richtige Lagerung der Ernte spielt eine wichtige Rolle. Um Verluste zu vermeiden, werden spezielle Speicher angefertigt, um z.B. Getreide länger haltbar zu machen.

Besonders im letzten Jahr stand unsere Arbeit im Zeichen der Nothilfe, um einer Hungerkatastrophe – insbesondere am Horn von Afrika, im Südsudan, Nigeria und dem Tschad – entgegenzuwirken. Nun geht es darum, die langfristige Projektarbeit auszubauen, um den Hunger dauerhaft zu bekämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind unsere Mitgliedsorganisationen tagtäglich im Einsatz.

Hunger nachhaltig bekämpfen – bitte unterstützen Sie die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen!

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Länderinformationen zu Sambia

Trotz stabiler Regierungsführung und 15 Jahre beständigen Wirtschaftswachstums, gehört Sambia immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt.
Flagge von Sambia

Länderinformationen zu Sambia

Sambia gilt im regionalen Vergleich als Musterstaat: Nach dem Ende der britischen Kolonialzeit ist die Transformation von einem zentralistischen Einparteienstaat hin zu einer demokratischen Republik mit einer freien Marktwirtschaft weitgehend gelungen.

Die Republik Sambia ist mit einer Fläche von 752.618 Quadratkilometer mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat mit rund 15,5 Mio. Einwohnern aber eine relativ geringe Bevölkerungsdichte. Sambias größter Fluss, der Sambesi, durchfließt das Land auf einer Länge von circa 2.500 km und bildet gleichsam die Südgrenze zu Namibia, Botsuana und Simbabwe. Das politische und wirtschaftliche Zentrum des Binnenstaates ist Lusaka – relativ gut ausgebaute Straßen, Eisenbahnlinien und ein internationaler Flughafen verbinden die 1,5 Mio. Einwohner der Hauptstadt mit dem Rest des Landes.

Sambia liegt auf einer Hochebene (1.100 bis 1.500 m), welche von Bergketten und tiefen Tälern durchzogen ist. Eine Savannenlandschaft mit zahlreichen Seen, Flüssen, Wasserfällen und Sumpfgebieten prägt das Land. Im Westen finden sich Ausläufer der Kalahari-Wüste. Durch die Höhenlage herrscht ein vorwiegend mildes Klima mit gemäßigten Temperaturen. Der jahreszeitliche Ablauf lässt sich in drei Phasen unterteilen: Eine kühlere Trockenzeit von Mai bis September, eine heiße Trockenzeit von Oktober bis November und daran anschließend eine ergiebige Regenzeit von Dezember bis April.

Extreme Ungleichverteilung der Einkommen

Nach mehr als 15 Jahren beständigen Wirtschaftswachstums, hat sich das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt Sambias auf mehr als 1.800 US-Dollar pro Einwohner vervierfacht. Damit liegt Sambia heute im unteren Bereich der Länder mit mittlerem Einkommen. Die Einkommenszuwächse der vergangenen Jahre kommen allerdings primär den Eliten des Landes zugute. Die Armutsbekämpfung sowie der Ausbau der Schul- und Berufsbildung bleiben die größten Herausforderungen der Regierung. Vor allem in ländlichen Gebieten leben über 60 Prozent der Bevölkerung – von etwa 16 Mio Menschen – auch heute noch von weniger als einem Dollar pro Tag. Unterernährung bei Kindern und stillenden Müttern ist weit verbreitet. Die Millenniumsziele – insbesondere die Senkung der Kindersterblichkeit und der Zugang zu angemessener Trink- und Abwasserversorgung – werden nicht erreicht werden. Sambia befindet sich mit Platz 139 von 188 des Human Development Index (HDI)* der Vereinten Nationen daher noch immer im unteren Viertel. Gleichzeitig gilt Sambia als eines der zukünftig am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffenen Länder.

Kupfer – Hauptexportprodukt: Fluch und Segen

Über viele Jahre hatte Sambia enorm von der hohen Kupfernachfrage aus der Volksrepublik China profitiert. Die Bergbaugesellschaften investierten seit dem Jahr 2000 etwa 10 Milliarden US-Dollar in den Abbau von Kupfer und trugen damit maßgeblich zum hohen Wirtschaftswachstums des Landes bei. Im Jahr 2011 erreichten die Weltmarktpreise für Kupfer ihren bisherigen Höhepunkt. Seitdem ging es mit den Preisen jedoch stetig bergab: Anfang 2016 kostete die Tonne Kupfer weniger als 4.500 US-Dollar, von einst 10.000.

Seitdem bekommt Sambia vor allem die Nachteile der hohen Abhängigkeit vom Kupferbergbau zu spüren. Über 70% der Exporterlöse werden durch den Verkauf von Kupfer erzielt. Der direkte Anteil des Bergbaus am Bruttoinlandsprodukt liegt bei rund 7%, mit zahlreichen Folgewirkungen für andere Wirtschaftszweige, wie die Dienstleistungsindustrie oder den Bausektor. Die Krise im Bergbausektor zieht deshalb die gesamte sambische Volkswirtschaft mit nach unten, Wachstum, Wechselkurs und Staatseinnahmen brechen ein.

Gute diplomatische Beziehungen zwischen Sambia und der Bundesrepublik

2014 feierten die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Sambia das 50-jährige Jubiläum ihrer diplomatischen Beziehungen. Das Land zählt zu den Schwerpunkt-Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Das deutsche Engagement in Sambia konzentriert sich vor allem auf die Wasser- und Sanitärversorgung sowie gute Regierungsführung. Seit 2014 kooperieren Deutschland und Sambia zudem in den Bereichen Landwirtschaft, Energie sowie Management natürlicher Ressourcen.

Bei einem Staatsbesuch 2015 legte Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Grundstein für die Eröffnung eines Verbindungsbüros der Deutschen Industrie- und Handelskammer (AHK) für das südliche Afrika in Lusaka.

https://www.instagram.com/gemeinsamfuerafrika/

Quelle: Auswärtiges Amt: Deutsche Botschaft Lusaka | GIZ | GTAI

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GFA Reise nach Kenia 2015

Allein in Afrika südlich der Sahara sind fast 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Was zwingt diese Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen?
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YouTube-Reise nach Sambia #17Ziele

Was können wir tun, um die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen? Die YouTuber*innen Ischtar Isik, CrispyRob, einfach inka, manniac und Juliane von Jung&naiv wollen es wissen und reisen mit uns nach Sambia.
GEMEINSAM FÜR AFRIKA reist mit den YouTubern Ischtar Isik, CrispyRob, manniac, einfach Inka und Juliane von Jung&naiv nach Sambia #17Ziele_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

YouTube-Reise nach Sambia #17Ziele

Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Hunger und die globale Armut gehören zu den drängendsten Themen unserer Zeit. Immer noch leben über 800 Millionen Menschen weltweit in extremer Armut. Das muss sich ändern! 2015 haben die UNO-Mitgliedstaaten deshalb 17 globale Ziele vereinbart, die unsere Erde bis 2030 nachhaltig lebenswerter machen sollen. Ziel ist es, in einer Welt ohne Armut und Hunger zu leben, in der Geschlechter-Gerechtigkeit herrscht, alle eine gute Ausbildung genießen und Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsfürsorge haben.

Zusammen mit den YouTuber*innen Ischtar Isik, einfach inka, manniac, CrispyRob und Juliane von Jung & naiv sind wir im November 2017 nach Sambia gereist. Erfahre hier, wie unsere Mitgliedsorganisationen mithelfen, Hunger und Armut zu beenden. Lernt Land und Menschen kennen und erfahrt, was ihr tun könnt, damit wir die #17Ziele bis 2030 erreichen. 

 


Hier findest Du Videos zur Reise

Banner: Sambia Reise mit YouTubern. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

 

Unsere Video-Doku

Ischtar Isiks Video-Doku

Einfach Inkas Video-Doku

Crispy Robs Video-Doku

Manniacs Video-Doku

 


Hier findest Du unsere Reiseberichte und Fotos zu den besuchten Projekten

Sambia-Reise: Brunnenprojekt & Ernährungssicherheit. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

 

Sambia-Reise: Selbsthilfegruppe in Choma. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

 

Sambia-Reise: Radioschule in Chikuni. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

 

Sambia Reise: Besuch der Klinik auf Rädern & Augenklinik in Lusaka. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

 

Fünf YouTuber reisen nach Sambia. Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA


Hier findest Du weitere Informationen zum Thema unserer Sambia-Reise – den 17 Zielen

  • Wofür stehen die 17 Ziele und was ist der Unterschied zwischen den Millenniumzielen und den Sustainable Development Goals? Erfahrt mehr.

Die 17 Ziele der Vereinten Nationen sollen unsere Welt bis 2030 lebenswerter machen ©Vereinte Nationen

  • Unser kleiner Ratgeber für all jene, die die 17 Ziele unterstützen möchten. Erfahrt mehr.

Was kann ich tun, um die 17 Ziele zu unterstützen?

 

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Gemeinsam gegen die Hungersnot! Bundesweite Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Mit bundesweiten Straßenaktionen machte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA eindringlich auf die dramatische Hungerkatastrophe in Afrika aufmerksam und rief zu Spenden auf.

Gemeinsam gegen die Hungersnot! Bundesweite Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Mit bundesweiten Straßenaktionen machte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA eindringlich auf die dramatische Hungerkatastrophe in Afrika aufmerksam und rief zu Spenden auf.

Über 23 Millionen Männer, Frauen und vor allem Kinder sind in Afrika akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnt vor einem Massensterben. In Ländern wie Somalia, Äthiopien, Kenia, Südsudan, Tschad und Nigeria droht die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren. Zu den Ursachen zählen die anhaltende Dürre durch den Klimawandel und die andauernde Gewalt in einigen Ländern.

Um auf die außerordentliche Not der Menschen aufmerksam zu machen, haben die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA an zentralen Plätzen in ganz Deutschland, u.a. am Berliner Reichstag, vor dem Kölner Dom,  und an der Frankfurter Hauptwache mit einer riesigen Afrika-Karte plakativ das Ausmaß der Hungerkatastrophe demonstriert.

Denn die erschreckenden Zahlen machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrer Spende die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zu unterstützen und damit Leben zu retten.

Hintergrundinformationen und Pressefotos zur Aktion können Sie hier herunterladen: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

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Hilfe in der Hungerkatastrophe

So wirken unsere Mitgliedsorganisationen der Hungerkatastrophe entgegen
Gemeinsam gegen die Hungersnot spenden

Hilfe in der Hungerkatastrophe

So helfen unsere Mitgliedsorganisationen

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA wirken der Hungerkatastrophe entgegen. Sie leisten Soforthilfe durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Saatgut und Trinkwasser und helfen mit grundlegender medizinischer Versorgung.

In langfristig angelegten Projekten beraten sie über nachhaltige und dürreresistente Anbaumethoden und Möglichkeiten der Wassergewinnung, um dem Hunger in Zukunft vorzubeugen.

 

Projektbeispiele

Rose (links) bei der Feldarbeit, Anja (rechts) im Flüchtlingslager von Wau, nachdem sie der Konflikt eingeholt hat. © Johanniter-Unfall-HilfeSeit über zwei Jahren ermöglicht die Johanniter-Unfall-Hilfe im Südsudan den Menschen mit einem Programm zur Ernährungssicherung eine bessere Eigenversorgung. In Kenia konnten Menschen dank dem Anbau von Sorghum-Hirse, den die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt, trotz ausgefallener Regenzeit eine Ernte einfahren.

 

Vor allem Kinder leiden unter den Folgen der Hungerkatastrophe © ChildFundIn Äthiopien und Kenia tut ChildFund alles, um die Not der Menschen zu lindern – gerade die der Kinder, die an Mangelernährung leiden und aufgrund der Wasserknappheit Infektionen ausgeliefert sind. Um das Überleben der Menschen zu sichern, verteilt die Organisation Lebensmittel, hält die Wasser- und Sanitärversorgung aufrecht, stattet Gesundheitsstationen aus, die sich um Kleinkinder und Schwangere kümmern und hilft mit Krediten und Saatgut.

Eine Frau in Somalia © KindernothilfeDie Kindernothilfe arbeitet seit Jahren in Somaliland und setzt sich für die Wahrung von Kinder- und Menschenrechten ein.

 

 

 

Ärzte verteilen lebenswichtige Medikamente ©action medeoraction medeor betreibt seit Anfang April in Somalia zwei mobile Kliniken zur Gesundheitsversorgung und Prävention von Krankheiten und Mangelernährung. Im Südsudan ist action medeor im Bereich der Medikamentenhilfe aktiv. Seit 2011 hat die Organisation bereits 8,6 Tonnen Medikamente und medizinisches Material in den Südsudan geliefert.

 

Mutter und Kind erhalten Nahrungsmittel ©Stiftung Menschen für MenschenSeit November 2015 verteilte die Stiftung Menschen für Menschen in der Region Agarfa in Äthiopien regelmäßig Nahrungsmittel an bis zu 32.500 Menschen. Aktuell benötigen noch ca. 16.500 Menschen Unterstützung.

 

Dürre in Somalia ©ADRAUm der klimabedingten Hungersnot entgegenzuwirken unterstützt ADRA 4.300 kleinbäuerliche Haushalte in Kenia bei der nachhaltigen Produktion von Nahrungsmitteln. Durch die Entwicklung von Frühwarnsystemen und Bewältigungsstrategien will ADRA die Menschen in Somalia im Umgang mit Wetterextremen und wetterbedingten Krisen stärken.

 

Ein Projektdorf ©Das Hunger ProjektMit ihrer Epizentrum-Strategie begleitet Das Hunger Projekt die Menschen in den ländlichen Regionen von Ost-, West- und im südlichen Afrika über fünf Jahre von einem Leben in Resignation und Apathie hin zu Eigenständigkeit und Selbstbestimmung.

 

Kinder in Uganda freuen sich über kleine Geschenke vom Kinderhilfswerk ©KinderhilfswerkUm der Hungersnot und anhaltenden Gewalt zu entkommen, fliehen Millionen Menschen aus dem Südsudan nach Uganda. Das Kinderhilfswerk Global-Care steht bereit, um die geflüchteten Menschen in Uganda mit Hilfsgütern zu versorgen.

 

 

 

 

 

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen mit Ihrer Spende und retten Sie Leben.

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Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

GEMEINSAM FÜR AFRIKA rief anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika am 2. Juni 2017 zu einem bundesweiten Aktionstag auf.
Straßenaktion gegen die Hungersnot_©GEMEINSAM FÜR AFRIKAJonas-Walter

Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

Am 2. Juni 2017 ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA wieder bundesweit auf die Straße. In diesem Jahr rief die Kampagne anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, für die Hungernden in Afrika zu spenden.

Über 20 Millionen Menschen in Afrika sind derzeit akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnte zuletzt vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Durch die extreme Dürre, ausgelöst durch den Klimawandel, und die anhaltende Gewalt in Ländern wie Südsudan und Somalia sind nach UN-Angaben rund 5,3 Milliarden Euro notwendig, um eine Katastrophe zu verhindern. Etwa 4,1 Milliarden Euro werden bereits bis Mitte des Jahres dringend benötigt. Mehr Informationen zu der Situation in den einzelnen Ländern finden Sie hier.

Deshalb rief GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 2. Juni zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Zeitgleich wurden an zentralen Plätzen in mehreren deutschen Städten auf einer riesigen Afrika-Europa-Karte plakativ und eindringlich Informationen zu den am stärksten von der Hungersnot betroffenen Ländern gezeigt – die erschreckenden Zahlen machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren.

Die Aktion fand von 12.00 bis 14.00 Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin: Platz der Republik (11 bis 13 Uhr)
  • Bielefeld: Niedernstraße (neben roter Telefonzelle)
  • Bochum: Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden: Neumarkt
  • Frankfurt: Hauptwache
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • München: Marienplatz

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA haben ihre Hilfeleistungen in den betroffenen Gebieten ausgeweitet. Sie leisten Nothilfe durch sauberes Wasser, Nahrungsmittel und eine grundlegende medizinische Versorgung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Unser Video zur Aktion:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief zur Hilfe auf:

 

 

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Hungerkrise in Ostafrika: So helfen unsere Mitgliedsorganisationen

Die Hungerkrise hat Ostafrika fest im Griff. Unsere Mitgliedsorganisationen sind vor Ort und wirken durch Soforthilfe und langfristig angelegte Maßnahmen dem Hunger entgegen. Erfahren Sie hier, wie unsere Mitgliedsorganisationen helfen und unterstützen Sie ihre Arbeit mit einer Spende!

Hungerkrise in Ostafrika: So helfen unsere Mitgliedsorganisationen

Es ist ein Kampf ums Überleben. Durch die anhaltende Dürre in Ostafrika sind aktuell mehr als 12 Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Besonders schlimm betroffen sind Kenia, Äthiopien und Somalia. Wasserquellen versiegen, Ernten fallen nahezu aus, Saatgut ist nicht erhältlich und Tiere verenden.

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA befürchten, dass sich die Dürrekatastrophe, eine Folge des Klimawandels und des Wetterphänomens El Niño, weiter verschlimmert und Ende März eine Hungersnot drohen könnte. Die Organisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA wirken jetzt dem Hunger entgegen. Sie leisten Soforthilfe durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Saatgut und Trinkwasser und helfen mit grundlegender medizinischer Versorgung. In langfristig angelegten Projekten beraten sie über nachhaltige und dürreresistente Anbaumethoden und Möglichkeiten der Wassergewinnung, um dem Hunger in Zukunft vorzubeugen.

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA sind in den betroffenen Regionen vor Ort und leisten Nothilfe im Kampf gegen den Hunger. Unterstützen Sie unsere Arbeit und spenden Sie jetzt!

arche noVa leistet Hilfe in Äthiopien, Kenia und Somalia

Unsere Mitgliedsorganisation arche noVa ist in verschiedenen langfristig angelegten Projekten in Äthiopien, Kenia und Somalia aktiv, um dem Hunger entgegen zu wirken. In der Oromia-Region in Äthiopien hilft die Organisation durch den Bau von Brunnen und Bewässerungspumpen und möchte damit in ländlichen Regionen die Wasserversorgung und Ernährungssicherung verbessern. In Kenia ist arche noVa bereits seit mehreren Jahren aktiv und verbessert die Wasserversorgung durch Sanddämme oder Regenwasserauffangbecken. In Somalia setzt sich unsere Mitgliedsorganisation für die Versorgung von Binnenflüchtlingen mit Trinkwasser ein. Mehr zu den Projekten, erfahren Sie hier.

So hilft CARE in Somalia und Äthiopien

Bisher 259.000 Menschen hat unsere Mitgliedsorganisation CARE Deutschland Luxemburg in Somalia mit Nothilfemaßnahmen unterstützt: Sauberes Wasser, Bargeld- und Nahrungsmittelhilfe sowie Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen. CARE hat angekündigt, in den kommenden Monaten weitere 350.000 Menschen aus Somalia mit humanitärer Hilfe zu unterstützen. In Äthiopien unterstützt CARE über eine Million Menschen mit Hilfsmaßnahmen wie Wasser, Nahrung, Saatgut und Bargeld.

ChildFund hilft durch Nahrungssicherung in Äthiopien

ChildFund setzt sich in Äthiopien für eine Zukunft ohne Hunger ein. Die Schwerpunkte ihres Engagements liegen darin, die natür­lichen Lebens­grund­la­gen der Men­schen in Äthiopien zu erhal­ten und ihnen zu helfen, ihre Exis­tenz auf nach­hal­tige Wei­se zu sichern. In 12 Dörfern, wo Man­gel- und Unter­ernäh­rung stark ver­brei­tet sind, hat ChildFund je 50 Frau­en nachhaltige Anbaumöglichkeiten zur Nahrungssicherung aufgezeigt. Die geför­der­ten Frau­en können ihre Kin­der gut ernäh­ren, sie zur Schule schicken und die Lebens­qua­lität ihrer Fami­lien nach und nach verbessern. Hier erfahren Sie mehr zum Projekt.

Helvetas verbessert Zugang zu Trinkwasser in Äthiopien

Helvetas ermöglicht durch ein eigens entwickeltes System der Regenwassergewinnung (Roof water harvesting (RWH)) 347 Haushalten Zugang zu Trinkwasser. In der Region Tigray in Äthiopiens verbreitet sich die Technologie des RWH und verbessert den Zugang zu Trinkwasser, Nahrungssicherung und Einkommen der Haushalte. Mehr Details zum Projekt, hier.

Stiftung Menschen für Menschen hilft in Äthiopien

Seit November 2015 verteilte die Stiftung Menschen für Menschen in der Region Agarfa in Äthiopien regelmäßig Nahrungsmittel an bis zu 32.500 Menschen. Aktuell benötigen noch ca. 16.500 Menschen Unterstützung. Die Stiftung hat angekündigt die Nahrungsmittelhilfe auszuweiten. Die Menschen in der Region erhalten monatlich pro Person 15 kg Getreide, 1,5 kg Hülsenfrüchte und 0,5 Liter Speiseöl. Kleinkinder, schwangere und stillende Frauen bekommen außerdem proteinreiche Ergänzungsnahrung (Famix).

Quäker Hilfe Stiftung unterstützt Nordosten Kenias

Im Nordosten Kenias unterstützt die Quäker-Hilfe Stiftung ein Programm zur ländlichen Entwicklung und Lebensmittelsicherheit und berät die Bevölkerung in effizienteren und umweltverträglichen Anbaumethoden. Hier erfahren Sie mehr zum Projekt. In einem weiteren Projekt im Westen Kenias fördern die Quäker ein ländliches Entwicklungsprogramm, um möglichst viele Familien mit sauberem Trinkwasser versorgen zu können.

Helfen Sie uns zu helfen

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA eint ihr unermüdlicher Einsatz für bessere Lebensbedingungen in Afrika. Ostafrika ist aufgrund der Dürrekatastrophe eine Schwerpunktregion für viele Hilfsprojekte. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Helfen Sie uns zu helfen und spenden Sie jetzt!

Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

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Reise nach Uganda 2016

2016 reiste das Team von GEMEINSAM FÜR AFRIKA vom 20. bis 26. November nach Uganda, begleitet von den reichweitenstarken und bekannten YouTuber*innen begleitet: Flo, Jung & Naiv und ItsColeslaw. Von vor Ort berichteten wir über die erfolgreiche Projektarbeit unserer Mitgliedsorganisationen und gingen der Frage nach, wie die Vorteile der liberalen Flüchtlingspolitik Ugandas im Land sichtbar werden.
YouTuber-Reise nach Uganda 2016._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Reise nach Uganda 2016

Vom 20. bis 26. November 2016 reiste das Team von GEMEINSAM FÜR AFRIKA nach Uganda. Erstmalig wurden wir von reichweitenstarken und bekannten YouTuber*innen begleitet:

Flo, Jung & Naiv und ItsColeslaw reisten mit uns nach Uganda und berichteten über ihre Kanäle von ihren Erlebnissen. Ihr Zielpublikum sind Hunderttausende junge Menschen, die an politischen und sozialen Themen interessiert sind.

Vor Ort berichteten wir über die erfolgreiche Projektarbeit unserer Mitgliedsorganisationen und gingen der Frage nach, wie die Vorteile der liberalen Flüchtlingspolitik Ugandas im Land sichtbar werden. Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA bauen in Uganda zum Beispiel neue Schulen, Krankenhäuser und sorgen für sauberes Trinkwasser. Das Besondere: Die in der Region lebende ugandische Bevölkerung profitiert von der Versorgung der Geflohenen, denn sie können die Infrastrukturen mitnutzen.

Uganda gehört zu den zehn Ländern, die mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit aufnehmen. Rund eine halbe Million Menschen aus den umliegenden Bürgerkriegsländern suchen Schutz in Uganda: aus der Demokratischen Republik Kongo, Südsudan, Somalia, Eritrea und Burundi. Täglich erreichen weitere Menschen die gigantischen Flüchtlingscamps des Landes und werden offenherzig empfangen. Die Vorteile dieser Willkommenspolitik sind im ganzen Land spürbar.

Wir besuchten eine der größten Flüchtlingssiedlungen im Norden des Landes, in der vor allem Menschen aus dem Südsudan aufgenommen werden. Weitere Stationen unserer Reise waren die Projektstandorte der Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA in Bombo und Wakiso.

Hier findest Du die Filme, die zur Reise nach Uganda veröffentlicht wurden:

GEMEINSAM FÜR AFRIKA:  GFA-Reise nach Uganda

Flo: THIRD WORLD PROBLEMS – Unterwegs in Afrika

Jung & Naiv: Uganda – Jung & Naiv: Folge 292 (Doku)

ItsColeslaw: WIE ES IST, ALS FRAU AUF DER FLUCHT ZU SEIN – Frauen in Uganda

Hier berichten wir von unseren Erlebnissen und persönlichen Eindrücken auf der Reise:

21. November – Tag 1

Nach 15-stündiger Anreise kommen wir erschöpft am Flughafen in Entebbe an. Weiter geht es in die 40 Kilometer entfernte Hauptstadt Kampala. Dort angekommen, treffen wir uns zum wohlverdienten Mittagessen. Nachdem dieses mit zwei Stunden Verspätung serviert wird, ist uns sofort klar, dass Zeit in Uganda eine andere Bedeutung hat. Im Anschluss fahren wir zum ersten Projektbesuch in die Don-Bosco-Einrichtung CALM (Children and Life Mission) in Namugongo.

Dort empfängt uns eine Blaskapelle! Wir fühlen uns wie Ehrengäste und sind sehr neugierig, die Einrichtung endlich kennenzulernen.

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Einer der Leiter der Einrichtung, Br. Hubert Twagirayezu, stellt uns die vielfältigen Aktivitäten und Projekte vor, die bei Don Bosco CALM stattfinden. Mit Stolz berichtet er zum Beispiel von der neuen Grundschule, die im Januar dieses Jahres eröffnet wurde. In der Don-Bosco-Einrichtung CALM (Children and Life Mission) in Namugongo werden seit 2006 Straßenkinder, vernachlässigte Kinder, ehemalige Kindersoldaten, Waisen und von HIV/AIDS betroffene Kinder von den Salesianern Don Boscos betreut. Im Fokus stehen deren Stärkung und Befähigung durch schulische und berufliche Bildung. Die Vision: Rehabilitierung und Reintegration in die Gesellschaft durch Grundversorgung, soziokulturelle Aktivitäten und vor allem Bildung –  für eine selbstbestimmte Zukunft. Aktuell werden in der Don-Bosco-Einrichtung CALM 200 Kinder und Jugendliche betreut. 110 gehen in die Grundschule, 37 in die weiterführende Schule. 53 machen eine Ausbildung.

Im Anschluss an die Präsentation laden uns die Salesianer zum Abendessen ein. Danach fallen wir alle todmüde und voller neuer Eindrücke ins Bett.

22. November – Tag 2

Am Morgen starten wir früh und fahren aus Kampala in Richtung Norden. Nach ca. zweistündiger Fahrt erreichen wir Bombo, wo wir eine weitere Einrichtung von Don Bosco Mondo besuchen. In Bombo betreiben die Salesianer mit Unterstützung von Don Bosco Mondo eine Berufsschule, eine weiterführende Schule und ein Mädchenwohnheim. In der Berufsschule lernen insgesamt 200 Schüler*innen die klassischen Ausbildungsberufe Tischler bzw. Holzverarbeitung, Maurer, Schneider, Schweißer bzw. Metallverarbeitung, Elektriker und Friseur. Rund ein Viertel der Auszubildenden sind Mädchen und junge Frauen.

Es scheint bei den Salesianern generell üblich zu sein, denn auch hier empfängt uns eine großartige Blaskapelle. Danach führen Jugendliche traditionelle Tänze auf, die kulturelle Traditionen des Landes erzählen.

©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Beide Don-Bosco-Einrichtungen haben einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Gulu, wo wir heute übernachten werden.

23. November – Tag 3

Heute geht es weiter in Richtung Norden Ugandas, nach Adjumani, wo viele Flüchtlinge aus dem Südsudan in sogenannten Settlements aufgenommen werden. Unsere Mitgliedsorganisation Welthungerhilfe unterstützt diese Settlements unter anderem mit dem Bau von Schulen und Krankenhäusern, der Bereitstellung von Saatgut und Werkzeugen für die Landwirtschaft, Schulung von Bäuer*innen und durch die Verbesserung der Wasserversorgung.

Nachdem wir zunächst auf dem Weg in die Settlements stecken geblieben sind, kommen wir doch noch heil an und werden von den Bewohner*innen einer Dorfgemeinschaft in Adjumani empfangen.

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Der offenen Flüchtlingspolitik Ugandas ist es zu verdanken, dass südsudanesische Flüchtlinge nicht einfach in abgeschottete Flüchtlingsunterkünfte abgeschoben werden, sondern dass sich diese ganz in der Nähe der einheimischen Dorfgemeinschaften ein neues Leben aufbauen können. Wir wollen wir der Frage auf den Grund gehen, wie sich die offene Flüchtlingspolitik Ugandas zum Vorteil für die Bevölkerung vor Ort auswirkt. Durch Gespräche mit Vertreter*innen des UNHCR und dem Flüchtlingsbeauftragten der ugandischen Regierung in Adjumani erfahren wir, dass die mehr als 200.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan, die in Adjumani leben, nicht in geschlossenen Flüchtlingsunterkünften aufgenommen werden, sondern ihnen von der ugandischen Regierung mit Unterstützung der Welthungerhilfe ein Stück Land zugewiesen wird, auf dem sie sich ein neues Zuhause aufbauen und Nahrung anbauen können.

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Wir wollen uns selber ein Bild von der Situation der Geflohenen machen und fahren weiter in die Settlements hinein. Es fängt an stark zu regnen. Die unbefestigten Straßen verwandeln sich enorm schnell in rutschige Matschstraßen. Immer wieder müssen wir anhalten, den Weg begutachten und mit angehaltenem Atem unseren kleinen Bus durch tiefe Pfützen und aufgeweichte Kurven manövrieren. Endlich kommen wir in den Settlements an, was wir zunächst kaum bemerken, denn die Unterkünfte erinnern in keiner Weise an die riesigen Zeltstädte, die man sofort im Kopf hat, wenn man an afrikanische Flüchtlingscamps denkt. Vielmehr hat man das Gefühl, in einer Dorfgemeinschaft zu sein. Diese hier unterscheidet sich kaum von der ugandischen Dorfgemeinschaft, die wir heute besucht haben.

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Wir sprechen mit den Bewohner*innen, die vorwiegend weiblich sind. 85 Prozent der geflohenen Südsudanesen sind Frauen und Kinder. Viele ihrer Männer wurden im Bürgerkrieg im Südsudan getötet. Hier erzählt uns eine aus dem Südsudan geflüchtete Frau von ihren Erlebnissen und der Versorgung innerhalb der Siedlung.

_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Wir erfahren, dass täglich rund 3.000 Menschen aus dem Südsudan nach Uganda fliehen. Die Zahl nimmt ständig zu. Über eine halbe Million Menschen sind bereits nach Uganda geflohen. Man erzählt uns, dass der Platz nicht aus reiche und gerade ein weiteres Settlement eröffnet werden soll. Wir fragen, was die ugandische Bevölkerung dazu sage und ob es keinen Widerstand gebe. Die Antwort ist beeindruckend. Die Menschen in Uganda seien selbst viel auf der Flucht gewesen und würden das Schicksal der Menschen gut kennen. Die Bereitschaft der Menschen zu helfen sei groß. Außerdem werde mit den Landbesitzer*innen verhandelt, bevor auf dem Land Settlements errichtet werden. Die Infrastruktur, die für die Flüchtlinge gebaut werde, könne auch von der ugandischen Bevölkerung genutzt werden. In dem strukturschwachen Norden des Landes bedeute dies eine „Win-Win-Situation“. Außerdem würden nur Geflohene auf das Land gelassen, wenn die oder der Landbewohner*in damit einverstanden sei..

                                                                                       

Ulrike Scheurer berichtet aus Adjumani im Norden Ugandas, wo sich mit Unterstützung unserer Mitgliedsorganisation der Welthungerhilfe Tausende Flüchtlinge aus dem Südsudan eine neue Existenz aufbauen können.

24. November – Tag 4

Nach einer ereignis- und lehrreichen Zeit in Adjumani machen wir uns wieder auf den Weg ins Landesinnere. Wir fahren nach Wakiso, einer Stadt in Zentral-Uganda. Morgen besuchen wir dort unsere Mitgliedsorganisationen ChildFund Deutschland und Das Hunger Projekt. Insgesamt zehn Stunden dauert die Fahrt. Wir halten immer wieder an und bestaunen die wunderschöne Landschaft, durch die wir fahren. Es ist Zeit für ein Gruppenfoto mit dem ganzen GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Reiseteam Uganda:

 

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25. November – Tag 5

Am letzten Tag unserer Reise besuchen wir Projekte von Das Hunger Projekt e. V. und von ChildFund Deutschland e. V. in Wakiso, einem der ärmsten Stadtteile von Kampala.

Das Hunger Projekt unterstützt in Wakiso ein Epizentrum, zu dem über 2.000 Menschen in den umliegenden Dorfgemeinschaften Zugang haben. Zunächst schauen wir uns die Gemüsegärten an. Hier werden den Dorfbewohner*innen anhand des Anbaus von Spinat, Kohl, Zwiebeln und Bananen Kenntnisse über verbesserte Anbaumethoden für ihre eigenen Gärten vermittelt. Das angebaute Gemüse wird dann auf den lokalen Märkten verkauft. Der Erlös kommt dem Epizentrum zugute.

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Anschließend betreten wir die Gesundheitsstation des Epizentrums. Im Empfangsraum warten die Patient*innen – hauptsächlich junge Frauen mit ihren Kleinkindern – geduldig darauf, behandelt zu werden. 15 Krankenschwestern arbeiten in der Station.

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Die Behandlung von Malaria und HIV/Aids steht hier im Vordergrund. Besonders wird dabei auf die Vorsorge gesetzt. Hier werden Moskitonetze verteilt und HIV-Tests durchgeführt. Infizierte Frauen werden mit Medikamenten versorgt, damit sich die Krankheit nicht auf ihre Kinder überträgt. Die Zahl der HIV-Infizierten in der Gemeinde habe sich so entscheidend reduzieren können, erzählen uns die Krankenschwestern stolz. Derzeit gebe es nur noch 700 mit HIV infizierte Menschen. Wir erschrecken bei dieser Aussage, denn betrachtet man die Gesamtbevölkerungszahl der Gemeinde von rund 2.000 Menschen, erscheint diese Zahl doch extrem hoch.

Wir werden durch die Krankenstation geführt. Es gibt drei winzige Behandlungszimmer, die wie die ganze Einrichtung sehr organisiert und gut strukturiert wirken. In einem Raum werden auf einer einfachen Liege Kinder geboren. Im Schnitt kommen hier 40 Babys im Monat zur Welt.

Heute ist Impftag. Krankenschwester Jessica zeigt uns in dem vollen Empfangsraum stolz den Behälter, in dem die Impfstoffe aufbewahrt werden. Dann beginnen die Sprechstunden und wir gehen weiter.

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Im nächsten Raum summen eifrig fünf alte Nähmaschinen von Singer. Die lokalen Mitarbeiter*innen von Das Hunger Projekt erzählen uns, dass sie der Einrichtung mithilfe von Spendengeldern zwei weitere Nähmaschinen schenken konnten. Hier wird Frauen das Nähen beigebracht, damit sie Kleider selbst schneidern und diese auf dem lokalen Markt verkaufen können. Auf diese Weise soll das Einkommen der Familien gesteigert werden. Leider fehle es derzeit an Mitteln, um so viele Nähmaschinen zu besorgen, dass die Frauen diese auch mit nach Hause nehmen und von dort arbeiten können. So bleibe den bereits gelernten Schneiderinnen nichts anderes übrig, als in das Epizentrum zu kommen, wenn gerade keine Kurse liefen, um ihre Kleider zu nähen, erfahren wir.

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Beim zweiten Projektbesuch der Mitgliedsorganisation ChildFund Deutschland lernen wir ein Projekt kennen, das sich für Kinder aller Altersstufen einsetzt. Weil jedes Kind für seine Entwicklung ein intaktes Umfeld braucht, kommt die Unterstützung stets der gesamten Projektgemeinschaft zugute, in der es lebt. Als Erstes besuchen wir eine Grundschule, in der ChildFund Deutschland einen Regenwassertank installiert hat. Die Kinder bereiten täglich zwei große Eimer Wasser zu Trinkwasser auf. In der Trockenzeit holen hier auch die Familien der Kinder sauberes Wasser für den Heimgebrauch. Vor dem Klassenraum steht ein „Tipi-Tap“, das uns eines der Kinder, Adrian, stolz präsentiert. Anstelle von Seife benutzt er etwas Asche aus der kleinen Flasche, reibt seine Hände damit ein und wäscht sie anschließend mit Wasser aus dem gelben Kanister. Durch einen Tritt auf den Ast kippt der Kanister und gießt einen feinen Strahl Wasser auf die Hände. Mit diesen Maßnahmen wird die vor allem für Kinder von Diarrhö-, oder Typhus-Erregern ausgehende Gefahr minimiert.

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Nach dem Besuch in der Schule fahren wir zu einer Motorradwerkstatt, in der von ChildFund Deutschland unterstützte Jugendliche eine Berufsausbildung besuchen. Die Jungs arbeiten im Betrieb mit und erlernen so das Handwerk des Zweiradmechanikers. An einem guten Tag können sie hier bis zu 20.000 Ugandische Schilling verdienen (rund fünf U$-Dollar). Ihr Wunsch ist es, in Zukunft eine noch größere Werkstatt aufzumachen.

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Auch diese junge Mutter hat mit ChildFund Deutschlands Unterstützung ein kleines Business starten können. Ihr Geschäft lief so gut, dass sie vor zwei Monaten umgezogen ist und ihren Lebensmittel-Kiosk vergrößern konnte.

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Zum Abschluss besuchen wir auch noch eine der 53 Spar- und Kleinkreditgruppen, die von ChildFund Deutschland ins Leben gerufen worden sind. Die 26 Mitglieder dieser Gruppe, zumeist Frauen, treffen sich wöchentlich zur Besprechung und tragen dabei die geliehenen und gesparten Beträge in ihre Sparbücher ein. Die Gemeinschaft verleiht einem Mitglied jeweils 150.000 Ugandische Schilling (rund 40 U$-Dollar). Die Kreditnehmerin muss das Geld innerhalb von drei Monaten mit einem Zinssatz von 10 Prozent zurückzahlen. In Uganda liegen die Zinssätze für einen Kredit von einer Bank bei bis zu 26 Prozent. Das in der Gruppe gesparte Geld wird Ende des Jahres an alle Teilnehmenden ausgezahlt.

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Was wir aus der Uganda-Reise lernen konnten

Die Reise durch Uganda war für das ganze Team eine eindrucksvolle Erfahrung. Wir haben sehr viele positive Eindrücke aus dem Land und den Projekten unserer Mitgliedsorganisationen mitnehmen können. Die Projektbesuche bei Don Bosco Mondo, Welthungerhilfe, ChildFund Deutschland sowie Das Hunger Projekt haben uns einmal mehr klargemacht, welchen Stellenwert die Arbeit der Bündnisorganisationen für die Bevölkerung vor Ort hat. Ohne die wertvolle Projektarbeit sähe die Realität vieler Menschen in Uganda bedeutend schlechter aus.

Einen bleibenden Eindruck haben die Settlements in Ugandas Norden bei uns hinterlassen. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Siedlungen für Geflüchtete und die einheimische Bevölkerung funktionieren. Wir haben kaum einen Unterschied zwischen ugandischen Dorfgemeinschaften und denen der geflohenen Menschen aus dem Südsudan festmachen können. Flüchtlinge stellen für das Land eine Bereicherung und keine Last dar, das haben wir  überall spüren können. Besonders beeindruckt hat uns aber die Bereitschaft der einheimischen, oft selber sehr armen Menschen, zu helfen, wo es möglich ist. Wir waren uns einig: Deutschland sollte sich an diesem positiven Umgang mit geflüchteten Menschen ein Beispiel nehmen.

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Abschluss Schulwettbewerb: „Coexist“ – Schlüssel für den Frieden

Die Gewinnerschulen des Aktionswettbewerbs stehen fest und gleich zwei Schulen teilen sich mit ihren herrausragenden Projekten den ersten Platz: Die Schüler_innen der Humboldtschule aus Bad Homburg und der Realschule am Kreuzberg aus Netphen überzeugten die Jury mit Projekten und Aktionen auf Augenhöhe.
Gewinnerschule aus Bad Homburg

Abschluss Schulwettbewerb: „Coexist“ – Schlüssel für den Frieden

Nun stehen die Gewinner des Schulwettbewerbs 2016 „Frieden – Jedes Leben zählt“ fest! Gleich zwei Schulen teilen sich den ersten Platz: die Humboldtschule in Bad Homburg und die Realschule Am Kreuzberg in Netphen. Beide Gewinnerprojekte beeindruckten mit dem Engagement, das die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Schulpartnerschaften mit Tansania und Ruanda entwickelten. „Es ging den Jugendlichen nicht darum, etwas Gutes zu tun, sondern voneinander zu lernen“, begründet Jurymitglied Regina Riepe die Erstplatzierung der beiden Schulen.

Der fünfköpfigen Fachjury wurde die Entscheidung jedoch nicht leicht gemacht. Insgesamt beteiligten sich über 1.200 Schüler_innen aus dem ganzen Bundesgebiet am Wettbewerb und die Bandbreite an Beiträgen war groß: Von selbstkonzipierten Erklär-Videos zur Rüstungspolitik, über die Neuinszenierung eines griechischen Dramas von Aischylos, bis hin zu Friedenssongs und groß angelegten Projektwochen mit Aktivitäten zum sinnlichen Kennenlernen der Länder Afrikas.

„Die Qualität der Beiträge ist in diesem Jahr auffallend hoch“, so die begeisterte Jury. Nach intensivem Abwägen wurden nebst den Siegerschulen auch jeweils zwei Zweit- und Drittplatzierte gekürt. Beide Siegerschulen werden mit großen Abschlussveranstaltungen in Form eines Musik-Workshops an der eigenen Schule geehrt.

Die Gewinner des Wettbewerbs „Frieden – Jedes Leben zählt“

1. Plätze

Humboldtschule, Bad Homburg: Dialogprojekt „Amani kwanza! / Frieden zuerst!“ – Die 10.- und 11.-Klässler besuchten Ihre Partnerschule in Tansania und diskutierten während drei Wochen Ursachen, Auswirkungen und Handlungsoptionen für den Frieden.

Realschule Am Kreuzberg, Netphen: Unter dem MottoMach Dir Dein Bild – auf AUGENHÖHE erstellten die Jugendlichen der 10. Klasse gemeinsam mit ihren Partnern in Ruanda ein Musik-Video und eine Fotoausstellung.

2. Plätze

Grundschule Mittenwalde: Projektwoche der ganzen Schule zum Thema Zuhause ist überall – Das Fremde ist nur fremd, solange man’s nicht kennt mit vielfältigen Aktivitäten

Gymnasium Syke: fünf selbstkonzipierte Erklär-Videos zu „Rüstung und Afrika, 8. Klasse

3. Plätze

Warndt-Gymnasium, Völklingen: Neuinszenierung des griechischen Dramas Aischylos – Die Schutzflehenden – Menschen in Bewegung, bei der die Schülerinnen und Schüler der 6. – 13. Klasse die Themen Flucht und Frieden einbrachten

Schule Burgunderweg, Hamburg: Vielseitige und intesnive Auseinandersetzung der 4. Klasse mit dem Thema Flucht, Krieg und Frieden – Jedes Leben zählt

 

Unser Dank gilt allen Schüler_innen und Lehrer_innen, die diese tollen Beiträge ermöglicht und umgesetzt haben.

 

Foto: Die Schüler_innen der Humboldtschule und der Mwanga High School haben „coexist“ auf den Wasserspeicher gemalt. © Humboldtschule Bad Homburg

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2016 – Bundesweite Protestaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA: #JedesLebenzählt

Berlin, 25. Mai 2016 – Mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion hat das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA – am Internationalen Afrikatag – gleichzeitig in den Städten Berlin, Köln und Dresden ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit Flüchtlingen gesetzt und gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen protestiert.

2016 – Bundesweite Protestaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA: #JedesLebenzählt

Alle 60 Sekunden stirbt ein Mensch durch bewaffnete Konflikte!
An zentralen Plätzen in Berlin, Köln und Dresden inszenierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA zeitgleich die Brutalität des Krieges. Mit Militärfahrzeugen und dramatischen Fotos wurde auf die Schrecken des Krieges aufmerksam gemacht. Krieg ist eine der Hauptfluchtursachen. Auf Informationstafeln waren erschreckende Fakten zur Anzahl der Todesopfer und vertriebenen Menschen in afrikanischen Staaten abgebildet. Allein auf dem afrikanischen Kontinent sind derzeit 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Mit der heutigen Aktion machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf eindrucksvolle Weise auf diesen Missstand aufmerksam.

„Tausende Menschen werden täglich von gewaltsamen Konflikten und Kriegen vertrieben und sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Oftmals setzten sie ihr Leben aufs Spiel, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Niemand verlässt seine Heimat, Familie und Freunde ohne triftige Gründe“, erklärte Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA.

Gleichzeitig protestierte das Bündnis von mehr als 20 Hilfsorganisationen gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen. Es seien vor allem Kleinwaffen, mit denen auf dem afrikanischen Kontinent Bürgerkriege geführt würden. „Weltweit sind 875 Millionen Kleinwaffen im Umlauf, jährlich kommen rund 500.000 Menschen durch Kleinwaffen ums Leben. Keine Waffenart fordert so viele Todesopfer. Mit der Petition #JedesLebenzählt fordern wir Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich auf UN-Ebene für ein internationales, völkerrechtlich verbindliches Abkommen einzusetzen, durch das die Verbreitung von Kleinwaffen streng kontrolliert wird. Das Abkommen müsse unter anderem eine strafrechtliche Verfolgung der illegalen Waffenproduktion und die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kleinwaffen beinhalten“, erklärte Anger.

Hintergrundinformationen und Pressefotos zur Aktion können Sie hier herunterladen: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

GEMEINSAM FÜR AFRIKA

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist ein Bündnis von über 20 Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck, das sich im Rahmen einer bundesweiten Kampagne für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzt. Angesichts der Vielzahl gewalttätiger Konflikte und Kriege stellt das Bündnis in diesem Jahr das Thema Frieden und Flucht in den Fokus aller Aktionen.

In tausenden Projekten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent fördern die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA eigenständige Entwicklung und friedensschaffende Strukturen. Sie bekämpfen dabei Armut und lindern Not, um so zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen beizutragen, in denen Flucht nicht notwendig wird. Mit der konkreten Hilfe vor Ort tragen die Organisationen dazu bei, dass die Menschen in ihrem Heimatland Chancen erhalten und diese positiv für sich und ihre Gesellschaft nutzen können.

 

Pressekontakt:

Ulrike Scheurer

GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Tel. 030 / 2977 24 31

E-Mail: scheurer@gemeinsam-fuer-afrika.de

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Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA startet Schulaktion 2016 zu den Themen Frieden und Flucht

Berlin, 1. Februar 2016. Mit einem umfangreichen Bildungsangebot rund um die Themen Frieden und Flucht startet GEMEINSAM FÜR AFRIKA heute die Schulaktion 2016.
Banner Schulaktion Frieden - Jedes Leben zählt

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA startet Schulaktion 2016 zu den Themen Frieden und Flucht

Unter dem Motto „Frieden – Jedes Leben zählt“ ruft das Bündnis von über 20 renommierten Hilfsorganisationen Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland dazu auf, sich mit Fragen von Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Einen Schwerpunkt legt das Lehr- und Lernangebot auf die Situation von Geflüchteten, da immer mehr Menschen vor gewaltsamen Konflikten flüchten. Ziel ist es, dass Schüler_innen für die Situation und die Rechte von Geflüchteten sensibilisiert werden. Das Unterrichtsangebot ist kostenfrei unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de zu bestellen. Mit eigenen Projekten und Aktionen zum Thema können Schulklassen bis zum 31. Juli 2016 am bundesweiten Wettbewerb der Schulaktion teilnehmen und einen Musik-Workshop an der eigenen Schule gewinnen.

Angesichts der Vielzahl gegenwärtiger Krisen und humanitärer Brandherde weltweit sind die Themen Frieden und Flucht von besonderer Aktualität und bieten viele Ansatzpunkte für den Unterricht. Auch wenn wir in Deutschland seit 70 Jahren in Frieden leben, so zeigt uns ein Blick in die Nachrichten, dass Krieg und Gewalt weltweit das Leben von Menschen zerstören. Viele Kinder und Jugendliche bei uns sind selbst vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen. Ziel der Schulaktion von Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist es, dass Schüler_innen sich mit den Fragen von Krieg und Frieden auseinandersetzen und erkennen, dass Konflikte nie alternativlos sind und dass sie auch ohne Gewalt gelöst werden können. Das gilt sowohl für politische Konflikte als auch für Auseinandersetzungen auf dem Schulhof oder in der Nachbarschaft. Einen Fokus legen die Lehr- und Lernangebote auf die Situation von Menschen auf der Flucht und ihre Rechte. Schüler_innen werden motiviert, sich selbst für den Frieden und ein friedliches Miteinander einzusetzen.

Das Bildungsangebot, das ab heute kostenfrei bestellt werden kann, umfasst Unterrichts- und Aktionsmaterialien für die Grundschule und die Sekundarstufe I und II, den Verleih eines „Afrika-Koffers“, sowie die Vermittlung von Referent_innen mit Afrika-Expertise. Außerdem lädt Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA Schülergruppen ein, eigene Aktionen und Projekte zum Thema Frieden bis zum 31. Juli 2016 als Beiträge zum aktuellen Aktionswettbewerb „Frieden – Jedes Leben zählt“ einzureichen. Ob mit einem Denkmal für den Frieden, einem Theaterstück oder einer Solidaritätsveranstaltung für Geflüchtete in der eigenen Stadt – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden! Als Hauptpreis winkt ein Musik-Workshop an der eigenen Schule. Weitere Informationen und Bestellung unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne.

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist die Schulaktion der Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von über 20 renommierten Hilfsorganisationen in Deutschland. Die Schulaktion fördert eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema „Afrika“ an Schulen. Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler in Deutschland dazu aufgerufen, sich mit einem Themenschwerpunkt zur Situation in Afrika zu befassen, eigene Aktionen zu starten und am Wettbewerb teilzunehmen.

Mehr Informationen zur Schulaktion finden Sie unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne.

Pressefotos:

www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

Pressekontakt:

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Sonja Wyrsch, Tel. 030/2977 2427

E-Mail: schulen@gemeinsam-fuer-afrika.de

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#DonateforAfrica

Mit der europaweit angelegten Kampagne #DonateforAfrica möchten wir auf den Wert von Spenden aufmerksam machen.

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2015 – Adventskonzert für Flüchtlinge

Am 14. Dezember 2015 veranstaltete GEMEINSAM FÜR AFRIKA in der von der Berliner Stadtmission betriebenen Notunterkunft am Poststadion ein Adventskonzert für Flüchtlinge.
Adventskonzert für Flüchtlinge_©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Trappe

2015 – Adventskonzert für Flüchtlinge

GEMEINSAM FÜR AFRIKA veranstaltete in einer von der Berliner Stadtmission betriebenen Notunterkunft ein Adventskonzert für Flüchtlinge. In Deutschland lebende Musikerinnen aus aller Welt sangen am 14. Dezember 2015 in der Notunterkunft am Poststadion für die Flüchtlinge. Djatou Touré aus der Elfenbeinküste und Aly Keita aus Mali eröffneten das Konzert mit afrikanischer Poesie und modernen AfroBeatz. Es folgte das Duo Chiha & Sumeya, das mit einer Fusion aus Orient-Pop aus Tunesien und Sufi-Soul aus Syrien die Stimmung zum Toben brachte. Zahlreiche Bewohner aus Syrien tanzten und sangen zu den ihnen vertrauten Rhythmen und verwandelte die Traglufthalle, in der die Notunterkunft untergebracht ist, kurzzeitig in einen fröhlichen, hoffnungsvollen und sorgenbefreiten Raum. Den Höhepunkt bildete der Auftritt von Tamika & Treesha aus den USA und Kenia, die mit einer Mischung aus Reggae, Soul und R&B sogar zahlreiche geflüchtete Kinder auf die Bühne holten. Diese waren vor Begeisterung kaum zu halten, als Tamika ihnen ihr Mikro reichte, um sie mitsingen zu lassen.

Vermittlung von Weihnachtsbräuche

Mit dem Adventskonzert erlebten die Flüchtlinge auch erstmals deutsche Weihnachtsbräuche. Die Kinder bastelten Sterne, mit denen sie einen Weihnachtsbaum bunt schmückten und lernten die Tradition kennen, einen Wunschzettel zu schreiben: „Ich möchte endlich wieder eine Heimat haben“ und „Ich wünsche mir, Ärtzin zu werden, damit ich anderen helfen kann“  war auf den bunt bemalten Wunschzetteln zu lesen.

Menschenrechtsaktivistin Kave Bulambo sprach zu den Flüchtlingen

Kave Bulambo, Menschenrechtsaktivistin aus der DR Kongo, richtete emotionale und eindringliche Worte an die Flüchtlinge. Sie schilderte ihre persönlichen Fluchterfahrungen und machte den Geflüchteten Mut für ihren Neuanfang in Deutschland. Die Bewohner nickten immer wieder zustimmend während sie aufmerksam Bulambos Worten folgten. Ihre Rede wurde von begeistertem Beifall getragen.

Solidarität bekunden und Menschen in Deutschland willkommen heißen

In diesem Jahr sind bis Ende November etwa 65.000 Menschen in Berlin angekommen. Viele von ihnen sind über Wochen und Monate in Notunterkünften untergebracht, die lediglich als erste Anlaufstelle gedacht sind. Hier sollen die Geflüchteten eigentlich maximal die ersten drei Tage wohnen, bevor sie weitervermittelt werden. Da mittel- bis langfristige Unterbringungen jedoch oft fehlen, leben immer mehr Flüchtlinge in den perspektivlosen Notunterkünften. Ziel des Konzerts war es, diesen Menschen eine Freude zu machen und ihnen ein Gefühl der Hoffnung und Sicherheit zu vermitteln.

Weitere Eindrücke und Fotos von dem Konzert finden Sie auf unserer flickr-Seite.

 

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GFA-Reise nach Kenia 2015

Lesen Sie den Reisebericht der Kenia-Reise mit derMusikerin Ivy Quainoo und dem Moderator Jenke von Wilmsdorff und erfahren Sie mehr über die Projektarbeit unserer Mitgliedsorganisationen vor Ort.
GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Reise nach Kenia ins Flüchtlingscamp Kakuma_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

GFA-Reise nach Kenia 2015

Vom 30. August bis 4. September 2015 waren wir zusammen mit der Musikerin Ivy Quainoo und dem Moderator Jenke von Wilmsdorff in Kenia. Um der Frage nach Fluchtursachen nachzugehen, besuchten wir unter anderem das Flüchtlingscamp Kakuma im Nordwesten des Landes. Welche Stationen wir außerdem besucht haben, erfahren Sie in diesem Projektreisebericht.

Allein in Afrika südlich der Sahara sind fast 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Was zwingt diese Menschen dazu, ihre Heimat, ihr Hab und Gut und manchmal sogar ihre Familien zurückzulassen? Wie ist ihr Leben im Flüchtlingscamp und welche Hoffnungen und Wünsche haben sie für ihre Zukunft?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, war unsere Kollegin Daniela zusammen mit unseren prominenten Unterstützer*innen, der Musikerin Ivy Quainoo und dem Schauspieler und Moderator Jenke von Wilmsdorff in Kenia unterwegs und besuchte unter anderem das Flüchtlingscamp Kakuma im Nordwesten des Landes. Fast 200.000 Menschen aus über 20 verschiedenen Nationen suchen dort Schutz.

Video zur Reise:

Hier berichtet Daniela von ihren Erlebnissen und persönlichen Eindrücken der Reise:

30. August 2015 – Tag 1

Die Flüchtlingsfrage bewegt aktuell die ganze Republik. Abschottung an den Grenzen, Verteilungsquote, Protestaktionen der Bevölkerung, ehrenamtliches Engagement, Ausstattung der Flüchtlingsunterkünfte usw. sind derzeit die Themen, mit denen sich die Menschen in Deutschland beschäftigen.

Mich bewegt die Frage nach den Geschichten der Menschen, die flüchten und ihr ganzes Leben hinter sich lassen. Was sind ihre Gründe, ihre Ängste? Was erhoffen sie sich von der Zukunft? Dafür bin ich hier, zusammen mit einem Team aus Kameraleuten, Journalist*innen, Fotograf*innen und Vertreter*innen von Hilfsorganisationen. „Hier“ heißt Kenia, Nairobi, und das Flüchtlingscamp Kakuma nahe der Grenze zum Südsudan.

Ich fühle mich hin und her gerissen: Mir ist es wichtig, die Geschichten der Menschen zu hören und zu verstehen: Warum verlässt man seine Heimat, seine Freund*innen. Gleichzeitig begleitet mich ein fast beschämendes Gefühl. Mir geht es gut, ich lebe in Frieden. Meinen Kindern geht es gut. Und nun reise ich mal eben in ein Flüchtlingscamp und treffe Menschen und ihre Geschichten, um ihnen nach wenigen Tagen wieder den Rücken zu kehren und in den Flieger nach Hause zu steigen.

Heute verdränge ich diese Gedanken erst mal auf morgen und bereite mich auf die Reise vor. Sicherheitsbriefing durch das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, und die letzten Besorgungen machen: SIM-Karte kaufen, Geld wechseln und alle Geräte aufladen, damit das Blogschreiben auch in Kakuma funktioniert.

Morgen geht es früh los: Um 3:30 Uhr aufstehen und dann ab nach Lodwar, einen kleinen Flughafen im Norden des Landes. Von dort aus fahren wir dann mit dem Jeep weiter ins Camp.

31. August 2015 – Tag 2

Heute Morgen um 3:30 Uhr ging es los zum Flughafen und mit einer kleinen Linienmaschine nach Lodwar im Nordwesten des Landes. Von dort per Auto weiter nach Kakuma …

Kakuma, das zweitgrößte Flüchtlingscamp Kenias

In Kakuma, dem zweitgrößten Flüchtlingscamp Kenias, leben mindestens 200.000 Menschen. Jeden Tag kommen dort Menschen an, die ihre Heimat verlassen mussten. Momentan kommen die meisten Flüchtlinge aus dem Südsudan. Insgesamt leben Menschen aus über 20 Nationen in Kakuma. Das führt hin und wieder auch zu Spannungen zwischen den unterschiedlichen ethnischen Gruppen.

Das Camp besteht bereits seit 1992. Daher wohnen die Menschen dort vor allem in permanenten Unterkünften, die meisten sind aus Lehm gebaut und keine Zelte.

Wie ist das Leben im Flüchtlingscamp geregelt?

Am Morgen haben wir das Registrierungs-Zentrum des UNHCR besucht. Dort werden die neu ankommenden Menschen als Flüchtlinge erfasst. Damit erhalten sie bestimmte Rechte und Pflichten. Zu den Rechten gehört zum Beispiel der Zugang zu medizinischer Versorgung, Schulbildung, Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Um die Verteilung zu regeln, werden oft Ausweise vergeben. Der oder die Inhabende erhält gegen Vorlage des Ausweises Nahrungsmittelzuteilungen und andere Artikel für die Grundversorgung.

Da viele Menschen einen langen und entbehrungsreichen Weg hinter sich haben, werden dort auch Notfälle und akute Krankheiten behandelt. Es wird Trinkwasser verteilt und Kinder werden gegen Masern und Kinderlähmung geimpft. Damit wird einer Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten im Flüchtlingslager vorgebeugt. Die meisten Neuankömmlinge bleiben zwei bis drei Wochen in einem sogenannten Übergangszentrum, bis ihnen eine Unterkunft im Flüchtlingscamp zugewiesen wird. Besonders bewegt hat mich, dass so viele Kinder ohne ihre Eltern in Kakuma ankommen: 13.000 Kinder kamen 2014 ohne Eltern an, aber immerhin in Begleitung von Tanten, Nachbar*innen oder anderen Familienmitgliedern. 2.800 Kinder kamen ganz allein.

Ivy war tief berührt von den Kindern, die sie dort traf: „Es ist schon krass, sich vorzustellen, dass sich Zehnjährige alleine auf den Weg machen und den Weg aus einem Kriegsgebiet bis nach Kakuma schaffen.“ Sie sprach mit einem Jungen, der gerade zusammen mit seiner älteren Schwester aus dem Südsudan angekommen war. Sein Vater hatte die Familie verlassen und sich den Rebellen angeschlossen. Wo die Mutter ist, wissen die Kinder nicht. Auf der Flucht hatte sich der Junge ein Bein gebrochen, das Gott sei Dank wieder verheilt ist. Sonst hätte er es wohl kaum bis Kakuma geschafft.

Geld verdienen im Flüchtlingscamp

Am Nachmittag haben wir dann zwei Projekte innerhalb des Flüchtlingscamps besucht. Diese verschaffen den Bewohner*innen Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten. In einem der Projekte werden Kochherde aus Lehm gefertigt, die an andere Bewohner*innen des Camps verteilt werden. Die Gemüsegärten, ein Projekt gefördert vom UNHCR, bieten außer einem kleinen Einkommen auch die Chance, dass sich die Menschen selbst an der Ernährung ihrer Familie beteiligen. Dies steigert ihr Selbstwertgefühl – sie fühlen sich gebraucht und erlernen neue landwirtschaftliche Techniken.

Ausgewogene Ernährung für die Familie

Zudem ermöglicht der Gemüseanbau eine vielseitigere Ernährung. Denn die Nahrungsmittelhilfe über das Welternährungsprogramm (WFP) versorgt die Menschen zwar mit dem Nötigsten, schafft jedoch keine ausgewogene Ernährung. Außerhalb der Gemüsegärten ist der Boden in Kakuma sehr trocken und schlecht für den Anbau geeignet – zumal jede*r Campbewohner*in auch nur über eine bestimmte Menge Wasser am Tag verfügen kann. Insgesamt beteiligen sich ca. 7.000 Familien an dem Gemüsegarten-Projekt. Angepflanzt werden beispielsweise Kohl, Spinat, Bohnen, Amaranth, Okraschoten und Auberginen – ein kleines grünes Paradies in der sonst so ausgedörrten Landschaft. Überschüsse werden auf den Märkten im Camp verkauft und verschaffen ein kleines Einkommen.

1. September 2015 – Tag 3

Heute Morgen beim Frühstück haben alle fleißig Brote für die Lunchpakete geschmiert, die wir mit zu unserem Tagesausflug in ein Johanniter-Projekt in der Region Turkana West mitnehmen wollen.

Doch vor dem Aufbruch haben wir noch die Hauptklinik im Flüchtlingscamp besucht, die ebenfalls von unserer Mitgliedsorganisation, der Johanniter Unfall-Hilfe, gefördert wird.

Gesundheitsfürsorge im Flüchtlingscamp

In der Klinik werden alle möglichen Krankheiten und Verletzungen behandelt, rund 150 Patienten am Tag. Die häufigsten Krankheiten in Kakuma sind Atemwegserkrankungen, Durchfall und bei Regen Malaria. Rund ein Dutzend Ärzt*innen und weiteres medizinisches Personal kümmern sich um die Patient*innen.

Augenlicht retten

Es gibt sogar Zahnärzt*innen und Ärzt*innen, die auf die Behandlung von Augenkrankheiten spezialisiert sind. Fachgerechte Augenbehandlungen sind rar in Kenia. Ähnlich sieht es beim Personal für Augenheilkunde aus. Doch gerade in den trockenen Regionen gehören Augeninfektionen zu den häufigsten Krankheiten. Werden diese nicht behandelt, erblinden viele Menschen, obwohl das mit einer relativ einfachen Behandlung eigentlich vermeidbar wäre.

Über 20.000 Augenoperationen wurden in der Klinik in den letzten vier Jahren durchgeführt, 10.000 davon von der Johanniter-Auslandshilfe. Neben den Camp-Bewohner*innen können auch Menschen aus den umliegenden Dörfern die Klinik aufsuchen.

Ausflug ins Umland: Fluchtursachen bekämpfen

Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Turkana West, wo wir ein Projekt zur Bekämpfung von Fluchtursachen der Johanniter-Auslandshilfe besuchen. Plötzlich kommt der lang ersehnte Regen – gut für die Menschen hier, schlecht für unser Vorankommen, denn die Straßen verwandeln sich schlagartig in Schlammpisten. Wir quälen uns endlose 20 Kilometer durch den Matsch, bis wir schließlich sogar stecken bleiben. Drei Stunden dauert es, bis wir die Autos wieder freibekommen, dann müssen wir umkehren. Sehr schade …

Zurück in Kakuma besuchen wir die Mütterstation der Johanniter-Auslandshilfe im Camp, wo pro Woche rund 100 Kinder zur Welt kommen. Dort erwarten uns 15 strahlende Mütter mit ihren Säuglingen. Wir fühlen das Glück der Mütter. Jedes Neugeborene ist ein neuer Lichtblick. Dennoch wissen wir, dass den Müttern harte Zeiten bevorstehen. Werden sie das Camp jemals verlassen können? Werden sich die Wünsche und Hoffnungen ihrer Kinder erfüllen?

Da ist Angela mit ihrem Baby Yamal, das vor drei Tagen auf die Welt gekommen ist. Es ist ihr erstes Kind. Sie kam schwanger mit ihrer Mutter Elisabeth aus Juba im Südsudan nach Kakuma. Sie mussten vor den Kämpfen dort flüchten. Und Maria mit dem Baby Hero, ihrem dritten Kind. Maria ist 27. Sie lebt schon seit 15 Jahren in Kakuma. Ihre Familie hat 15 Mitglieder, die alle zusammen in einem Lehmhäuschen leben. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg in Somalia.

Fußball ist überall

Am Spätnachmittag besuchen wir das Finale der Camp-Liga im Fußball. Zwei Teams kämpfen verbissen auf dem staubigen Platz um den Pokal. Außen herum stehen und sitzen die Fans in der untergehenden Sonne und feuern ihre Teams an – wir mischen uns unter sie.

Abschluss eines ereignisreichen Tages

Beim Abendessen auf dem UNHCR-Compound reden alle wild durcheinander. Wir haben viel erlebt heute. Alle aus der Gruppe wollen sich austauschen, ihre Eindrücke schildern und von ihren Gesprächen mit den Menschen in Kakuma erzählen.

2. September 2015 – Tag 4

Erste Station des Tages war die Nahrungsmittelausgabe im Flüchtlingscamp. Hier verteilt das Weltrnährungsprogramm (WFP) mit Hilfe von Ausweisen Lebensmittelrationen an die Camp-Bewohner*innen. Auch 72 Geflüchtete arbeiten hier und können etwas Geld verdienen.

Wie werden die Nahrungsmittel verteilt?

4.000 bis 5.000 Menschen kommen täglich zur Nahrungsmittelausgabe. Jedem Einzelnen stehen Lebensmittel für 1.400 Kalorien am Tag zu, Mütter mit Kindern unter sechs Monaten erhalten etwas mehr. Im Monat können das beispielsweise 6 Kilogramm Mais oder Reis, 1 Liter Öl, Bohnen, Salz sowie Hygieneartikel, wie Seife sein. Zudem stehen jeder und jedem Camp-Bewohner*in 15 Liter Trinkwasser pro Tag zu.

Auch Mariam und ihre beiden Töchter Assya und Nora stehen heute für Reis an. Sie sind vor sieben Jahren vor den Rebellen aus der DR Kongo geflohen. Zwei von Mariams Kindern wurden getötet. Mariam und ihre Töchter sind froh, in Kakuma Schutz zu finden. Doch das Leben hier ist nicht einfach. Es gibt kaum Arbeit, deshalb können sie kein Geld verdienen. Zudem werden die Lebensmittelrationen immer knapper.

Ausbildung im Flüchtlingscamp

Danach geht es weiter in eines der drei Ausbildungszentren unserer Mitgliedsorganisation Don Bosco Mondo. 3.000 Trainees werden hier jährlich ausgebildet, 1.000 davon sind Mädchen. Seit 20 Jahren können Jugendliche hier eine Berufsausbildung machen. Angeboten werden einjährige Programme in Englisch, Informatik, Schreinerei, Schneiderei, Elektrik, Elektronik, Werkzeug- und Kfz-Mechanik, Mauern, Sanitärinstallationen, Schweißen und Büromanagement. Neben der beruflichen Ausbildung werden den Jugendlichen auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein vermittelt.

Die Ausbildung soll die Geflüchteten auf ein Leben nach dem Camp – in ihrem Heimatland oder außerhalb des Flüchtlingslagers – vorbereiten. Außerhalb des Camps ist ein weiteres Ausbildungszentrum geplant, in dem auch Menschen, die in der Region wohnen, Kurse belegen können.

Für Kinder wird Unterricht in den Fächern Englisch, Kiswahili, Mathematik sowie Hygieneschulungen angeboten. Traumatisierte Kinder und Jugendliche können zudem an einer Kunsttherapie teilnehmen.

Warum fliehen Jugendliche aus hrer Heimat? Was wünschen sie sich für ihre Zukunft?

Die 18-jährige Violett macht eine Schneiderausbildung bei Don Bosco. Vor zwei Jahren floh sie mit ihren beiden älteren Brüdern aus Burundi. Rebellen hatten ihr Dorf überfallen. Bis heute weiß sie nicht, wo ihre Eltern sind. Violett freut sich, dass sie die Chance hat, eine Ausbildung zu machen, auch wenn sie innerhalb des Camps ohne eigene Nähmaschine und Stoffe vermutlich keine Arbeit finden wird. Doch sie hofft darauf, eines Tages in ihre Heimat zurückkehren zu können. Momentan sieht es allerdings nicht so aus, als würde sich die Sitution dort bald ändern.

Auch Tuacj, 21, aus Juba im Südsudan musste seine Heimat aufgrund von kriegerischen Konflikten verlassen. Im April 2014 war er gerade in der Schule, als Soldaten das Gebäude umstellten und die Schüler*innen gefangen nahmen. Sie wurden eingesperrt und konnten draußen Schüsse hören. Tuacj gelang es, sich nach einigen Stunden zu befreien. Er lief nach Hause, doch sein Elternhaus stand in Flammen. Von seinen Eltern, fünf Brüdern und zwei Schwestern keine Spur. Unter Beschuss rannte er ins nahe gelegene UN-Camp, wo er vorläufig Schutz fand. Dann wurde er in das Flüchtlingscamp Kakuma in Kenia verlegt. Bis heute weiß er nicht, was aus seiner Familie geworden ist: „Ich möchte Maurer werden. Ich möchte Geld verdienen, damit ich meine Eltern und sieben Geschwister suchen und finden kann. Ich wurde von ihnen getrennt, als die Kämpfe in unser Dorf kamen. Ich wünsche mir, dass wir irgendwann alle wieder zusammen in unsere Heimatstadt Juba im Südsudan gehen können.“

3. September 2015 – Tag 5

Im Flüchtlingscamp gibt es über 40 Grundschulen. Und dennoch sind die meisten von ihnen völlig überlastet. Die Lehrer müssen in Schichten arbeiten. Doch die Kinder und Jugendlichen sind ausgesprochen wissbegierig. Nicht alle von ihnen hatten in ihren Heimatländern die Möglichkeit, zur Schule zu gehen.

Hier wissen alle: Bildung ist die Voraussetzung für alles!

Wir haben heute eine Grundschule in Kakuma 4 besucht. Hier sind die Schulen noch überfüllter als in Kakuma 1-3, da dieses Camp das neueste ist und daher die Infrastruktur noch nicht so gut ausgebaut werden konnte. Die Bewohner*innen sind vor allem Südsudanesen, die 2014 vor bewaffneten Konflikten und Hunger nach Kakuma geflohen sind. Insgesamt gehen 7.687 Kinder (5.343 Jungen und 2.344 Mädchen) auf diese Schule. Teilweise sind bis zu 250 Schüler*innen in einer Klasse, neue Klassenräume werden dringend benötigt. Selbst der Lehrer passt kaum noch in den Klassenraum und muss oft ganz nah an der Tafel stehen. Bis zu 70 Kinder teilen sich ein Lehrbuch (zum Vergleich: in Kakuma 1-3 teilen sich fünf Schüler*innen ein Buch). Unterrichtet werden die Fächer Kiswahili (Landessprache), Englisch, Mathematik, Sozialkunde und Religion. Die Grundschule dauert insgesamt acht Jahre.

Darüber hinaus gibt es drei bis vier weiterführende Schulen und die Berufsausbildungszentren. Viele Jugendliche sind gut ausgebildet, doch die Chancen auf Arbeit im Camp sind schlecht. Hoffnung bieten die DAFI-Stipendien (Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein). Sie bieten die Möglichkeit auf Ausbildung oder Studium  und eine berufliche Zukunft. Doch es gibt Tausende Bewerber*innen. 300 von ihnen, die alle Kriterien erfüllen, kommen in die engere Auswahl. Insgesamt werden in Kakuma 15 Stipendien vergeben. Eine der weiterführenden Schulen haben wir heute besucht. 1.530 Schüler gehen hier in den Unterricht, die meisten von ihnen sind Jungen (1.217), da Mädchen oft jünger heiraten und dann die Schule verlassen. Der Unterricht ist gebührenfrei, doch die Schuluniformen für die Kinder müssen die Eltern selbst bezahlen. Um die Motivation zu erhöhen, auch Mädchen in die Schule zu schicken, erhalten sie ihre erste Uniform umsonst.

Nach dem Besuch der Schulen sind wir drei Stunden mit dem Auto von Kakuma zurück zum Flughafen nach Lodwar durch die karge Landschaft gefahren und von dort zurück nach Nairobi geflogen. Dort erwartete uns wieder Großstadt pur: Wahnsinnig viel Stau und außerdem war es viel kälter – nur 17 °C. Nach 40°C in Kakuma ein kleiner Schock! Abends beim Auspacken habe ich dann einen kleinen Frosch in meinem Rucksack entdeckt, der mit mir als blinder Passagier in die Großstadt eingewandert ist.

4. September 2015 – Tag 6

Nach dem Frühstück treffen wir Felix Kaloki, den Länderkoordinator unserer Mitgliedsorganisation Kindernothilfe. Mit ihm zusammen kämpfen wir uns erneut durch die verstopften Straßen Nairobis bis in den Stadtteil Pumwani. Dieser besteht aus sechs Slums, die insgesamt rund 50.000 Menschen beherbergen. Dort arbeitet die Kindernothilfe seit vielen Jahren mit ihrer Partnerorganisation, dem St. John‘s Community Centre (SJCC), zusammen.

Diese nimmt die Probleme der Bewohner*innen von Pumwani ernst: Arbeitslosigkeit, niedriger Bildungsstand, schlechte Gesundheit, mangelnde Hygiene, Misshandlung und Missbrauch von Kindern. Als Ausweg vor den Problemen innerhalb der Familien „flüchten“ viele Jugendliche zu gewalttätigen Straßengangs, Mädchen werden häufig sehr jung verheiratet.

Das St. John‘s Community Centre setzt sich dafür ein, Gemeindestrukturen zu stärken, Kinderrechte effektiv zu fördern und zu schützen und die Beteiligung von Kindern dabei zu stärken. Benachteiligten Kindern und Jugendlichen sollen ihre Fähigkeiten aufgezeigt werden, sodass sie sich selbstständig eine nachhaltige Lebensgrundlage schaffen können.

Kinderparlamente im Einsatz für Kinderrechte

Einige der Schüler aus dem Kinderclub der Selbsthilfegruppen am St. John‘s sind Mitglied eines Kinderparlaments. Davon gibt es in Kenia inzwischen etwa 50. Jede größere Stadt hat eins, 17 davon gibt es allein in der Hauptstadt Nairobi. Viele liegen in den Armenvierteln. Kinderparlamente sind natürlich keine Regierungsparlamente, sie funktionieren aber nach deren Vorbild. Jedes hat etwa 40 Mitglieder, eine*n Präsident*innen, Stellvertreter*in, Bürgermeister*in, Sekretär*innen oder Senator*innen und natürlich Abgeordnete. Die sind zwischen acht und 14 Jahre alt, Jungen und Mädchen sind gleichberechtigt vertreten. In ihren Sitzungen lernen sie etwa, wie man politisch diskutiert oder demokratisch abstimmt. Kinderparlamente können zwar keine Gesetze beschließen. Trotzdem aber bewirken sie etwas. Kinder interessieren sich für Politik. Zudem sind sie von den Kindern aus ihrer Gegend gewählt und sollen bei den Erwachsenen dafür sorgen, dass Kinderrechte beachtet werden.

Wir durften eines der Kinderparlamente besuchen. Im Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen hat uns besonders interessiert, was sie später für einen Beruf erlernen wollen. Die meisten von ihnen wissen, was sie wollen, und haben ehrgeizige Ziele: Pilot oder Pilotin, Lehrer*in, Arzt oder Ärztin, Ingenieur*in, Polizist*in, Buchhalter*in, Schauspieler*in und Tänzer*in wurden als Berufswünsche genannt.

Danach konnten sie  uns Fragen stellen. Interessiert hat sie beispielsweise, wie das Wetter bei uns ist, ob wir von einem König oder einem Präsidenten regiert werden und ob es auch bei uns Slums gibt.

Recht erschöpft von den ereignisreichen Tagen und voller neuer Eindrücke ging es am Abend dann zurück nach Deutschland:

Kwaheri Kenia! #GFAReise

 

Posted by GEMEINSAM FÜR AFRIKA am Freitag, 4. September 2015

 

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Petition

Mit unserer diesjährigen Petition setzten wir uns für weniger Todesopfer durch Kleinwaffen ein.

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Unterschreiben Sie unsere Petition #JedesLebenzählt und setzen Sie sich mit uns gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen ein.

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Straßenaktion 2016: #JedesLebenzählt

Im Jahr 2016 waren wir am 25. Mai – dem Internationalen Afrika-Tag – erneut mit einer aufmerksamkeitsstarken Protestaktion in Berlin, Köln und Dresden auf der Straße, um ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit Flüchtlingen zu setzen und uns gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen einzusetzen.
Straßensktion 2016 "Jedes Leben zählt!"_©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Pablo Ruiz

Straßenaktion 2016: #JedesLebenzählt

Im Jahr 2016 waren wir am 25. Mai – dem Internationalen Afrika-Tag – erneut mit einer aufmerksamkeitsstarken Protestaktion in Berlin, Köln und Dresden auf der Straße.

Alle 60 Sekunden stirbt ein Mensch durch bewaffnete Konflikte! Mit unserer Aktion inszenierten wir an zentralen Plätzen in Berlin, Köln und Dresden zeitgleich die Brutalität des Krieges. Mit Militärfahrzeugen und dramatischen Fotos wurde auf die Schrecken des Krieges aufmerksam gemacht. Krieg ist eine der Hauptfluchtursachen. Auf Informationstafeln waren erschreckende Fakten zur Anzahl der Todesopfer und vertriebenen Menschen in afrikanischen Staaten abgebildet. Allein auf dem afrikanischen Kontinent sind derzeit 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Mit der Aktion machten wir auf diesen Missstand aufmerksam.

„Tausende Menschen werden täglich von gewaltsamen Konflikten und Kriegen vertrieben und sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Oftmals setzen sie ihr Leben aufs Spiel, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Niemand verlässt seine Heimat, Familie und Freunde ohne triftige Gründe“, so unsere Kampagnen-Sprecherin Susanne Anger.

Petition gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen

Im Rahmen unserer Straßenaktion protestierten wir außerdem gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen. Es sind vor allem Kleinwaffen, mit denen auf dem afrikanischen Kontinent Bürgerkriege geführt werden. Weltweit sind 875 Millionen Kleinwaffen im Umlauf, jährlich kommen rund 500.000 Menschen durch Kleinwaffen ums Leben. Keine andere Waffenart fordert so viele Todesopfer. Mit der Petition #JedesLebenzählt forderten wir Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich auf UN-Ebene für ein internationales, völkerrechtlich verbindliches Abkommen einzusetzen, durch das die Verbreitung von Kleinwaffen streng kontrolliert wird. Das Abkommen muss unter anderem eine strafrechtliche Verfolgung der illegalen Waffenproduktion und die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kleinwaffen beinhalten.

Großes Interesse an der Aktion

Das Interesse an unserer Straßenaktion war in allen drei Städten sehr groß, Hunderte von Menschen unterschrieben unsere Petition gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen. Immer wieder ließen sich Menschen mit unserem Banner #JedesLebenzählt fotografieren, weil ihnen die Botschaft wichtig war. Viele blieben vor dem Kriegsbild und dem Militärlastwagen stehen, und wollten mehr Informationen zu den Hintergründen der Aktion und der Arbeit von GEMEINSAM FÜR AFRIKA erfahren. Wir konnten uns mit Menschen unterschiedlicher Herkunft über ihre Meinung zu dem Thema austauschen und gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzen.

Fotos von der diesjährigen Straßenaktion in Berlin, Köln und Dresden finden Sie hier.

Unser Video zur Aktion:

 

 

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Mein Praktikum bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Zwei Wochen lang hat Luisa aus Berlin uns als Schülerpraktikantin unterstützt. Heute erzählt sie, was sie erlebt hat: Dies könnte Sie auch interessierenAktions-Kit für SpendenaktionenAfrika-KofferAfrika-Referent*innenIhr Artikel wurde der Unterrichtsmappe hinzugefügt und liegt zum Bestellen bereit. Klicken Sie dazu auf die Lasche am Bildschirmrand.Hinweis: Zum Zwecke der Evaluation und Statistik können die aufwendig aufbereiteten Bildungsmaterialien nur […]

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Starte Deine eigene Protestaktion

Viele Menschen können viel bewegen! Darum setz auch Du Dich zusammen mit Deinen FreundInnen, Geschwistern, MitschülerInnen, KommillitonInnen oder Bekannten ein für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik. Plant zum Beispiel Eure eigene Straßenaktion, z.B. zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni – auf der Straße, in Eurem Pausenhof, auf dem Unigelände und macht Euch gemeinsam stark für Flüchtlinge. […]

Starte Deine eigene Protestaktion

Viele Menschen können viel bewegen! Darum setz auch Du Dich zusammen mit Deinen FreundInnen, Geschwistern, MitschülerInnen, KommillitonInnen oder Bekannten ein für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik. Plant zum Beispiel Eure eigene Straßenaktion, z.B. zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni – auf der Straße, in Eurem Pausenhof, auf dem Unigelände und macht Euch gemeinsam stark für Flüchtlinge.

Gerne leihen wir Euch die notwendigen Aktionmaterialien. Ein Aktionskit könnt Ihr bestellen, indem Ihr einfach eine kurze E-Mail mit eurer Adresse und Telefonnummer an luisewill[at]gemeinsam-fuer-afrika.de schickt.

Das Aktionskit umfasst folgende Materialien:

  • Anleitung zur Vorbereitung, zum Aufbau und Ablauf der Aktion
  • Banner: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
  • GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Banner
  • Leichensäcke
  • Plakate mit Geschichten von Geflüchteten
  • Unterschriftenlisten
  • Traueranzeige für den unbekannten Flüchtling
  • Infomaterialien zur Aktion

Gerne unterstützen wir Dich bei der Anmeldung der Aktion und der Pressearbeit.

Falls euch für eine eigene #JedesLebenzählt-Protestaktion jedoch einfach die Zeit fehlt, euch aber trotzdem für unsere Forderungen einsetzen möchtet, haben wir genau das Richtige für euch: Sammelt wertvolle Stimmen für unsere Petition. Hier könnt ihr die Unterschriftenliste herunterladen und ausdrucken. Die Möglichkeiten sind vielfältig – ihr könnt Menschen auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen ansprechen oder die Listen im Gemeindehaus auslegen.

Bei Fragen stehen Dir von Montag bis Freitag auch telefonisch unter 030 29 77 24 31 zur Verfügung.

Hier findest Du Fotos von den bisherigen Aktionen.

Unser Video zur diesjährigen Straßenaktion #JedesLebenzählt:

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Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Mit Leichensäcken auf der Straße. 2015 rückte unsere Straßenaktion das Thema Menschenrechte und Flucht in den Blick der Öffentlichkeit.
Unsere Straßenaktion 2017 zum Thema Menschenrechte und Flucht._©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Pablo Ruiz Holst

Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Natürlich haben wir auch 2015 wieder mit einer Straßenaktion für Aufmerksamkeit gesorgt – am 21. Mai waren wir in sieben deutschen Städten auf der Straße! Im Mittelpunkt stand das Thema Flucht und Menschenrechte. Unter dem Hashtag #JedesLebenzählt wurden wir zudem online aktiv.

#JedesLebenzählt! – Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Kriegerische Konflikte, politische Verfolgung aber auch Armut und Hunger, fehlender Zugang zu sauberem Wasser oder mangelnde Gesundheitsfürsorge versetzen Menschen in lebensbedrohliche Situationen, die sie dazu zwingen, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen. Wie wir es täglich aus den Nachrichten erfahren müssen, scheitern Tausende Fliehende auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben – ein Leben, in dem die Menschenrechte gewahrt und respektiert werden. Doch allein im Frühjahr 2015 starben mehr als 1.600 Menschen auf der Flucht nach Europa, seit dem Jahr 2000 sind mindestens 23.700 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

Symbolisch haben wir auf das dramatische Schicksal dieser Menschen aufmerksam gemacht. In sieben Städten legten Aktivist*innen auf zentralen Plätzen insgesamt 237 Leichensäcke nieder. Sie protestierten damit gegen Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik und forderten, die Ursachen von Flucht ernsthaft zu bekämpfen. Ein Transparent erinnerte an Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und an die Pflicht Deutschlands, diese zu achten und zu schützen. Auf Informationstafeln berichteten Überlebende von ihrer Flucht und davon, warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Passant*innen legten Blumen nieder, zündeten Trauerkerzen in stillem Gedenken an die unzähligen Opfer an und unterstützten die Forderungen von GEMEINAM FÜR AFRIKA mit ihrer Unterschrift.

Wir waren am 21. Mai 2015 in folgenden Städten auf der Straße:

  • Berlin am Platz des 18. März
  • Bielefeld am Jahnplatz
  • Bochum am Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden am Neumarkt
  • Frankfurt am Main vor der Hauptwache
  • Köln am Bahnhofsvorplatz
  • München am Marienplatz

Unser Video zur Aktion:

 

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2015 – Mit Gentleman auf Tour

GEMEINSAM FÜR AFRIKA begleitete Gentleman im Fühjahr 2015 auf seiner MTV-Unplugged-Tour.
Gentleman MTV-Unplugged-Tour mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2015 – Mit Gentleman auf Tour

Als erster Reggae-Musiker hat unser Botschafter Gentleman im August 2014 ein MTV-Unplugged-Konzert gegeben – und sein Publikum schwer beeindruckt.

Nach diesem äußerst erfolgreichen Konzert ging Gentleman ab dem 7. April 2015 auf MTV-Unplugged-Tour. Und wir waren dabei!

GEMEINSAM FÜR AFRIKA stellte sich bei den Konzerten der MTV-Unplugged-Tour vor Ort mit einem Infostand vor und sammelte Unterschriften für unsere Petition „Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik!“.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Die Tourdaten:

07. Apr Bielefeld Ringlokschuppen
10. Apr Bremen Pier2
11. Apr Hamburg Sporthalle Hamburg
12. Apr München Circus Krone
14. Apr Ludwigshafen MHPArena
15. Apr Berlin Columbiahalle
16. Apr Wiesbaden Schlachthof
18. Apr Bochum Ruhrkongress
19. Apr Leipzig Haus Auensee

 

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Bundesweite Straßenaktion zum Thema Flucht und Menschenrechte

Rund um den Internationalen Afrika Tag machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA im Jahr 2015 mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aber auch auf Probleme und Missstände aufmerksam.
Unsere Straßenaktion im Jahr 2015 am Brandenburger Tor.

Bundesweite Straßenaktion zum Thema Flucht und Menschenrechte

Im Jahr 2015 stand das Thema Flucht und Menschenrechte im Mittelpunkt der jährlichen Straßenaktion am Internationalen Afrikatag.

Jedes Leben zählt! – Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Kriegerische Konflikte, politische Verfolgung aber auch Armut und Hunger, fehlender Zugang zu sauberem Wasser oder mangelnde Gesundheitsfürsorge versetzen Menschen in lebensbedrohliche Situationen, die sie dazu zwingen, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen.Wie wir es täglich aus den Nachrichten erfahren müssen, scheitern  tausende Fliehende auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben – ein Leben, in dem die Menschenrechte gewahrt und respektiert werden. Doch allein 2014 wurde das Mittelmeer zum Grab für über 3.400 Geflüchtete auf dem Weg von Afrika nach Europa, bereits in diesem Jahr starben mindestens 1.600 Menschen auf der Flucht nach Europa.

Um die europäische Flüchtlings- und Entwicklungspolitik zu einem Umdenken zu bewegen und gleichzeitig neben den schrecklichen Fluchtumständen auch die Fluchtursachen in den Fokus zu rücken, ist GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 21. Mai 2015 in sieben deutschen Städten mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion auf die Straße gegangen.

Viele Menschen können viel bewegen. Also versammelten wir uns am 21. Mai 2015 von 12-13 Uhr zu unseren Straßenaktionen in

  • Berlin, am Platz des 18. März
  • Bielefeld, am Jahnplatz
  • Bochum, am Dr. Ruer-Platz
  • Dresden, am Neumarkt
  • Frankfurt am Main, vor der Hauptwache
  • Köln am Bahnhofsvorplatz
  • München, am Marienplatz

um als GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf das Thema Flucht und deren Ursachen aufmerksam zu machen und von der Politik nachhaltige und tragfähige Lösungen einzufordern.

Mehr Hintergrundinformationen dazu erhalten Sie hier.

 

 

Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

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Deine Spende kommt an

Als Bündnis von über 20 Hilfsorganisationen kämpfen wir alle GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Dabei bündeln wir die Stärken der verschiedenen Organisationen, um optimale Hilfe zu gewährleisten.

Deine Spende kommt an

Was mit Deiner Spende passiert

Als Bündnis von über 20 Hilfsorganisationen kämpfen wir alle GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Dabei bündeln wir die Stärken der verschiedenen Organisationen, um optimale Hilfe zu gewährleisten. Unsere Helfer trotzen den Gefahren in Westafrika und setzen täglich ihr Leben aufs Spiel, um die Betroffenen zu unterstützen und den Ausbruch einzudämmen. Beispiele, was mit den Spendengeldern im Kampf gegen Ebola passiert, stellen wir Dir hier vor:

  • Seit Beginn der Epidemie ist action medeor vor Ort und versorgt die Menschen in den Krisengebieten mit Medikamenten-Kits, Isolierstationen und Schutzausrüstungen. Zusätzlich richten sie in der liberischen Hauptstadt Monrovia mobile Isolierstationen mit bis zu 44 Behandlungsplätzen ein.
  • Auch ADRA leistet Hilfe und stellt medizinisches Equipment, Schutzkleidung und Hygieneprodukte zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Organisation bereits 150 Handwasch-Einrichtungen mit Desinfektionsmittel aufgebaut.
  • Das Kinderhilfswerk Don Bosco Mondo hat eine Info-Hotline eingerichtet, bei der geschulte Sozialpädagogen wichtige Aufklärungsarbeit für Kinder und Jugendliche leisten. Die Welthungerhilfe, CARE, World Vision und arche noVa betreiben ebenfalls großangelegte Aufklärungsprojekte über das Radio, Theateraufführungen,Veranstaltungen, Hausbesuche oder Flugblätter.

Jedes einzelne Projekt ist auf finanzielle Hilfe angewiesen. Nur mit Spenden kann die dringend benötigte Hilfe weiterhin geleistet werden. Spende jetzt!

Unterstütze uns mit Deinem eigenen Video!

 

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Mein Schülerpraktikum bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA

17.10.2014: Sophie, 14 Jahre, berichtet über ihr zweiwöchiges Praktikum bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA.

Mein Schülerpraktikum bei GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Zwei Wochen lang hat Sophie aus Potsdam uns als Schülerpraktikantin unterstützt. Heute erzählt sie uns, wie sie die Zeit erlebt hat: Weiterlesen

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Aufruf zum Nelson Mandela-Tag: Heute für 67 Minuten etwas Gutes tun

18.07.2014: Jährlich findet am 18. Juli der Nelson Mandela Tag zur Ehrung des südafrikanischen Freiheitskämpfers statt.

Aufruf zum Nelson Mandela-Tag: Heute für 67 Minuten etwas Gutes tun

Seit 2009 findet jedes Jahr am 18. Juli, dem Geburtstag von Nelson Rohlihlahla Mandela, der weltweite Nelson-Mandela-Tag statt. Er soll das Leben, Wirken und die Werte des Freiheitskämpfers ehren. Die Vereinten Nationen rufen gemeinsam mit der Nelson Mandela Foundation dazu auf, am 18. Juli 67 Minuten dafür aufzubringen, anderen Menschen zu helfen und etwas Gutes zu tun. Nelson Mandela hat 67 Jahre seines Lebens damit verbracht, sich für ein demokratisches Südafrika, Gerechtigkeit und ein Ende der Apartheid einzusetzen. Neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King zählt Nelson Mandela zu den wichtigsten Freiheitskämpfern der jüngeren Geschichte. 1993 erhielt er für seine Arbeit den Friedensnobelpreis.

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fruiton GmbH engagiert sich für Afrika

Pro verkauften Obskorb wird eine bestimmte Menge an Trinkwasser in Afrika aufbereitet. Ein Beispiel: 1 Obstkorb = 100l Wasser!
fruiton unterstützt GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©fruiton

fruiton GmbH engagiert sich für Afrika

Mit der Aktion „1 Obstkorb = 100l Wasser“ unterstützt fruiton GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Pro verkauftem 6kg Obstkorb werden 100l Trinkwasser in Afrika aufbereitet, pro verkauftem 9kg Obstkorb sind es entsprechend 150l.

Frisches Obst gehört heute ins Büro wie Kaffee. Mit dem Konzept „Obst ins Büro!“ setzt der Lieferdienst fruiton auf ein Thema, das immer wichtiger wird: Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz. Mit dem bequemen Obstservice fördern Unternehmen die gesundheitsbewusste und vitaminreiche Ernährung ihrer Angestellten. Einfach und vor allem zeitsparend. fruiton liefert Körbe mit saisonalem Obst bis auf den Schreibtisch und gehört damit zu den Pionieren am Markt.

Sheila Gerlinger, die Geschäftsführerin von fruiton erklärt: „Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind der Motor für jedes Unternehmen. Über Obst im Büro freut sich jeder Mitarbeiter. Obst ist lecker und steckt voll wertvoller Vitamine und Inhaltsstoffe. Als Arbeitgeber zeige ich damit: Mir liegt das Wohl meines Teams am Herzen. Damit ist Obst im Büro die einfachste Form der betrieblichen Gesundheitsförderung, die sogar staatlich gefördert wird.“

In diesem Zusammenhang bekennt sich Sheila Gerlinger zum Engagement des Unternehmens fruiton für GEMEINSAM FÜR AFRIKA : „Wir arbeiten tagtäglich mit Lebensmitteln. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel überhaupt und sollte jedem in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Neben Unternehmen gehören auch Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten zu den Kunden von fruiton. Mit ihrem frischen und vitaminreichen Obstsortiment trägt fruiton zu einer guten Ernährung bei.

Einige Beispielprojekte von GEMEINSAM FÜR AFRIKA finden Sie hier.

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Straßenaktion 2014: Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Am 23. Mai. 2014 spielten wir im Rahmen unserer Straßenaktion das Afrika-Europa-Verteilungsspiel.
Straßenaktion 2014 „Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel“_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Straßenaktion 2014: Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Am 23. Mai 2014 demonstrierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA in zehn deutschen Städten das „Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel“. Zusammen mit engagierten Schulklassen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern machte unsere Kampagne auf Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten bei der Verteilung von Ressourcen im Europa-Afrika-Vergleich aufmerksam.

Afrika-Europa-Verteilungsspiel verdeutlicht Unverhältnismäßigkeiten

Spieler*innen und Zuschauer*innen waren verblüfft, wie viele soziale und materielle Ungleichheiten auf dem Spielfeld deutlich wurden. Wussten Sie, dass die reichsten 20 Prozent der Weltbevölkerung – in erster Linie im globalen Norden lebend – 80 Prozent aller vorhandenen Waren und Ressourcen konsumieren? Die anderen ärmeren 80 Prozent der Weltbevölkerung verbrauchen im Umkehrschluss nur 20 Prozent der weltweit vorhandenen Rohstoffe. Unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass Afrika südlich der Sahara über großen Rohstoffreichtum verfügt, die meisten Ressourcen jedoch nicht oder nur zu einem kleinen Teil auch in den Herkunftsländern konsumiert werden.

Seien es Öl, Diamanten oder die bunte Palette der landwirtschaftlichen Produkte wie Kakao, Früchte und Soja: Häufig werden die unverarbeiteten Rohstoffe in alle Welt zu Niedrigpreisen exportiert. So findet nicht nur der überwiegende Konsum der Ressourcen in den Industrieländern des globalen Nordens statt, sondern auch die Weiterverarbeitung und Veredelung der Rohstoffe, die deutlich höhere Gewinne abwerfen und Arbeitsplätze schaffen, während die Produzenten in den Herkunftsländern des globalen Südens mit dem geringen Erlös aus dem Verkauf der Rohstoffe kaum ihre Familien ernähren können. Mehr Informationen dazu können Sie hier nachlesen.

Hier können Sie sehen, in welchen Städten wir am 23. Mai 2014 vor Ort waren:

  • Bochum: Dr. -Ruer-Platz
  • Berlin: Pariser Platz
  • Bonn: Marktplatz vor dem Alten Rathaus
  • Dresden: Altmarkt
  • Frankfurt: in der Zeil
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • München: Neuhauserstraße 8
  • Oldenburg: Schlossplatz
  • Nürnberg: Kornmarkt
  • Heidelberg: Anatomiegarten vor dem Psychologischen Institut der Universität

 

Fotos aus den zehn Städten können Sie auf unserem flickr-Profil ansehen.

Die Straßenaktion widmete sich mit den Themen Ressourcenverbrauch und Umwelt dem Kampagnenthema „Schluss mit schmutzig“. Informieren Sie sich hier dazu.

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Heute: Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

23.05.2014: Erfolgreich haben wir in 10 städten das "Wer hat was?- Afrika-Europa-Verteilungsspiel" demonstriert.

Heute: Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Auch in diesem Jahr machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA im Vorfeld des Internationalen Afrika-Tags wieder mit einer ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aber auch auf Probleme und Missstände aufmerksam.

Erfolgreich haben ir in zehn Städten das „Wer hat was?- Afrika-Europa-Verteilungsspiel“ demonstriert. Vielen herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen!

Die Pressemitteilung zur Aktion finden Sie hier und mehr Fotos dazu gibt es ab Montag oder bei Pressefotos zum Download.

 

 

 

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2014 – Juli – Feeling Fine Charity Reggae-Festival

Am 19. Juli 2014 fand das Feeling Fine Charity Reggae-Festival in Waldfrieden in Stamwede statt und GEMEINSAM FÜR AFRIKA war mit dabei.
FeelingFineCharity-Festival mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2014 – Juli – Feeling Fine Charity Reggae-Festival

GEMEINSAM FÜR AFRIKA goes Festival – im Juli 2014 beim Feeling Fine Charity Reggae-Festival

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2014 – Mai – Wer hat was? – Das Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Rund um den Internationalen Afrika Tag macht GEMEINSAM FÜR AFRIKA in jedem Jahr mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aber auch auf Probleme und Missstände aufmerksam.

2014 – Mai – Wer hat was? – Das Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Im Jahr 2014 stand das Thema Umwelt und Gerechtigkeit im Mittelpunkt der jährlichen Straßenaktion am Internationalen Afrikatag. Weiterlesen

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Aktionstag der Roten Hand – gegen Kindersoldaten weltweit

12.02.2014: Heute findet der jährliche „Red-Hand-Day“ statt, der auf die Situation von Kindersoldaten weltweit aufmerksam machen soll.

Aktionstag der Roten Hand – gegen Kindersoldaten weltweit

Bereits seit 2002 findet jedes Jahr am 12. Februar der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten statt. An diesem Tag finden weltweit Aktionen statt, die auf den Einsatz von Kindern in Kriegsgebieten aufmerksam machen sollen. Mit dem Symbol der roten Hand können Kinder und Erwachsene ihre Unterstützung kund tun. Über die letzten Jahre brachte die Aktion über 380.000 Handabdrücke aus 50 Ländern zusammen, davon beinahe die Hälfte in Deutschland . Sie wurden an nationale und internationale Politiker übergeben, so z.B. im Jahr 2009 250.000 Handabrücke an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Weiterlesen

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2013 – Juli/August – Sommertour

Zusammen mit den "Zukunftsentwicklern" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA im Somer 2013 Entwicklungspolitik und Globales Lernen zum Anfassen für Klein und Groß.
GEMEINSAM FÜR AFRIKA: Tour "Zukunftsentwickler" mit BMZ_GEMEINSAM FÜR AFRIKA

2013 – Juli/August – Sommertour

On Tour: GEMEINSAM FÜR AFRIKA und „Zukunftsentwickler“

Zusammen mit den „Zukunftsentwicklern“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA Entwicklungspolitik und Globales Lernen zum Anfassen für Klein und Groß. Im Vordergrund stand dabei unsere Kampagne Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA:

Mit einem breiten Informations- und Beteiligungsangebot boten wir Unterhaltung, Informationen und interaktive Mitmachaktionen für die ganze Familie.

Ein ganz besonderes Highlight waren die Workshops unserer Referent/-innen. Die lehrreichen und interaktiven Vorträge rund um Afrika überraschten mit spannenden Informationen und regten nicht nur die Kleinen zum Nachdenken an.

Tourplan

Im Juli, jeweils von 11 bis 17 Uhr:

  • 13. Juli – Stralsund: Platz vor Ozeaneum Stralsund
  • 17. Juli – Travemünde: Fährvorplatz
  • 18. Juli – Eckernförde: Rathausmarkt
  • 19. Juli – Hamburg: Spielbudenplatz
  • 25. Juli – Konstanz: Augustiner Platz
  • 26. Juli – Garmisch-Patenkirchen: Richard-Strauss-Platz
  • 27. Juli – Oberstdorf: Freiflächen vor dem Kurparkpavillion Prinzenstrasse
  • 29. Juli – Lindau: Platz vor Lindau Park-Center
  • 30. Juli – Ulm: Münsterplatz
  • 31. Juli – Stuttgart: Kronprinzplatz

Im August:

  • 14. August – Würzburg: Marktplatz
  • 15. August – Heidelberg: Bahnhofsvorplatz
  • 19. August – Hannover: Steintorplatz
  • 21. August – Bonn: Friedensplatz
  • 23. August – Gütersloh: Berliner Platz
  • 25. August – Berlin: BMZ

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Straßenaktion 2013: Miteinander. Fair. Gerecht!

Am 25. Mai waren wir mit unserem Kontinent der Potentiale in 16 deutschen Städten mit unserem Aktionsstand vertreten.
Unsere Straßenaktion 2013 zum 1. Deutschen Entwicklungstag._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Trappe

Straßenaktion 2013: Miteinander. Fair. Gerecht!

Am Internationalen Afrika-Tag, dem 25. Mai, machen wir seit vielen Jahren mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aufmerksam. Dies war natürlich auch 2013 der Fall! GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei in 16 Städten bei den Veranstaltungen zum Ersten Deutschen Entwicklungstag vertreten.

An einem riesigen Afrika-Kontinent präsentierten wir die Projektarbeit unserer 24 Bündnisorganisationen. Unter dem Motto „Miteinander. Fair. Gerecht!“ zeigten wir den Bürgerinnen und Bürgern, wie wichtig uns die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Menschen in Afrika ist. In Tausenden Projekten setzen sich unsere Mitgliedsorganisationen gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort dafür ein, nachhaltige Entwicklung zu fördern und Armut und Hunger zu überwinden. Viele dieser Projekte konnten wir am 25. Mai 2013 an unserem Aktionsstand Hunderten Menschen ans Herz legen. Gleichzeitig luden wir die Besucher*innen dazu ein, einen eigenen Beitrag zum Thema Afrika zu basteln und auf unserem riesigen Kontinent zu platzieren. Dafür ging es mit einem Scherenlift hoch hinaus: Die Besucher*innen hatten die Gelegenheit, ihr Lieblingsland in Afrika „zu bereisen“ und mit einem eigenen persönlichen Beitrag Engagement zu zeigen. Auch die kleinen Besucher*innen konnten sich in unserer Bastelecke mit eigenen Kreationen beteiligen.

In den folgeden Städten waren wir am 25. Mai vertreten:

  • Augsburg
  • Berlin
  • Bonn
  • Bremerhaven
  • Freiberg
  • Halle
  • Hamburg
  • Heidelberg
  • Jena
  • Kiel
  • Mainz
  • Marburg
  • Oldenburg
  • Potsdam
  • Saarbrücken
  • Wismar

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Kontinent der Potenziale

Rund um den Afrika-Tag am 25. Mai macht GEMEINSAM FÜR AFRIKA in jedem Jahr mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aber auch auf Probleme und Missstände aufmerksam.

Kontinent der Potenziale

Im Jahr 2013 nahm GEMEINSAM FÜR AFRIKA bei den Veranstaltungen zum Ersten Deutschen Entwicklungstag teil.

Dabei informierte das Bündnis am 25. Mai – dem internationalen Afrika-Tag –  in 16 deutschen Städten über die Projektarbeit in Afrika.

In den 16 Aktionsstädten wartete ein fünf Meter hoher Afrika-Kontinent auf Ihren Besuch. Auf diesem stellten wir Ihnen die Projektarbeit der Organisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA vor. Besucher konnten einen Blick hinter die Kulissen der Projekte werfen und erhielten detaillierte Infos von den Vertreter/-innen unserer Organisationen.

Gleichzeitig luden wir dazu ein, eine persönliche Botschaft zum Thema Afrika auf unserem Kontinent zu platzieren. Dafür ging es mit einem Scherenwagen hoch hinaus! Hier finden Sie Impressionen aus den einzelnen Städten.

Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA

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Wolfgang Niedecken in der DR Kongo: Ein Reisetagebuch

21.05.2013: Wolfgang Niedecken erzählt von seiner Reise in die DR Kongo.

Wolfgang Niedecken in der DR Kongo: Ein Reisetagebuch

Wolfgang Niedecken, der langjährige Botschafter von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, reiste erneut mit uns nach Afrika. Dort besuchte er Projekte unserer Mitgliedsorganisationen Welthungerhilfe und World Vision in der DR Kongo. Seine Erlebnisse und Eindrücke schildert er ganz persönlich in seinem Reisetagebuch.

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