Beiträge

Faire Mode-Safari durch Kenia

Im November waren wir mit fünf Social Media Stars in Kenia. Die Reise führte uns von Projekten unserer Mitgliedsorganisationen in der Hauptstadt Nairobi bis hin zu nachhaltigen und innovativen Textilfabriken mitten im Tsavo Nationalpark.

Weitersagen

Faire Mode-Safari durch Kenia

Im November waren wir mit fünf Social Media Stars in Kenia. Die Reise führte uns von Projekten unserer Mitgliedsorganisationen in der Hauptstadt Nairobi bis hin zu nachhaltigen und innovativen Textilfabriken mitten im Tsavo Nationalpark.

UNITED FOR AFRICA-Truck bei Love World Peace Parade in Berlin

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist am UN-Weltfriedenstag als einziges gemeinnütziges Bündnis mit einem eigenen Truck bei der ersten Love World Peace Parade in Berlin dabei.

Weitersagen

UNITED FOR AFRICA-Truck bei Love World Peace Parade in Berlin

Berlin, 19. September 2019 – Am Samstag findet erstmalig zum UN-Weltfriedenstag die Love World Peace Parade in Berlin statt. Als einziges gemeinnütziges Bündnis ist GEMEINSAM FÜR AFRIKA mit einem eigens gestalteten UNITED FOR AFRICA – Truck am Start.

Der UNITED FOR AFRICA-Truck startet um 13 Uhr am Brandenburger Tor und macht mit Reggae Musik und bekannten Live-Acts wie Mal Élevé und Ganjaman Stimmung für den Frieden. Zusammen mit ReggaeInBerlin.de tourt der Truck der Hilfsorganisationen auf der früheren Loveparade-Strecke über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule.

Das Anliegen: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit! Vor allem Kinder in Konfliktgebieten erleben täglich hautnah Hass, Gewalt, Unsicherheit und Tod. Besonders bedroht ist das Leben der Kinder in Afrika. „Auf die Gesamtzahl der Todesopfer betrachtet, sterben allein auf dem afrikanischen Kontinent 28 Kinder stündlich an den Folgen bewaffneter Konflikte. Das entspricht stündlich einer Schulklasse, die ums Leben kommt“, erklärte Susanne Anger, Sprecherin des Bündnisses. Das Leid von Kindern in Kriegen ist gegenwärtig so dramatisch wie nie zuvor in den letzten 20 Jahren. Deshalb geht GEMEINSAM FÜR AFRIKA am 21. September bei der Love World Peace Parade auf die Straße, um für den Frieden zu demonstrieren und an das oft vergessene Schicksal der rund 420 Millionen Mädchen und Jungen zu erinnern, die weltweit in Konfliktgebieten aufwachsen.

Gut zu wissen: Nicht nur die historische Strecke zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule erinnert an die vor 13 Jahren letztmalig in Berlin ausgerichtete Loveparade. Denn bevor diese kommerziell vereinnahmt wurde, war sie 1989 ebenfalls mit einem Friedensmotto als politische Demonstration gestartet. Was damals die Forderungen nach Abrüstung, Völkerverständigung und gerechter Nahrungsmittelverteilung waren, sind heute die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN, in deren Zeichen die Love World Peace Parade steht und für die sich GEMEINSAM FÜR AFRIKA in seiner Arbeit einsetzt.

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist ein Zusammenschluss von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Infos unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema „Kinder im Krieg“ finden Sie hier.

 

Love World Peace Parade: Samstag, 21. Sept., 13-16 Uhr auf der Strecke Brandenburger Tor – Straße des 17. Juni – Siegessäule – Brandenburger Tor

 

Pressekontakt: 

Susanne Krüger, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel. 030 / 2977 24 16, E-Mail: presse@gemeinsam-fuer-afrika.de

Stündlich stirbt eine Schulklasse durch Krieg

GEMEINSAM FÜR AFRIKA setzt mit hunderten verlassenen Kinderschuhen in sieben deutschen Städten ein eindrucksvolles Zeichen.

Weitersagen

© GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Stündlich stirbt eine Schulklasse durch Krieg

Berlin, 24. Mai 2019 – Hunderte verlassene Kinderschuhe auf zentralen Plätzen in Berlin, Frankfurt/Main, Köln, Hamburg, München, Stuttgart und Leipzig stehen symbolisch für hunderte Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten ihr Leben lassen müssen. Mit dieser Demonstration erinnerte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA an das tägliche Sterben von Kindern im Krieg.

„In dem Jahr, in dem die UN-Kinderrechtskonvention 30 Jahre alt wird, dürfen wir das Leid von Kindern nicht vergessen, auch wenn es weit weg von uns geschieht“, mahnte GEMEINSAM FÜR AFRIKA zeitgleich in den sieben Städten Deutschlands mit dem großflächigen Aufstellen hunderter verlassener Kinderschuhe und dem Schriftzug „Jede Stunde stirbt eine Schulklasse durch Krieg“.

Besonders bedroht sei das Leben der Kinder in Afrika. „Auf die Gesamtzahl der Todesopfer betrachtet, sterben allein auf dem afrikanischen Kontinent 28 Kinder stündlich an den Folgen bewaffneter Konflikte. Das entspricht einer Schulklasse“, erklärte Susanne Anger, Sprecherin des Bündnisses. Immer häufiger würden Kinder auch gezielt getötet und verletzt, zum Beispiel durch bewusste Anschläge auf Schulen. Das Ausmaß an Gewalt und Angst sowie die indirekten Auswirkungen, wie Hunger, schlechtes Trinkwasser oder fehlende medizinische Versorgung, führten dazu, dass Kindern in Konfliktgebieten oftmals die ersten Opfer würden. Das Leid von Kindern in Kriegen sei gegenwärtig so dramatisch wie nie zuvor in den letzten 20 Jahren. „Rund 420 Millionen Jungen und Mädchen auf der Welt wachsen in einem Konfliktgebiet auf. Das ist fast jedes fünfte Kind“, kritisierte Anger und forderte die strikte Einhaltung des Artikel 38 der UN-Kinderrechtskonvention, in dem es heißt: „Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz bei kriegerischen Auseinandersetzungen“.

GEMEINSAM FÜR AFRIKA fordert zum Schutz von Kindern in Kriegen insbesondere die Sicherung von Schulen in Konfliktgebieten, eine konsequente Strafverfolgung von Verantwortlichen sexualisierter Gewalt als auch einen Stopp aller deutschen Rüstungsexporte in Konfliktregionen Afrikas.

 

Infografiken, Hintergrundinformationen, Pressefotos und ein Interview mit Susanne Anger zur Aktion können Sie hier herunterladen: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/ueber-uns/presse/

Bitte Beachten Sie das Copyright der Fotos: © GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Steffen Junghanß

Weitere Informationen zum Thema „Kinder im Krieg“ finden unter https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/KinderImKrieg.

Gerne vermitteln wir Ihnen auch ein Interview mit Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA.

 

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist ein Zusammenschluss von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, die sich für bessereLebensbedingungen in Ländern Afrikas einsetzen. Wir bündeln unsere Kräfte, um gemeinsam in der deutschen Öffentlichkeit ein realistisches Bild des afrikanischen Kontinents zu vermitteln – einschließlich seiner Potenziale und Stärken. Das Bündnis möchte ein größeres öffentliches Bewusstsein für globale Zusammenhänge und die Notwendigkeit der weltweiten Armutsbekämpfung schaffen. Der Schirmherr der Kampagne ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Infos finden Sie unter https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/ueber-uns/.

Pressekontakt: Julia Masannek, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel. 030 / 2977 24 17, E-Mail: presse@gemeinsam-fuer-afrika.de

Sklavenmärkte in sieben deutschen Städten

Berlin, 25. Mai 2018 – Mit der inszenierten Versteigerung von Sklaven und Sklavinnen an zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten machte heute das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf die Existenz moderner Sklaverei aufmerksam und rief zum Umdenken auf.

Weitersagen

Moderne Sklaverei. Sklaverei existiert - immer noch - und weltweit_©Luc De Leeuw

Sklavenmärkte in sieben deutschen Städten

Bundesweite Straßenaktionen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Berlin, 25. Mai 2018 – Mit der inszenierten Versteigerung von Sklaven und Sklavinnen an zentralen Plätzen in sieben deutschen Städten machte heute das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf die Existenz moderner Sklaverei aufmerksam und rief zum Umdenken auf.

„Wussten Sie, dass durchschnittlich 60 Sklaven und Sklavinnen für jeden von uns für die Produktion unserer Konsumgüter arbeiten?“ fragten die Aktivist*innen die Passant*innen in sieben deutschen Städten. „Die meisten arbeiten am Anfang der Lieferketten bei der Gewinnung der Rohstoffe, aber auch bei der Herstellung unserer Kleidung, Smartphones und Nahrungsmittel. Aktuell sind mindestens 21 Millionen Menschen weltweit Opfer moderner Sklaverei – auch in Europa und Deutschland“, erläuterte Susanne Anger, die Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA:

Mit der Inszenierung der Sklavenmärkte auf denen Menschen versteigert und wahre Lebensgeschichten betroffener Personen erzählt wurden, will GEMEINSAM FÜR AFRIKA auf die weltweite Existenz moderner Sklaverei und die Folgen für die betroffenen Menschen aufmerksam machen und jeden Einzelnen zum Handeln aufrufen.

‚‚Die erschreckenden Fakten zur modernen Sklaverei machen deutlich: Es muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden. Neben Tomaten gibt es viele weitere typische Konsumgüter, die unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden, unter anderen Metalle für Elektrogeräte, Billigfleisch aus Deutschland, Kakao aus Ghana. Jeder kann einen Beitrag leisten und zum Beispiel fair gehandelte Produkte kaufen‘‘, rät Susanne Anger.

In insgesamt sieben deutschen Städten hat das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA an zentralen Plätzen in Berlin, Frankfurt/Main, Köln, München, Leipzig, Stuttgart und Bochum mit seinen Aktionen gegen moderne Sklaverei protestiert.

Infografiken, Pressefotos und ein Interview mit Susanne Anger zur Aktion können Sie hier herunterladen: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/ueber-uns/presse/

Fotos Copyright: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Steffen Junghanß

 

GEMEINSAM FÜR AFRIKA

GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist ein Bündnis von 20 Hilfsorganisationen, das sich im Rahmen einer bundesweiten Kampagne für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzt.

In Hunderten Projekten in Afrika schaffen wir Bildungsmöglichkeiten und Perspektiven für Menschen in großer Armut und bekämpfen Fluchtursachen, um zu vermeiden, dass Menschen in Situationen extremer Not geraten, die sie zu einfachen Opfern der Ausbeutung macht.

In Deutschland macht das Bündnis mit Aktionen, Veranstaltungen und Bildungsarbeit auf die Chancen Afrikas und die Potenziale seiner Menschen aufmerksam und will größeres öffentliches Bewusstsein für globale Zusammenhänge, wie beispielsweise moderne Sklaverei, und die Notwendigkeit der weltweiten Armutsbekämpfung schaffen. Schirmherr des Bündnisses ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Weitere Infos unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviews mit:

  • Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, zur Aktion und zum Thema „Moderne Sklaverei“.
  • Andreas Böning, Geschäftsführer von Kinderrechte Afrika, zu Projekten zur Eindämmung von Sklaverei in den Ländern Afrikas.

Weitere Informationen zum Thema „Moderne Sklaverei“ finden Sie auf unserer Website: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/moderne-sklaverei/

Pressekontakt: Nina Kollas, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel. 030 / 2977 24 16, E-Mail: info@gemeinsam-fuer-afrika.de

Hunger hat viele Gründe

Noch immer sind in Afrika 23 Millionen Menschenleben bedroht: Vor allem Frauen und Kinder leiden. Neben der Nothilfe hilft das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA durch Bildungsprojekte und stärkt Frauen als Wirtschaftsakteure.

Weitersagen

Frauen und Kinder GEMEINSAM FÜR AFRIKA_©GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Trappe

Hunger hat viele Gründe

Sechs Millionen Menschen sind im Südsudan dem Hunger schutzlos ausgeliefert. In Kenia, Somalia und Äthiopien brauchen insgesamt mehr als 17 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, darunter mehr als 680.000 Schwangere. Sie gehören gemeinsam mit Kindern, alleinerziehenden Müttern oder älteren Menschen zur gefährdetsten Gruppe und leiden besonders unter der extremen Dürre. Am häufigsten sterben Mütter bei der Entbindung, wenn sie nicht rechtzeitig in ein Krankenhaus kommen. Neben Klimawandel oder bewaffneten Konflikten ist der Hunger auch durch wirtschaftliche und soziale Probleme bedingt. Wer kann, der flieht.

Frauenförderung bringt die gesamt Gemeinschaft voran

„Die Gründe für Flucht sind Verfolgung, Krieg, Perspektivlosigkeit und letztlich Hunger. Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA setzt sich neben der akuten Nothilfe auch mit langfristigen Maßnahmen für die notleidenden Menschen ein, etwa durch Bildungsarbeit oder Projekte, die Frauen als Wirtschaftsakteure stärken“, so Susanne Anger, Sprecherin von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. „Denn Frauen zu fördern, bedeutet die Familie und letztlich die gesamte Gemeinschaft voran zu bringen.“ Mehr als 20 Hilfs- und Entwicklungsorganisationen haben sich im Verbund zusammengeschlossen und unterstützen durch nachhaltig angelegte Projekte insbesondere Frauen und Kinder in den betroffenen Gebieten, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Durch Bildung, Aufklärung oder neue wirtschaftliche Perspektiven in Form von Mikrokrediten wird den Frauen und ihren Familien der Rücken gestärkt.

„Das Hauptproblem für die Menschen sind sicherlich Armut und Mangelernährung. 380 Millionen Menschen in Afrika müssen von weniger als 1,25 Dollar am Tag leben“, berichtet Susanne Anger.  „Aber auch die patriarchale Gesellschaft trägt ihren Teil bei.“ Viele Kinder zu haben, ist in vielen Regionen Afrikas auch eine Altersvorsorge. Ein funktionierendes Pensions- und Sozialsystem existiert meist nicht. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau in Afrika bei 4,7. Das ist zwar um ein Drittel weniger als in den 1970er-Jahren – aber immer noch doppelt so hoch wie im weltweiten Schnitt. In Kenia etwa liegt das Verhältnis zwischen Geburten und Todesfällen bei 34 zu 8.

Die aktuelle Arbeit einiger unserer Mitgliedsorganisationen im Bereich Bildungsarbeit und Frauenrechte:

Aktion Canchanabury setzt sich vor allem für Bildung und den Kampf gegen AIDS ein. So unterstützt beispielsweise eine Selbsthilfegruppe im Südsudan Aids-Waisen.

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt fördert Frauenrechte und eine nachhaltige kleinbäuerliche Landwirtschaft. So bietet etwa ein Ausbildungszentrum in Burkina Faso jungen Frauen eine Berufsausbildung und damit eine Lebensperspektive.

AWO International investiert besonders in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wasser und den Aufbau von sozialer Infrastruktur und fördert Geschlechtergerechtigkeit. Aktuell unterstützt die Organisation südsudanesische Flüchtlinge in vier Flüchtlingscamps in Uganda.

CARE Deutschland-Luxemburg unterstützt Frauen und Mädchen in ihrem Kampf für umfassende und gleiche Menschenrechte. Denn Frauen sind oftmals der Schlüssel für den Wandel einer ganzen Gemeinschaft. Im Westen Kenias hilft CARE, die Sterblichkeitsrate unter Kleinkindern, Schwangeren und entbindenden Müttern zu senken.

ChildFund setzt sich in Äthiopien für eine Zukunft ohne Hunger ein. Die Schwerpunkte ihres Engagements liegen darin, Frauen und Familien zu stärken, Ernährung zu sichern und den Menschen nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten anzubieten.

Don Bosco Mondo fördert junge Menschen am Rande der Gesellschaft. So fördert die Organisation etwa Mädchen in Uganda. Don Bosco verteilt derzeit außerdem Lebensmittelpakete an tausende Familien in Kenia, Somalia und Äthiopien.

Das Hunger Projekt arbeitet daran, Familien südlich der Sahara ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Die Organisation führt Programme gegen HIV/AIDS durch und fördert Kleinunternehmen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe kümmert sich derzeit vor allem um unterernährte Mütter und Kinder im Südsudan und klärt über Hygiene auf.

Kinder Afrikas leistet Hilfe zur Selbsthilfe in der Landwirtschaft, durch Schulprojekte und Mikrokredite für Frauen und beugt somit Hunger vor.

Kinderhilfswerk Global-Care ist in acht Staaten im östlichen und südlichen Afrika tätig und hilft den Kleinsten durch Kinderpatenschaften.

Kindernothilfe konzentriert sich auf Kinder im östlichen und südlichen Afrika und sorgt dafür, dass sie eine Chance auf Zukunft bekommen. Hunger, Genitalverstümmelung, mangelnde Bildungschancen – das sind nur einige Probleme, denen die Kindernothilfe entgegenwirkt.

Kinderrechte Afrika unterstützt Kinder in Not in West- und Zentralafrika, deren Grundrechte aufs Gröbste verletzt werden: Gewalt, Ausbeutung, Kinderhandel, sexuellem Missbrauch, bewaffneten Konflikte oder Gefängnis – all das bedroht Kinder in der Region.

Quäker-Hilfe Stiftung: In Kenia unterstützt die Stiftung Frauen durch ein Kleinkredit-Programm, fördert die ländlichen Entwicklung und sichert den Zugang zu Trinkwasser. Im Flüchtlingslager Dadaab bietet die Organisation Trauma-Bewältigung für Flüchtlinge aus Somalia an.

Welthaus Bielefeld: Die Organisation hilft in Äthiopien, Burundi, Mosambik und Südafrika besonders in den Bereichen Menschenrechte, Bildung, Gesundheit und Umweltschutz. In Äthiopien etwa sorgt Lehrmaterialen für bessere Schuldbildung.

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA setzen sich unermüdlich für bessere Lebensbedingungen in Afrika ein. Ostafrika ist aufgrund der aktuellen Dürrekatastrophe eine Schwerpunktregion für viele Hilfsprojekte.

 

Spendenkonto GEMEINSAM FÜR AFRIKA:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE83 3702 0500 0001 2738 00
BIC: BFSWDE33XXX
Online Spenden unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de/spenden/

Pressekontakt: Ulla Rüskamp, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel.: 030 2977 24 31,
E-Mail: rueskamp@gemeinsam-fuer-afrika.de

 

 

Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA | Stefan Trappe

 

Klimawandel führt zu Hunger

Durch anhaltende Dürre in großen Teilen Afrikas bleibt die Ernte aus, Weideflächen sind zerstört. Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA fordert im Vorfeld des G20-Gipfels die internationale Gemeinschaft auf, stärker dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Weitersagen

Afrika

Klimawandel führt zu Hunger

Berlin, 03.07.2017 – Hunger ist eine der Folgen des Klimawandels, wodurch derzeit 23 Millionen Menschenleben in Afrika bedroht werden. In großen Teilen der Sahelzone, im Süden und Osten Afrikas regnet es immer weniger. Klima, Energie und Wachstum stehen nun auf der Agenda des G20-Gipfels, der  am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden wird. Doch die Vertreter des afrikanischen Kontinents, die diese Themen am schmerzlichsten betreffen, sind schwach vertreten. Südafrika ist Teilnehmer, als Gäste sind geladen: Die Afrikanische Union und die Neue Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD).

„Es kann uns nicht egal sein, was in Afrika geschieht, denn wir sind für diese Hungersnot mitverantwortlich. Der Klimawandel ist von uns verursacht und nicht von den Menschen, die jetzt darunter leiden“, appelliert Susanne Anger, Sprecherin des Bündnisses GEMEINSAM FÜR AFRIKA, an die internationale Gemeinschaft. Zwar wurde bereits bei der G20 Africa Partnership Conference in Berlin Mitte Juni afrikanischen Ländern eine Plattform geboten, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verstärken. Doch müsse diese Initiative über den deutschen G20-Vorsitz hinaus fortgesetzt werden und langfristige und faire Lösungen für die Folgen des Klimawandels in afrikanischen Ländern bieten, so Anger.

Nahrungsmittel werden knapp

Viele der mehr als 20 Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA engagieren sich bereits seit Jahren mit Projekten, die die Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen, oder alternative landwirtschaftliche Methoden anbieten. Denn die nomadisch lebende Bevölkerung im Osten Afrikas leidet besonders unter der Dürre. Bereits in den letzten Jahren hat es immer weniger geregnet. Auslöser ist der vom Menschen provozierte Klimawandel. Die Menschen finden dadurch kaum noch Weideflächen für ihre Herden, Pflanzen gedeihen nicht mehr, die Ernte bleibt aus. Die verheerende Folge für die Menschen: Hunger.

Laut Atlas des Klimawandels und der Umweltgefahren ist es in den Ländern Afrikas südlich der Sahara, zunehmend schwer, die Versorgung mit Nahrungsmitteln zu garantieren. Im Laufe der letzten 25 Jahre hat sich die Anzahl wetterbedingter Katastrophen, wie Hochwasser und Dürre, verdoppelt. Die Folgen sind weltweit spürbar. Eine mögliche Erklärung der Meteorologen: Durch die veränderte Temperatur bringt die Meeresströmung El Niño Rhythmus und Stärke der Regenzeiten weltweit durcheinander. Auch eine längere Regenzeit kann schwerwiegende Auswirkungen haben. In weiten Teilen Ugandas leiden vor allem Kinder und alte Menschen darunter, dass Malaria sich stark ausgebreitet hat.

Dem Klimawandel entgegenwirken

Die Bündnisorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA leisten Hilfe in den betroffenen Gebieten. Sie verteilen Wasser, Nahrung und Hygienepakete und setzen Brunnen instand. Im Folgenden haben wir für Sie die aktuelle Arbeit der Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zusammengefasst, die Wasserprojekte und solchen, die dem Klimawandel entgegenwirken, umsetzen.

ADRA unterstützt 4.300 kleinbäuerliche Haushalte in Kenia bei der nachhaltigen Produktion von Nahrungsmitteln. In Somalia stärkt die Organisation Menschen im Umgang mit Wetterextremen und wetterbedingten Krisen und arbeitet in weiteren Hilfsprojekten in Afrika daran, die Nahrungsmittelversorgung zu stabilisieren und die Lebensbedingungen an den Klimawandel anzupassen.

Aktion Canchanabury arbeitet etwa an der Verbesserung der Versorgung mit Trinkwasser und setzt sich vor allem für Bildung und Aufklärung ein.

arche noVa hat das Thema Wasser zum Schwerpunkt seiner Afrika-Projekte gemacht und hilft derzeit vor allem in Äthiopien und Somalia in Nothilfe-Einsätzen, um die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen.

AWO International investiert besonders in den Bereichen Wasser, Bildung, Gesundheit und den Aufbau von sozialer Infrastruktur. Aktuell unterstützt die Organisation südsudanesische Flüchtlinge in vier Flüchtlingslagern in Uganda.

ChildFund setzt sich in Äthiopien und Kenia für eine Zukunft ohne Hunger ein. Die Schwerpunkte ihres Engagements liegen darin, Frauen und Familien zu stärken, Ernährung und Wasser zu sichern und den Menschen nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten anzubieten.

Don Bosco Mondo fördert junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Don Bosco leistet Nothilfe in Kenia, Somalia und Äthiopien. Nahrungsmittel werden verteilt und Wasserpumpen sowie große Wassertanks aufgebaut. Die Versorgung mit Medikamenten und Gesundheitsschulungen sind weitere Schwerpunkte.

Helvetas Deutschland engagiert sich in zahlreichen Projekten zur Trinkwasserversorgung, nachhaltiger Landwirtschaft, Bildung und Demokratie, sowie Bekämpfung des Klimawandels. Aktuell hilft Helvetas den Bauern in Äthiopien, trotz Wassermangels zu überleben.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe kümmert sich derzeit vor allem um unterernährte Mütter und Kinder im Südsudan und bietet ein Programm zur besseren Eigenversorgung mit Nahrung an. In Kenia unterstützt die Organisation mit Trinkwasser und hilft den Bauern beim Anbau von Sorghum-Hirse, die auch unter harten klimatischen Bedingungen gedeiht.

Die Stiftung Menschen für Menschen wirkt in Äthiopien den Folgen des Klimawandels entgegen. Aktuell geschieht dies beispielsweise durch Auffortstungs- und „Grüne Öfen-Projekte“ in ländlichen Regionen Äthiopiens.

Welthaus Bielefeld: Die Organisation hilft in Äthiopien, Burundi, Mosambik und Südafrika besonders in den Bereichen Menschenrechte, Bildung, Gesundheit und Umweltschutz. In Äthiopien etwa sorgt Lehrmaterialen für bessere Schuldbildung.

Spendenkonto GEMEINSAM FÜR AFRIKA:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE83 3702 0500 0001 2738 00
BIC: BFSWDE33XXX
Online Spenden unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de/spenden/

Pressekontakt: Ulrike Scheurer, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel.: 030 2977 24 31,
E-Mail: scheurer@gemeinsam-fuer-afrika.de

Foto: arche noVa

Hungersnot hält an

Die Hungerkrise am Horn von Afrika, in Nigeria und dem Tschad spitzt sich weiter zu. Das Leben von mehr als 23 Millionen Menschen ist akut bedroht. Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA hilft.

Weitersagen

GEMEINSAM FÜR AFRIKA: Hungersnot hält an

Hungersnot hält an

Berlin, 29.06.2017 – Seit Anfang Juni geht GEMEINSAM FÜR AFRIKA immer wieder bundesweit auf die Straße, um die Bürgerinnen und Bürger in einem eindringlichen Appell auf die dramatische Hungerkatastrophe aufmerksam zu machen und zum Spenden aufzurufen. Es ist die schlimmste Hungerkatastrophe seit 30 Jahren. Hunger und Mangelernährung treffen wie so oft die Schwächsten am härtesten. Vor allem schwangere Frauen und Kinder leiden unter der extremen Dürre.

GEMEINSAM FÜR AFRIKA: nachhaltige Projekte in den Krisengebieten

Die Mitgliedsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA leisten akut Hilfe in den betroffenen Gebieten. Sie verteilen Trinkwasser, Nahrungsmittel, Saatgut und stellen eine medizinische Grundversorgung zur Verfügung. Sie versorgen unterernährte Kinder mit Spezialnahrung, damit diese wieder zu Kräften kommen. In langfristig angelegten Projekten beraten sie über nachhaltige und dürreresistente Anbaumethoden und Möglichkeiten der Wassergewinnung, um dem Hunger in Zukunft vorzubeugen.

So helfen die Bündnisorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA aktuell vor Ort

Die Hilfsorganisationen haben ihre Nothilfe angesichts der dramatischen Entwicklung  hochgefahren, um der Hungersnot entgegenzuwirken. Hier einige Beispiele:

action medeor betreibt seit Anfang April in Somalia zwei mobile Kliniken zur Gesundheitsversorgung und Prävention von Krankheiten und Mangelernährung. Im Südsudan ist action medeor im Bereich der Medikamentenhilfe aktiv. Seit 2011 hat die Organisation bereits 8,6 Tonnen Medikamente und medizinisches Material in den Südsudan geliefert.

ADRA unterstützt 4.300 kleinbäuerliche Haushalte in Kenia bei der nachhaltigen Produktion von Nahrungsmitteln, um der klimabedingten Hungersnot entgegenzuwirken. Durch die Entwicklung von Frühwarnsystemen und Bewältigungsstrategien will ADRA die Menschen in Somalia im Umgang mit Wetterextremen und wetterbedingten Krisen stärken.

ChildFund engagiert sich vor allem in Äthiopien und Kenia, um die Not der Menschen zu lindern – gerade die der Kinder, die an Mangelernährung leiden und aufgrund der Wasserknappheit Infektionen ausgeliefert sind. Um das Überleben der Menschen zu sichern, verteilt die Organisation Lebensmittel, hält die Wasser- und Sanitärversorgung aufrecht, stattet Gesundheitsstationen aus, die sich um Kleinkinder und Schwangere kümmern und hilft mit Krediten und Saatgut.

Das Hunger Projekt begleitet die Menschen mit ihrer Epizentrum-Strategie in den ländlichen Regionen von Ost-, West- und im südlichen Afrika über fünf Jahre von einem Leben in Resignation und Apathie hin zu Eigenständigkeit und Selbstbestimmung.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ermöglicht seit über zwei Jahren den Menschen im Südsudan mit einem Programm zur Ernährungssicherung eine bessere Eigenversorgung. In Kenia konnten Menschen dank dem Anbau von Sorghum-Hirse, den die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt, trotz ausgefallener Regenzeit eine Ernte einfahren.

Das Kinderhilfswerk Global-Care unterstützt die aus dem Südsudan nach Uganda geflohenen Menschen mit Hilfsgütern. Um der Hungersnot und der anhaltenden Gewalt zu entkommen, fliehen Millionen Menschen aus dem Südsudan in das Nachbarland.

Kindernothilfe konzentriert sich auf Kinder im östlichen und südlichen Afrika und sorgt dafür, dass sie eine Chance auf Zukunft bekommen. Hunger, Genitalverstümmelung, mangelnde Bildungschancen – das sind nur einige Probleme, unter denen Kinder etwa in Äthiopien leiden. Auch in Somaliland setzt sich die Kindernothilfe seit Jahren für die Wahrung von Kinder- und Menschenrechten ein.

Die Stiftung Menschen für Menschen hat aktuell die Verteilung von Nothilfe-Paketen im Norden und Osten Äthiopiens verstärkt. Getreide, Hülsenfrüchte und Speiseöl sichern den Menschen das Überleben. Kinder bekommen außerdem proteinreiche Ergänzungsnahrung. Seit November 2015 verteilt Menschen für Menschen regelmäßig Nahrungsmittel an bis zu 32.500 Menschen in der Region Agarfa in Äthiopien. Aktuell benötigen noch ca. 16.500 Menschen Unterstützung.

Spendenkonto GEMEINSAM FÜR AFRIKA:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE83 3702 0500 0001 2738 00
BIC: BFSWDE33XXX
Online Spenden unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de/spenden/

Pressekontakt: Ulrike Scheurer, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel.: 030 2977 24 31,
E-Mail: scheurer@gemeinsam-fuer-afrika.de

Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Jonas Walter

GEMEINSAM FÜR AFRIKA demonstriert für die Hungernden

Bundespräsident Steinmeier appelliert in einem Spendenaufruf „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ an die deutsche Bevölkerung, die Hilfsorganisationen zu unterstützen.

Weitersagen

Pressefoto Mahnwache Gemeinsam fuer Afrika

GEMEINSAM FÜR AFRIKA demonstriert für die Hungernden

Berlin, 9. Juni 2017 – Mit einer beeindruckenden Mahnwache vor dem Berliner Brandenburger Tor machte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA heute auf die Hungerkatastrophe vor allem in Ostafrika und Nigeria, aufmerksam. Mehr als 23 Millionen Menschen seien derzeit akut vom Hungertod bedroht, darunter hunderttausende Kinder. Angesicht dieser Dramatik rief das Bündnis am heutigen 9. Juni 2017 erneut bundesweit zu Aktionen und zu Spenden unter dem Motto „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ auf.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wendet sich heute in einem Spendenaufruf an die deutsche Bevölkerung: „Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern!“. In seinem Aufruf appelliert der Bundespräsident: „Unterstützen Sie die Hilfsorganisationen, die ,Gemeinsam gegen die Hungersnot‘ aufrufen. Mit Ihrer Spende können Sie Menschenleben retten! Mit Ihrer Hilfe können wir die Hungerkatastrophe lindern.“

Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier, warnt eindringlich vor der größten humanitären Katastrophe seit Gründung der Vereinten Nationen. Ohne Hilfe sei ein Massensterben unausweichlich, sorgt sich GEMEINSAM FÜR AFRIKA.

Die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA leisten bereits seit Monaten in den betroffenen Regionen wichtige Soforthilfe. Sie verteilen Nahrungsmittel und Trinkwasser an Tausende Notleidende und versorgen unterernährte Säuglinge und Kleinkinder mit kalorienreicher Spezialnahrung. Sie setzen Brunnen instand, leisten medizinische Hilfe und fördern Hygienemaßnahmen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Langfristige Hilfsmaßnahmen tragen zudem dazu bei, die Menschen besser auf Dürre vorzubereiten.

Die Ursachen der schweren Hungersnot sind vielfältig. Eine schwere Dürre, extremes Klima und anhaltende Gewalt sind maßgebliche Gründe. In manchen Regionen wie in Äthiopien oder Kenia hat es in Folge von El Niño seit mehr als drei Jahren nicht mehr geregnet. Felder und Weideland sind verdorrt, die Ernten fallen aus, es fehlt an Saatgut für den Anbau, Tausende Nutztiere verenden. In anderen Gegenden wie im Südsudan und in Somalia hindern zudem bewaffnete Konflikte und Vertreibung die Menschen daran, ihre Felder zu bestellen und ihr Vieh zu versorgen.

Zur Unterstützung der lebensrettenden Arbeit der Hilfsorganisationen ruft das Bündnis unter www.gemeinsam-für-afrika.de/spenden zu Spenden auf.

Mit unserem Aktionstag möchten wir die deutsche Bevölkerung zur Unterstützung mobilisieren. Über unsere Social Media-Kanäle und unsere Website sowie vielfältige Aktionen wie z.B. die Mahnwache vor dem Brandenburger Tor rufen wir zu Spenden auf.

Bildmaterial finden Sie als Download unter: www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

Pressekontakt: Ulla Rsskamp, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Tel.: 030 2977 24 31, E-Mail: rueskamp@gemeinsam-fuer-afrika.de

 

Gemeinsam gegen die Hungersnot! Bundesweite Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Mit bundesweiten Straßenaktionen machte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA eindringlich auf die dramatische Hungerkatastrophe in Afrika aufmerksam und rief zu Spenden auf.

Weitersagen

Gemeinsam gegen die Hungersnot! Bundesweite Straßenaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Mit bundesweiten Straßenaktionen machte das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA eindringlich auf die dramatische Hungerkatastrophe in Afrika aufmerksam und rief zu Spenden auf.

Über 23 Millionen Männer, Frauen und vor allem Kinder sind in Afrika akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnt vor einem Massensterben. In Ländern wie Somalia, Äthiopien, Kenia, Südsudan, Tschad und Nigeria droht die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren. Zu den Ursachen zählen die anhaltende Dürre durch den Klimawandel und die andauernde Gewalt in einigen Ländern.

Um auf die außerordentliche Not der Menschen aufmerksam zu machen, haben die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA an zentralen Plätzen in ganz Deutschland, u.a. am Berliner Reichstag, vor dem Kölner Dom,  und an der Frankfurter Hauptwache mit einer riesigen Afrika-Karte plakativ das Ausmaß der Hungerkatastrophe demonstriert.

Denn die erschreckenden Zahlen machen deutlich: Es muss schnell und unbürokratisch geholfen werden, um unzählige Menschen auf unserem Nachbarkontinent vor dem Hungertod zu bewahren. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrer Spende die Hilfsorganisationen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zu unterstützen und damit Leben zu retten.

Hintergrundinformationen und Pressefotos zur Aktion können Sie hier herunterladen: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

Großes Finale des GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Schulwettbewerbs mit Bürgermeister Paul Wagener

Schülerinnen und Schüler der Realschule Am Kreuzberg feiern im Rathaus Netphen das große Finale des GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Schulwettbewerbs. Bürgermeister Paul Wagener gratulierte den engagierten Jugendlichen zum 1. Platz.

Weitersagen

Großes Finale des GEMEINSAM FÜR AFRIKA-Schulwettbewerbs mit Bürgermeister Paul Wagener

Bremen/Berlin: 07.10.2016: Am Freitag feierten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Am Kreuzberg im Rathaus Netphen das große Finale des bundesweiten Schulwettbewerbs von Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA zum Thema Frieden. Bürgermeister Paul Wagener gratulierte den engagierten Jugendlichen zum 1. Platz beim Schulwettbewerb und würdigte sie für ihr herausragendes Engagement zur Stärkung eines friedlichen Miteinanders zwischen den Kulturen. Als Hauptpreis waren die Schüler der Ruanda-AG aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 am Vortag zu einem Trommelkurs eingeladen. Das dabei entstandene Stück wurde heute im Rathaus dargeboten.

„Das tollste an dem Projekt waren immer die Skype-Gespräche mit den Schülern in Ruanda. Dabei haben wir gemerkt, dass der Unterscheid zwischen uns gar nicht so groß ist. Wir machten ja das Gleiche: Tanzen, Musik, Film, usw.“, sagte der 16-jährige Jonas von der Realschule Am Kreuzberg. Als Anerkennung für den 1. Platz beim Schulwettbewerb lud Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA die Schüler zu einem Trommelkurs unter der Leitung des Musikers Henry Anyanga (alias Izo) aus Kenia ein. Die Gruppe führte das einstudierte Trommelstück heute im Rathaus auf und forderte dabei Bürgermeister Wagener zum Tanz auf.

Die Siegerehrung war der Hauptpreis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Frieden – Jedes Leben zählt“, bei dem sich die Jugendlichen der Ruanda-AG der Realschule Am Kreuzberg gegen über 1.200 Mitbewerber durchgesetzt hatten. Im Rahmen des Schulprojekts „Mach Dir Dein Bild – auf AUGENHÖHE“, das unter der Leitung von Lehrerin Ursula Wussow seit Mai 2015 umgesetzt wird, haben die Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit ihrer Partnerorganisation „Root Foundation“ in Ruanda ein Musikvideo produziert, eine Fotoausstellung und eine Radiosendung erstellt. Bereits wird in der Realschule Am Kreuzberg die nächste Aktion vorbereitet: ein Theaterstück, in dem sich die Jugendlichen differenziert mit Benefiz auseinandersetzen. Das mit Izo eingeübte Trommelstück wird als musikalischer Beitrag in das Theater einfließen. „Jugendliche, die Werte wie Toleranz und Offenheit für das Fremde und Neue internalisieren, sind in der Lage, Stereotypen zu hinterfragen und sich von Vorurteilen zu befreien“, erklärte Ursula Wussow.

Seit 2006 fördert Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA das Engagement von Kindern und Jugendlichen. Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA unterstützt Schulen bundesweit mit Unterrichtsmaterialien und einem breiten Lehr- und Lernangebot zu Themen rund um Afrika und fördert damit eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung mit dem Kontinent.

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist die Schulaktion von GEMEINSAM FÜR AFRIKA, einem Zusammenschluss von über 20 renommierten Hilfsorganisationen in Deutschland.

Mehr Informationen zur Schulaktion finden Sie unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne.

Pressefotos:

www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos/

Kontakt für Informationen und Interviewanfragen
Sonja Wyrsch

Koordination Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA

E-Mail: schulen@gemeinsam-fuer-afrika.de

Tel.: 030 29 77 24-27

Mobil: 0152 553 774 82.
www.gemeinsam-fuer-afrika.de

„Global Players – Spielzeug aus Afrika“ im Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur in Roggenburg

Die Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ ist vom 31. August bis zum 29. September 2016 im Foyer des Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur im Kloster Roggenburg zu besichtigen.

Weitersagen

„Global Players – Spielzeug aus Afrika“ im Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur in Roggenburg

Roggenburg, 31.08.2016 – Die Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ erzählt Geschichten aus dem oft schwierigen Alltag afrikanischer Kinder, der dennoch von Fantasie, Lebensfreude und Improvisationstalent zeugt. Mit der Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ zeigt das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA zusammen mit dem Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur, wie aus Müll kleine Kunstwerke werden.

Flugzeuge aus alten Saftpackungen, Klapperschlangen aus Kronkorken, Fahrzeuge aus Draht – das sind nur einige Beispiele der Spielsachen, die afrikanische Kinder aus Müll basteln. In der Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ können sich die Besucher vom 31. August bis 29. September im Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur am Kloster Roggenburg von der Kreativität und dem Talent dieser Kinder persönlich überzeugen.

Alle Exponate der Ausstellung von GEMEINSAM FÜR AFRIKA wurden von der ARD-Auslandskorrespondentin Birgit Virnich während ihrer redaktionellen Reisen durch Afrika gesammelt. Diese führten sie zum Beispiel in die Slums von Nairobi und Lagos oder zu den Straßensperren der Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo.

Jedes dieser Spielzeuge erzählt eine ganz eigene Geschichte und offenbart die Wünsche und Träume der Kinder, ihren oft schlimmen Lebensumständen zu entkommen. Mit dem selbstgebastelten Flugzeug möchten sie der Armut entfliegen, die Autos und Laster aus Draht zeigen den Wunsch, irgendwann in die Fußstapfen des Vaters zu treten und Mechaniker zu werden. Jedes einzelne Exponat der Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ ist ein Beweis für die Lebensfreude, das Potenzial und die Hoffnungen der jüngsten Generation unseres Nachbarkontinents.

Die Ausstellung „Global Players – Spielzeug aus Afrika“ ist vom 31. August bis zum 29. September im Foyer des Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur während der Öffnungszeiten zu besichtigen (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 19 Uhr, Samstag von 8 bis 17 Uhr und Sonntag 8 bis 14 Uhr ). Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Pressekontakt:

Ulrike Scheurer

GEMEINSAM FÜR AFRIKA

Tel. 030 / 2977 24 31

E-Mail: scheurer@gemeinsam-fuer-afrika.de

Pressekontakt Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur:

Dörte Fischer

Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur

Telefon: (0 73 00) 96 11-540

E-Mail: doerte.fischer@kloster-roggenburg.de

Ausstellungsort:

Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur

Klosterstraße 3

89297 Roggenburg

www.kloster-roggenburg.de

 

didacta 2016 mit Gemeinschaftsstand „GLOBALES LERNEN IM UNTERRICHT“

Köln, 09. Februar 2016: Zwölf entwicklungspolitische Organisationen machen sich gemeinsam stark für das Globale Lernen.

Weitersagen

didacta 2016 mit Gemeinschaftsstand „GLOBALES LERNEN IM UNTERRICHT“

Vom 16. bis zum 20. Februar 2016 können didacta-Besucherinnen und Besucher in Köln erfahren, wie die praktische Umsetzung des Globalen Lernens im Unterricht gelingen kann. Mit einem gemeinsamen Auftritt auf der europaweit größten und wichtigsten Bildungsmesse möchten die zwölf mitwirkenden Organisationen für eine verstärkte Einbindung des Globalen Lernens in den Unterricht werben.

Mit dabei sind Adveniat, Brot für die Welt, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Don Bosco Mission Bonn, GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Kindernothilfe, MISEREOR, Portal Globales Lernen der Eine Welt Internetkonferenz (EWIK), Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, UNICEF Deutschland, Welthungerhilfe sowie das Welthaus Bielefeld.

An dem Gemeinschaftsstand „Globales Lernen im Unterricht“ werden vielfältige Bildungsangebote vorgestellt, insbesondere zu aktuellen Themen wie „Flucht und Asyl“, „Nachhaltige Ernährung“, „Globalisierung“ sowie „Menschen- und Kinderrechte“. Die Besucherinnen und Besucher der Messe erwarten zahlreiche Informationsmaterialien, viele Mitmachmöglichkeiten und attraktive Gewinnpreise.

Globales Lernen versteht sich als pädagogische Antwort auf die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung, als die notwendige Transformation des Denkens und Handelns im Kontext einer sich globalisierenden Gesellschaft.

Die didacta findet vom 16. – 20. Februar 2016 in Köln statt und ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Gemeinschaftsstand Globales Lernen im Unterricht befindet sich in Halle 7.1, Stand F – 060 und F – 058.

Pressekontakt:

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Sonja Wyrsch, Tel. 030/2977 2427

E-Mail: schulen@gemeinsam-fuer-afrika.de

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA startet Schulaktion 2016 zu den Themen Frieden und Flucht

Berlin, 1. Februar 2016. Mit einem umfangreichen Bildungsangebot rund um die Themen Frieden und Flucht startet GEMEINSAM FÜR AFRIKA heute die Schulaktion 2016.

Weitersagen

Banner Schulaktion Frieden - Jedes Leben zählt

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA startet Schulaktion 2016 zu den Themen Frieden und Flucht

Unter dem Motto „Frieden – Jedes Leben zählt“ ruft das Bündnis von über 20 renommierten Hilfsorganisationen Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland dazu auf, sich mit Fragen von Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Einen Schwerpunkt legt das Lehr- und Lernangebot auf die Situation von Geflüchteten, da immer mehr Menschen vor gewaltsamen Konflikten flüchten. Ziel ist es, dass Schüler_innen für die Situation und die Rechte von Geflüchteten sensibilisiert werden. Das Unterrichtsangebot ist kostenfrei unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de zu bestellen. Mit eigenen Projekten und Aktionen zum Thema können Schulklassen bis zum 31. Juli 2016 am bundesweiten Wettbewerb der Schulaktion teilnehmen und einen Musik-Workshop an der eigenen Schule gewinnen.

Angesichts der Vielzahl gegenwärtiger Krisen und humanitärer Brandherde weltweit sind die Themen Frieden und Flucht von besonderer Aktualität und bieten viele Ansatzpunkte für den Unterricht. Auch wenn wir in Deutschland seit 70 Jahren in Frieden leben, so zeigt uns ein Blick in die Nachrichten, dass Krieg und Gewalt weltweit das Leben von Menschen zerstören. Viele Kinder und Jugendliche bei uns sind selbst vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen. Ziel der Schulaktion von Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist es, dass Schüler_innen sich mit den Fragen von Krieg und Frieden auseinandersetzen und erkennen, dass Konflikte nie alternativlos sind und dass sie auch ohne Gewalt gelöst werden können. Das gilt sowohl für politische Konflikte als auch für Auseinandersetzungen auf dem Schulhof oder in der Nachbarschaft. Einen Fokus legen die Lehr- und Lernangebote auf die Situation von Menschen auf der Flucht und ihre Rechte. Schüler_innen werden motiviert, sich selbst für den Frieden und ein friedliches Miteinander einzusetzen.

Das Bildungsangebot, das ab heute kostenfrei bestellt werden kann, umfasst Unterrichts- und Aktionsmaterialien für die Grundschule und die Sekundarstufe I und II, den Verleih eines „Afrika-Koffers“, sowie die Vermittlung von Referent_innen mit Afrika-Expertise. Außerdem lädt Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA Schülergruppen ein, eigene Aktionen und Projekte zum Thema Frieden bis zum 31. Juli 2016 als Beiträge zum aktuellen Aktionswettbewerb „Frieden – Jedes Leben zählt“ einzureichen. Ob mit einem Denkmal für den Frieden, einem Theaterstück oder einer Solidaritätsveranstaltung für Geflüchtete in der eigenen Stadt – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden! Als Hauptpreis winkt ein Musik-Workshop an der eigenen Schule. Weitere Informationen und Bestellung unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne.

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA ist die Schulaktion der Kampagne GEMEINSAM FÜR AFRIKA, ein Zusammenschluss von über 20 renommierten Hilfsorganisationen in Deutschland. Die Schulaktion fördert eine lebhafte und differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema „Afrika“ an Schulen. Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler in Deutschland dazu aufgerufen, sich mit einem Themenschwerpunkt zur Situation in Afrika zu befassen, eigene Aktionen zu starten und am Wettbewerb teilzunehmen.

Mehr Informationen zur Schulaktion finden Sie unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne.

Pressefotos:

www.gemeinsam-fuer-afrika.de/presse/pressefotos

Pressekontakt:

Schulen – GEMEINSAM FÜR AFRIKA, Sonja Wyrsch, Tel. 030/2977 2427

E-Mail: schulen@gemeinsam-fuer-afrika.de

Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Mit Leichensäcken auf der Straße. 2015 rückte unsere Straßenaktion das Thema Menschenrechte und Flucht in den Blick der Öffentlichkeit.

Weitersagen

Unsere Straßenaktion 2017 zum Thema Menschenrechte und Flucht._©Foto: GEMEINSAM FÜR AFRIKA/Pablo Ruiz Holst

Straßenaktion 2015: Flucht und Menschenrechte

Natürlich haben wir auch 2015 wieder mit einer Straßenaktion für Aufmerksamkeit gesorgt – am 21. Mai waren wir in sieben deutschen Städten auf der Straße! Im Mittelpunkt stand das Thema Flucht und Menschenrechte. Unter dem Hashtag #JedesLebenzählt wurden wir zudem online aktiv.

#JedesLebenzählt! – Für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik

Kriegerische Konflikte, politische Verfolgung aber auch Armut und Hunger, fehlender Zugang zu sauberem Wasser oder mangelnde Gesundheitsfürsorge versetzen Menschen in lebensbedrohliche Situationen, die sie dazu zwingen, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen. Wie wir es täglich aus den Nachrichten erfahren müssen, scheitern Tausende Fliehende auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben – ein Leben, in dem die Menschenrechte gewahrt und respektiert werden. Doch allein im Frühjahr 2015 starben mehr als 1.600 Menschen auf der Flucht nach Europa, seit dem Jahr 2000 sind mindestens 23.700 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.

Symbolisch haben wir auf das dramatische Schicksal dieser Menschen aufmerksam gemacht. In sieben Städten legten Aktivist*innen auf zentralen Plätzen insgesamt 237 Leichensäcke nieder. Sie protestierten damit gegen Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik und forderten, die Ursachen von Flucht ernsthaft zu bekämpfen. Ein Transparent erinnerte an Artikel 1 unseres Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und an die Pflicht Deutschlands, diese zu achten und zu schützen. Auf Informationstafeln berichteten Überlebende von ihrer Flucht und davon, warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Passant*innen legten Blumen nieder, zündeten Trauerkerzen in stillem Gedenken an die unzähligen Opfer an und unterstützten die Forderungen von GEMEINAM FÜR AFRIKA mit ihrer Unterschrift.

Wir waren am 21. Mai 2015 in folgenden Städten auf der Straße:

  • Berlin am Platz des 18. März
  • Bielefeld am Jahnplatz
  • Bochum am Dr.-Ruer-Platz
  • Dresden am Neumarkt
  • Frankfurt am Main vor der Hauptwache
  • Köln am Bahnhofsvorplatz
  • München am Marienplatz

Unser Video zur Aktion:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden