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Internationaler Afrikatag 2020 – Straßenaktion in Zeiten von Corona

Mit provokanten und öffentlichkeitswirksamen Aktionen macht GEMEINSAM FÜR AFRIKA seit Jahren auf die humanitären Herausforderungen und Missstände auf dem afrikanischen Kontinent aufmerksam. Wir bringen diese Themen ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit und rufen zur Unterstützung der Menschen vor Ort auf. Die Corona-Pandemie verstärkt bestehende Probleme, deshalb rückt GEMEINSAM FÜR AFRIKA diese Themen am diesjährigen Internationalen Afrikatag noch einmal in den Fokus.

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Afrikatag 2020 - Strassenaktion in Zeiten von Corona

Internationaler Afrikatag 2020 – Straßenaktion in Zeiten von Corona

Zum ersten Mal seit Jahren ist GEMEINSAM FÜR AFRIKA aufgrund der Corona-Pandemie am diesjährigen Internationalen Afrikatag nicht auf der Straße präsent. Mit provokanten und öffentlichkeitswirksamen Aktionen machen wir normalerweise um diesen Tag herum auf die humanitären Herausforderungen und drängenden Probleme unserer Zeit aufmerksam. Wir machen mobil, um die Menschen in Deutschland aufzurütteln und um Politik und Öffentlichkeit zur Unterstützung der Menschen auf dem afrikanischen Kontinent aufzurufen. Diesen Anspruch verfolgen wir auch und vor allem jetzt während der Corona-Pandemie. Denn die Missstände, auf die wir mit unseren bundesweiten Straßenaktionen jedes Jahr aufmerksam machen, sind präsenter und relevanter denn je.

Flucht, Hunger, bewaffnete Konflikte, Ausbeutung und Armut gewinnen als Folge der Corona-Pandemie sogar noch an Schärfe. Die strengen Ausgangsbestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen der afrikanischen Regierungen, eigentlich zum Schutz der Bevölkerung, treffen die ohnehin benachteiligten und geschwächten Bevölkerungsgruppen besonders stark. Sie werden nach nur wenigen Tagen Ausgangssperre Ihrer Existenzgrundlage beraubt und können ihre Familien nicht mehr ernähren. Das führt zu Armut und Hunger. Vielen Menschen bleibt da nur die Flucht.

Legale Migration ist derzeit allerdings keine Option. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, schlossen weltweit Regierungen die Grenzen. Menschenhändler und -schmuggler sehen auch jetzt ihre Chance und bringen Notleidende über gefährliche Routen an ihr Ziel. Das bezahlen viele Flüchtende mit ihrem Leben.

Menschen ohne Perspektiven sind zudem viel anfälliger für ausbeuterische und menschenunwürdige Beschäftigungsverhältnisse. Moderne Sklaverei in Form von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Kinderehen nimmt in Folge der Corona-Krise wieder zu.

Auf diese Missstände hat GEMEINSAM FÜR AFRIKA bereits vor der Corona-Krise mit öffentlichkeitsstarken Straßenaktionen aufmerksam gemacht – schauen Sie sich dazu unser neues Video an:

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GEMEINSAM FÜR AFRIKA setzt sich für die notleidenden Menschen ein

Gerade jetzt in der Corona-Krise ist es besonders wichtig, dass wir nicht wegschauen und uns unserer Verantwortung bewusst sind. Die Hilfsorganisationen unseres Bündnisses setzen sich in hunderten Projekten in Afrika für Menschen in Not ein:

  • Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA arbeiten in ihren Projekten daran, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern, um so Armut zu bezwingen sowie Bildungschancen, Perspektiven und Arbeitsplätze zu schaffen.  
  • Dadurch bekämpfen sie Fluchtursachen und vermeiden, dass Menschen in Situationen extremer Not geraten, die sie zu einfachen Opfern moderner Sklaverei machen.
  • Unsere Mitgliedsorganisationen leisten Nothilfe gegen den Hunger. Aber sie fördern die Ernährungssicherheit auch nachhaltig und langfristig durch Bildungsprojekte und die Stärkung von Frauen als Wirtschaftsakteurinnen.

GEMEINSAM FÜR AFRIKA schafft Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und in den Medien zu Themen wie Hungersnot, Flucht und Existenz moderner Sklaverei. Wir wenden uns mit Petitionen und Forderungen an die deutsche Politik, um beispielsweise ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik zu bewirken oder Rüstungsexporte in afrikanische Krisengebiete zu stoppen.

In Deutschland leisten wir umfassenden Aufklärungs- und Bildungsarbeit für Schülerinnen und Schüler zu Themen wie Krieg, Frieden, Flucht und Kindersoldaten sowie Rohstoffe und Fairer Handel.

Wir rufen jede Einzelne und jeden Einzelnen dazu auf, einen Beitrag zu leisten, um die Situation notleidender oder ausgebeuteter Menschen zu verbessern. Denn mit verantwortungsvollem Konsum, überlegtem Handeln, dem eigenen Engagement für und dem Unterstützen von Hilfsorganisationen über eine Spende kann jede und jeder Einzelne viel bewegen.

Straßenaktion 2019: Kinder im Krieg

Mit Hunderten verlassenen Kinderschuhen auf zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten machten wir auf das oft vergessene Schicksal von Kindern im Krieg aufmerksam.

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Straßenaktion 2019: Kinder im Krieg

Mit Hunderten verlassenen Kinderschuhen auf zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten machten wir auf das oft vergessene Schicksal von Kindern im Krieg aufmerksam.

Straßenaktion 2018: Sklavenmarkt um 12:00

Mit bundesweiten Sklavenmärkten auf zentralen Plätzen rückten wir 2018 die Existenz moderner Sklaverei in den Fokus der Öffentlichkeit.

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Straßenaktion2018_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA /Steffen Junghans

Straßenaktion 2018: Sklavenmarkt um 12:00

Am 25. Mai 2018 ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA wieder auf die Straße. In diesem Jahr machte das Bündnis mit bundesweiten Sklavenmärkten auf die Existenz moderner Sklaverei aufmerksam und rief zum Umdenken auf.

Durchschnittlich arbeiten 60 Sklavinnen und Sklaven für jeden von uns für die Produktion unserer Konsumgüter. Die meisten von ihnen arbeiten am Anfang der Lieferketten bei der Gewinnung der Rohstoffe, aber auch bei der Herstellung unserer Kleidung, Smartphones und Nahrungsmittel. Aktuell sind mindestens 21 Millionen Menschen weltweit Opfer von Zwangsarbeit – viele von ihnen auch in Europa und Deutschland. Das sollte jede*r wissen!

Am 25. Mai um 12 Uhr inszenierten  wir auf zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten Sklavenmärkte, wo Menschen versteigert und wahre Lebensgeschichten betroffener Personen erzählt wurden. Damit machte GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf die weltweite Existenz moderner Sklaverei und die Folgen für die betroffenen Menschen aufmerksam und rief jeden Einzelnen zum Handeln auf.

Weitere Informationen zum Thema „Moderne Sklaverei“ finden Sie hier.

Die Aktion fand von 12.00 bis 13.00 Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin: Pariser Platz
  • Bochum: Dr.-Ruer-Platz
  • Frankfurt: Hauptwache
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • Leipzig: Augustusplatz
  • München: Odeonsplatz
  • Stuttgart: Schlossplatz

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA verbessern mit ihrer Projektarbeit in den Ländern Afrikas die Lebensbedingungen vor Ort, um Armut zu bekämpfen und Bildungschancen, Perspektiven und Arbeitsplätze zu schaffen. Damit bekämpfen sie Fluchtursachen und helfen zu vermeiden, dass Menschen in Situationen extremer Not geraten, die sie zu einfachen Opfern moderner Sklaverei machen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Unser Video zur Aktion:

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Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

GEMEINSAM FÜR AFRIKA rief anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika am 2. Juni 2017 zu einem bundesweiten Aktionstag auf.

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Straßenaktion gegen die Hungersnot_©GEMEINSAM FÜR AFRIKAJonas-Walter

Straßenaktion 2017: Gemeinsam gegen die Hungersnot

Am 2. Juni 2017 ging GEMEINSAM FÜR AFRIKA wieder bundesweit auf die Straße. In diesem Jahr rief die Kampagne anlässlich der dramatischen Hungerkatastrophe in Afrika die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, für die Hungernden in Afrika zu spenden.

Über 20 Millionen Menschen in Afrika sind derzeit akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnte zuletzt vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Durch die extreme Dürre, ausgelöst durch den Klimawandel, und die anhaltende Gewalt in Ländern wie Südsudan und Somalia sind nach UN-Angaben rund 5,3 Milliarden Euro notwendig, um eine Katastrophe zu verhindern. Etwa 4,1 Milliarden Euro werden bereits bis Mitte des Jahres dringend benötigt. Mehr Informationen zu der Situation in den einzelnen Ländern finden Sie hier.

Deshalb rief GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 2. Juni zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Zeitgleich wurden an zentralen Plätzen in mehreren deutschen Städten auf einer riesigen Afrika-Europa-Karte plakativ und eindringlich Informationen zu den am stärksten von der Hungersnot betroffenen Ländern gezeigt – die erschreckenden Zahlen machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren.

Die Aktion fand von 12.00 bis 14.00 Uhr in folgenden Städten statt:

  • Berlin: Platz der Republik (11 bis 13 Uhr)
  • Bielefeld: Niedernstraße (neben roter Telefonzelle)
  • Bochum: Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden: Neumarkt
  • Frankfurt: Hauptwache
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • München: Marienplatz

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA haben ihre Hilfeleistungen in den betroffenen Gebieten ausgeweitet. Sie leisten Nothilfe durch sauberes Wasser, Nahrungsmittel und eine grundlegende medizinische Versorgung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Arbeit unserer Organisationen.

Unser Video zur Aktion:

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief zur Hilfe auf:

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Straßenaktion 2016: #JedesLebenzählt

Im Jahr 2016 waren wir am 25. Mai – dem Internationalen Afrika-Tag – erneut mit einer aufmerksamkeitsstarken Protestaktion in Berlin, Köln und Dresden auf der Straße, um ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit Flüchtlingen zu setzen und uns gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen einzusetzen.

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Straßensktion 2016 "Jedes Leben zählt!"_©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Pablo Ruiz

Straßenaktion 2016: #JedesLebenzählt

Im Jahr 2016 waren wir am 25. Mai – dem Internationalen Afrika-Tag – erneut mit einer aufmerksamkeitsstarken Protestaktion in Berlin, Köln und Dresden auf der Straße.

Alle 60 Sekunden stirbt ein Mensch durch bewaffnete Konflikte! Mit unserer Aktion inszenierten wir an zentralen Plätzen in Berlin, Köln und Dresden zeitgleich die Brutalität des Krieges. Mit Militärfahrzeugen und dramatischen Fotos wurde auf die Schrecken des Krieges aufmerksam gemacht. Krieg ist eine der Hauptfluchtursachen. Auf Informationstafeln waren erschreckende Fakten zur Anzahl der Todesopfer und vertriebenen Menschen in afrikanischen Staaten abgebildet. Allein auf dem afrikanischen Kontinent sind derzeit 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Mit der Aktion machten wir auf diesen Missstand aufmerksam.

„Tausende Menschen werden täglich von gewaltsamen Konflikten und Kriegen vertrieben und sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Oftmals setzen sie ihr Leben aufs Spiel, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Niemand verlässt seine Heimat, Familie und Freunde ohne triftige Gründe“, so unsere Kampagnen-Sprecherin Susanne Anger.

Petition gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen

Im Rahmen unserer Straßenaktion protestierten wir außerdem gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen. Es sind vor allem Kleinwaffen, mit denen auf dem afrikanischen Kontinent Bürgerkriege geführt werden. Weltweit sind 875 Millionen Kleinwaffen im Umlauf, jährlich kommen rund 500.000 Menschen durch Kleinwaffen ums Leben. Keine andere Waffenart fordert so viele Todesopfer. Mit der Petition #JedesLebenzählt forderten wir Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich auf UN-Ebene für ein internationales, völkerrechtlich verbindliches Abkommen einzusetzen, durch das die Verbreitung von Kleinwaffen streng kontrolliert wird. Das Abkommen muss unter anderem eine strafrechtliche Verfolgung der illegalen Waffenproduktion und die Bekämpfung des illegalen Handels mit Kleinwaffen beinhalten.

Großes Interesse an der Aktion

Das Interesse an unserer Straßenaktion war in allen drei Städten sehr groß, Hunderte von Menschen unterschrieben unsere Petition gegen die illegale Verbreitung von Kleinwaffen. Immer wieder ließen sich Menschen mit unserem Banner #JedesLebenzählt fotografieren, weil ihnen die Botschaft wichtig war. Viele blieben vor dem Kriegsbild und dem Militärlastwagen stehen, und wollten mehr Informationen zu den Hintergründen der Aktion und der Arbeit von GEMEINSAM FÜR AFRIKA erfahren. Wir konnten uns mit Menschen unterschiedlicher Herkunft über ihre Meinung zu dem Thema austauschen und gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzen.

Fotos von der diesjährigen Straßenaktion in Berlin, Köln und Dresden finden Sie hier.

Unser Video zur Aktion:

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Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Mit Leichensäcken auf der Straße. 2015 rückte unsere Straßenaktion das Thema Menschenrechte und Flucht in den Blick der Öffentlichkeit.

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Unsere Straßenaktion 2017 zum Thema Menschenrechte und Flucht._©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Pablo Ruiz Holst

Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Natürlich haben wir auch 2015 wieder mit einer Straßenaktion für Aufmerksamkeit gesorgt – am 21. Mai waren wir in sieben deutschen Städten auf der Straße! Im Mittelpunkt stand das Thema Flucht und Menschenrechte. Unter dem Hashtag #JedesLebenzählt wurden wir zudem online aktiv.

#JedesLebenzählt! – Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Kriegerische Konflikte, politische Verfolgung aber auch Armut und Hunger, fehlender Zugang zu sauberem Wasser oder mangelnde Gesundheitsfürsorge versetzen Menschen in lebensbedrohliche Situationen, die sie dazu zwingen, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen. Wie wir es täglich aus den Nachrichten erfahren müssen, scheitern Tausende Fliehende auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben – ein Leben, in dem die Menschenrechte gewahrt und respektiert werden. Doch allein im Frühjahr 2015 starben mehr als 1.600 Menschen auf der Flucht nach Europa, seit dem Jahr 2000 sind mindestens 23.700 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

Symbolisch haben wir auf das dramatische Schicksal dieser Menschen aufmerksam gemacht. In sieben Städten legten Aktivist*innen auf zentralen Plätzen insgesamt 237 Leichensäcke nieder. Sie protestierten damit gegen Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik und forderten, die Ursachen von Flucht ernsthaft zu bekämpfen. Ein Transparent erinnerte an Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und an die Pflicht Deutschlands, diese zu achten und zu schützen. Auf Informationstafeln berichteten Überlebende von ihrer Flucht und davon, warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Passant*innen legten Blumen nieder, zündeten Trauerkerzen in stillem Gedenken an die unzähligen Opfer an und unterstützten die Forderungen von GEMEINAM FÜR AFRIKA mit ihrer Unterschrift.

Wir waren am 21. Mai 2015 in folgenden Städten auf der Straße:

  • Berlin am Platz des 18. März
  • Bielefeld am Jahnplatz
  • Bochum am Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden am Neumarkt
  • Frankfurt am Main vor der Hauptwache
  • Köln am Bahnhofsvorplatz
  • München am Marienplatz

Unser Video zur Aktion:

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Straßenaktion 2014: Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Am 23. Mai. 2014 spielten wir im Rahmen unserer Straßenaktion das Afrika-Europa-Verteilungsspiel.

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Straßenaktion 2014 „Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel“_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Straßenaktion 2014: Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel

Am 23. Mai 2014 demonstrierte GEMEINSAM FÜR AFRIKA in zehn deutschen Städten das „Wer hat was? – Afrika-Europa-Verteilungsspiel“. Zusammen mit engagierten Schulklassen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern machte unsere Kampagne auf Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten bei der Verteilung von Ressourcen im Europa-Afrika-Vergleich aufmerksam.

Afrika-Europa-Verteilungsspiel verdeutlicht Unverhältnismäßigkeiten

Spieler*innen und Zuschauer*innen waren verblüfft, wie viele soziale und materielle Ungleichheiten auf dem Spielfeld deutlich wurden. Wussten Sie, dass die reichsten 20 Prozent der Weltbevölkerung – in erster Linie im globalen Norden lebend – 80 Prozent aller vorhandenen Waren und Ressourcen konsumieren? Die anderen ärmeren 80 Prozent der Weltbevölkerung verbrauchen im Umkehrschluss nur 20 Prozent der weltweit vorhandenen Rohstoffe. Unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass Afrika südlich der Sahara über großen Rohstoffreichtum verfügt, die meisten Ressourcen jedoch nicht oder nur zu einem kleinen Teil auch in den Herkunftsländern konsumiert werden.

Seien es Öl, Diamanten oder die bunte Palette der landwirtschaftlichen Produkte wie Kakao, Früchte und Soja: Häufig werden die unverarbeiteten Rohstoffe in alle Welt zu Niedrigpreisen exportiert. So findet nicht nur der überwiegende Konsum der Ressourcen in den Industrieländern des globalen Nordens statt, sondern auch die Weiterverarbeitung und Veredelung der Rohstoffe, die deutlich höhere Gewinne abwerfen und Arbeitsplätze schaffen, während die Produzenten in den Herkunftsländern des globalen Südens mit dem geringen Erlös aus dem Verkauf der Rohstoffe kaum ihre Familien ernähren können. Mehr Informationen dazu können Sie hier nachlesen.

Hier können Sie sehen, in welchen Städten wir am 23. Mai 2014 vor Ort waren:

  • Bochum: Dr. -Ruer-Platz
  • Berlin: Pariser Platz
  • Bonn: Marktplatz vor dem Alten Rathaus
  • Dresden: Altmarkt
  • Frankfurt: in der Zeil
  • Köln: Bahnhofsvorplatz
  • München: Neuhauserstraße 8
  • Oldenburg: Schlossplatz
  • Nürnberg: Kornmarkt
  • Heidelberg: Anatomiegarten vor dem Psychologischen Institut der Universität

 

Fotos aus den zehn Städten können Sie auf unserem flickr-Profil ansehen.

Die Straßenaktion widmete sich mit den Themen Ressourcenverbrauch und Umwelt dem Kampagnenthema „Schluss mit schmutzig“. Informieren Sie sich hier dazu.

Straßenaktion 2013: Miteinander. Fair. Gerecht!

Am 25. Mai waren wir mit unserem Kontinent der Potentiale in 16 deutschen Städten mit unserem Aktionsstand vertreten.

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Unsere Straßenaktion 2013 zum 1. Deutschen Entwicklungstag._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Trappe

Straßenaktion 2013: Miteinander. Fair. Gerecht!

Am Internationalen Afrika-Tag, dem 25. Mai, machen wir seit vielen Jahren mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf die Potenziale Afrikas aufmerksam. Dies war natürlich auch 2013 der Fall! GEMEINSAM FÜR AFRIKA war dabei in 16 Städten bei den Veranstaltungen zum Ersten Deutschen Entwicklungstag vertreten.

An einem riesigen Afrika-Kontinent präsentierten wir die Projektarbeit unserer 24 Bündnisorganisationen. Unter dem Motto „Miteinander. Fair. Gerecht!“ zeigten wir den Bürgerinnen und Bürgern, wie wichtig uns die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Menschen in Afrika ist. In Tausenden Projekten setzen sich unsere Mitgliedsorganisationen gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort dafür ein, nachhaltige Entwicklung zu fördern und Armut und Hunger zu überwinden. Viele dieser Projekte konnten wir am 25. Mai 2013 an unserem Aktionsstand Hunderten Menschen ans Herz legen. Gleichzeitig luden wir die Besucher*innen dazu ein, einen eigenen Beitrag zum Thema Afrika zu basteln und auf unserem riesigen Kontinent zu platzieren. Dafür ging es mit einem Scherenlift hoch hinaus: Die Besucher*innen hatten die Gelegenheit, ihr Lieblingsland in Afrika „zu bereisen“ und mit einem eigenen persönlichen Beitrag Engagement zu zeigen. Auch die kleinen Besucher*innen konnten sich in unserer Bastelecke mit eigenen Kreationen beteiligen.

In den folgeden Städten waren wir am 25. Mai vertreten:

  • Augsburg
  • Berlin
  • Bonn
  • Bremerhaven
  • Freiberg
  • Halle
  • Hamburg
  • Heidelberg
  • Jena
  • Kiel
  • Mainz
  • Marburg
  • Oldenburg
  • Potsdam
  • Saarbrücken
  • Wismar

Straßenaktion 2012: Stopp Landraub!

Am 25. Mai machten wir in zehn deutschen Städten mit unserer Straßenaktion auf das Problem Landraub aufmerksam.

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Straßenaktion 2012: Stoppt Landraub!_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Straßenaktion 2012: Stopp Landraub!

Rund um den Afrika-Tag am 25. Mai macht GEMEINSAM FÜR AFRIKA jedes Jahr mit ungewöhnlichen Straßenaktionen deutschlandweit auf Probleme und Missstände aufmerksam. Im Jahr 2012 stand das Thema Landraub im Mittelpunkt unserer jährlichen Straßenaktion.

In zehn deutschen Großstädten haben wir öffentliche Plätze „geraubt“ und forderten STOPP LANDRAUB!

Mit der Straßenaktion machten wir in Berlin, Bonn, Bochum, Aachen, Hamburg, Frankfurt, Köln, München, Leipzig und Würzburg auf die alltägliche Praxis des Landraubs in Afrika aufmerksam. Das sogenannte „Land Grabbing“ oder „Landnahme“ ist eine der wesentlichen Ursachen für Hunger in Afrika.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung laut den Schätzungen der Vereinten Nationen auf über neun Milliarde Menschen angewachsen sein. All diese Menschen müssen sich ernähren. Dies hat zur Folge, dass die zur Verfügung stehende Fläche für die landwirtschaftliche Nutzung und damit den Anbau von Nahrungsmitteln pro Person schrumpft. Zudem wird sie durch den Klimawandel, durch Erosion sowie intensive Landwirtschaft, wie beispielsweise für dem Anbau von Futtermitteln und Energiepflanzen für die Erzeugung von Agrartreibstoff weiter belastet.

Diese Gründe bewegen ausländische Investoren dazu, sich in Afrika zunehmend Wasser- und Landrechte zu sichern. Die auf den riesigen Agrarflächen angebauten Produkte werden wiederum zurück in die Heimatländer exportiert oder auf dem Weltmarkt gehandelt.

Oftmals bieten afrikanische Regierungen Flächen als frei an, welche als unverkauft und ungenutzt gelten. In den letzen zehn Jahren wurden in Afrika insgesamt 34 Mio. Hektar Land von ausländischen Investoren aufgekauft oder gepachtet. Das entspricht einer Fläche von 10.000 Fußballfeldern jeden Tag.

Doch in den wenigsten Fällen liegt das Land tatsächlich brach; meist wird es von mittellosen Familien zum Anbau von Nahrungsmitteln verwendet. Oft werden die Menschen gewaltsam von ihrem Land vertrieben oder zum Verkauf ihres Grund und Bodens gezwungen. Über rechtlich verbriefte Landtitel verfügen die Bäuerinnen und Bauern mehrheitlich nicht. Deswegen können sie sich nicht gegen den Landraub zur Wehr setzen. Den Kleinbauern und -bäuerinnen fehlt dann der Zugang zu Land und Wasser und damit jede Möglichkeit, sich und ihre Familien zu versorgen. Ihr Menschenrecht auf Nahrung und Eigentum wird verletzt.

Was GEMEINSAM FÜR AFRIKA fordert:

  • Verbesserung der Transparenz, damit die Verträge und ihre Konditionen nachvollziehbar sind
  • Informieren und Konsultation der Betroffenen im Vorfeld
  • Einhaltung der demokratischen Entscheidungsprozesse
  • Verbindliche Regeln müssen international vereinbart werden, damit die Menschenrechte geachtet und negative Auswirkungen für arme Menschen, insbesondere Frauen, und für die Umwelt vermieden werden.

Erfahren Sie hier mehr über die Verteilung von Land und Ressourcen in Afrika.

Video zur Staßenaktion:

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Straßenaktion 2011: Hähnchen hemmen Handel

Mit unserer Straßenaktion 2011 haben wir für faire Handelsbeziehungen und die Stärkung der Frauen als wichtiger wirtschaftlicher Kraft in Afrika demonstriert.

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Unsere Straßenaktion 2011 zum Thema ungerechte Handelsbeziehungen._©GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Straßenaktion 2011: Hähnchen hemmen Handel

Am Mittwoch, 25. Mai, dem Internationalen Afrika-Tag, hat GEMEINSAM FÜR AFRIKA während der Rushhour von 7.00 bis 9.00 Uhr in bundesweit zehn deutschen Städten mit einer ungewöhnlichen Straßenaktion für faire Handelsbeziehungen und die Stärkung der Frauen  – als wichtige wirtschaftliche Kraft in Afrika – demonstriert.

Ungerechte Handelsbeziehungen thematisieren

Afrikanische und europäische Frauen gingen bei der Aktion auf die Straße und tauschten plakativ ihre Waren: „Hochwertiger Kaffee gegen gefrorene Hühnerteile“.

Die Straßenaktionen fanden zeitgleich in Würzburg, München, Frankfurt, Aachen, Bonn, Köln, Bochum, Berlin, Hamburg und Leipzig statt. Mit den demonstrativen Aktionen greift GEMEINSAM FÜR AFRIKA zugespitzt ein Beispiel der Ursachen von Armut in Afrika auf: Ungerechte Handelsbeziehungen.

Hintergrundinformationen zu ungerechten Handelsbeziehungen finden Sie hier und sowie Fotos.

 

Video zur Straßenaktion:

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